Kaufberatung für ein 2.1 System

Da sollte man dich auf den Boden der Tatsachen zurückholen. Für 500 Euro bekommt man den Einstieg ins HiFi Segment. Von irgendwelcher "höchster Qualität " bist du noch Lichtjahre entfernt.

Würde dir aber für den Einstieg 2 Standboxen empfehlen und zusätzlich einen Stereoverstärker. Standlautsprecher weil du dadurch auf den Sub vorerst verzichten könntest.

Je nach Geschmack mal die Marken Heco, Klipsch,Nubert oder Canton anschauen und probehören.
 
@ Rage-Guy , ich bin mir ganz sicher das du den Unterschied zwischen HiFi - LS und Aktiven Nahfeldmonitoren weder genau unterscheiden kannst , oder diesen überhaupt kennst .

Garantiert noch nie gehört . :D
 
die heco victa 700 hab ich selber schon gehört, die sind echt klasse fürs geld. als b-ware hab ich da mal 2 stück für 180€ bekommen.

das edifier s530 konnte ich auch schon hören. für die größe und den preis klingt es wirklich sehr gut. meine theater 1 satelliten spielen aber gerade im mitteltonbereich hörbar sauberer und auch etwas druckvoller (sind ja auch noch etwas größer). der sub ist auch sehr gut. er kann laut, aber viel wichtiger, er spielt sauber und eher trocken, so wie teufel. nicht so nen hässliches gebummse wie der z-5500 subwoofer :D

wenn platz da ist, rate ich aber auch ganz klar zu 2 standboxen wie den victa 700 und einem pasenden verstärker. gerade als b-ware bekommst man da viel klang-qualität für wenig geld :)

wegen stereo-verstärkern guck dich mal bei gebrauchten modellen von NAD, onkyo, yamaha etc um.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Nuerne89 , auch mit B - Ware wird es hier sehr eng etwas für 500,00 EUR zu empfehlen . Verstärker + LS fallen hier schon mal raus , wenn man nichts gebrauchtes kaufen kaufen möchte .

Wenn sie allerdings aus einer bekannten Quelle ( Bekannte , Verwandte etc. ) stammen ( und man dieser Vertrauen kann ) sieht es ein wenig anders aus .

Ansonsten bietet hier wohl das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ein Aktiver Nahfeldmonitor .
 
ich hab das edifier S330 und bin extrem zufrieden mit der Qualität.
Wenns bei dem S530 genau so ist, bekommts von mir ne klare kaufempfehlung
 
Ich habe selber die Heco Victa 700 und würde diese aus 2 Gründen nicht für den Einsatz am PC empfehlen.

1.) Bei den Victa 700 braucht man zur Wand dahinter schon einen ordentlichen Abstand damit der ohnehin schon leicht angehobene Bass nicht zu extrem wird. Da die meisten PC-Aufbauten nicht mitten im Zimmer stehen, passt das nichrt ganz.

2.) sollte bei den 700er einen gewissen hörabstand haben damit diese nicht zu direkt spielen.

In meiner kleinen Heimkinoanlage liebe ich die Hecos :D allerdings würde ich sie nicht im PC-Bereich nutzen.

Diese beiden Boxen von Nubert sollen sehr gut für den Einsatz am Heimischen PC sein (habe allerdings auch nur drüber gelesen).

http://www.nubert.de/index.php?id=21
 
Phosphor schrieb:
Wichtig ist mir vor allem, dass ich damit meine Musiktitel in höchster Klangqualität anhören kann (ua auch klassische Werke). Zudem möchte ich damit auch meine Filme und Serien ansehen bzw. anhören können. Das System sollte also auch über eine annehmbare Bassqualität verfügen (für ein Zimmer mit 15qm) - der Schwerpunkt sollte jedoch auf der Klangqualität liegen.

Genau für diesen Einsatzzweck habe ich mir die Corsair SP2500 geholt. Ich hab es erst seit gestern und es ist den vorherigen Wavemaster MX-1 klar überlegen. Also für 150 Euro ist es ein Topsoundsystem.
 
Vielen Dank für die ganzen Antworten! Von mir bekommt ihr jetzt auch ein paar, damit die Auswahl ein bisschen eingegrenzt werden kann:

VsteckdoseV schrieb:
Master1991 schrieb:
An Computer 2.1 Systemen würde ich zu Teufel greifen:

http://www.teufel.de/sale/concept-d-...set-p1053.html

Das System ist soagr THX-Zertifiziert Somit sollte der Klangqualität nichts im Wege stehen, jedenfalls von den Frequenzen her gesehen.
Andy_0 schrieb:
Typische Elektronikhersteller wie Sony, LG, Logitech und Co. produzieren KEINE guten Lautsprecher. Bekannte Lautsprecherhersteller wie Teufel und BOSE kannst du auch vergessen.
Ich habe dieselbe Frage auch in anderen Foren gestellt und da wurde mir ebenfalls von Teufel, Logitech etc. abgeraten.

foxX schrieb:
Warum nicht 5.1 ?
Wenn ich entscheiden müsste zwischen Klangqualität und Bass, würde ich auf jeden Fall die Klangqualität nehmen. Und da habe ich bei einem 2.1 System schon bedenken, ob die Kombination aus Lautsprecher und Sub nicht auf Kosten der Klangqualität geht. Außerdem: Ein 5.1 System für €500???

Fr@993r schrieb:
Wenn du 500 Euro zur Verfügung hast und die beste Klangqualität hast - dann natürlich ein schönes paar Lautsprecher und ein netter Verstärker. Lieber das .1 (also den Subwoofer) weglassen und dafür sehr viel bessere Qualität erreichen als dir jedes fertig 2.1 bieten kann.
Filme und Serien ohne Sub? Können die Lautsprecher und der Verstärker ihn denn ersetzen? Ich will ja jetzt nicht das Blaue vom Himmel, aber ich würde zumindest gerne merken, dass meine System zu Bass auch fähig ist.

Andy_0 schrieb:
Bei den Klipsch bin ich für seine Musikrichtung jedoch eher skeptisch.
Neben der klassischen Musik höre ich eigentlich alles. Quer durch die Bank. Ob Rock, Jazz, Pop, Filmmusik, RnB, Reggae, ganz selten auch Techno - nur um meine Angaben zu präzisieren.

skyforger schrieb:
Für 500€ empfiehlt es sich zu einem Hifi-Fachhhändler zu gehen und dort die Lautsprecher nach dem für einen selbst passenden Modell durchzuhören.
Wenn du Platz für Standlautsprecher hast, dann benötigst du auch keinen sub, da die eh schon tief genug spielen.
Leider befindet sich in meiner Nähe kein HiFi-Fachhändler, darum habe ich mal hier nachgefragt.
Zum Platz: Es sollte nach Möglichkeit alles auf meinen Schreibtisch [160cmx80cm] passen.

Ich hoffe, meine Antworten geben ein besseres Bild, was zu mir passen könnte.
 
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conXer49 schrieb:
@ Rage-Guy , ich bin mir ganz sicher das du den Unterschied zwischen HiFi - LS und Aktiven Nahfeldmonitoren weder genau unterscheiden kannst , oder diesen überhaupt kennst .

Garantiert noch nie gehört . :D
Genau, ich beschäftige mich nämlich überhaupt nicht mit dem Thema, ich raunze irgendwelchen Bullshit in Foren hinein, einfach nur so ohne jede Ahnung von dem Thema.

Ich denke mir die Linearität und den stark begrenzten Hörbereich von Nahfeldmonitoren nur aus, in Wahrheit sind das nämlich breite Dynamikwunder mit eigener Seele.

Du hast mich wirklich schnell durchschaut, Hut ab.
Ergänzung ()

@Phosphor: Die Klipsch RB-61 hat eine "Schlüsselloch"-Aufhängung an der Rückseite, die Bassreflexöffnung strahl nach vorne ab. Du kannst die Lautsprecher Problemlos an die Wand hinter Deinem Schreibtisch aufhängen. Das Bass-Vermögen der Lautsprecher ist gut und sehr präzise. Diese Lautsprecher können harte Schläge sauber und getrennt wiedergeben, der Tieftonbereich ist absolut knackig und neigt nie zum stumpfen "Dröhnen" oder gar "Brummen". Bedenke auch, dass die Klipsch RB-61 vom Volumen schon viele "Subwoofer" von 2.1 System übertreffen.

Einen Punkt solltest Du beachten: Klipsch Reference Lautsprecher (eigentlich alle Klipsch-Lautsprecher) sollten sauber in einem Stereo-Dreieck aufhängt werden, da das "Horn" (Klipsch-Merkmal) so sein Potential am besten entfalten kann. Außerdem brauchst Du für Klipsch-Lautsprecher keinen starken Verstärker, die kannst Du auch mit etwas kleinem gut befeuern.

PS: Es kann übrigens sein, dass Du nach dem Umstieg keine MP3s mehr hören kannst, jedenfalls ging es mir so :S
 
Zuletzt bearbeitet:
Rage-Guy schrieb:
@Phosphor: Die Klipsch RB-61 hat eine "Schlüsselloch"-Aufhängung an der Rückseite, die Bassreflexöffnung strahl nach vorne ab. Du kannst die Lautsprecher Problemlos an die Wand hinter Deinem Schreibtisch aufhängen. Das Bass-Vermögen der Lautsprecher ist gut und sehr präzise. Diese Lautsprecher können harte Schläge sauber und getrennt wiedergeben, der Tieftonbereich ist absolut knackig und neigt nie zum stumpfen "Dröhnen" oder gar "Brummen". Bedenke auch, dass die Klipsch RB-61 vom Volumen schon viele "Subwoofer" von 2.1 System übertreffen.
Das klingt wirklich gut. Mal schauen, was die anderen User zu deinem Vorschlag meinen...

Edit: Ich sehe grad, Andy_0 hat mir auf der 1. Seite auch schon zu der Marke Klipsch geraten.
 
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2 gebrauchte Standlautsprecher mit hohen Wirkungsgrad für 460€ kaufen, Class T Verstärker für 40€ !
 
@Rage-Guy

Andy_0 hat mir neben den Klipsch auch noch Lautsprecher von

Canton (GLE 430)
Wharfdale (Diamond 10.1)
und
KEF (C3)

empfohlen. Hast du mit diesen Produkten schon Erfahrungen gemacht oder um auf den Punkt zu kommen: Welcher von den genannten Produkten (Klipsch, Canton, Wharfdale, KEF) bietet sich am besten für meine Vorstellung an? Die letzte Frage stelle ich an alle.
 
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@ matti1412
Er hat aber keinen Platz für Standlautsprecher.

@ Phosphor
Die Klipsch sind keine linearen Lautsprecher wie Canton oder Nubert, jedoch sehr gute dynamische Lautsprecher ("Spaßboxen") welche eine wunderbare Bühne aufbauen. Ich besitze selber ein Paar Klipsch RF-52. Bei Klassik geht es eben eher um Linearität weswegen ich da skeptisch wäre, wenn man primär auf klassische Musik steht. Natürlich klingt diese Musikrichtung auf den Klipsch auch super, ich kann mich bei der 9. Sinfonie von Beethoven nicht beschweren. Der 4. Satz mit Ode an die Freude ist einfach spitze - was es wohl schon vor der Erfindung von Lautsprechern gewesen ist ;).

Du darfst jedoch die Größe der Lautsprecher nicht unter unterschätzen. Die RB-61 haben Maße von " 39,1 cmH x 21,6 cmB x 31,1 cmT" laut Amazon (http://www.amazon.de/Klipsch-Refere...1_2?s=computers&ie=UTF8&qid=1316089658&sr=1-2).

Die KEF, Wharfedale und B&W Lautsprecher klingen ... hmm britisch. Soweit wie ich das sagen darf, klingt das alles ein bisschen wärmer. Natürlich kann es dort auch von Modell zu Modell anders klingen. Die Wharfedale Diamond Reihe hat in den Standlautsprechern offenbar überzogenen Bass.
 
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Phosphor schrieb:
Leider befindet sich in meiner Nähe kein HiFi-Fachhändler, darum habe ich mal hier nachgefragt.
Zum Platz: Es sollte nach Möglichkeit alles auf meinen Schreibtisch [160cmx80cm] passen.

Saturn/Mediamarkt tut es zur Not auch, da die auch fast immer über eine größere Hifi-Ecke verfügen (musst nur auf die gewieften Bose-Verkäufer aufpassen und deren Verkaufswand möglichst komplett meiden ;) )
Standlautsprecher machen sich auf dem Schreibtisch natürlich nicht so gut. Falls du also auch daneben keinen Platz hast, dann müssen es wohl doch Regal-LS werden. Wird aber schwer für 500€ gute LS + Sub + Verstärker zu bekommen.
Eine weitere Möglichkeit wären Aktivlautsprecher (für die du also keinen Verstärker benötigst).
Manche von denen kommen auch tief genug um erstmal auf einen Sub verzichten zu können, zB die: http://www.nubert.de/index.php?action=product&id=932&category=78
Kommen angeblich bis 39Hz...wären aber auch teurer als 500€. Gibt auch noch eine günstigere Version, welche aber nur bis 52Hz kommt (was aber für Musik eigentlich ausreicht). Aber am besten du gehst erst einmal irgendwo Probehören.
 
Wie ich oben schon klargestellt habe, höre ich nicht primär klassische Musik. Um ehrlich zu sein, habe ich gar keine Lieblingsmusikrichtung. Klassische Musik habe ich nur zur Verstärkung meiner Wertlegung auf gute Klangqualität genannt.

Eins noch: Wie sieht's denn mit Filmmusik aus? Vor allem mit orchestralen Stücken. Sind die Klipsch dafür geeignet?

Skyforger schrieb:
Hm, ja, Andy_0 hat mir auch schon zu Nubert-Produkten geraten.

Zum Budget: Laut Rage-Guys Rechnung zufolge ist es durchaus möglich mit 500€auszukommen:

1 x Marantz PM 5003 (Stereo Verstärker): 199 Euro
1 x Paar Klipsch Reference RB-61: 285 Euro
1 x Klinke auf Cinch-Kabel, 12 Euro
 
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Standlautsprecher am Schreibtisch? Das kann doch garnichts werden.

Um dich zu entscheiden wirst du um ein Probehören, und sei es nur im MM/Saturn nicht herumkommen, große Regal-LS wie die genannten produzieren in der Tat schon einen erstaunlich guten Bass, aber richtiges Subwooferfeeling kommt eben doch nicht auf.
Außerdem kann dir niemand sagen, welche LS dir am besten gefallen und wieviel Bass dir ausreicht. Die Klipsch beispielsweise sind recht aggressiv im Hochtonbereich, gerade im Nahfeldbereich wird das sicherlich für viele ein K.O.-Kriterium sein, andere mögen das sogar und die Klipsch haben eben den Vorteil der nach vorn gerichteten BR-Öffnung, hier hilft nur ausprobieren.
Beim Verstärker musst du keine 200€ hinlegen, (Verstärkerklang gibt es nicht!) daher würde ich bei dem recht knappen Budget nicht mehr als 100€ dafür einplanen und lieber mehr in die LS investieren, da hast du auf jeden Fall mehr davon.

@ Rage-Guy
Nimmt man mal einen LS eines großen HiFi-Herstellers wie Canton oder Nubert auseinander und vergleicht den Preis der verbauten Chassis mit denen eines gleich teuren Nahfelders, steht die HiFi-Fraktion grundsätzlich sehr schlecht da. Im unteren Preissegment ist der Unterschied noch nicht so groß, aber spätestens in Regionen von ~500€/LS aufwärts ist es erschreckend, wie viel man doch für Klangfärbung, Design und Markenname bezahlt. Dementsprechend ist die Dynamik der Nahfelder in der Tat besser und der kleine Abhörbereich am Schreibtisch ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil, da HiFi-LS für größere Abstände konzipiert werden, die man an keinem Schreibtisch erreicht. Nubert und Canton erfahren derzeit einen riesigen Hype und sind mit ihrer Abstimmung garnicht mal so weit von den Nahfeldern entfernt, aber wie soll man das auch beurteilen, wenn man nie welche gehört hat?
Was die mp3s angeht, so kommen in Blindests selbst 128kbit/s mp3s sehr gut weg, ab 256 kbit/s sind bereits keine Unterschiede mehr warnehmbar und das auf Anlagen gegen die eine Klipsch RF nur Kinderspielzeug ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Klipsch sind für alles geeignet. Es geht bei der Differenzierung bei Klipsch nur um den Raum von gut bis perfekt. Perfekt macht spielt Klipsch Rock, Gitarren und Gesang. Klassik ist meiner Meinung auch sehr gut, weil Klipsch es extrem gut versteht einen Ton auch zu "beenden". Es schwingt nichts nach, wodurch die Feinheiten klassischer Musik sehr schön heruasgearbeitet werden. Es gibt einfach keinen breiten Klangteppich, der irgendwas verschluckt. Klavier, Cembalo - großartig auf Klipsch.

Das einzige, wo Klipsch von mir nur ein "gut" bekommt, ist "Kirmesmusik", also "Kindertechno", weil diese Musik ordentlich "wumms" haben soll und so auch abgemischt wurde. Dafür ist die Bassiwedergabe der Klipsch-Lautsprecher nicht perfekt, da diese "zu ehrlich" ist (was man schlagartig mit einem der legendären Klipsch-Subwoofer umdrehen kann).

Klipsch eignet sich eher nicht in der Musikprodution, es wurde ja auch hier schon gesagt: Die Lautsprecher haben eine eigene Seele, eine ganz eigene Charakteristik, ganz anders als langwelige Nahfeldmonitore. Die Klipsch Reference Serie ist eine echte "Spaßbox", wie es auch schon gesagt wurde. Und gerade orchestrale Stücke werden Dir Spaß machen, besonders auch weil Du ordentliuch aufdrehen kannst, ohne dass die Lautsprecher schlechter klingen. Die Pegelfestigkeit von Klipsch ist lgendär!

"Klipsch. Pissing of the neighbors since 1946" ist ein sehr ehrlicher Werbe-Slogan und passt gut :)
Ergänzung ()

4badd0n schrieb:
@ Rage-Guy
Nimmt man mal einen LS eines großen HiFi-Herstellers wie Canton oder Nubert auseinander und vergleicht den Preis der verbauten Chassis mit denen eines gleich teuren Nahfelders, steht die HiFi-Fraktion grundsätzlich sehr schlecht da. Im unteren Preissegment ist der Unterschied noch nicht so groß, aber spätestens in Regionen von ~500€/LS aufwärts ist es erschreckend, wie viel man doch für Klangfärbung, Design und Markenname bezahlt. Dementsprechend ist die Dynamik der Nahfelder in der Tat besser und der kleine Abhörbereich am Schreibtisch ist kein Nachteil, sondern ein Vorteil, da HiFi-LS für größere Abstände konzipiert werden, die man an keinem Schreibtisch erreicht. Nubert und Canton erfahren derzeit einen riesigen Hype und sind mit ihrer Abstimmung garnicht mal so weit von den Nahfeldern entfernt, aber wie soll man das auch beurteilen, wenn man nie welche gehört hat?
Was die mp3s angeht, so kommen in Blindests selbst 128kbit/s mp3s sehr gut weg, ab 256 kbit/s sind bereits keine Unterschiede mehr warnehmbar und das auf Anlagen gegen die eine Klipsch RF nur Kinderspielzeug ist.
Was interessiert mich was in Deinem Nahfeldmonitor drin ist? Es bleibt ein langweiliger, öder Nahfeldmonitor und der TS möchte sicher nicht die ganze Zeit auf dem Stuhl sitzen und aufpassen müssen, dass er den winzigen Wirkbereich seiner Lautsprecher verlässt, während er Musik hört. Nahfeldmonitore sind nichts für Menschen die einen lebendigen Klang suchen und auch mal ihr ganzes Zimmer beschallen wollen. nahfeldmonitore sind für Musikstudios gedacht und nur dort machen sie auch Sinn.

Und Deine Aussagen zum MP3-Unsinn habe ich auch immer genau so verbreitet wie Du gerade, ebenso überzeugt und arrogant. Bis ich auf Klipsch umgesteigen bin und gemerkt habe, wie sehr ich mich geirrt hatte :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Phosphor schrieb:
Hm, ja, Andy_0 hat mir auch schon zu Nubert-Produkten geraten.

Zum Budget: Laut Rage-Guys Rechnung zufolge ist es durchaus möglich mit 500€auszukommen:

1 x Marantz PM 5003 (Stereo Verstärker): 199 Euro
1 x Paar Klipsch Reference RB-61: 285 Euro
1 x Klinke auf Cinch-Kabel, 12 Euro

Klar, da würde halt nur der Sub fehlen. Keine Ahnung wie tief die Klipsch kommen ,aber je nach Musikgeschmack fehlt den meisten Kompaktboxen das letzte bisschen Tiefe bei der Musikwiedergabe.
Aber bevor du Probehören warst solltest du dich nicht auf ein Modell festlegen. Die Klipsch sind bestimmt gut, aber jede Firma hat ihre eigene Abstimmung und jedem Menschen gefällt eine andere Abstimmung. Ich zB finde den Klang der Heca Victa-Serie ziemlich schlecht, aber vielen anderen hier im Forum gefallen sie.
 
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