Man sollte immer schauen, was man wichtig findet. Viel Licht, wie bei der P300 oder viel Zoom.
Die P400 hat eine Brennweite 24 bis 100 mm. 24 ist top, wenn man Landschaft oder
in Innenräumen fotografiert, da geht viel Bildwinkel.
100mm ist für Fotografen meist völlig ausreichend, ist ein wenig mehr aus der Blickwinkel des
menschlichen Auges, der so 75mm hat.
In den Urlaub nimmt die Mehrzahl einen sogenannten Reisezoom mit, also eine noch kompakte
Kamera mit über 400mm Brennweite. Nachteil : Licht.
Es gibt keine solche Kamera unter Blende 3,2. Das reicht für bedeckten Himmel, aber nicht mehr für die Abendstunden. Und wenn man den Monsterzoom nutzt, hat man fast Blende 6.
Die Automatik berechnet solche Bilder dann mit max. 1/30 Sekunde (sonst gibts Verwackler, besser wäre noch 1/60s) also müssen die Iso hoch. Das merkt der Knipser nicht, er merkt nur, dass die Bilder nicht so scharf sind, rauschen und irgendwie nicht so aussehen, wie man sich der vorstellt. Das ist die Hauptfalle dieser Kameragattung.
Wenn Reisezoom, dann sollte man auf high Iso Fähigkeiten achten. Iso 3200 sieht immer schlechter aus als Iso 200, aber gerade die aktuellen Panasonic tz18/22 oder auch die Canon sx220 kann der Nikon 9100 diesbezüglich nicht das Wasser reichen.
Ist ein Auslaufmodell, deshalb günstig zu bekommen.
Bei den neuen Modellen muss man schon wieder vorsichtig sein, die im Vergleich zu einer Spiegelreflex sehr kleine Chipfläche ist imho bei 12 Megapixeln ausgereizt. Mehr Pixel bedeuten mehr Rauschen und muss mit Elektronik gebändigt werden.
Die neue Nikon 9200/9300 hat 16 Megapixel, da würde ich die 9100 vorziehen.
Für mich hat Nikon in 2011 alles richtig gemacht und deshalb sind das meist meine Empfehlungen.