Kaufberatung: Erste Spiegelreflexkamera max. 500€

blueberryyy

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Hallo,
Ich überlege ob ich mir zu Weihnachten eine Spiegelreflexkamera wünsche. Hauptsächlich um damit meinen Hund oder Tiere allgemein zu fotografieren, aber auch Landschaften. Ich habe schon eine Digitalkamera, aber eher so ein billiges Teil und bin mit den ganzen Einstellungen und Fachbegriffen auch nicht wirklich vertraut, deswegen habe ich jetzt mal diesen Fragebogen ausgefüllt und hoffe ihr könnt mir eine Kamera für Einsteiger empfehlen, die zu mir passt :-)

1)*Wo würdest Du Deine fotografischen Fähigkeiten einordnen?*z.B: Knipser - Einsteiger - Fortgeschrittener - Amateur - Semi-Profi - Profi
Knipser

2)*Finanzielles
a) Wo liegt Dein Preislimit für die Kamera und ggf. Objektiv(e)*ohneZubehör?
450€ - 500€

b) Wo liegt Dein Preislimit für eventuelles Zubehör wie Akku, Tasche, Stativ?*Was Du davon brauchst, wird sich meist aus der Beantwortung der Fragen ergeben
Unter 100€

3)*Würdest Du auch ein älteres Modell kaufen wollen oder muss es "das neueste vom neuen" sein?
Gerne auch ein älteres

4)*Wie willst Du Deine Bilder am Ende nutzen und präsentieren?!

a) Am Full HD-TV?*
Unser TV hat gar kein Full HD aber schon am Fernseher ja

b) Am Monitor? - Wenn ja auf welcher Größe?
?

c) Gedruckt? - Wenn ja, auf welcher Größe?*z.B. 10x15, 13x18, DIN A5, A4, A3, A3+, A2 usw.
Mal als A3/A2 Poster oder so ja

d) noch anders .....
Auf dem Handy aber ich denke das sollte kein Problem sein

5)*Gedenkst Du viele Ausschnitte aus Deinen Fotos zu machen, oder beschneidest Du sie idR. eher weniger?*
Noch nie ausprobiert also eher weniger

6)*Welche physikalische Größe und Gewicht sollte die Kamera haben?
Möglichst nicht soo groß und schwer, also auch mal zum Mitnehmen auf Spaziergänge

7)*Soll die Kamera einen Sucher haben?Wenn ja, bevorzugst Du einen optischen, oder würdest Du auch einen elektronischen Sucher nutzen?
Da hab ich leider keine Ahnung von... Was ist das?

8)*Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen?*Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Theoretisch schon aber jetzt nicht soo gerne

9)*Was gedenkst Du hauptsächlich zu fotografieren, bzw. welchen Brennweitenbereich willst Du abdecken?Soll viel Landschaft oder Architektur auf das Foto passen, oder willst Du weit entfernte Motive z.B. im Zoo stark heran holen? Möchtest ganz besondere Nahaufnahmen machen?
Wie gesagt, sich bewegende Objekte also Tiere, aber auch ab und zu Landschaften also mehr oder weniger beides...

10)*In welchen Lichtsituationen wirst Du meistens fotografieren?*z.B. überwiegend Innenaufnahmen auf Partys, in der Disco, oder zu Feierlichkeiten. Oder Abendstimmungen, Nachtaufnahmen, Astrofotografie.
Überwiegend draußen, vielleicht ab und zu mal drinnen aber darauf sollte nicht der Schwerpunkt liegen

11)*Möchtest Du die volle Kontrolle über die Kamera mit manuellen Eingriffmöglichkeiten, reichen Dir Motivprogramme, oder möchtest Du lieber nur im Automatikmodus fotografieren?
Am liebsten Automatikmodus

12)*Sind Stoßfestigkeit, Montagemöglichkeiten, oder Unterwassertauglichkeit wichtig?*z.B. zum Schnorcheln, oder Bergsteigen


13)*Willst Du Videos aufnehmen und wenn ja, in ...

Eher keine Videos

a) HD (720p) oder FullHD (1080i/p) oder 4k?

b) mit Mono- Stereo- oder Mehrkanalton?

c) Ist ein Mikrofoneingang wichtig und soll dieser aussteuerbar sein?

d) Soll die Kamera beim Filmen auch per Motor zoomen können?

14)*Soll die Kamera High-Speed- und/oder Timelaps-Aufnahmen unterstützen?
Nur soviel High-Speed wie nötig ist, um z.B. einen rennenden Hund zu fotografieren

15)*Thema Stromversorgung

a) Wie viele Bilder sollten mit einer Akkuladung (ohne Batteriegriff) möglich sein?
Ich hab keine Ahnung was so normal ist, aber Durchschnitt reicht

b) Sind Ersatzakkus für Dich ein Problem?*Wenn ja, wäre ein Batteriegriff für Dich eine Option?
Wären kein Problem aber eher kein Batteriegriff

c) Möchtest Du einen Batteriegriff haben?*Wenn ja, mit oder ohne 90° Auslöser
Lieber nicht

d) Dürfen es proprietäre Akkus sein, oder bestehst Du auf handelsübliche Batterien?
Was sind proprietäre Akkus? Hab bei Google nichts gefunden...

e) Soll die Kamera dann per USB zu laden sein, oder ist ein externes Ladegerät okay?
Beides okay

17)*Welche Kamera und ggf. Objektive hattest Du bisher und was gefiel Dir daran besonders gut und was mochtest Du gar nicht daran?
Wie gesagt nur eine einfache Digitalkamera und da hat mich die lange Auslösezeit und die fehlende Bildqualität ziemlich gestört

18)*Hast Du bereits Kameras in einem Geschäft begutachtet, in der Hand gehalten und mal ausprobiert? Was hat Dir besonders gefallen und was nicht?
Nein

Also wie ihr seht hab ich wirklich keine Ahnung aber ich hoffe ihr könnt mir da ein bisschen helfen :-)
LG und Danke schonmal,
Blueberryyy
 
Moin moin,

wenn es eine Spiegelreflexkamera werden soll, dann würde ich mir die Canon EOS 100D anschauen. Die ist recht klein/handlich und das 18-55mm Objektiv im Kit ist grob gesagt ein Standardweitwinkel mit 3-fachem Zoom. Kostet bisschen weniger als 450€ und liegt somit voll im Rahmen!

Als Denkanstoß würde ich jedoch Systemkameras in den Raum werfen, wie z.B. eine Sony NEX-5 / Sony Alpha 5100. Sowas sollte für deine Zwecke genügen und hängen Spiegelreflexkameras nicht wirklich hinterher.

Da du vermutlich nicht sooo viel Ahnung hast, ein kleiner Tipp: lass dich von der Megapixelzahl nicht blenden, alle für dich relevanten Kameras haben wahrscheinlich mehr als 15Megapixel und ob die jetzt 15, 18 oder 22 haben ist fast wurscht, da es bei den Fotos zu sehr großem Teil auch auf andere Faktoren ankommt!
 
ich würde Dir eine sehr gute Kompaktkamera empfehlen.
Ich kenne einige mit Spiegelreflexkameras, und es ist immer das gleiche. meist sind sie zu klobig um sie mal spontan mitzunehmen, verschiedene Objektive zu jeder Situation bräuchte man am Besten auch noch etc. am Ende mach ich dann mit meiner kleinen Kamera Bilder und die anderen haben ihr tolle Kamera garnet erst mitgenommen oder haben schlechtere Bilder weil sie sie garnicht bediehnen können.

Du beschreibst Dich ja eher als Knipser / Automatikmodus / keine Objektive etc... liesst sich nicht wirklich so als ob eine Spiegelreflex das passende ist. Meine Bekannte fotografiert für ihr leben gern, hat sich nach einer Kompaktkamera eine gute Spiegelreflex geholt und diese inzwischen wieder verkauft. die kompakte findet auch sie imernoch praktischer, da man sie einfach mitnehmen kann. Die machen auch sehr gute Bilder, haben zig Einstellmöglichkeiten, machen HD Videos und haben einen tollen Zoombereich (den man meist eh kaum nutzt)

z.B. diese hier ist sehr gut:
http://geizhals.at/de/sony-cyber-shot-dsc-rx100m2-schwarz-a968122.html

oder mit Panasonic hab ich gute Erfahrungen (hab selbst eine TZ31):
http://geizhals.at/de/panasonic-lumix-dmc-tz61-schwarz-a1051978.html
http://www.panasonic.com/de/consumer/foto-video/lumix-kompaktkameras/dmc-tz61.html
 
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blueberryyy schrieb:
8)*Würdest Du Wechselobjektive in Betracht ziehen?*Wenn ja, gibt es schon ein System, dessen Objektive Du nutzen kannst?
Theoretisch schon aber jetzt nicht soo gerne

somit würde ich von einer DSL(R/T) wieder abstand nehmen... ne kompakte, maximal ne bridge wäre für dich geeignet. schau dich hier mal um und prüfe, was in dein budget passt:

http://www.chip.de/bestenlisten/Bestenliste-Digitalkameras--index/index/id/996/

dann gehst du zu MM, saturn und co und schaust die kameras an, die liegen da rum und können von jedem getestet werden. am ende nimmst du die, die dir optisch und haptisch am ehesten zusagt.

ganz einfach, oder?
viel spaß ;)
 
Dieser Fragenkatalog ist übrigens sehr hervorragend - fast wie ein Rorschach-Test :D.

Ich nehme mal an, du willst eine Spiegelreflexkamera, weil du dir davon eine höhere Bildqualität versprichst? (Was übrigens ein Irrglaube ist) Grundsätzlich korreliert das mit der Frage nach dem Sucher der Kamera. Historisch haben sich hier zwei Systeme entwickelt: Die Sucherkamera und die Spiegelreflexkamera. Bei einer Sucherkamera schaut man durch einen externen Sucher. Dieser Sucher kann durchaus mehr (oder weniger) zeigen, als auf dem späteren Bild zu sehen ist. Moderne Sucherkameras haben durch ein Display im Sucher die Möglichkeit das vom Sensor aufgenommene Bild direkt widerzugen. Man sieht also auf dem Display im Sucher das Bild wie es exakt vor der Aufnahme ist. Die Spiegelreflexkamera wurde entwickelt, damit man mit Hilfe eines Spiegels direkt durch das Objektiv schauen kann und so das Bild vor der Aufnahme sehen kann. Der Sucher einer Spiegelreflexkamera gibt dir den Eindruck der Schärfentiefe sowie den exakten Bildausschnitt. Bei einer (normalen) Sucherkamera ist das nicht so. Bei Kameras mit einem elektonischen Sucher ist wie bei einer Spiegelreflexkamera, nur dass sie zusaätzlich die Belichtung simulieren kann. Ein elektronsicher Sucher verbruacht allerdings deutlich mehr Strom. Ich halte den optischen Sucher (Messsucher und Spiegelreflex) für überlegen. Hier im Forum werden mir sicher einige widersprechen, ist letztendlich aber auch eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Das waren die grundsätzlichen Dinge.

Beide Kamera-/Suchersysteme erlauben Kameras mit Wechselobjektiven. Hier war deine Antwort ja "nicht sooo gerne", die bedarf einer Begründung. Wechselobjektive haben den Vorteil für ihre jeweilige Aufgabe spezialisiert zu sein. Ein Zoom-Objektiv (in der Preisklasse!) wird weder ein gutes Weitwinkel-, noch ein gutes Teleobjektiv sein.
Ich nehme mal einen Lösungsweg an: Gehäuse mit Standard-Objektiv, dass mangels zweitem Objektiv nicht abgenommen wird.

Damit hätten wir jetzt die Technik (sehr) grob umrissen. Als Canon-Benutzer würde ich jetzt eine EOS 650D oder EOS 700D empfehlen, unter der Voraussetzung, dass es eine Spiegelreflexkamera sein soll und mit der eindringlichen Warnung, dass Canon kein Kamerahersteller ist.

Die Kamera hätten wir also schon. Jetzt schauen wir mal, ob wir damit auch wirklich was anfangen können. Das Objektiv ist ein 18-55er Derivat, dass zwar den Standard-Bereich abdeckt, aber weder ein gutes Weitwinkel, noch ein Teleobjektiv ist. Ersteres ist für Landschaftsaufnahmen geeignet, letzteres für deine Hundefotos. Du rennst also zu dem Fotohändler deines Vertrauens und klagst, dass der Autofokus der Kamera und das Objektiv zu schlecht sind. Er empfiehlt dir ein anderes Gehäuse und zwei anständige Objektive - zusammen mehere 1000€. Du verlässt den Laden.

Also, das Szenario ist komplett nach hinten losgegangen. Warum? Ich nehme mal an, dass du mit der Zeit mit den Betriebsmodi der Kamera zurecht kommst und du nach und nach für Abbildungsfehler sensibel wirst. Also halt nicht nur Interesse an der Fotografie hast, sondern auch an der Technik dafür. Deine Motive erfordern grundsätzlich unterschiedliche Objektive, um auch wirklich gute Bildergebnisse zu erzielen. Zweitens brauchst du für sich bewegende Objektive schon einen etwas besseres Gehäuse, dessen AF flotter arbeitet als der einer Einstiegskamera.

Im Moment ist mir keine digitale Kamera auf dem Markt bekannt, die alle deine Kriterien erfüllen kann. Du wirst irgendwo Kompromisse machen müssen, die auf keinem Fall auf der Seite der Bildqualität liegen sollten. Weiterhin solltest du erstmal schauen, welche Art von Kamera du überhaupt nehmen möchtest. Solltest du eine Kamera mit Wechselobjektiven kaufen, dann behalte im Kopf, dass die Objektive einen höheren Stellenwert als das Gehäuse haben. Die Gehäuse wechselt man öfters als die Objektive. Für Nikon kann ich keine Aussage treffen, aber bei Canon ist es so, dass nicht jedes Objektiv so gut ist wie dessen Werbung. Daher würde ich an deiner Stelle zu einem Händler gehen und die Kameras mal in die Hand nehmen. Es nutzt nix, wenn wir hier was empfehlen und du kommst allein vom Handling nicht damit zurecht (z.B. die Drehrichtung der Zoomringe). Vielleicht wäre eine Bridge-Kamera für dich besser. Wenn du mit dieser Kamera zurecht kommst und weißt was du willst, könnte dein Einstieg in die Welt der Spiegelreflexkameras anders aussehen - ich möchte an dieser Stelle anmerken, dass das Kleinbild "the way its meant to played" ist. Die hier genannten Kameras werden ausnahmslos Sensoren gleich groß oder kleiner als APS-C haben. In der Welt der (Canon) Spiegelreflexkameras schafft das kleine Aufnahmeformat allerdings mehr Probleme als nötig.
 
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Definitiv KEINE DSLR!

Mit einer Canon G16 kommt er gut weg. Klein, schnell und prima BQ. Abzüge im A2 Posterformat sind kein Problem.
Die beste Kamera ist immer die, die man dabei hat! Bei Hunden brauchst Du die Hände frei.

Canon G16 oder
Olympus Stylus 1.
 
mhhhh neee, bitte nicht sowas. Wenn ich das hier sehe... Wäre der AF der G16 überhaupt schnell genug für Hunde?

Für mich wäre das das ein gutes Einsteigerkit:

- EOS 650D/700D
- EF-S 18-55er IS STM (wichtig!)
- EF-S 55-250 IS STM (wichtig!)
- EF-S 2,8 24 STM (neu!)

@blueberryyy: Du siehst, wie weit die Empfehlungen auseiannder gehen. Nimm dir die Zeit dich zu entscheidne und versuche nicht, die Entscheidung bis Weihnachten übers Knie zu brechen.
 
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Schade, dass nach einem Servercrash die "fliegenden Hunde" von Roland im DSLR-Forum alle weg sind. Die waren schon legendär. Canon G15. Als Hobbyknipser gleich 1kg Gewicht herumschleppen...? Da muss man sich seines Hobbys aber verdammt sicher sein.
 
Ok. Ja, da hast du recht. Für mich ist eine EOS 700D leider einfach nur noch Spielzeug, weshalb mir 1kg für die gesamte Ausrüstung als angemessen vorkommt. Das eigentliche Problem für mich ist, dass bei diesem ganzen Thema so viel mehr eine Rolle spielt, als man einem Anfänger zumuten möchte. Meine eigentliche Antwort auf die Eingangsfrage wäre: "Lieber nicht". Die meisten Kit-Objktive sind so richtug miese Gurken. Man kann es bei dem verlinkten Test von dpreview sehen: Der Abstand zwischen einer EOS 700D und der G16 ist deutlich größer als der zwischen der EOS 700D und der EOS 5D Mark III. Heist für mich, dass nicht direkt das APS-C-Format an sich, sondern die Objektive dafür das Problem sind. Leider bietet Canon nur jene Objektive günstig fürs APS-C an, die die Auflösung nicht stemmen können. Zum Glück hat Canon zur Photokina das EF-S 2,8 24mm STM herausgebracht - ein erster Lichtblick.

Ein weiteres Problem ist einfach das Budget. Es gibt dank der digitalen Kameras heute kaum noch Kameras mit großen Sensoren und zumindestens darauf abgestimmte, fest eingebaute Objektive für wenig Geld. Da fiele mir gerade die Fuji X100s ein.
Selbst Sensoren im Zwerg-Format lassen sich die Hersteller bestens bezahlen.

Und zu guter letzt ist der Stellenwert der Fotografie in der Gesellschaft stark verfallen. Heute meint man ja man fotografiert, wenn man mit den Smartphone ein Bild macht. Dem entsprechend ist auch keiner mehr bereit Geld in die Fotoausrüstung zu stecken. Zudem ist man ja sich ja seiner Lage im Markt bewusst und wird nevös, wenn nach zwei Jahren eine neue Kamera rauskommt und man wieder Geld ausgeben möchte. Ich war auf der letzten Photokina und ich muss sagen, dass es im Moment kaum einen Hersteller gibt, der sich wirklich mit Know-How auf dem Markt bewegt. Die üblichen Verdächtigen stampfen Kameras und Objektive aus dem Boden als wäre es ihr Ziel den Markt damit zuzubomben. Früher gab es ja die Klassiker: 24mm, 50mm und 85/135mm als lichtstarke Festbrennweiten. Bei Canon kann man das am KB nur begrenzt umsetzen, denn das 50er ist schon veraltet. Am APS-C kann man es vergessen. Das bestechende an einem 3er-Kit aus Festbrennweiten (15mm, 24mm und 50mm/85mm) für eine APS-C Kamera wäre, dass ich leichter die geforderte Auflösung bereitstellen kann und gleichzeitig überschaubare Kosten habe plus einer Lichtstärke von mindestens 1:2,8. Das ist bei Canon am APS-C derzeit nicht erhältlich. Ich glaube höchstens Fuji bietet derzeit solche Festbrennweiten an, allerdings preislich so gestaltet als wären es Objektive mit einem Bildkreis der sich auch so nennen darf.

Was auf der Photokina auch beängstigen war, war dieser Hype um die spiegellosen Kameras (arghhh ich schere gerade alle über einen Kamm). Alle glauben doch tatsächlich, dass diese Kameras eine bessere Bildqualität böten, nur weil ihnender Spiegel fehlt. Wer sich genauer damit auskennt weiß, dass eben nicht direkt der Fall ist. Die Kameras, die wirklich von einem fehlden Spiegel profitieren sind jene, die auf Film aufnehmen.

Daher ist es im Moment reichlich schwer einen wirklich guten Tip für eine Kamera zu geben - selbst bei deutlich weiter gefasstem Budget.
 
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Die perfekte kamera für dich währe eine Panasonic FZ1000.
Richtig viel Brennweite bei Blende f2.8-4, 1" Sensor, ein Fokussystem das schneller ist als alles genannte hier. Leider ist sie mit 800€ viel zu teuer. Aber überlege es dir. Alles was du brauchst, ohne dir je gedanken machen zu müssen welches Objektiv du für was kaufen musst! (Dslr ziehen da einen rattenschwanz an zukünftigen investitionen hinter sich her!)
 
Den letzten Satz von moses kann ich nur unterstreichen. Seit dem Kauf meiner DSLR(Sony A58) im Frühjahr habe ich insgesamt knapp 3000 Euro in das System (Objektive!), in weiteres Zubehör, Software und Bücher investiert, obwohl ich ursprünglich mal nicht mehr als 1000 Euro ausgeben wollte. Und jetzt schwirren mir Gedanken durch den Kopf, vom Einsteiger-/Mittelklasse-Kamerbody in den semiprofessionellen Bereich (A77 II) aufzurüsten.

Ein offenes System wird irgendwann Begehrlichkeiten nach Aufrüstungen wecken; nämlich dann, wenn man mit der Basisaustattung an technische Einschränkungen stößt, was bei einer Einsteiger-DSLR mit Kitobjektiv schnell der Fall sein wird. Mit einer in sich geschlossenen Edelbridge-Lösung wie der Fz1000 oder der Rx10 ist man zwar am Beginn etwas teurer unterwegs, aber dann entstehen auch hintenrum kaum noch Kosten. Allerdings ist man auch limitiert auf das, was das System anzubieten hat, wobei die Grenzen bei den Edel-Lösungen relativ weit ausgedehnt sind.

Ich will dir die DSLR nicht ausreden, aber Folgekosten sind ein Faktor, den man besser berücksichtigt. Überleg dir das gut ;-)
 
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ne Canon Eos 600d,ist zwar schon etwas älter (ich glaub 3 Jahre) aber echt super.Ich habe damals für den Preis nichts besseres bekommen:).
Es ist fast immer das 18-50 MM Kit-Objektiv dabei,was ich gerne als Zweitobjektiv nutze.Als Haubtobjektiv nutze ich das meiner Meinung nach beste Reise-Objektiv:
http://geizhals.de/tamron-objektiv-af-18-270mm-3-5-6-3-di-ii-vc-pzd-fuer-canon-b008e-a597503.html

Canon Eos inkl. Kit-Objektiv:
http://geizhals.de/canon-eos-600d-mit-objektiv-ef-s-18-55mm-3-5-5-6-is-ii-5170b024-a613734.html

P.S.
Es gibt für jeden Bedarf noch suuuper viel Zubehör,das ist einer der Vorteile einer Spiegelreflex :) .
Ergänzung ()

Falls es eine Kompakte sein sollte,lies dir das mal durch:
http://www.focus.de/digital/foto/ch...das-beste-set-fuer-einsteiger_aid_901137.html
 
@ML89

Eh, alles unter Vollformat ist Schrott, alle spiegellosen digitalen ist Schrott usw.

Ich empfehle dir dieses Video: https://www.youtube.com/watch?v=PHYidejT3KY , dort wird alles gesagt, was interessant ist:

Crop (APS-C zumindest) und Kleinbild sind mittlerweile so nahe beisammen, dass der Unterschied schlicht egal ist. Etwas mehr Bokeh bei Kleinbild, aber sonst wars dann auch. Im analogen Zeitalter war Kleinbild den meisten Fotografen noch zu klein, nur kann sich heute fast keiner digitales Mittelformat leisten.

Und ad spiegellos: Ein Freund von mir hat eine EOS 5D Mk3. Macht ohne Frage hammer Bilder, nur die meisten Objektive sind groß, schwer, die kleinen (er verwendet unter anderem das 50 1.8) sind oftmals der Kamera unwürdig und das Ding macht beim Auslösen einen Lärm, der jeden sofort auf einen aufmerksam macht. Eine moderne spiegellose (habe seit nem Monat ne Fuji X-T1) ist um mindestens die Hälfte leiser, fällt kaum auf, wiegt die Hälfte oder noch weniger und - Achtung - steht der 5D3 in der Bildqualität kaum nach, weil Fuji absolut hinter dem X-System steht und die Linsen ähnlich hochwertig wie die guten L's von Canon sind.

Und man kann auch mit einem iPhone gute Fotos machen, wenn man Ahnung von Bildkomposition hat.
 
Hallo,
Erstmal danke für die vielen Antworten! :-) Ich habe mich mal umgeschaut und war heute auch in einem Laden um mich mal beraten zu lassen. Der nette Herr hat mir eine Fuji A1, also eine Systemkamera, empfohlen. Hat da jemand Erfahrung mit, bzw. ist das eine gute Einsteigerkamera und geeignet für meine Zwecke? Der Verkäufer sagte ja, weil sie eine realtiv kurze Auslösezeit und eine gute Bildqualität hat. Würde mich über Rückmeldungen freuen :-)
Lg blueberryyy
 
Kann dir aus eigener Erfahrung das Fuji X-System wärmstens empfehlen. Spiegellos, keine fetten Krawallmacher und _Top_ Bildqualität.

Das einzige, was Fuji noch nicht so gut kann, ist Tracking von bewegten schnellen Objekten. Einzig die X-T1 kann das halbwegs und die kostet 1200€ nur für den Body. Können die kleineren DSLR-Bodies aber auch nicht wirklich.

Wenn dich das nicht stört, such mal in Kleinanzeigen nach der X-E1 mit dem 18-55 2.8-4.0 Zoomobjektiv. Ist zwar ein "Kitobjektiv", aber im Gegensatz zu dem Plastikmist von Nikon und Canon aus Metall und Made in Japan. Kamera + Objektiv du schon um ca. 500€ gebraucht, das hat neu mal 1200 gekostet.
 
Ich hoffe, er liest auch genau und ist sich bewusst, dass gute Objektive nahezu pauschal meist einen Tausender verschlingen.
1.000€, wenns denn ein wenig was sinnvolles sein soll. :)

Ich bleibe bei meinem Ratschlag. Canon G16 ausprobieren. Flottes Teil und mit Sucher. Lichtstark dazu.
Das Ding hat wirklich eine sehr gute Haptik. Es macht einfach Spaß. Hätt auch gern eine, so nebenbei :)

Frage: Reicht Dir die BQ nicht hier?
https://www.flickr.com/groups/2292973@N23/pool/page7
https://www.flickr.com/photos/stablemolloy/14517362399/in/pool-2292973@N23
https://www.flickr.com/photos/stablemolloy/15128048240/in/pool-2292973@N23
Wenn ja, warum nicht?
 
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M.Ing schrieb:
Crop (APS-C zumindest) und Kleinbild sind mittlerweile so nahe beisammen, dass der Unterschied schlicht egal ist. Etwas mehr Bokeh bei Kleinbild, aber sonst wars dann auch.

Das halte ich gelinde gesagt für Unfug.
Etwas mehr Bokeh? Quatsch, wer richtig freistellen will braucht entweder lange Brennweiten oder weite offene Blenden. Da du so schlau bist hast du doch sicher auch schon was von der Äquivalenzblende gehört? Bei der Blende ist der Cropfaktor nämlich auch zu beachten. Mal davon abgesehen das die besten Vollformatsensoren auch und gerade bei HighIso und Dynamik um Welten besser sind als die besten Cropsensoren.

Klar kann ich auch mit der besten Kamera "SCHxxxbilder" machen und die Technik ist nicht alles aber warum sehe ich denn bei Fußballspielen oder Presseterminen fast ausschließlich Vollformat DSLR-Kameras? Bestimmt nicht weil das Geld keine Rolle spielt und die Fotografen gerne viel Gewicht schleppen.
 
Laut Topic geht es hier vorallem um einen "Knipser" und nicht um einen Berufsfotografen für Sportevents ;)
Heißt: Spaß an der Sache selbst ist das Wichtigste. Auf Cropfaktoren sei geschissen. Er weiß garnicht, was das ist.

Für beeindruckende Urlaubsbilder in einem A4 Fotobuch genügt eine Premiumkompakte. Lieber bin ich 7 Tage länger auf den Seychellen, als 2kg Gewicht im Rucksack zu haben und früher heim fliegen muss :)
 
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