Kaufberatung Neubau-PC - ausbaufähige Basis

@SuperHeinz: soll dieses jahr nicht nur ein Raptor Lake-refresh für LGA1700 kommen?
Ja, davon sprechen die Gerüchte. Aber nichts Genaues weiß man nicht.
Und Intel hat die letzten 10 Jahre tatsächlich wie nach Fahrplan gearbeitet.

Nun ja, lassen wir uns mal überraschen. Bleibt uns ja auch nichts anderes übrig ;)
 
SuperHeinz schrieb:
Welchen RAM Du benutzen musst, entscheidet das Mainboard. Die CPU kann beides.

Ja ich meine gelesen zu haben dass die Intel Mainboards mit dem neuen Sockel alle nur DDR5 aufnehmen. Kann aber sein dass ich das grade mit AMD verwechsel.
 
Endverbraucher schrieb:
Ja ich meine gelesen zu haben dass die Intel Mainboards mit dem neuen Sockel alle nur DDR5 aufnehmen.
Nein, es gibt DDR4 Boards. Aber wenn du jetzt noch gar nicht spielen möchtest, warum willst du dann jetzt schon den PC kaufen?
 
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Endverbraucher schrieb:
Ja es soll aktuell auch nicht gespielt werden. Die Grafikkarte würde ich später nachrüsten wenn mir danach ist. Es geht darum dass ich mir die Option offen lasse und den Rest des PCs schon entsprechend konfiguriere.
Du möchtest also einen Office-Rechner bauen, der auf einem Gaming-PC basiert, der deshalb auch keine Grafikkarte besitzt. Ja, kann man machen. Ist dann wie ein Rasentraktormotor in einem Ferrari.
 
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Endverbraucher schrieb:
Ja es soll aktuell auch nicht gespielt werden.
dann erschließt sich mir nicht warum unbedingt jetzt was gekauft werden soll. am ende alles wieder veraltet wenn es soweit ist.

aber gut, wenn es denn sein muss und ~1000€ kosten soll: die 1500€-konfig aus der FAQ ohne graka; Intel-CPU ohne F!. NT durch z.b. das hier ersetzen. wenn ein wirklich sinnvolles späteres CPU-upgrade unbedingt möglich sein soll AM5.

Endverbraucher schrieb:
Ja ich meine gelesen zu haben dass die Intel Mainboards mit dem neuen Sockel alle nur DDR5 aufnehmen.
klick
 
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Dr. McCoy schrieb:
Nein, es gibt DDR4 Boards. Aber wenn du jetzt noch gar nicht spielen möchtest, warum willst du dann jetzt schon den PC kaufen?

Mein Laptop ruckelt schon ab und zu und das geht mir schon auf den Keks.

Einen neuen Laptop würde ich sowieso kaufen, dann dachte ich mir probier ich es mal mit einem Desktop PC, anstatt 1000€ für so eine Einwegkiste zu bezahlen.

Außerdem interessiert mich das Thema PC Bau.

Hab ich noch nie gemacht und wollte mich da mit diesem Projekt so langsam reinarbeiten.
Ergänzung ()

SuperHeinz schrieb:
Du möchtest also einen Office-Rechner bauen, der auf einem Gaming-PC basiert, der deshalb auch keine Grafikkarte besitzt. Ja, kann man machen. Ist dann wie ein Rasentraktormotor in einem Ferrari.

haha geil. genau das. ernsthaft. genau so.

Und wenn ich in paar Monaten weniger um die Ohren habe hol ich mir die Grafikkarte.
 
Dr. McCoy schrieb:
Okay, dann würde ich wirklich gleich auf AM5 gehen. Zudem, ein paar Monate sind ja auch nicht so lange hin, dann kann man das schon machen.

Vorallem weil ich den Laptop nicht mobil nutze. Steht nur am Schreibtisch.

Also AMD und nicht Intel?

Deathangel008 schrieb:
dann erschließt sich mir nicht warum unbedingt jetzt was gekauft werden soll. am ende alles wieder veraltet wenn es soweit ist.

aber gut, wenn es denn sein muss und ~1000€ kosten soll: die 1500€-konfig aus der FAQ ohne graka; Intel-CPU ohne F!. NT durch z.b. das hier ersetzen. wenn ein wirklich sinnvolles späteres CPU-upgrade unbedingt möglich sein soll AM5.


klick

danke für deine ausführlichen Antworten. Ich guck mir die Sachen heute Abend noch mal genauer an.
 
AM5 bietet sich dank der neuen 7000er CPU mit Grafikeinheit wirklich an. Dann die 1500 Euro-Konfiguration hier um die Grafikkarte erleichtern und man kommt bei rund 900,- Euro für den Eunuchen-Gaming-PC heraus.
 
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ich würde vielleicht tatsächlich anfangen, das Pferd von hin an aufzuzäumen und zwar hier:
3 Monitore
Acer QG271
wenn ich ehrlich bin, habe ich zwar selber (auch) Rechner mit Onboard Grafik / GPU aber keinen mit 3 Monitoren.

erstmal würde ich die Wahl dieser Monitore hinterfragen, die Dinger können eigentlich ... NIX wirklich.
ich muss zugeben, dass ich durch (m)einen Fehlkauf ein "VA Panel Hasser" geworden bin. Was nutzt mir ein 144Hz (ok, in diesem Fall "nur" 75Hz) Display mit 1ms, wenn man während des Scrollens absolut NICHTS erkennen kann, jedes IPS Panel mit 24Hz ist haushoch überlegen.
dazu kommen "nur" HDMI/DVI (kein aktueller DisplayPort Standard) usw. usf.
ich(!) würde um diese Monitore einen Bogen machen.

dazu würde mich eben auch interessieren, welches MoBo mit welcher CPU 3 Monitore (ohne DP, s.o.) ansteuern kann?

neben dieser "besonderen" Anforderung, sehe ich eben den hohen Speicher Bedarf.
da kann man sich jetzt trefflich streiten.
will man auf Intel setzen? Mit DDR4 bei Onboard(?) Grafik? Oder DDR5?
bei AMD fällt die Entscheidung zwischen veraltetem AM4/DDR4 und aktuellem AM5/DDR5

ich habe gerade (wieder) 64GB (4x16GB) DDR4 3200/CL16) für 118€ gekauft.
ein "ordentliches" AM4 MoBo sollte um die 100€ zu bekommen sein und die AM4 Ryzen starten bei 100€
-> <<350€ für CPU/RAM/MoBo

wenn ich das in Relation zu einem aktuellen Intel oder AM5 System setze, dann bezahlt man da alleine für die CPU oder "angemessenes" 64GB DDR5 RAM so viel und kommt kaum unter 600€ (für CPU/RAM/MoBo) weg.

daher würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen, "jetzt noch" ein bereits "veraltetes" System zu kaufen, aber eben gleich mit "fett" RAM und vielleicht einer "kleinen" Grafikkarte, um ohne Stress die drei Monitore betreiben zu können. Das kann man noch einige Jahre bei den genannten Anforderungen nutzen.
 
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Mickey Mouse schrieb:
daher würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen, "jetzt noch" ein bereits "veraltetes" System zu kaufen, aber eben gleich mit "fett" RAM und vielleicht einer "kleinen" Grafikkarte, um ohne Stress die drei Monitore betreiben zu können. Das kann man noch einige Jahre bei den genannten Anforderungen nutzen.

Danke für deine ausführliche Antwort.

Für die 3 Monitore hab ich zurzeit so eine externe Docking Station von Amazon. Icy irgendwas...
AMD mit DDR5 wird schon etwas teurer, das war eigentlich auch der Grund wieso ich einen Intel wollte.

Hab aber eben geguckt und gesehen dass DDR5 irgendwie doch nicht soviel teurer sind als DDR4.

Diese Zusammenstellung hab ich vor 3 Monaten gemacht, vielleicht sind in der Zwischenzeit die preise für DDR 5 gefallen?

Was ihr hier so locker runtertippt ist grade voll viel Information für mich haha.

Ich werde die nächsten Tage versuchen das alles erstmal nachzuvollziehen.
 
Dass die Einstiegshürde bei AM5 teurer ist als bei einem aktuellen Intel System, wurde ja so gesagt.

In a nutshell:

  • AM5 (AMD): teurer Einstieg, bis sicher 2025 der Support durch neue CPUs.
  • LGA 1700 DDR4: u.a. durch die aktuellen RAM Preise ein günstiger Build, aber DDR4 ist am Ende und für das Board wird nicht mehr viel mit Aufrüsten möglich sein.
  • LGA 1700 DDR5: teuer durch RAM, CPUs werden wohl nochmals nachgereicht. Wie viel schneller/besser diese sein werden als 13th gen, weiss noch keiner.


Wenn du zwingend bei deinem Plan bleiben willst, die Kiste auch Stück für Stück aufrüsten zu können, bleibt nur AM5.
Und sonst gibt's halt eine DDR4 Kiste mit 13th gen, mit der du dann aber quasi bis auf weiteres "leben musst".
 
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du hast jetzt einen Laptop mit USB-C/Thunderbolt Video Ausgang.
korrigiert mich falls ich mich irre, aber "normale" Motherboards mit USB-C/VideoOut habe ich noch nicht gesehen.
Selbst bei "richtigen" Grafikkarten ist das noch selten, oder? Während es selbst bei Mittelklasse Laptops heutzutage Standard ist...

daher gehe ich mal davon aus, dass du mit deiner Dockingstation nicht wirklich weiter kommst :(
vermutlich(!) ist eine (einfache) Grafikkarte mit 3 Monitor-Ausgängen günstiger als "irgendeine Kiste" mit USB-C-Video, an der dann drei Monitore Über das Dock laufen würden.
 
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Endverbraucher schrieb:
AMD mit DDR5 wird schon etwas teurer, das war eigentlich auch der Grund wieso ich einen Intel wollte.
Du möchtest aber gleichzeitig möglichst viele CPU-Generationen später auf eine neue aktualisieren können. Und das geht eben nicht mit einem alten Sockel, wie Du ihn Dir unter Intel ausgesucht hast. Deine beiden Vorhaben beißen sich, Du musst Dich für eines von beidem entscheiden: Entweder billig oder "upgradefähig".
 
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Captain Mumpitz schrieb:
Wenn du zwingend bei deinem Plan bleiben willst, die Kiste auch Stück für Stück aufrüsten zu können, bleibt nur AM5.
Und sonst gibt's halt eine DDR4 Kiste mit 13th gen, mit der du dann aber quasi bis auf weiteres "leben musst".

Danke für deine Hilfe. Ich muss mir mal diese Zusammenstellungen machen und gucken wie teurer das alles wird.

werde halt auch beim nächsten Upgrade nicht die zu dem Zeitpunkt absolute Flagship Hardware brauchen.

Ich würde mir in 2 Jahren dann einfach das zulegen was heute - April 23 - Top Notch ist.

Wenn das ganze System es mir erlaubt so die nächsten 4 -5 Jahre mitzukommen, ist für mich alles ok.
Ergänzung ()

Dr. McCoy schrieb:
Du möchtest aber gleichzeitig möglichst viele CPU-Generationen später auf eine neue aktualisieren können. Und das geht eben nicht mit einem alten Sockel, wie Du ihn Dir unter Intel ausgesucht hast. Deine beiden Vorhaben beißen sich, Du musst Dich für eines von beidem entscheiden: Entweder billig oder "upgradefähig".

Ich will mir auch in 2 Jahren nicht die absoluten Top-Modelle holen sondern das was jetzt 2023 dann zB aktuell ist. und dieses upgrade reicht mir dann wieder 2 jahre.
Wenn ich das System abstoße hab ich sozusagen dann HArdware drin (oder zumindest eine CPU) die 3-4 Jahre alt ist. Das ist ok für mein Anforderungsprofil. Denke ich zumindest

Dann würde ich mir zB in 2 Jahren den i9 13900k holen oder so
 
Zuletzt bearbeitet:
Endverbraucher schrieb:
Ich will mir auch in 2 Jahren nicht die absoluten Top-Modelle holen sondern das was jetzt 2023 dann zB aktuell ist.
Es geht ja nicht um Topmodelle. Auch neue CPUs, die keine Topmodelle sind, brauchen dann einen anderen Sockel.
 
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Ok ich glaub ich muss mir das alles noch mal genau durch den Kopf gehen lassen, so einfach scheint das dann doch nicht zu sein
 
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Es hat überhaupt nichts damit zu tun, top Hardware zu verbauen oder nicht.

Nehmen wir mal ein Beispiel vergangener Jahre:

Wer 2019 einen i5-10600k gekauft hat, hatte damit eine Mittelklasse-CPU.
2021 kam als letzte Option auf dem selben Sockel LGA 1200 die 11te Generation. Auf einem solchen Mainboard konnte man somit maximal einen 11900k verbauen. Performanceunterschied: 30%. Preis beim Start: 550€.
Hätte man stattdessen wieder zur Mittelklasse mit einem 11600k gegriffen: 15% Leistungsdifferenz für 270€


Wenn du also heute ein System mit einem i5-13600k baust, dann kannst du vielleicht irgendwann einen 14900k auf das Board schnallen. Der ist dann vielleicht auch 30% schneller. Lohnenswert ist das nicht.

Kurzum: der Unterschied in Sachen Performance innerhalb des selben Sockels bei Intel ist in der Regel stark zu vernachlässigen. Umso mehr wenn es auch bei einem weiteren Upgrade wieder Mittelklasse sein soll. Dann ist der Gewinn gleich null.


Darum nochmals, und ein weiteres Mal erläuter ich das nicht:
kauf was du heute, im hier und jetzt, haben willst. Blick nicht in die Zukunft. Lustiges um- und aufrüsten mit Sinn gibt's nur bei AM5.


Gegenbeispiel:
Ich hatte 2018 einen Ryzen 5 2600x gekauft, mit einem B450 Brett.
Dieses Brett hab ich heute, 2023, noch immer. 5 Jahre später. 2022 hab ich einen 5600X eingebaut. Performanceunterschied: 57%
Kosten bei Release: 299€

Wer 2017 die erste Ryzen Generation gekauft hatte, konnte satte 5 Jahre später aufrüsten und einen 5800X3D verbauen.
Performanceunterschied: 94%
 
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Endverbraucher schrieb:
Ich würde mir in 2 Jahren dann einfach das zulegen was heute - April 23 - Top Notch ist.
[...]
Ich will mir auch in 2 Jahren nicht die absoluten Top-Modelle holen sondern das was jetzt 2023 dann zB aktuell ist.
der sinn davon erschließt sich mir nicht so recht.

Wenn das ganze System es mir erlaubt so die nächsten 4 -5 Jahre mitzukommen, ist für mich alles ok.
Deathangel008 schrieb:
wenn man keine ganz besonders hohen ansprüche hat wird man auch mit nem jetzt aktuellen i5/i7 oder Ryzen 5/7 lange zeit gut bedient sein.



Captain Mumpitz schrieb:
Wer 2019 einen i5-10600k gekauft hat,
von dem wüsste ich zu gerne wie er das angestellt hat:evillol: Comet Lake kam erst Q2 2020 auf den markt.
 
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