Kaufberatung Kopfhörer bis 300€

Dann werde ich definitiv die DT-770 testen und ich habe etwas neues entdeckt und zwar dachte ich bisher, dass die Roland V-Moda M100 AIRA einfach normale V-Modas mit neuem Design sind (dass mir ehrlich gesagt weniger gut gefällt, als die klassischen V-Modas), aber das scheinen normale V-Modas MIT den XL-Ohrpolstern zu sein.
Da mir der Klang der V-Moda M-100 sehr gefiel, müssen die beiden sich wohl duellieren.
Ok.....normale V-Modas mit 220€ + 30€ XL-Ohrpolster kosten immer noch 250€ und das Roland-Modell 269€, aber ich bleibe nicht auf den Polstern sitzen, falls sie mir doch nicht gefallen, sondern schick alles auf einmal zurück, sollte es nicht besser sein. (Wobei mir grad auffällt, dass grad die Roland-Kopfhörer bei Bax-Shop.de maßlos überteuert sind im Gegensatz zu anderen Onlineshops :rolleyes:) Irgendwas ist immer.
Zusätzlich schicke ich die Audio Technica ATH-M70x ins Rennen. Hab jetzt also ein Monat, in dem ich versuchen werde, die Kopfhörer zu testen und sollte in dem Monat niemand meine Gutscheine kaufen, hol ich mir den Gewinner.
Bin jedenfalls Dankbar für eure Vorschläge. Am Ende muss man sie sich doch selbst anhören, aber die Auswahl ist viel kleiner.
 
So, ich werfe dann noch mal die DT-880 in die Runde, das ist ein halboffener Kopfhörer: Sprich, der dämpft die Außengeräusche, schließt aber nicht komplett zu. Das ist natürlich Geschmackssache, der 990 war mir zu offen und der 770 zu geschlossen. Der 880 liegt super mittendrin, ist durch die Velourauflage an den Ohrmuscheln herrlich bequem zu tragen.
 
Er will aber Geschlossene Kopfhörer ;) Und auch bei Halboffenen Kopfhörern hast du Sound der nach außer dringt.
 
Schultzgunter schrieb:
Er will aber Geschlossene Kopfhörer ;) Und auch bei Halboffenen Kopfhörern hast du Sound der nach außer dringt.
Erfahrungsgemäß dringt selbst bei geschlossenen Kopfhörern noch etwas Sound nach außen.
 
Ich habe in der Vergangenheit bereits 2 geschlossene Kopfhörer getestet. Meine Freundin meinte sei "ok". Ich hatte dazu offene und die haben sie sehr gestört. Wenn also geschlossene nur "ok" sind sollte ich lieber nicht auf Halboffene gehen. ;-)
P.S die Roland hatten merkwürdigerweise einen Preissturz und kosten nur noch 215 statt 269....auch gut xD
 
@AYAlf Denn QC 35 kannst du dafür wegwerfen und BOSE= Buy other sound equipment :D
 
Schaut mal in den Nachrichtigen, BOSE spioniert jetzt auch seine Kunden im ganz großen Stil aus ;). Sind halt marketingorientiert Consumerprodukte die mit größten Gewinnspannen verkauft werden wollen. Siehe Apple und Beats. Alles der selbe Plunder. Wenn man sich etwas informiert, bekommt man oftmals für weniger als die Hälfte des Preises bereits besseres.
 
JackA$$ schrieb:
Schaut mal in den Nachrichtigen, BOSE spioniert jetzt auch seine Kunden im ganz großen Stil aus ;). Sind halt marketingorientiert Consumerprodukte die mit größten Gewinnspannen verkauft werden wollen. Siehe Apple und Beats. Alles der selbe Plunder. Wenn man sich etwas informiert, bekommt man oftmals für weniger als die Hälfte des Preises bereits besseres.

Mit dem Unterschied, dass Apple Produkte kein Schrott sind. Sie liefern, was man bezahlt.
Bose hingegen absolut nicht ;)
 
VD90 schrieb:
Mit dem Unterschied, dass Apple Produkte kein Schrott sind. Sie liefern, was man bezahlt.
Bose hingegen absolut nicht ;)

I smell a troll somewhere..

Und @Meister: Du machst das schon ganz richtig, dich auf Geschlossene zu konzentrieren. Natürlich kommt nicht "nichts" durch, aber weniger als bei offenen oder halboffenen. Und da es dein Ziel ist, möglichst andere nicht zu stören ist das die richtige Entscheidung.
 
Hab ich was verpasst? Apple machts doch noch schlimmer wie BOSE. 150 Euro Hardware für 800-1000 verkaufen. Das einzige ist deren Betriebssystem, das aber nie 500+ Euro pro Gerät wert ist (oder hat das schonmal wer für Windows ausgegeben).
 
Ja, das typische Argument: "He, die Hardware kostet nur 150€, also muss Apple das für 151€ verkaufen".
Lass doch bitte solche absurden Zahlen weg. Jeder sollte mittlerweile wissen, dass wesentlich mehr Faktoren im Verkaufspreis eine Rolle spielen, als die verwendete Hardware. Das soll nicht heißen, dass Apple günstig ist. Im Gegenteil - sie sind verdammt teuer.
Für mich persönlich ist es aber eine Investition, die es wert ist, da Apple-Produkte einfach um einiges runder laufen, als jedes andere System, mit dem ich bisher zu tun hatte.

Bose hingegen verkauft 2000€-Systeme, die nicht einmal gegen 200€ Boxen ankommen. Von denen bekommst du defintiv nicht das, was du bezahlst.
 
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@ VD90

Hier geht es eher um den absurden Spread zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis. Selbstverständlich müssen zu den Herstellungskosten noch die Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten sowie der Gewinnanspruch hinzugerechnet werden. Doch selbst wenn alle Faktoren berücksichtigt wurden, ist die verbliebene Differenz einfach nicht plausibel zu begründen.

Nehmen wir mal an, zu den Herstellungskosten in Höhe von 150 € kommen noch die Vertriebs-, Marketing- und Verwaltungskosten hinzu. Ich kann mir schwer vorstellen, dass diese mehr als 150 € ausmachen. Dann wären wir bei 300 €. Ein iPhone 7 bekomme ich bei Amazon für ca. 720 €. Die Differenz wäre dann der Gewinnanspruch, sofern ich nicht irgendwelche wichtigen Faktoren vergessen habe. Dies soll allerdings auch nur ein grobes Beispiel sein.

Der Gewinnanspruch wäre dann 420 €, also 140 % der Selbstkosten.

Meine Meinung: Im Ernst?!

@ MeisterOek

Wenn du wirklich bereit bist, 300 € für einen Kopfhörer auszugeben, dann würde ich an deiner Stelle noch einige Euro mehr auf den Tisch legen und mir dieses Modell anschauen:

Beyerdynamic T70

https://www.amazon.de/beyerdynamic-...d=1493992410&sr=8-1&keywords=Beyerdynamic+T70

Warum?

Ein Kumpel hat mich letztens gefragt, warum ich 850 € für einen Kopfhörer ausgebe (welcher bei entsprechender Behandlung locker 20 Jahre hält). Darauf hin habe ich ihn gefragt, warum er alle 2 Jahre 850 € für ein iPhone ausgibt.

Damit war die Diskussion beendet. :)
 
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Heute sind die Kopfhörer angekommen. Ein kleiner Zwischenbericht:
Ich habe vorerst Musik mit ihnen gehört, die nächsten Tage zock ich mit denen.

Audio Technika M70x: Sehr flacher sound, eher Höhenbetont - gefällt mir nicht, also gleich aussortiert.
Beyerdynamic DT770 80Ohm: Für meine Begriffe sehr neutraler Klang, keine großen Wow-Momente, aber auch keinerlei negative Momente. Engerer Kandidat.
Beyerdynamic Custom Studio: Dem 770 ähnlich, aber etwas schwachbrüstiger und neigt zum Übersteuern. Die Bassregler an den Ohrmuscheln sind eine unnütze Spielerei. Eher nein.
M-100 Aira: Sehr kraftvoller, bassbetonter Klang. Hört sich bei einigen Liedern gewaltig gut an, bei anderen nervend dröhnend. Aber auch hier engere Wahl.

Die nächsten Tage zeigen mehr. Nachjustieren mit einem EQ geht immer, aber wenns ohne geht umso besser. Eigentlich steht nur noch das mehrstündige Tragegefühl an.
 
Die Höhen im Bereich von 7 bis 10 KHZ sind beim DT 770 nur leicht angehoben. In der Messung von Sonaworks ist der durchschnittliche Verstärkungsfaktor des menschlichen Gehörs schon mit berücksichtigt (Deren Target). Genauigkeit +/- 3DB wenn dein DT 770 die gleichen Treiber hat.

dt770-80ohm.png

Wobei ich nicht mit Sicherheit sagen kann ob deren Target 100 % genau ist, ich weiß aber das jeder Kopfhörer mit deren EQ Profil nahezu gleich klingt. Hatte einen Superlux HD 681, DT 770 mit 250 ohm und einen Sennheiser HD 650 verglichen alle mit deren EQ profilen die ich mir in den APo EQ Exportiert habe.


Mein MMX300 gen. 2 was ich hab kalibrieren lassen, Genauigkeit +/- 0,9 DB

Beyerdynamic MMX300 2 Gen.PNG
 
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Hier wird echt zu viel pauschalisiert. Ich nutze selber Bose SoundLink onEar, beyerdynamic DT 990 Pro und einen AKG K712pro.
Jeden Kopfhörer für Unterschiedliche Soundquellen, Einsatzgebiete und Sounderlebnisse. Aber jeden dieser Kopfhörer nutze ich auch am PC.

Wenn ich es analytisch brauche (EgoShooter MP) dann greife ich gerne zum AKG. Wenn ich Musik höre, dann oft zum Bose, da ich mich auch noch in der Wohnung bewegen kann und der Sound satter rüber kommt.

Das Verteufeln von Marken (bis auf Apple) ist nicht zielführend und macht im Soundbereich keinen Sinn. Jeder hört anders und hat deshalb vielleicht auch einen anderen Geschmack.
 
Ich muss schon sagen, dass der Klang des M-100 minimal besser ist, aber er leider nach etwa 30min unbequem wird und dann nehmen die Schmerzen recht schnell zu. Der DT-770 mag vielleicht etwas dezenter sein, aber dafür bedeutend bequemer.

Um mal zur Sache zu kommen. Sollte ich mich für den DT-770 entscheiden und dann noch etwa 112€ über haben, meint ihr ein USB-Kopfhörerverstärker würde den Klang dann nochmals puschen? Die Seite bietet da schon eine gewisse Auswahl und vor allem sehr viel in diesem Preisbereich.

Edit: Bin auch ein wenig verpeilt, bei Thomann gabs viele USB-KHVs...bei Bax leider nicht. Aber die Frage bleibt einfach mal bestehn. Etwas merkwürdig finde ich, dass der Ton über den Kopfhörerausgang meines Gehäuses viel viel schlechter klingt, als wenn ich es hinten direkt an die Soundkarte anschließe oder an den XBoxOne-Controller...dann klingts irgendwie viel besser
 
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Ein guter Kopfhörerverstärker macht in der Regel Sinn, wenn man noch mehr rausholen will und das Geld übrig hat. Würde mich im Zweifel auch immer für den bequemeren Hörer entscheiden.
 
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