ThomasK_7 schrieb:
Höhere Detailansprüche werden in der Praxis in 99% aller Fälle gar nicht gestellt. Klar sieht der Testausdruck des MP830 mit dieser Testdatei und dieser Schriftgröße unter dem Strahlenkranz besser aus, aber hast Du Dir einen Ausdruck einmal selber erstellt und mit der Lupe betrachtet?
Im Deteil prüfen muss ich das mal. Früher gab es mal eine Uniklausur mit der Aussage, wir dürfen alles auf ein A4 Blatt drucken, was drauf passt. Da war die Möglichkeit 36 Seiten auf eine zu drucken schon hilfreich.
Jetzt akut habe ich einen Ausdruck vor mir, in der das kleinste Detali im Text 0.2mm groß ist. Auch wenn es ein Indize innerhalb eines Bruches ist, sollte man noch erkennen können, ob über einer Variable ein ~ ode rein ^ steht.
Bei einem Nachfolger des MP830, ich glaube, es war der MX850 ist mir aufgefallen, dass der Text da sogar so verlaufen war, dass man es im Textbild sehen konnte. Das könnte auch ein technischer Defekt gewesen sein.
Du magst Recht haben, dass in der Praxis sogar der Ecotank am Ende gut genug ist.
ThomasK_7 schrieb:
Außer Leiterplattendesign fällt mir spontan kein Druckauftrag ein, der so ein feines Ergebnis wie der Buchstabendruck des MP830 benötigt, der aber auch schon keine gerade schrägen Linien hinbekommt, das ist z. Bsp. der HP M750 besser.
Was meinst du mit den geraden schrägen Linien? Der Canon scheint doch eigentlich verdammt präzise zu sein? Meinst du, dass er scheinbar so genau und ohne Antialiasing druckgt, dass man die einzelnen Pixel sieht?
Tatsächlich würde es mir in 99.9% der Fälle reichen, wenn das Schwarz dunkel ist und die normalen Buchstaben gut lesbar. Alle paar Seiten hat man mal recht kleine Indizes, besonders wenn man mehrere Seite auf eine Seite druckt, damit der Papierstapel kompakter wird.
ThomasK_7 schrieb:
Ich denke, es wird auch beim Bilderdruck im Endergebnis keinen Unterschied machen, ob so feine Buchstaben/Bildpunkte gedruckt werden können. Mischen sich doch im Bild die Bildpunkte mit benachbarten und es gibt meist keine klaren scharfen (Farb-)Trennungen.
Besonders, wenn man mit der Lupe in das Bild geht, sehen die Bilder bei Epson deshalb wahrscheinlich sogar etwas besser aus. Dafür ist es definitiv kein Plus, wenn man so fein druckt und daneben Lücken lässt.
ThomasK_7 schrieb:
... das ist z. Bsp. der HP M750 besser.
Ich bin die Bestenliste von Druckerchannel.de durchgegangen und es scheint so, als würden dort alle Laserdrucker die Qualität eines MP820 Tintenstrahldruckers erreichen. Vielleicht haben die Firmen aufgegeben mit hohen Anstrengungen die Qualität bei Grafiken zu erreichen, die Laserdrucker viel leichter realisieren können. Praktisch im Schlafzimmer möchte ich aber keinen Laserdrucker stehen haben und im Fotodruck haben Laserdrucker und auch (zuminest viele) Drucker, die ausschließlich Pigmentfarben verwenden, ihre eigenen Probleme.
Hier gibt es nochmal den Druckerchannelvergleich vom MP830, einem neuen Canon und einem Epson
Mir wurde versichert, dass der
Canon Pixma TS9550 die gleichen Qualitäten besitzt, wie der aktuelle Canon und es Annahmen gibt, dass der
Canon Pixma TS8350 mit zusätzlicher Blaufarbe besser ist und es besteht die Möglichkeit, dass dieser Drucker eine feinere Tröpfchengröße Besitzt. (Dafür kein Ethernet, wie der TS9550, ich hoffe, über Wlan ist er genau so ins Netz integrierbar).
Danke für die Vergleichsdrucke und die Mühe, die du betreibst. Sowas wäre vielleicht etwas für einen Drucker-VergleichsThread, in dem jeder dann schauen kann, wie verschiedene Drucker sich in solchen Testdrucken schlagen. Ich muss mal schauen, ob mein MP830 in der Praxis eigentlich noch die Leistung bringt, die er im Originaltest einmal bewiesen hat. Im Vergleich schlagen sich die Tintenstrahldrucker erstaunlich gut zu deinen Bildern. Der schlechtere Laserdrucker ist in meinen Augen zumindest mit dem Epson vergleichbar. Beim neuen Canon ist größerer Text hoffentlich ähnlich gut deckend. Ich hoffe, dass die Pigmenttinten dazu führen, dass man einigermaßen gute Deckung erzielt.
Das scheint aber zu passen
https://www.druckerchannel.de/originale.php?vorlage=6&m[]=5644&m[]=1298&m[]=5079#ALL-5644.15-5644.13
Beim Ecotank habe ich den Eindruck, dass so viel Tinte benutzt wird, dass das Papier gesättigt wird und man sieht, wie die Tinte richtig aufgesogen wird. Wenn man dann den Modus auf Entwurf stellt, wird nicht weniger Tinte benutzt, stattdessen wird die Auflösung reduziert und man sieht einzelne Pixel.
Vielleicht können die mit der eingesetzten Technik einfach nicht so feine Tropfen bilden.
Aktuelles Fazit: Ich hoffe, dass mein MP830 noch etwas weiterlebt, mache bald auch mal den Testdruck und aktuell glaube ich, dass ich entweder den TS8350 nehme, wenn eine Anbindung über Wlan auch gut funktioniert oder den TS9550, wenn ich mich von der A3 Option eher überzeugen lasse.
Edit: Ich habe den Strahlenkranz auch mal getestet und mit 600dpi eingescannt. Von der Schwarzdeckung und der Lesbarkeit muss sich der Drucker nicht hinter dem Laser verstecken. Man sieht, dass mindestens für Blau und Grün einige Düsen manchmal eine schlechte Performance bieten.
Edit: Ich habe es nochmal mit 1200dpi gescannt, man sieht bei der Zahl 25, dass auch bei meinem Drucker manchmal etwas verläuft. Das möchte ich gerne vermeiden und habe deshalb so viele Bedenken, wenn ich das im Ansatz stärker bei einem anderen Drucker sehe.
Edit: Jetzt im Nachhinein sehe ich in gedruckten Strahlenkranz meines MP830 tatsächlich, wie die schwarzen Strahlen irgendwie geschlängelt sind. Vielleicht muss ich die Kalibrierung nochmal durchführen.