Kauf-PC oder nicht?

Abstrakte Beschreibung: ab ca. 24 FPS nimmt der Mensch eine Bilderfolge als Film wahr. Ab 60 FPS ist der Film flüssig. Wobei das alles sehr individuell ist, es gibt Menschen bei denen "ruckelt" es da auch noch.

Beim Gaming, insbesondere wenn das Bild schnell wechselt (Shooter v. a.) fällt natürlich auf, wenn du dein Alter Ego bspw. in 1 Sekunde um 180 Grad drehst. Mit 60 FPS hast du quasi alle 3 Grad einen Frame, was dann weniger flüssig ist als wenn du mit 144 FPS oder 240 FPS spielst. Richtig wahrnehmbar sollte in dem Szenario ein Sprung von 60 FPS auf 144 FPS sein, von 144 FPS auf 240 wird es dann schon schwieriger wahrnehmbar.
 
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@Fred25
Diese Read/Write werte von SSDs sind dermaßen theoretisch, praktisch werden sie alle irgendwann von der Gegenstelle oder von reduzierten werten nach vollem SLC-cache gebremst. Und jetzt fragst du natürlich, was ein SLC-Cache ist... ;) Was du wissen musst: Die Lexar hat top P/L, zudem bin ich bei SSDs mit Phison E18 Controller aktuell vorsichtig.

Und was GPUs können: Entweder möglichst viele FPS oder bessere Grafikqualität bei weniger FPS. Das sieht man in gewissem Umfang auch auf Videos. Je höher die Auflösung und die Grafikqualität desto niedriger die FPS. Da muss man halt eine Balance finden.
 
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@dwyllan Vielen Dank, sehr gute Erklärung, kann mir das jetzt besser vorstellen.

@djducky Cool, Danke, also bleibt's bei der Lexar. Aber die Frage mit dem Monitor is noch unbeantwortet, kannst Du dazu bitte auch was sagen?

Und dann gleich noch 2 weitere Themen die mich ebenfalls interessieren:

1.) CPU, lohnt es sich da, evtl. nochmal 100 EUR mehr reinzustecken? Ob der PC dann jetzt 1200 oder 1300 EUR kostet spielt am Ende auch keine Rolle.
Oder das ganze anders gefragt; bei der von Dir vorgeschlagenen Konfiguration mit der 9060 XT, wo liegt da der limiting factor, also wo würde ich am meisten gewinnen, wenn ich noch ein paar EUR mehr investiere?

Und: was hat es eigentlich mit diesen KI-CPU's auf sich die grad überall beworben werden? Was bringt mir das? Und welche wär das dann?

2.) Mainboard:
Du hast ja schon ein besseres reingemacht und ich hab mir die Specs im Vergleich mal angeschaut. Der Unterschied scheint hauptsächlich beim PCIe 5.0 zu 4.0 zu liegen, ist das korrekt? Der eine Platz 5.0 wird der dann von der dGPU belegt oder wofür ist der? Und die SSD in welchen der Plätze kommt die rein? Bräuchte man da nicht auch einen 5.0er um das Maximum rauszuholen? Hab mal geschaut... es gibt Mainboards auch mit 2x PCIe 5.0, aber die sind wesentlich teurer dann.


Hmmm... jetzt haben wir dann bald eh alle Komponenten durch... 😉
 
@Fred25
Wie ich jetzt schon seitenweise schrieb: Bei 5 tagen Zocken im Jahr lohnt es sich mMn am meisten wenn du dich mit geforce Now beschäftigst und nen preiswerten Mini-PC für Office kaufst.

Wenn du aber für Spiele kaufen willst: Wie sehr CPU oder GPu gefordert werden ist spieleabhängig. Grafikhammer wollen GPU-Power (Indiana Jones) und manche Spiele wie Planetside 2 (Multiplayer) oder Strategietitel wie Anno fressen CPUs zum Frühstück.

Zum Mainboard:
Ja, PCIe 5.0 16x für die Grafikkarte, ist bei MAD gut ausgestattet durch das B850-Plus vergleichsweise günstig zu haben. PCIe 5.0 SSDs (SSDs kommen in einen M.2 Slot) sind aktuell zu teuer und auch praktisch reichlich nutzlos, weil du die theoretische Leistung nicht ansatzweise spüren wirst. Das ist im Bereich Placebo anzusiedeln.
 
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Das mit GeForceNow hab ich mir schon angeschaut... hast ja recht, ist eine valide Alternative.

Aber 1200 oder 1300 EUR für nen PC ist ja jetzt auch keine große Investition. Daher überlege ich mir das schon ernsthaft als Option offen zu halten.
 
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