Kaufberatung - i7 2600k aufrüsten auf?

gnoarch

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#1
Hi,

momentan habe ich noch einen i7 2600k der zusammen mit meiner GTX1080 seinen Dienst verrichtet.

Bei manchen spielen habe ich inzwischen das Gefühl dass die Performance nicht 100% da ist und eigentlich kann es ja nur an der CPU liegen.
Laut Benchmarks sollte ein 8700k ja schon mindestens doppelt so viel Leistung bringen.

Deshalb überlege ich jetzt aufzurüsten. Ich weiss es ist imemr der falsche Moment etc. aber ich würde noch warten falls es in den nächsten 6 Monaten noch mal einen beduetend schnelleren CPU release geben sollte (???)

Oder sollte ich alternativ zu einem AMD greifen?
 

CH4F

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#2
Also du kannst entweder auf die zweite Generation Ryzen warten oder jetzt einen Ryzen 5 1600 kaufen. Alternativ den i7 8700 ohne k.
 
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#3
untermauere dieses "gefühl" doch mal mit fakten bevor du auf verdacht neu kaufst. ist der 2600K übertaktet?

der 8700K bringt in anwendungen die von den zusätzlichen kernen/threads profitieren doppelt so viel power. in games eher nicht.

im april erscheint Ryzen 2000, würde ich auf jeden fall abwarten. ansonsten: soll übertaktet werden? budget?

edit: CPU-Aufrüsten: Sandy Bridge bis Coffee Lake mit Overclocking im Vergleich
 
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#6
Ich habe von einem i7 3820@4,3GHz auf einen i7 8700K geupgraded und bin sehr zufrieden.
Gerade bei Spielen wie PUBG ist ein deutlicher Unterschied zu spüren. Wo es vorher in bestimmten Situationen Drops auf 40FPS gab, läuft es jetzt durchgehend mit 100FPS (VSync).

Wenn Du warten kannst, ist Ryzen 2xxx aber sicher auch einen Blick wert.
 

Holzinternet

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#7
Nabend,

mein I7-2600k läuft auch mit einer 1080. Die Kombi hat Dampf. Auf Stockwerte @3,8 GHz rennt man schon des öfteren ins CPU Limit. Mit OC allerdings um 4,5 GHz und OC bei der GraKa geht das Gespann gut los.

Sicher mit ner neuen CPU wirst Du hier und da mehr Leistung haben, aber erwarte keine Wunder. Probiere es mal mit OC. Je nach Chipgüte und Kühlung sind bis 4,7 GHz unter Luft drinnen. Eventuell mehr oder aber auch weniger. Siliziumlotterie :-)

Gruß

Holzinternet
 
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#8
Es ist ja nicht nur die CPU sondern die komplette Plattform. Du stehst vor der selben Frage wie ich, hab auch noch n 2600k im Einsatz.

Teilweise limitiert auch der RAM. So z.B. bei Fallout 4 und Stellaris.

Werde meinen 2600k daher in absehbarer Zeit ablösen. Durch was genau steht noch nicht fest. Da ich aber einige Titel im Porfolio habe die leider nicht wirklich Multithreading nutzen, wird es wohl ein 8700k werden. Trotz AMD Sympatiebonus und Intel Antisympatiemalus.

Edit: Folgendes Video ist noch interessant. Gerade die Frametimes in Witcher3. GHz durch OC ist nicht alles.

https://youtu.be/VDo-j00vUtw
 
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#9

Blubbo

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#10
Einige Aussagen sind hier falsch. Dein alter i7 bremst definitiv Deine Grafikkarte sehr stark aus, auch wenn Du es nicht eindeutig mit irgendwelchen Tools lokalisieren kannst.

Ich habe kürzlich von einem alten Xeon 1240V2 zu einem i7 8700K gewechselt und zu der immens höheren CPU–Leistung hat auch meine 1070ti ( vorher übertaktet ) ca. 30–40% an FPS zugelegt ( ohne Übertaktung ) unabhängig ob das jeweilige Spiel auf mehrere Kerne optimiert ist, oder wegen des Alters hauptsächlich nur den ersten Kern nutzt.

Den Hinweis dazu bekam ich durch einige Youtube–Vergleichsvideos , wo mehrere CPUs mit gleichen Grafikkarten getestet wurden und es entspricht wirklich der Wahrheit.

Also lass Dir keinen Bären aufbinden. Wenn Du das Budget für ein neues Mainboard, DDR 4 Ram und eine aktuelle CPU hast, dann wirst Du damit Deiner Grafikkarte endlich die Stützräder abnehmen. 😉
 

Holzinternet

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#11
Teste doch einfach ob ein CPU oder GPU Limit vorliegt... Dafür brauchst Du nicht mal Tools. Nur H.I.R.N. und das wars. Liegt die Auslastung deiner GraKa unter 100 Prozent in deinen Spielen bewegst Du dich im CPU Limit. Und bei weniger als 100 Prozent GraKa Last GPU Limit.

Dafür reicht Afterburner oder auch etwas ungenauer der Windows Taskmanager. Pauschalaussagen gibt es nicht. Unter mit OC ist die Plattform gut genug für alles. Sollte irgendwo was hängen dann dreh an den Reglern. Nen 8700k @5GHz bekommst Du auch in Full HD klein nur mal an Rande. Zur Not frag HISN aus dem Forum.

Gruß und schicken Sonntag

Holzinternet

EDIT:

Gestern sagte jemand das die CPU in Verbindung mit RAM in Stellaris das Spiel ausbremst. Das ist gelinde gesagt Quark. Ich hab mit meiner Rechenkombo knapp 500h in Stellaris gedaddelt. Und wenn es Probleme gab (die auch definitiv da waren) dann liegt das an der Engine (Clausewitz Engine arbeitet und ist eine 32 Bit Anwendung). Die Lategame Slowdowns lagen an einigen Faktoren (siehe Dev Diaries der Entwickler). Mit dem Update auf 2.0 sieht das schon deutlich besser aus. Einfach mal testen und nicht alles glauben was die Leute ins Internet schreiben:)
 
Zuletzt bearbeitet: (Stellaris und der 2600k)
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#12
Ja das hab ich gestern geschrieben und das meine auch heute noch so ;)

Und das nicht anhand irgendwelcher dubiosen Forenbeiträge. Ich habe leider den direkten Vergleich hier. Vergleich zwischen meinem 2600k und dem 8700k von einem guten Freund. Die beiden PCs unterscheiden sich abseits von CPU, RAM und Board nur minimal und auf der neueren Plattform läuft es siginifikant besser.

Dank Clausewitz sprechen wir zwar immer noch nicht von 60fps im Lategame aber wenn ich da mit meinen 15fps krebse und mein Freund halbwegs akzeptable 25-30fps hat, ist das für mich ne deutliche Ansage.

Irgendwann zwischen 1.5 und 2.0 kahm ja nun wenigstens ne multithread Unterstützung. Was zumindest bei mir aber nur zur Folge hatte, dass nun nicht mehr ein Kern mit 100% ausgelastet ist sondern vier mit 25%.....

Die etwas bessere Performance im Lategame mit 2.0 wird wohl eher aus der geringeren Flottengröße und KI Anpassungen resultieren. Also wo kommt die fast doppelte Performance im Lategame auf der neuen Plattform her? Bei der Auslastung des 2600k kann es die reine CPU Leistung nicht sein. Also wo ist der f**king Bottleneck? Es bleiben nur noch RAM, Board oder diverse Befehlssätze die der 2600k nicht beherrscht.
 

Holzinternet

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#13
:-) Ich mag eine gute Diskussion ! Ich spiele Stellaris gern und viel. Mit Mods und auch ohne. Im Multiplayer mit meiner Zockergruppe (bis 20 Personen)oder auch solo. Die Slowdowns im Lategame sind Enginebezogen. Nicht mehr und auch nicht weniger. Sicher ein i3 wird früher das zeitliche segnen keine Frage aber ab einem i7 der 2. Gen sind kaum Unterschiede da.

Die Slowdowns resultierten aus den verschiedenen Antriebskonzepten im Spiel die aufgrund der vielen Anpassungen im Lategame stets zu Slowdowns führten. Da auch die Anzahl der Schiffe reduziert wurde (Blob) ist das natürlich für die Performance zuträglich. Hier nochmal, Clausewitz Engine 32 Bit. Ist klar das da irgendwann Ritze ist. Sieht man auch bei EU4. Gleiche Engine, gleiches Problem.

Ich glaube auch das es bei deinem Bekannten mit einem i7 der 8. Gen besser läuft. Aber es sind keine 100 Prozent Mehrleistung. Und wenn man den 2600k mit OC die Sporen gibt dann schrumpft der Vorsprung auch noch zusammen. Das sehe ich bei ARK, Stellaris oder auch Star Citizen. Mit 4,5 GHz all Core Turbo liegt auch eine deutlich jüngere CPU in Schlagreichweite.

Eine 64 Bit Engine würde Wunder wirken. Aber das wird wohl erst im Nachfolger kommen.

Der TE soll mal etwas an der OC Stellschraube drehen. Eine SSD und schneller RAM machen einen ollen 2600k ziemlich flott. Einfach mal ausprobieren.

Gruß

Holzinternet
 
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#14
Natürlich ist ein 2600k flott. Erstrecht mit OC! Aber um auf den direkten Vergleich in Stellaris mal zurückzukommen, verglichen wurde meinerseits da schon ein 2600k@4,2ghz mit einem 8700k@stock und ja es ist, wie bereits gesagt, ein deutlicher Unterschied sichtbar.
Außerdem brauchst du dich nicht dauernd wiederholen. Keine Ahnung wieviele Stunden ich mit Paradoxtiteln verbracht habe aber es waren mehr als genug um die Clausewitz Engine auswendig kennen- und hassen zu lernen. Außerdem sehe ich gerade in deiner Signatur, dass dein Ram mit 2133mhz läuft. Freut mich! Meine Kiste kommt hier leider nicht über 1333mhz hinnaus ohne die Schmerzgrenze bei der Spannung zu überschreiten. Evtl. macht es doch mehr Unterschied als gedacht, ich kann es leider nicht selbst testen.

Zugegebenerweise dachte ich bis vor zwei Monaten selbst nicht, dass es einen merkbaren Unterschied macht. Aber wenn ich sehe wenn ein sonnst fast identischen System bei Stellaris im lategame deutlich besser performt(und nein immer noch nicht gut), ein Witcher3 ohne mikroruckler spielbar ist und Fallout4 in Boston auch mal die 60fps halten kann, dann hat mich das schon irgendwie überzeugt.

Alles Dinge die man nicht unbedingt in einem Benchmark festhalten kann. Vieles läuft einfach runder! Grund genug für mich den 2500k/2600k abzulösen den ich bis vor zwei Monaten über Jahre vehement verteidigt und gelobt habe.

Wenn man mehr Sata3 Ports braucht (zumindest mein Board hat nur zwei) oder eine M2 SSD einsetzen möchte, stellt sich die Frage eh nicht mehr. Man bekommt ja nun deutlich mehr als nur "ein wenig" Performance auf dem Papier.
 

Holzinternet

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#15
Der Unterschied zwischen 1333 und 2133 ist ordentlich. Gerade im Bereich der min. Frames macht sich dies deutlich bemerkbar. Mein RAM läuft ohne Spannungserhöhung mit XMP Profil. Natürlich im OC Modus da der Sandy ja offiziell 1600 MHz Unterstützt. Im Verbund mit CPU OC (4,5 GHz unter Luft), RAM OC, SSDs und der 1080 ( OC:p ) kommt da ordentlich Leistung rüber.

Ich spiele unter FHD und habe bei deinen genannten Titel keinerlei Lags oder niedrige Frames. Auch im Bereich VR ( z.b. Elite Dangerous ) bekomme ich sehr gute Leistungsergebnisse.

Eine neue Plattform würde bestimmt noch bessere Ergebnisse bringen aber zumindest für mich steht dies in keinem Kosten/Nutzen Verhältnis. RAM ist astronomisch teuer, es gibt nur Z-Bretter (die auch bald als Plattform obsolet sein werden). GPU Preise sind nen schlechter Witz und Spectre und sein Kollege schwirren auch noch im Orbit rum.

Kann auch Dir nur raten, teste mal rum. DDR3 2133 MHz gibt es "relativ" günstig in der Bucht. Nen bissl im BIOS gespielt und die alte Dame tritt nochmal zum Tanz an:D

Gruß

Holzinternet
 
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#16
Ich werde keinen Cent mehr in die alte Kiste investieren. Vor nicht einmal einen Jahr habe ich den 2500k durch einen günstigen gebrauchten 2600k ersetzt. Das hat noch ein wenig Luft gebracht aber nach sieben Jahren ist das Thema langsam mal durch.

Bei mir kommen da auch noch andere Dinge dazu z.B. mehr Sata3 HDDs/SSDs als 3er Ports oder eine 950 Evo M2 die auf ihren Einsatz wartet und derzeit in der Synology als Cache dient. Außerdem geht es ja letztendlich auch nicht um mich.

Computerbase schlägt mich folgenden Artikel auch in selbe Kerbe:
https://www.computerbase.de/2017-11/cpu-aufruesten-benchmarks-test/

Der TE möchte auch nicht seine GPU tauschen, die absurden Preise kommen also nicht zum tragen. Und was Spectre und Meltdown angeht so wird uns das unbewusst sicherlich noch zwei oder mehr Generationen verfolgen. Zwar werden sie nicht mehr von der Lücke betroffen sein aber ohne performanceimpact wird das nicht sein. Dafür müsste die Architektur grundlegend geändert werden.
 

sKIT

Lt. Junior Grade
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#17
Stande vor paar Tagen auch vor der Frage meinen i7 2600k @4,6ghz abzugeben und auf eine neue Plattform (i7 8700k, Ddr4 etc.) zu wechseln.
Bin zu der Entscheidung gekommen das es sich für Gaming momentan nicht lohnt, wegen den 10-15Fps mehr wechsel ich nicht meine Plattform für 600€. Da "könnte" man ja fast jedes Jahr die Plattform wechseln.

Hab meinen 1600er DDR3 RAM auf 2133 Mhz getaktet und gut ist.
 

gnoarch

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#18
Hi zusammen,danke für die Antworten und Diskussion.

Ich habe gestern mal mit Afterburner zwei Stunden lang Tomb Raider auf 1440p und Max Setting (war gerade dran aus dem Xmas sale in meiner steam liste). Ergebnis ist dass die Graka mehr oder weniger konstant zwischen 70 und 85% ausgelastet war.
CPU war auf allen 8 Kernen dauerhaft Mittel ausgelastet - keine Ahnung wie das zu interpretieren ist.

Wahrscheinlich ist das nicht das ideale Spiel für den Test. Stellares habe ich vor einiger Zeit aufgehört zu spielen weil die late game performance wirklich nervig war wegen der super langen Berechnungszeit der KI runden. Werde ich am WE nochmal testen.

OC würde ich ggfs. mal probieren aber habe da keine großen Ambitionen. Es ist ja auch nicht so dass ich ernsthafte Einschränkungen ertragen muss sondern eher ein Luxus Problem das so langsam gelöst werden soll.

Für mich ist das zeitfenster grob bis Mitte des Jahres bzw. spätestens aufzurüsten deshalb auch die Frage ob in den nächsten Monaten noch signifikante neue cpu released werden auf die es sich zu warten lohnt? Wird der neue amd Intel bzgl gaming Leistung überholen?
Ich will natürlich kein Geld zum Fenster raus werfen aber wenn es mehr oder weniger nur 100 Euro geringeren Preis in den nächsten ca 6 Monaten geben wird, dann werde ich einfanch jetzt aufrüsten und dann vielleicht wieder 5 Jahre Ruhe haben..

Was denkt ihr?
 
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#19
In dem Moment wo die Grafikkarte nicht voll ausgelastet ist bremst es woanders .
Also CPU oder RAM ( eventuell V Sync ode Framelimiter )
Die CPU kann auch mit viel weniger als 100 % voll ausgelastet sein .

CPU übertakten bringt beim I 7 2600 viel !
 
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