Wenn man es klanglich wirklich gut haben möchte und das Potenzial einer guten tontechnischen Umsetzung in einem Film, dann sind separate, entsprechend positionierte und ausgerichtete Lautsprecher - wie bereits mehrfach von z.B.
@Sound-Fuzzy geschildert, nicht von einer Soundbar zu schlagen. Das ist zumindest auch meines Wissens nach der Stand der Dinge und meine eigene Meinung.
Dass es mittlerweile Soundbars gibt, die trotz der physischen und physikalischen Einschränkungen eine klare klangliche Verbesserung des TV-Sounds liefern und mittlerweile einen guten Schritt weg von den ersten "Tröten" in diesem Segment gemacht, dürfte genauso unbestritten sein.
Ich habe seit ca. 2013 angefangen, immer mal wieder die ein oder andere Soundbar und Sounddecks anzuhören, da ich das platzsparende Konzept mit hohem WAF (Women Acceptance Factor...kann seeeeehr wichtig sein) prinzipiell spannend finde. Aktuelle Beispiele habe ich ja schon genannt. Focal, B&W, Klipsch, Dali, BluSound, haben mit ersten Würfen damals schon Geräte geliefert, die musikalisch mit allen Einschränkungen dennoch gut abgeliefert haben.
Ein Beispiel, das für mich (!) ganz klar den Nutzen in Richtung Film, aber die eingeschränkte Eignung für -aus meiner Sicht- eher durchschnittliche Musikwiedergabe ist: die Nubert AS-250. Damals direkt bei Nubert gehört, u.a. mit dem Film "Kong": das hat schon ordentlich gerumpelt, Soundeffekte waren vernehmbar und haben schon zu deutlich mehr "Erlebnis" als nur der TV-Klang beigetragen. Aber auch hier hat das wenig mit Surround etc zu tun. Dafür aber sehr kompakt. Aber beim Wechsel zu Musik mit ca. 3,5 Meter Hörabstand war dann eher ernüchternd: Hell freezes over (Eagles), L'ascenseur pour l'echafaud (Miles Davis), Secret Samadha (Live),... das war ok...aber mehr auch nicht - für mich. Keine Tiefenstaffellung, Bühne, Ortung,... alles für mich deutlich unterhalb eines entsprechenden Stereo-Setups. Als ich mich da mit der AS-250 so durchgehört hatte, kamen immer wieder Leute und haben gesagt: wow...klasse. So viel dazu...
Leben und leben lassen: was dem einen wichtig ist, ist jemand anderem evtl. nicht so wichtig und / oder man nimmt es nicht so wahr. Klang ist immer extrem subjektiv. Wenn jemand für sich entscheidet, nicht den ganzen Kabel- und Gerätezirkus zuhause haben zu wollen (oder auch nicht kann), dann respektiere und akzeptiere ich das.