News Kaspersky: Daten künftig in der Schweiz, Verbot in den Niederlanden

ich arbeite bei einer Firma wo IT-Sicherheit das A und O sein muss. Wir können nicht mal einen Stick einstecken, geschweige denn irgend etwas .exe mäßiges ausführen. Auf den PCs selber scheint hingegen kein Virenschutz installiert zu sein (zumindest nicht sichtbar für mich als User). Große Dateien über einigen MB's lassen sich nicht mal öffnen. Mit großen Partnern / Kunden gibt es sichere VPN Verbindungen. Um ehrlich zu sein wüsste ich nicht, wie man so ein System bei uns in der Firma infiltrieren könnte.

Bei Behördne sollte es genauso sein, warum brauchen die dann sowas?
 
> ​gibts kaspersky für linux ?

Ja klar.

Nur wofuer willst Du das? Fuer Deinen Mailscanner? ;)

BFF
 
In Zeiten von Cyberwar ist es nur logisch hier im Westen bei Regierungsstellen keine Software aus dem Osten (China, Rußland etc.) einzusetzen, die so tiefen Zugriff ins System hat wie ein AV.

Es ist echt erstaunlich wie viele Russenfreunde hier im Forum aktiv sind, und offenbar der Meinung sind das die Russen nur gutes im Sinn haben und nie Lügen/Propaganda (wie der Westen auch) betreiben.
Sehr erschreckend auch, dass man lieber dem Ostblock seine Daten anvertrauen möchte denen Datenschutz und Privatsphäre am Ars..h vorbeigeht.
 
Prinzenrolle_ schrieb:
Jetzt horten wir nicht nur das Geld sondern auch die Daten von allen ;-)
Glückwunsch. Vor allem, wenn das mit den Daten so seriös und legal wie mit dem Geld passiert. Gibts eigentlich irgendeinen Großverbrecher, der kein Geld in der Schweiz hat? Aber egal, das Gute: irgendwann können wir dann DVDs mit Zugangsdaten zu den 'gehorteten Daten' kaufen :D.
 
Luthredon schrieb:
Glückwunsch. Vor allem, wenn das mit den Daten so seriös und legal wie mit dem Geld passiert. Gibts eigentlich irgendeinen Großverbrecher, der kein Geld in der Schweiz hat? .
Ironie :-) aber, ich hoff es doch, dass die all ihr Geld bei uns hortet. :-D Es ist immer ein geben und ein nehmen, wir sind halt auf das Nehmen spezialisiert. :-D
 
Es ist egal ob die Software aus China, Russland oder USA und Co. kommt. Behörden sollten bei der Speicherung und Bearbeitung vertraulicher Daten niemals auf fremde Software setzen. Deshalb war der Umstieg von LiMux zurück auf Windows ein Fehler. Im Ernstfall gibt es keine Freunde, da wird jede Information gegen einen verwendet. Gerade GB und die USA haben erst wieder bewiesen, dass sie nicht vertrauenswürdig sind.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur)
nille02 schrieb:
@CB, einen Anmerkung in dieser Richtung würde auch niemandem weh tun.

CB sollte keine Propaganda verbreiten, schon gar nicht für Russland!

Da ist es allemal besser, die Tatsachen zu berichten und fertig. "Erziehungsjournalismus" ** haben wir doch schon bei ARD/ZDF. Und ja, die Leser merken sowas, ganz blöd sind sie nämlich auch nicht.
(**) Diese Bezeichnung für die ÖR stammt übrigens vom Spiegel.

Mit dem Ergebnis, dass Tagesschau.de nicht mehr oder nur noch als eines von vielen gelesen wird.

Eine Abwertung des eigenen Produkts kann nicht im Interesse einer Redaktion sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tito_2000 schrieb:
Hätte Sophos letzte Woche den Trojaner auf unseren Systemen genauso erkannt wie das freie Kaspersky-Tool, hätte ich mir eine Menge Überstunden sparen können.

Naja hoffentlich wurden sie auch gut bezahlt 😉

Abseits dessen ist der anhaltend Trend Kaspersky als Sündenbock für "Spionage" zu machen m.E. absurd.
An die eigene Nase fassen (Windows 10, Cloud-Dienste) wäre vielleicht nicht mal schlecht. Wobei mal ein paar Beweise für die Spionage auch geliefert werden sollten. Irgendwas dummes behaupten kann ich auch.
 
Wieso Schweiz, die hatten doch freiwillig für die Totale Überwachung gestimmt, im letzt jahr:evillol:
 
DerKonfigurator schrieb:
An die eigene Nase fassen (Windows 10, Cloud-Dienste) wäre vielleicht nicht mal schlecht.
Eines muss Microsoft zugestanden werden, sie haben erreicht, dass Behörden der USA auf Daten im Ausland (z.B. Europa) nicht zugreifen dürfen. Des weiteren haben sie eine Infrastruktur in Europa (Azure Deutschland: Microsofts Cloud-Dienste für Geschäftskunden in Europa) aufgebaut. Für in Deutschland gehostete Cloud-Anwendungen arbeitet Microsoft bereits mit T-Systems und D-Trust zusammen.

Den Unternehmen ist bewusst, dass der Zugriff sowie die erzwungene Kooperation schadet. Aber gegen den USA PATRIOT Act kommen sie nicht an.
 
Zuletzt bearbeitet:
"allerdings sind russische Unternehmen gesetzlich zur Zusammenarbeit mit den Geheimdiensten verpflichtet",
genauso wie amerikanische Unternehmen ihren Geheimdiensten, wenn es um "nationale Sicherheit" geht, und chinesische sowieso - Trump hats geschafft, Unruhe zu stiften, toll.

"anhaltenden Vorwürfe" scheint hier ein Lieblingsbegriff zu sein. - diese Polemik koennte man sich sparen, stattdessen neutral berichten.
 
R00tMaster schrieb:
In Zeiten von Cyberwar ist es nur logisch hier im Westen bei Regierungsstellen keine Software aus dem Osten (China, Rußland etc.) einzusetzen, die so tiefen Zugriff ins System hat wie ein AV.

Es ist echt erstaunlich wie viele Russenfreunde hier im Forum aktiv sind, und offenbar der Meinung sind das die Russen nur gutes im Sinn haben und nie Lügen/Propaganda (wie der Westen auch) betreiben.
Sehr erschreckend auch, dass man lieber dem Ostblock seine Daten anvertrauen möchte denen Datenschutz und Privatsphäre am Ars..h vorbeigeht.

Man muss kein Freund der russischen Innenpolitik sein um festzustellen, das hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Da im Westen (primär die USA) nicht wesentlich anders gehandelt wird.
 
tree-snake schrieb:
Dazu dann auch gleich, was ist den aus dem Giftanschlag in GB geworden wo angeblich von Russland durchgeführt wurde. Da hat man auch nix mehr gehört oder jemals handfeste Beweise gesehen.

Wer braucht schon Beweise, das ist doch sowas von klar. Putin wollte den Verräter ermorden lassen.
Niemand sonst hat so viel von wie Putin selbst. Er hasst Verräter und lässt Sie niemals davon kommen.
Wer erfolgreich ist bekommt zu Hause ein Orden.^^

Und zum Thema:
Kaspersky muss sich anschließend umbenennen damit das noch was wird.

Und wie heuchlerisch die Niederlande sind.
Die dürften morgen kein Windows/Office/Adobe/Google mehr nutzen...
 
so muss das sein, schließlich darf das Handy von der Mutti auch nur von der National Security Agency der USA abgehört werden.. das geht nicht wenn auch noch die Russen mitmischen und die Urlaubsfotos aufm Laptop von Frau Merkel anguggen.. das darf nur die NSA über Windows 10 :freak:
 
HaZweiOh schrieb:
CB sollte keine Propaganda verbreiten, schon gar nicht für Russland!

Was hat das bitte mit Propaganda zu tun. Die Niederlande schließen eine Firma aufgrund der Gesetzeslage aus die die Firma zur vollen Kooperation zwingt.

Die USA haben auch solche Gesetze, aber da gibt es keine Warnung.
 
Kaspersky hat wohl zwei Probleme. Zum einen gibt es Alternativen. Zum anderen ist sie eine Firma aus einem Land wo ein paar kritische Berichterstattungen ausreichen, um einen myteriösen, frühen Tod zu erleiden. Bei einem Produkt das in erster Linie auf Vertrauen basiert keine gute Ausgangslage.

Ehrlich gesagt habe ich mich schon etwas gewundert, dass jemand so weltfremd ist, um mit offensichtlich russische Firmennamen auf diesen Markt zu gehen. Diese Naivität hat sich offenbar auch auf anderen Ebenen abgespielt und nun müssen sie dafür zahlen.

Vielleicht suchen sie sich demnächst Iran als Sitz aus und versuchen unter der Marke "Ayatolla Khomeinisky" einen Neustart?

IMHO ist die Marke erledigt.
 
Aber, aber, aber...die Amis!!!!!1111

enissm schrieb:
ja genau! keine beweise aber hauptsache den russen niedermachen und die schuld zuschieben.

Der Giftanschlag war wieder eine initiative des Westens (USA, GB). einer von den vielen false flag aktionen. massenvernichtungswaffen in irak, MH17, charlie hebdo, assads giftgasangriff... und und und. die lügen haben kein ende :kotz:

immer heisst es, es ist der der mir nicht in dem kram passt. in diesem fall der russe.

Ach du kacke, genug Internet für heute...
 
Ach und die amerikanischen Firmen müssen nicht mit der NSA und anderen Bundesbehörden zusammenarbeiten?? Ich sag bloß Geheimgerichte. Oder der Mailanbieter, der seine Schlüssel rausgeben und schließen musste, damit die Amis die verschlüsselten Nachrichten auslesen können.

Einfach lachhaft die Kampagne. Ich bin zufriedener Kaspersky-Nutzer und bleibe es weiterhin!
 
Zuletzt bearbeitet:
tree-snake schrieb:
auch genug komische Zufälligkeiten von Auschreibungen wo am Ende eine US-Firma dann plötzlich doch gewonnen hat.
Z.B.? Nicht, das ich es bezweifle, aber ein paar konkrete Beispiele wären Interessant.
 
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