Kaufberatung Router für Telekom Magenta M

KUBA22

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Guten Tag,

ich habe vor ca. 2 Wochen meinen Tarif bei der Telekom geändert. Zum 03.03.2016 wird bei mir Magenta M geschaltet. Nun habe ich einiges über den Speedport W724V gelesen (leider sehr viel schlechtes) und habe mich daher für eine Fritzbox entschieden.

Da ich eher wenig von der Materie verstehe, wollte ich euch einfach mal Fragen welchen dieser 2 Router ich mir zulegen soll. Zum einen wäre da die Fritzbox 7490 oder die Fritzbox 7360. Anschließen möchte ich eigentlich nur ein Siemens Gigaset, meinen PC über LAN und mein Macbook über WLAN.

Eine zweite Frage hätte ich auch noch, und zwar habe ich vorgestern Einrichtungsunterlagen per Post erhalten. In diesen wird aber nur die Einrichtung mit einem Speedport beschrieben (www.telekom.de/einrichten, oder speedport.ip). Ich wollte fragen ob es solch eine Anleitung auch für die Fritzbox gibt.


Ich hoffe mir kann geholfen werden und bedanke mich schonmal.

Beste Grüße,
 
Kennst du dich denn mit Computern aus?

Wenn nicht kannst du meiner Meinung nach genauso gut zum Router der Telekom greifen. Die Miete hat meinen Eltern schon einiges an Geld gespart bisher (2 defekte Router innerhalb von 3 Jahren, Kaufpreis jeweils zw. 150-200€, Mietpreis 5€ mtl.: 3 Router gekauft -> 450€; gemietet -> 36*5 -> 180€)

Lg, Franz

Und herzlich willkommen im Forum ;)

Ansonsten würde ich dir eher zur 7490 raten, da diese auch 5Ghz Wlan bietet.
 
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Bei AVM http://avm.de/produkte/fritzbox/ entsprechend deinen Wünschen, Vorstellungen, Ausstattung, Features, Anschlüssen auswählen.

Wenn Telefonie-/ DECT-Funktion gewünscht sind ein 7er Modell.
Wenn keine Telefon-/ DECT-Funktion gebraucht werden, können auch die entsprechenden 3er Modelle von AVM in die Auswahl genommen werden.

Da Telefonie von dir gewünscht ist, kommst du bei AVM um ein Modell aus der 7er Reihe nicht herum.

Alternative wäre evtl. noch der Speedport W724V von der Telekom oder der TP-Link Archer VR200v/ VR900v.

Anleitungen für die Fritzbox sind z.B. unter http://avm.de/ratgeber/telefonieren-und-faxen/die-fritzbox-am-ip-basierten-anschluss/ zu finden. Im unteren Teil sind 2 Anleitungen.
 
Vielen Dank für die schnelle Beratung. Der Telekom Router schreckt mich halt ab, weil ich sehr oft gelesen habe, dass es beim Telefonieren Störgeräusche gibt, das WLAN schwach ist oder es zu Verbindungsabbrüchen kommt (wobei nur ein Routerneustart hilft).
 
Das kann dir mit einem Gerät von AVM genauso gut passieren. In den seltensten Fällen gibt es ja auch detaillierte Fehlerbeschreibungen oder auch Infos bzgl. der Örtlichkeiten und wie die Beschaffenheit des Gebäudes/ der Wände/ Decken sind, etc.. All das kann auch dazu beitragen, dass es Probleme mit dem WLAN gibt oder die Reichweite bei DECT-Telefonen beeinträchtigen.
 
FranzvonAssisi schrieb:
Wenn nicht kannst du meiner Meinung nach genauso gut zum Router der Telekom greifen. Die Miete hat meinen Eltern schon einiges an Geld gespart bisher (2 defekte Router innerhalb von 3 Jahren, Kaufpreis jeweils zw. 150-200€, Mietpreis 5€ mtl.: 3 Router gekauft -> 450€; gemietet -> 36*5 -> 180€)

Ich bin zwar auch der Meinung, dass jemand der sich mit der Materie überhaupt nicht auskennt und schon Probleme mit der Konfiguration hätte, gut mit dem Telekom-Router auskommen sollte.

Aber hinsichtlich der Preis-Rechnung kann ich nicht zustimmen. AVM bietet 5 Jahre Garantie. Wenn in dieser Zeit der Router ausfällt, wird er ersetzt (wenn es keine Dinge sind, die man selbst zu verantworten hat, wozu auch Blitzschlag zählt, aber dann springt ev. die Versicherung ein). Nur dauert der Austausch einige Zeit (etwa 2 Wochen wenn ich mich recht erinnere). Das mag bei einem Miet-Router schneller gehen. Aber Miete sollte langfristig immer teurer sein, als ein Kaufrouter.
 
Ich raten zur Fritzbox 7490 hat immerhin 5 Jahre Hersteller-Garantie. Wenn man irgendwas mietet zahlt man in diesem Zeitraum 300€, also das 1,5 fache des Neupreise. Selbst wenn der Router also nach 5 Jahren und einem Monat defekt ist und nicht umgetauscht wird, ist es günstiger diesen zu kaufen. Die 7390 hat ja identischen Preis, somit uninteressant. Wenn man dann beim Renomierten Versender kauft, hat man auch innerhalb von 2 Tagen ein Ersatzgerät. Ich habe in den vergangenen Jahren 3x Fritzboxen innerhalb der Garantie zurück gesand und Gutschriften erhalten und deshalb sofort neue bestellt, die dann nach 2 Tagen hier waren.
 
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Je nun ausnahmen bestätigen die regel. die meisten leute kommen mit dem standart mietgerät gut zurecht. die fitzbox ist dennoch das bessere gerät und dazu rate ich dir auch - gerade im bereich telefonie ( smartphone als festnetztelefon nutzen) hat es klare vorteile
 
Also wenn man keine Ahnung hat, ist die Fritzbox zu viel des guten.
Man nutzt einfach nicht die Funktionen die die bietet.
Zu bedenken bei der Miete ist auch, dass die Speedports nicht deins sind, sprich wenn du mal eine Störung melden solltest und der Techniker feststellt das nur der Router defekt ist, geht der Einsatz auf deren Kosten. Passiert das mit deinem eigenen Router, musst du den Techniker bezahlen.
Wenn man sich auskennt weiß man meist das die Kiste geht oder nicht und kann Kosten vermeiden.
Es gibt sehr viele die einen Speedport nutzen und daher auch mehr die jammern, wenn es keine Probleme gibt wird das aber selten bis garnicht kommuniziert.
 
Wer das in den letzten 15 Jahren mit den Speedports der Telekom miterlebt hat rät immer davon ab. SSIDs mit Bindestich, WPA2 Passwörter mit Bindestich (ja dann kann Apple Hardware nicht verbunden werden) WPA2 Passwörter die aus der MAC-Adresse generiert wurden (dafür gibs Software die den Key generieren) , mangelnder Firmware Support, schlechte Chipsätze die bei schlechten Leitungen nur wenig herausholen, Webinterfaces die nicht mit Firefox erreichbar unter bestimmten Einstellungen usw. Mit AVM hat man Hardware eines Marktführers aus Berlin.
 
Bei den Speedport Routern kommt noch hinzu, dass die Telekom bzgl. flicken von Sicherheitslücken, wie z.B. sich bei der WPS-Lücke sich teils sehr lange Zeit lässt und dann auch nicht einmal vollständig abdichtet. Auch wenn Zertifikate abgelaufen sind, sind die auch nicht unbedingt die schnellsten oder aber lassen den Kunden mit dem/ einen abgelaufenen Zertifikat im Regen stehen.

Wer ein Gerät haben will, dass nach Einstecken der diversen Kabel/ Stecker und Konfiguration mit dem Assistenten seinen Dienst verrichtet, der ist mit dem Speedport meist gut bedient. Wer mehr und weitergehende Einstell-/ Konfigurations- und Anzeigemöglichkeiten und auch Funktionen haben möchte, der sollte zu einer FritzBox greifen.

Ich brauch da nur an den Speedport W920V denken. Mit der Telekom-FW war das ein rudimentär verwendbares Gerät. Hat man die Firmware der AVM FritzBox 7570 darauf geflasht - die beiden Geräte waren bis auf die LEDs und Farbe(n) des Gehäuses baugleich - da hat man den Unterschied gesehen was aus dem einen Gerät zu holen ist.
 
Hab selbst das Speedport W920v (später geflasht auf FritzBox 7570) und das W921v gehabt, meine Eltern hatten das W724v. Wirklich schlecht war keines davon. Was ich persönlich als störend empfand war, dass ich wenig einstellen und an meine persönlichen Bedürfnisse anpassen konnte. Meinen Eltern war das egal, da diese das Gerät im Betrieb einfach nutzten, nachdem ich es einmal eingerichtet hatte. Da es sich bei dir nicht so anhört, als ob du recht viel einstellen und modifizieren willst, nachdem es einmal läuft, kannst Du auch zu einem Speedport greifen. Meine Eltern hab ich vor einem Monat trotzdem zu einer FritzBox geraten. Hintergrund war, dass meine Eltern kein WLAN mit 5 GHz nutzen, aber für das Überwintern im Ausland VPN nutzen wollten. Ich hab ihnen dann die FritzBox 7430 bestellt. Die kostet unter 100 EUR, hat alles was man so braucht (wenn auch etwas weniger als die FritzBox-Topmodelle), und bei dem Preis rechnet sich die Miete dann nicht mehr. Würde ich mir an deiner Stelle mal anschauen, damit machst Du nichts falsch. Ich selbst hab mich für die FritzBox 3490 entschieden (wg. Gigabit-Switch, 5 GHz, etc.), allerdings hat diese keine Telefonoption (abgesehen von der FritzBox Fon-Unterstützung), d.h. diese nützt dir nichts. Das Pendent mit Telefonunterstützung wäre dann die 7490, damit machst Du nichts falsch, allerdings dauert es auch etwas, bis sich diese im Vergleich zur Miete rechnet. Wobei alle FritzBoxen 5 Jahre Garantie haben, das würde ich immer im Hinterkopf behalten. Bis dahin hat jeder Miet-Router der Telekom einiges mehr gekostet.

Wie Du das Internet einrichtest findest du hier: http://avm.de/service/supportanfrag...am-IP-basierten-Telekom-Anschluss-einrichten/
 
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KUBA22 schrieb:
ich habe vor ca. 2 Wochen meinen Tarif bei der Telekom geändert. Zum 03.03.2016 wird bei mir Magenta M geschaltet. Nun habe ich einiges über den Speedport W724V gelesen (leider sehr viel schlechtes) und habe mich daher für eine Fritzbox entschieden.

Das liegt daran, weil sich im Netz in der Regel nur diejenigen melden, die Probleme damit haben. Diejenigen, bei denen der W724V keine Probleme macht (was schätzungsweise 80% sind), melden sich natürlich auch nicht. Auch die Fritzboxen sind nicht frei von Fehlern.

Wenn VDSL (und bei Magenta M gehe ich mal von VDSL aus), dann solltest du die FB 7390 meiden, da diese bei VDSL recht oft Probleme macht. Aber auch meine Fritzbox 7490 verliert am VDSL100 ab und zu mal die Synchronität (so 2-3 mal im Monat), während es mit einem Speedport W724V monatelang stabil lief. Die Fritzbox 7490 habe ich nur aufgrund der vielfältigeren Einstellmöglichkeiten und wegen des besseren DECT-Telefons (ich finde die Speedphones der Telekom allesamt hässlich) gekauft. Für einen Otto-Normalverbraucher, der ein analoges Telefon anstecken möchte, reicht auch der Speedport W724V locker aus.

Aber wie gesagt: wenn du wissen möchtest, ob Fritzbox 7390 oder 7490, dann lautet meine Antwort auf jeden Fall: Nimm die 7490.

hildefeuer schrieb:
Wer das in den letzten 15 Jahren mit den Speedports der Telekom miterlebt hat rät immer davon ab. SSIDs mit Bindestich, WPA2 Passwörter mit Bindestich (ja dann kann Apple Hardware nicht verbunden werden)

Und ist das jetzt ein Problem der Telekom, wenn Apple zu blöd ist, das hinzubekommen?
 
Vielen Dank für die Hilfe. Habe mich für eine Fritzbox 7490 entschieden. Der Anschluss wurde am 03.03.2016 umgestellt und die Einrichtung verlief auch reibungslos. Allerdings habe ich seit diesem Datum das Problem, dass keine eingehenden Anrufe durchkommen. Ausgehende Telefonate kommen allerdings durch.

Mit dem Telekom Support habe ich bereits telefoniert und da kann oder will mir auch niemand helfen. Es heißt ständig ich soll noch einige Stunden warten. Habt Ihr vielleicht eine Idee woran das liegen könnte ?
 
Also bis zu 24 Stunden wäre noch im Rahmen, dass Telefonate nicht ankommen, obwohl raustelefonieren keine Problem ist. Das liegt daran, dass die Nummer wohl noch in irgendwelchen Datenbanken hinterlegt werden muss, wurde mir zumindest damals bei der Umstellung erklärt, und ging dann auch innerhalb von 24 Stunden. Wenn es jetzt seit drei Tagen nicht geht, würde ich mich mal an die Störungsstelle wenden. Oder alternativ an das Telekom hilft Team hier im Telekom Unterforum.
 
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