Kaufempfehlung für den Oschi?

Könnte dieser Rechner sein: https://www.captiva-power.de/produkte/pcs/highend-gaming-r99-418

Allerdings sind in den technischen Daten ein paar Abweichungen zum Mediamarktangebot zu finden. Da könnte man glatt ableiten, dass es sich bei diesem Sonderangebot um eine Wundertüte der Resteverwertung handelt. Was aber nicht unbedingt schlecht sein muss, und besonders dann nicht bei einem Tausender Preisnachlass.
 
Merlin352 schrieb:
Sieht eigentlich so ganz gut aus. Aber ausser Netzteil, Gehäuse und Kühler wird nicht angegeben von wem die Teile kommen. Das ist allso ein Überraschungsei. Ich hab auch eine RTX5080, es reicht schon für mehr als "auf niedrigster Qualitätsstufe"

Aber Vorsicht, der Verkäufer ist NICHT Mediamarkt/Saturn sonder NEXOC STORE DE mit eher mittelmässigen Bewertungen.
Ja.
Finger weg. Nexoc hat durchgängig 64% miese Bewertungen.

Captiva selbst bezieht über ALSO, Ingram Micro und Wave. Wäre also noch tragbar. Aber so… nein.
 
Kaufen, ausprobieren. Wenn Du unsicher bist, HWinfo64 installieren und die wirklichen Komponenten hier posten.
Wenn die Kiste Dir zu laut ist oder wirklich schrott eingebaut ist, kannst Du entweder nochmal 100€ in die Hand nehmen, um das Gerät zu "pumpen, z.B. durch ein anständiges Netzteil oder eine vernünftige Luftkühlung) oder die Kiste zurückschicken (innerhalb der ersten 14 Tage).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: SavageSkull und iSight2TheBlind
Merlin352 schrieb:
Und noch was als Verkäufer tritt die NEXOC STORE DE auf, Hersteller ist aber die CAPTIVA GmbH an der gleichen Adresse und mit der gleichen zentralen Telefonnummer. Da stellt sich mir immer die Frage warum man solche Firmenkonstruktionen baut.
Es gibt hundert gute Gründe, warum man verschiedene Zweige in getrennte Firmen auslagert. Die haben ja auch die gleichen Inhaber, also ist das kein Fall davon, dass man im Zweifelsfall die eine Firma dicht macht und rennt.

Captiva verkauft seine PCs zum Beispiel auch an andere Händer und Nexoc verkauft wiederum auch PCs, die nicht von Captiva sind. Das ist buchhalterisch alles schon mal einfacher, wenn man einen Captiva-PC nicht grundlegend anders behandeln muss als einen von HP oder sonst wem.

SuperHeinz schrieb:
Die Modellnummer steht doch bei Mediamarkt direkt im Namen. Dann passen auch alle Angaben.
https://www.captiva-power.de/produkte/pcs/highend-gaming-r10-4001

Der Kritik am PC selbst stimme ich ansonsten zu. Laut Webseite ist DDR5-5200 verbaut, was nicht gerade schnell ist, aber bei einem X3D Chip vertretbar. Mainboard und SSD bleiben komplett unbekannt, aber andersherum muss man fragen, ob das die meisten juckt, was genau verbaut ist. Genau so halte ich aber 64 GB RAM für unnötig.

Also ich würde auch sagen, ausprobieren, wenn es unbedingt eine 5080 und unnötig viel RAM sein müssen. Ob ein System wirklich leise ist, garantiert einem MAD genau so wenig und die 2.999€ sind immerhin wirklich ein Angebot.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Zwirbelkatz
sloven schrieb:
oder die Kiste zurückschicken (innerhalb der ersten 14 Tage)
Gibt mit dem Marketplace Händler nur Ärger.

Ist halt Mist. Mediamarkt hat mittlerweile 80% Marketplace Anbieter und du siehst das erst, wenn du wirklich genau hinschaust.
 
Also es gibt vergleichsweise viel Hardware fürs Geld. Gemessen zumindest an den aktuell wilden Preisen, die aufgerufen werden. Das Risiko liegt dann bei den Einzelkomponenten selbst und zudem bei der etwaigen Abwicklung über den Händler.

Man KANN das machen, wenn man gerne zockt. Damit ist hier aber nicht spielen, sondern pokern gemeint. :)

Bei Mad gibts einen Ansprechpartner hier im Forum und man kann die Teile wählen, von denen man weiß, dass sie leise sind. Wie bspw. eine 5070 Ti Prime mit niedriger Einstiegs-Lüfterkurve. Obendrein wird das System dort zuvor in der Lüfterkurve angepasst.

Mit der Konfig, für unter 2500€ inklusive 4070 Ti Super, ließe sich hervorragend daddeln.
Wie leise eine "Windforce Max" ist, kann ich hingegen nicht sagen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Aduasen
Meiner Ansicht nach geht eine 5080 in UHD ganz gut, wenn man den die FPS auf 100 begrenzen mag
 
Ich würde theoretisch auch lieber bei einem "seriösen" Händler wie Mad Computer kaufen, aber die Schwarzmalerei hier finde ich übertrieben.

Preislich ist das Ding einfach sehr gut!
Eine RTX 5080 kostet 1250€ aufwärts, ein 9850X3D kostet 430€, 64GB RAM kosten 700€ aufwärts, eine 2TB SSD liegt bei etwa 250€. Netzteil und Board je 100€, ne Windows-Lizenz ~100€, Wasserkühler und Gehäuse je ~70€. Und ein paar bunte Lüfter sind auch noch drin.
Das heißt man bekommt definitiv sein Geld raus, das Teil hat quasi die Einzelkomponentenpreise.
Das Board ist auch immerhin eines mit einem B850, also keine A620 Billigstware.

Man könnte es also riskieren, notfalls schickt man ihn halt (aufwändig) zurück.
 
iSight2TheBlind schrieb:
Das Board ist auch immerhin eines mit einem B850, also keine A620 Billigstware.
Der Chipsatz sagt nichts über die Qualiät der Spannungsversorgung und die allgemeine Ausstattung und die Laneaufteiling aus, auch der Preis ist kein Indikator dafür das die Qualität passt.
 
fitzelsche schrieb:
ebenso. zu viele unbekannte, das board kann schrott sein, das netzteil auch, der ram auch die ssd auch. das müsstee man genau wissen, aber es gibt schon gründe warum die oem's das bestmöglich verstecken ;)
 
@iSight2TheBlind @KarlsruheArgus In Kombination mit einem 9850X3D dürfte ein A620-Board gegen mehrere Genfer Hardwarekonventionen gleichzeitig verstoßen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Gohst, Simanova und iSight2TheBlind
@KarlsruheArgus Sofern das Board nicht exklusiv für Captiva gefertigt wurde - und so groß werden sie nicht sein - um dann einen "wertigen" Chipsatz auf das billigste Board zu packen, hat man aber zumindest schon mal den Hinweis darauf, dass das Board eben nicht dem untersten Segment wo nur der A620 etc. verbaut werden entstammen kann.
Obendrein hat der Hersteller natürlich auch keinen Bock auf RMAs.
Da wird also schon irgendwas akzeptables verbaut sein. Sicher kein ASUS Premiumboard, aber irgendwas okayes.
 
Falls gekauft wird, noch 2 Hinweise:
  • Evtl. eine Garantieerweiterung anfragen (falls es das gibt), auch mit Sofort-Komponenten-Tausch und vor Ort Garantie
  • Nach dem Kauf, vor dem Anschalten unbedingt alle Kabel einmal durchprüfen
 
@br3adwhale
Wenn die Spannungsversorgung passt geht das ohne Probleme das leider jedoch unabhängig vom Chipsatz.

Um das mal zu verdeutliche ein 90€ B650er packt mit mehr als brauchbaren Spannungswandlertemperaturen einen Ryzen 9 7950X mit 230W unter Dauerlast.
Ein B850 Asus Prime für 150€ hingegen nicht mal die 200W des Ryzen 9 9950X.
1786521618292.png1786521652962.png
Quellen:
https://www.techspot.com/review/2861-amd-b650-motherboards-part-3/
https://www.techspot.com/review/3050-amd-b850-motherboards-full/
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: br3adwhale
@F1nNsCh3r Wenn du ein rundum Sorglospaket möchtest, mit keinerlei Kopfschmerzen dann bestelle bei MAD ;)
Alles andere ist keine Empfehlung.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lazsniper und KarlsruheArgus
TG3 schrieb:
Ganz ehrlich, ich finde das Angebot sehr gut.
Bei 3000 € will ich "das beste" und keine unbekannten und möglicherweise Billigkomponenten haben. Natürlich ist der Rechner gut, der wird Spiele flüssig darstellen, Preis-Leistung ist auch OK.

Für 64 GB RAM gibt es bei reinem Gaming aber aktuell keinen Grund. Es sei denn, da kommt noch Streaming und anschließend Videoschnitt für Youtube und ähnliches hinzu. Da könnte man schlicht deutlich sparen, bzw. das gesparte Geld in hochwertigere Komponenten stecken. Eine leise Grafikkarte wäre mir zu Beispiel sehr wichtig!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: lazsniper und br3adwhale
@KarlsruheArgus
Man muss natürlich faiererweise sagen das dies extremszenarios sind, die bei nem Gaming PC wohl nie entstehen. Trotzdem spielt die Bestückung der Bauelemente ne wichtige rolle, auch wegen der Langlebigkeit. Wirklich hochwertige Boards kommen ja sogar ohne VRM Kühler aus.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: br3adwhale
@KarlsruheArgus bei der Spannungsversorgung bin ich bei dir, die hängt vom konkreten Boarddesign bei der Spannungsversorgung, insbesondere integriert vs diskret ab und nicht einfach am Chipsatz.

Mein Einwand gegen A620 bezog sich die Einschränkungen drumherum: weniger Ausstattung, weniger Einstellungsmöglichkeiten und generell die deutlich stärker abgespeckte Plattform. Bei einer High-End-CPU eben eine ziemlich unpassende Kombination, auch wenn die CPU elektrisch auf einem ordentlich ausgelegten A620-Board problemlos laufen kann.
 
Zurück
Oben