[Kaufberatung] 2.0/2.1 mit AVR für ~300€

StayFelix schrieb:
@kammerjaeger1
also ich tendiere eher zu 2. oder 3., aber selbstbau is halt auch immer n risiko, is das nich kompliziert mit höhen und tiefentrennung? bausätze sind dann auch relativ teuer, wenn man sich nich reinfuchsen will, oder?

Die Trennung bzw. Abstimmung machen ja die "Profis" auf dem Gebiet, Du musst nur die Frequenzweiche nach deren Vorgaben fertigstellen oder passend mitkaufen.
Und nur um mal zu zeigen, wie preiswert sowas sein kann: klick
Du kaufst nur noch das Holz und evtl. Farbe/Folierung o.ä. für die Oberflächenbehandlung - der Rest sind Holzarbeit und ein paar Schrauben. Selbst die Weiche ist in diesem Falle fertig gelötet... ;)
Vergleichbare Fertigboxen kosten ein Vielfaches.

Dies mag für Dich persönlich nicht unbedingt die perfekte Lösung, aber so oder ähnlich könnte es aussehen. Auch bei kompakteren Boxen gibt es interessante Lösungen für <50,- pro Stück!
 
oke, hört sich ja eigentlich machbar an... kannst du mir evtl. nen preiswerten bausatz empfehlen? die restlichen auf der seite kosten ja irgendwie immer um die 300€
habt ihr evtl. auch empfehlungen für den AVR?
 
raum ist ca. 4m*4.5m (bild is auf der ersten seite des threads im anhang)
boxen könnten max. 30cm breit,40cm hoch und 25cm tief sein...
 
Ok, also könnten sie schon recht groß sein für eine Schreibtischbox. Die von Audioliebhaber verlinkten Quickly 14 sind ok, auch wenn ich persönlich bessere Hochtöner in dem Preissegment kenne. Deshalb habe ich für mein "Projekt Kompaktbox" den Foster HT25 gewählt, der dem Gradient GDT 104 N für mein Dafürhalten überlegen ist. Ich kann Dir gerne eine Variante mit dem TMT aus der Quickly 14 berechnen, mit dem kleineren Bruder W115 habe ich sie schon gebaut. ;)
 
Hallo StayFelix,
wenn der Selbstbau für die wirklich interessant ist, dann würde ich das begrüßen.
Für einen Einsteigen kann ich da auch eine gute Empfehlung geben.
Und zwar einen Bausatz von den Einsteiger- und Schulungsbausätze von ASE:

http://www.vifa-peerless.de/bausatz/starter/Kit3/BVSAK3R.pdf
http://www.nordic-audio.de/doku.php/magazin/startairkit_3r

- Die Bausätze sind sehr günstig
- Einfach aufzubauen (Frequenzweiche fertig verlötet/aufgebaut)
- Der Tiefmitteltöner benötige keine Ausfräsung
- Der Entwickler genießt Deutschlandweit einen sehr guten Ruf
(Dementsprechend sieht auch das Ergebnis aus, hervorragend)

LSP-Boxen entwickeln ist mehr als-wie ein paar Bretter zusammenschrauben und simulieren.
Mir wäre als Anfänger sehr wichtig auf ein Konzept zu setzen, welche wirklich durchdacht ist.

Die von Audioliebhaber aufgezeigte Quickly 14 ist eine super Alternative!
 
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Ach, wenn ich immer so von den Bausätzen schwärmt, muss ich mich da auch mal dahinterklemmen.
Welche würdet ihr mir empfehlen als PC Boxen, Hörabstand 1-2 Meter, relativ großer Schreibtisch mit 210x100cm
 
also der quickly 14 sieht ja mal nich schlecht aus... da muss man die weiche noch selber löten, oder?

@kammerjaeger1, du sagst der HT von Foster is besser als den vom quickly, aber wie verändert man dann die weiche, wenn du mir das berechnet hättest? und wie is das mit den leiterbahnen auf dem pcb, wie lötet/macht man das?
und wie berechnet man das überhaupt, kann mich da jemand mal so ganz grob aufklären?^^
 
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da muss man die weiche noch selber löten, oder?
Wird auf Wunsch fertig gelötet geliefert, genau wie der Gehäusezuschnitt.
 
StayFelix schrieb:
und wie berechnet man das überhaupt, kann mich da jemand mal so ganz grob aufklären?^^

Ohne Erfahrung kommst Du da alleine nicht weit. Das sollte man schon jemanden machen lassen, der sich damit eingehend beschäftigt hat.
Ich würde nicht die Originalweiche der Quickly 14 nehmen, sondern eine angepasste Variante der Weiche, die ich auch schon mit dem W115 eingesetzt habe. Die Teile dazu kann ich Dir nennen oder die Weiche fertig aufbauen.
Man muss übrigens nicht zwingend eine Platine nehmen und schon gar nicht das PCB verändern, Du kannst die Teile auch (falls man es selbst machen will) z.B. auf einem Holzbrett mit Heißkleber fixieren und dann verlöten. Mit Platine ist es halt die "elegantere" Lösung, aber nicht notwendig.
 
@StayFelix

Was spricht gegen den ASE-Bausatz? Um deine Frage (zur Berechnung!) mal zu beantworten.
Es kommt auch drauf an, welche Flankensteilheit die Weicheinbeschaltung haben soll.

Ein einfacher 6dB (pro Oktave) Filter berechnet sich wie folgt:

Tiefpass-Filter (schneidet hohe Frequenzen ab) = L (H) = Z / (2*π*Fg)
Hochpass-Filter (schneidet tiefe Frequenzen ab) = C (F) = 1 / (2*π*Z*Fg)

L in Henry (Spule)
C in Farad (Kondensator)
Fg in Hz ist die Grenzfrequenz
Z in Ohm (Widerstand)

Dann stellt sich überhaupt noch die Frage - "welchen" Filter man verwenden möchte.
Bei passiven Lautsprechern wird häufig noch zwischen Butterworth oder L-R-Filter unterschieden.

12dB:
L (H) = (1.4142*Z) / (2*π*Fg)
C (F) = 1.4142 / (4*π*Fg*Z)

18dB Tiefpass:
L1 (H) = (3*Z) / (4*π*Fg)
L2 (H) = Z / (4*π*Fg)
C (F) = 2 / (3*π*Fg*Z)

18dB Hochpass:
C1 (F) = 1 / (3*π*Fg*Z)
C2 (F) = 1 / (π*Fg*Z)
L (H) = (3*Z) / (8*π*Fg)

Wichtiger Hinweis:
Weder ein berechneter, noch ein simulierter Filter wird optimale, wirklich gute Ergebnisse liefern.
 
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Das hilft dem TE aber auch nicht weiter, wenn er weder weiss, wie man sowas misst und simuliert oder welche Trennfrequenz sinnvoll sein könnte bzw. wie man die Weiche anpassen kann, wenn es klanglich nicht passt. Das kratzt nur sehr dünn an der Oberfläche. Ihn mit solchen Daten zu füttern, bringt also nix, wenn er sich nicht eingehend mit dem Thema auseinandersetzen will. Wer mit 9 Jahren schon weiß, wo beim Auto die Gänge liegen, der ist noch lange kein ausgebildeter Rennfahrer... ;)

@ StayFelix
Wenn Du Dich ernsthaft mit dem Thema Lautsprecher- und Weichenentwicklung befassen willst, dann ist das hier das falsche Forum dafür. Falls nein, dann versuch es auch besser gar nicht erst. Das ist nicht böse gemeint, sondern nur ein gut gemeinter Ratschlag... :D
 
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fangt bitte gar nich erst an mit der streiterei, ich hab schon gesehen wie das so is bei euch zwei^^

ich wollte eig. nur wissen, was die theorie dahinter is, also was man überhaupt berechnet und von was das abhängt (keine formeln usw. also nur sehr oberflächlich)

@kammerjaeger1
könntest du mir dann mal die bauteile auflisten, die ich dann kaufen müsste (mit kabel und allem, um mal ne preisliche vorstellung zu bekommen, weils ja dann kein set mehr is)
fürs löten bräuchte ich dann wahrsch. dann noch ne lochplatine/oä und schaltdraht? (lötkolben is da)
den korpus könnte ich aber immernoch aus dem des quickly 14 nehmen, oder muss man das auch abstimmen auf die veränderten HT?


aber ich frage mich so langsam, ob es nich sinnvoller wäre einfach den quickly zu nehmen (mit fertiger weiche) und den qualitätsverlust in kauf zu nehmen^^

@Zwenner
ich hab (hier im forum sogar, glaub ich) gelesen, dass man den ase bausatz nich wandnah aufstellen sollte, weil man dann die box schliessen müsste und das mit einem nicht linearen anstieg niedriger frequenzen einhergeht? (kann das so sein? :D )
 
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@StayFelix

Keine herkömmliche LSP-Box dieser Welt gehört sehr wandnah platziert, bzw ist das nicht optimal.
(Es gib Ausnahmen, die nicht anders funktionieren - ein Eckhorn z.B. das ist aber nicht das Thema.)

Regel 1: http://audiophysic.de/aufstellung/regeln.html

Wird eine LSP-Box wandnah platziert, ist das immer ein Kompromiss.
Da jede LSP-Box durch wandnahe Aufstellung einen dB-Gain im Tieftonbereich bekommt.
Vollkommen egal ob geschlossen... - Bassreflexkanal: hinten, vorne, oben, mittig oder unten.

Visaton schrieb:
Um es noch einmal ganz klar zu sagen:
Es spielt keine Rolle, ob der Tunnel vorn oder hinten sitzt, auch nicht bei ganz naher Aufstellung zur Wand.
Quelle: http://www.visaton.de/de/techn_grundlagen/wandnah.html

Wird eine Box wandnah platziert, empfiehlt es sich immer zu experimentieren.
Zum Beispiel die BR-Öffnung teilweise, mehr als-wie teilweise, ganz oder eben gar nicht zu schließen.

Wenn du aus einer Bassreflexbox, durch vollständiges verstopfen des entsprechenden Kanals, eine geschlossen machst. Dann bekommt diese LSP-Box noch immer einen dB-Gain im Tieftonbereich, nämlich allein durch die wandnahe Aufstellung.
 
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@ StayFelix
Ich schick Dir die Liste gerne morgen.

Was die wandnahe Aufstellung angeht:
So ganz pauschal stimmt es nicht, was da von Visaton geschrieben wurde, auch wenn es grundlegend richtig ist. Wenn die Box zu nah an der Wand steht (denn nicht ohne Grund hat man wohl von 1m bis min. 10cm gesprochen, aber nicht darunter gemessen), dann kommt es u.U. zu einem Gegendruck im rückseitigen BR-Kanal, was auch das Bassverhalten der Box beeinflusst und einen ähnlichen Effekt hat, als wenn man eine Socke reinstopft. Dies würde bei Front-BR nicht passieren.
Bei Abständen >10cm ist es jedoch wirklich egal, wo der BR ist. Trotzdem muss man eben bedenken, dass i.d.R. der Bassanteil umso mehr verstärkt wird, je näher die Box (bis zu einem gewissen Punkt) an die Wand kommt. Das kann einen gewünschten Effekt bringen (z.B. bei kleinen Boxen, um ihnen im Bass etwas auf die Sprünge zu helfen), aber auch das Gegenteil...
Die Bewertung der ASE diesbezüglich bezieht sich darauf, ob man dann noch einen möglichst linearen Verlauf halten kann oder nicht.

P.S.: Ich wollte auch keinen Streit provozieren, sondern nur Dir den Kopf für wichtige Dinge freihalten, denn wenn wir hier anfangen über Weichenentwicklung zu reden, dann sprengt das nicht nur den Rahmen dieses Topics. Und ich bezweifle eben, dass Du danach wirklich schlauer wärst. :D
Aber wenn Du doch Input willst, dann lass es uns wissen...
 
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kammerjaeger1 schrieb:
Man muss übrigens nicht zwingend eine Platine nehmen und schon gar nicht das PCB verändern, Du kannst die Teile auch (falls man es selbst machen will) z.B. auf einem Holzbrett mit Heißkleber fixieren und dann verlöten.

Ich hoffe da stecken 95 % Ironie hinter. Sowas kann man doch nicht machen. Die Bauteile gehören auf eine Platine!
 
Wieso?

BOSE hat doch schon vorgemacht wie's geht :D
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