Kaufberatung: Mini-PC bis zu 1000.- Euro

Rubidox

Lt. Junior Grade
Registriert
Nov. 2012
Beiträge
398
Guten Abend

Meine Freundin möchte aufs neue Jahr hin einen kleinen Desktop-PC um ihre Masterarbeit zu Hause zu schreiben. Der PC sollte die nächsten paar Jahre überstehen und auch in ihrer zukünftigen Tätigkeit als Anwältin genug "Luft nach oben" haben.

Anforderungen: Office-Tätigkeiten, Videowiedergabe, Multitasking, diverse Tabs offen in Chrome, evtl. später 2. Bildschirm), er sollte möglichst klein und leise sein.
Budget: 1000 CHF, dürfen aber gerne weniger sein
Vorhanden: Bildschirm, Tastatur, Maus, div. Kabel

Ich habe mich nach langer Überlegung für folgende Kombination entschieden: Klick mich!

AsRock DeskMini 110
Intel Core i5 7500
1x 8GB Corsair Value Select DDR4-2133
Samsung 850 EVO Basic 250GB


Obwohl das Budget eigentlich deutlich mehr hergeben würde, habe ich mich für diese Zusammenstellung entschieden.
Sollte doch einen anständigen, kleinen Office-PC geben. Falls der Stock-Kühler zu laut ist, würde ich noch einen anderen Kühler anschaffen. Was meint ihr?

Bin immer offen für Verbesserungsvorschläge.
 
Vielen Dank für deine Antwort. Die Aldi PC's die ich bisher gesehen habe, sind alle zu gross. Zudem baue ich die PC's lieber zusammen, als ein Fertigsystem zu kaufen. Dann weiss ich wenigstens, was drin ist :D
 
Hi Rubidox

habe bei einem vergleichbaren Anforderungsprofil für meine bessere Hälfte einen i7 7700T mit 16 GB Speicher und 0,5 TB M.2 (die lag da noch so rum) in ein mini ITX-Gehäuse verbaut. Genutzt wird die interne Intel-Grafik. Da sitzt ein großen EKL-Kühler drauf, den einzigen Lüfter (Silent Wings PWM) habe ich ins Netzteil gebaut (und am CPU-Anschluss angeschlossen). Der Kleine läuft 24/7 und braucht fast nix an Strom und - es wird ja nicht gegamt - entwickelt keine Wärme, der ist phänomenal max handwarm und man kann sagen er ist auch geräuschlos. Bei dem Anwendungsprofil wird Rechenleistung vielleicht mal für 10 Sekunden gebraucht, mehr nicht. Das reicht noch nicht mal aus, dass der Lüfter sichtbar (nicht hörbar) schneller läuft. Gekostet hat der rund 800 Euro inkl. Fractal Design Gehäuse! Zum Kaufzeitpunkt war das T-Modell deutlich preiswerter als ein normaler 7700 (280 zu 310 Euro)

Angeregt wurde ich zu dieser Lösung durch einen Beitrag hier in CB https://www.computerbase.de/artikel/prozessoren/intel-core-i7-7700t-test.57847/

Für Intels 8. Generation wird es sicherlich wieder ein T-Modell geben, angekündigt ist in diese Richtung jedoch noch nichts.

Dies mal als Denkanstoß für eine alternative Lösung, Standard-Mainstream-Vorschläge kommen bestimmt noch genug.

Grüße in die Schweiz (war gerade in Genf)
 
Zuletzt bearbeitet:
kauf blos kein T modell runter takten und untervolten kann jeder selbst, dafür muss man intel nicht extra bezahlen und hat später noch die möglichkeit hochzutakten
 
Also ich bin begeistert vom Deskmini, habe sogar nur einen i3 und der reicht schon eigentlich. Leisen Lüfter kann ich den Noctua NH-L9i empfehlen, ich habe das BIOS eingestellt und den beiliegenden Low-Noise Adapter verwendet und man hört nix. Zocken sogar auch problemlos möglich, natürlich nicht gerade Ashes of Singularity....
 
Danke für eure Hinweise und Alternativen.
Ich würde lieber eine "normale" CPU nehmen und ggf. selber undervolten. Ich frage mich nun einfach, ob ein i5 zu viel des Guten ist und ein i3 nicht reichen würde. Nur will ich dann nicht in 2 Jahren trotzdem auf einen i5 upgraden müssen. Was meint ihr?
Grüsse zurück nach Deutschland ;)

Edit: Habe gerade noch i3-CPUs angeschaut. Ersparnis läge bei 30-40 Franken, was sich nicht wirklich lohnt mMn.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Rubidox,
ich finde deine Zusammenstellung ok, wobei mir aber eine 250 GB SSD als einziger Datenspeicher zu wenig wäre. Eventuell eine 500 GB SSD überlegen.
 
Ich würde einen i3-7100 nehmen, der ist schon sauschnell!! Und verbraucht um die 30-35 Watt Strom. Der i3 kostet hier unter 100€. Undervolten geht oft nicht mehr im BIOS, so auch beim Deskmini. Ist aber auch nicht nötig ;-)

Ich hatte vorher sogar einen i7, habe aber nicht wirklich einen Unterschied zwischen meinem i3 gemerkt, ausser vielleicht beim rendern (2x im Jahr).
 
@JollyRoger: Habe ich mir auch schon überlegt, meine Freundin findet 250GB momentan als ausreichend. Ich habe hier noch eine 500GB HD aus einem Notebook rumliegen, die ich ebenfalls als Datengrab einbauen könnte.

@Kristatos: Danke für den Einwand. Habe mir den i3 mal angeschaut und der ist ja wirklich nochmals 100.- Chf günstiger. Hat aber nur 2 Kerne/4 Threads. Ich frage mich halt, wie sicher das für die nächsten paar Jahre ist.
 
Ich habe noch einmal mit meiner Freundin gesprochen. Nun kam der Wunsch auf, dass zwischendurch auch mal ein paar Bilder mit Photoshop bearbeitet werden sollen. Würde dafür ein i5 am besten passen? Oder reicht ein i3? Oder vielleicht sogar ein Pentium G4600/560?

Update: Der Deskmini war in 30 Minuten zusammengebaut und läuft nun mit Win 10. Bildbearbeitung und ein paar kleine Spiele sind kein Problem. Super Gerät!

Update 2: Eingebaut wurden: i5-7500, 8GB RAM, 250 GB SSD (210 GB frei nach Installation der wichtigsten Programme) und das optionale Wifi-Kit. Läuft wie geschmiert und auch mit Stock-Kühler leise.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben