Kein Lotto für Hartz-IV-Empfänger

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@belzebub19

Wer schon aus welchen Gründen auch immer keine Arbeit hat, soll wenigstens daran arbeiten, der Gesellschaft nicht noch weitere Kosten zu verursachen.

Dann wünsche ich dir eine Querschnittslähmung, dann kommst ganz schnell in den Luxus ALG2 beantragen zu können.
Ich kenne einige die unverschuldet da rein rutschen und wenn ich dann solche denunzierenden Sprüche höre könnt ich um mich schlagen!
 
belzebub19 schrieb:
Effektiviere Maßnahme, wenn auch nicht zwingend umsetzbar: Rauchverbot für Hartz IV-Empfänger sowie Einschränkung des Alkoholkonsums. Wer schon aus welchen Gründen auch immer keine Arbeit hat, soll wenigstens daran arbeiten, der Gesellschaft nicht noch weitere Kosten zu verursachen. Alkohol und Nikotin wirken nachgewiesenermaßen höchst karzinogen ("krebserregend"), die daraus resultierenden Kosten durch Behandlungen im Gesundheits- und Pflegesystem sind exorbitant und in den meisten Fällen wirkungslos. Auch wenn es erschreckend klingt, die aufkommenden Langeweile in der Arbeitslosigkeit wird desöfteren mit Rauchen und Biertrinken bekämpft.

Was kommt als Nächstes? Lebensverkürzendes Zwangsrauchen- und saufen für Rentner, damit sie der Rentenkasse nicht so lange auf der Tasche liegen?

Echt beschämend, was inzwischen so völlig nebenbei und selbstverständlich geäußert wird!
Die berühmten Fragen der Kinder und Enkel nach 1945, wie ihre Eltern und Großeltern "es je soweit kommen lassen konnten", erhalten eine späte Antwort.
 
Das Gesundheitssystem basiert auf Solidarität, so verhält sich die Gesellschaft solidarisch gegenüber den Mitgliedern, welche nicht die Möglichkeit haben Beiträge zu zahlen, z.B. aufgrund von Arbeitslosigkeit. Mitglieder die keine Beiträge zahlen sollten somit ebenfalls solidarisch gegenüber der Gesellschaft sein und nach Möglichkeit so wenig Kosten wie möglich verursachen. Dieses Prinzip müsste verpfichtend sein und es hat jeder etwas davon. Die Gesellschaft weniger Kosten und die Mittellosen eine höhere Lebenserwartung.
 
belzebub19 schrieb:
Das Gesundheitssystem basiert auf Solidarität, so verhält sich die Gesellschaft solidarisch gegenüber den Mitgliedern, welche nicht die Möglichkeit haben Beiträge zu zahlen, z.B. aufgrund von Arbeitslosigkeit. Mitglieder die keine Beiträge zahlen sollten somit ebenfalls solidarisch gegenüber der Gesellschaft sein und nach Möglichkeit so wenig Kosten wie möglich verursachen. Dieses Prinzip müsste verpfichtend sein und es hat jeder etwas davon. Die Gesellschaft weniger Kosten und die Mittellosen eine höhere Lebenserwartung.

Kannst du auch in humanen Begriffen denken, oder ist Geld dein ganzes "Universum"?
 
Und was wird als nächstes verboten?
Es gibt viele "unnötige" Dinge. Butter auf dem Brot, Deo, Einwegrasierer für Frauen, andere Getränke als Wasser...

Vielleicht kontrollieren wir demnächst auch, ob der Betroffene auch den günstigsten Joghurt gekauft hat, oder ob er nach nur 3km Fußmarsch (Na komm, wer braucht Bus&Bahn wenn er Füße hat?) den selben Joghurt für 2 Cent weniger hätte kaufen können?

Wer soll bestimmen, was für 4 Millionen Individuuen wichtig ist und was nicht und wer soll das kontrollieren? Aber ich traue es manchen Politikern schon zu, dass sie sich für viele Millionen Euro Regelungen ausdenken um soetwas zu verhindern...

Wenn sich manche Menschen mal ein wenig auf's wesentliche konzentrieren würden, anstatt ihre Zeit mit der Diskussion sinnloser Vorschläge zu verplempern, dann könnten wir wesentlich mehr Geld einsparen als die paar lottospielenden Hartz IV-ler im Jahr verprassen.

Wenn es darum geht, den Banken ihre verzockten Gelder wiederzubeschaffen sind die Milliarden plötzlich flüssig, da wird nicht einmal mit der Wimper gezuckt. Aber dann nen Aufstand machen für nen 5€ Lottoschein.
 
Zuletzt bearbeitet:
@belzebub19: Jeder erhält solidarisch seinen Satz, mit dem er auszukommen hat und wie er das macht, ist seine Sache. Ich seh da kein Problem, nur irgendwie unzufriedene Menschen die dem anderen nicht die Butter auf dem brot gönnen würden.
 
marcol1979 schrieb:
Dann wünsche ich dir eine Querschnittslähmung, dann kommst ganz schnell in den Luxus ALG2 beantragen zu können.
Ich kenne einige die unverschuldet da rein rutschen und wenn ich dann solche denunzierenden Sprüche höre könnt ich um mich schlagen!

Hallo geht's dir noch gut? Du reißt seinen Beitrag völlig aus dem Zusammenhang. belzebub19 hat doch ganz klar vom Rauchen und Alkohol, also SELBER VERSCHULDET geschrieben.


Klassikfan schrieb:
Was kommt als Nächstes? Lebensverkürzendes Zwangsrauchen- und saufen für Rentner, damit sie der Rentenkasse nicht so lange auf der Tasche liegen?

Würde auch nichts bringen, so ein Krankenhausaufenthalt ist so teuer, das rechnet sich nicht.
 
@Ron Taboga

Du schuldest mir immer noch eine Antwort und ich kann verstehen, dass du diese nicht beantworten möchtest.
GrinderFX schrieb:
In welche Schwierigkeiten hat er sich denn gebracht?
Ich sehe da keine, denn sein H4 darf ihm nicht gepfändet werden, er kriegt eine neue Wohnung und weggenommen wird ihm auch nichts!
Welche Schwierigkeiten also?


Ron Taboga schrieb:
Ebenfalls kann ich jeden ausgebildeten Menschen verstehen, der nach etlichen Berufsjahren entlassen wurde und nun ins H4 rutscht...
Du solltest dich DRINGEND mit den Basisgesetzen beschäftigen, denn dir sollte klar sein, dass man nach etlichen Berufsjahren NICHT ins H4 rutscht sondern gut 1 Jahr Zeit hat einen neuen Job zu finden!
 
LinuxMcBook schrieb:
Würde auch nichts bringen, so ein Krankenhausaufenthalt ist so teuer, das rechnet sich nicht.

Ist statistisch zumindest beim Rauchen widerlegt. Die Lebensverkürzung wirkt sich finanziell (Rente) stärker aus als die Kosten der Behandlungen. Wer nicht raucht, lebt länger und stirbt an anderen Krankheiten/Alterskrankheiten, deren Behandlung ebenfalls sehr viel Geld kostet.

Ebenso sind übrigens auch höhere Pflegekosten durch höhere Lebenserwartung statistisch widerlegt worden. Nicht viel von dem, was man uns im Fernsehen alltäglich eintrichtert, um uns in eine bestimmte Richtung zu drängen (Sozialkürzungen, private Zusatzversicherungen) ist wahr....
 
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GrinderFX schrieb:
Du solltest dich DRINGEND mit den Basisgesetzen beschäftigen, denn dir sollte klar sein, dass man nach etlichen Berufsjahren NICHT ins H4 rutscht sondern gut 1 Jahr Zeit hat einen neuen Job zu finden!

Es ist gar kein so abwegiges Szenario, dass es für ü50er nach einem Jobverlust schwierig werden könnte, eine neue Anstellung zu finden. Die Laufzeiten des ALG I sind zwar für ältere Arbeitslose etwas ausgedehnt, aber das ist keineswegs eine Garantie dafür, trotz maximaler Bemühungen den Absturz in Hartz4 zu vermeiden.
 
Zuletzt bearbeitet:
GrinderFX schrieb:
Du solltest dich DRINGEND mit den Basisgesetzen beschäftigen, denn dir sollte klar sein, dass man nach etlichen Berufsjahren NICHT ins H4 rutscht sondern gut 1 Jahr Zeit hat einen neuen Job zu finden!

...und halt DANN ins HartzIV rutscht. Es reicht, per Zufall (zB. Betriebsschließung) im falschen Moment arbeitslos zu werden. ZB. mit dem 51. Lebensjahr. Dann will einen keiner der auf ewige Jugend getrimmten Personaler mehr mit dme spitzen Finger anfassen. Die Zeit bis zur Rente ist dan aber noch runde 15 Jahre lang. Zeit genug, um zu verarmen, seine Ersparnisse (zwangsweise) aufzulösen, und massiv (theoretische) Rentenansrprüche zu verlieren, um dann auch noch als Rentner HartzIV beantragen zu müssen.

Ja, wenn wir Vollbeschäftigung hätten und immer noch 1 Mio Stellen frei wären! Aber bei real 7-9 Mio Arbeitslosen und nicht mal einer halben Mio freier Stellen....


Ps: Übrigens: Ein Selbständiger rutscht mitunter schon in ersten Monat in HartzIV....
 
Klassikfan schrieb:
Ist statistisch zumindest beim Rauchen widerlegt. [...]

Ebenso sind übrigens auch höhere Pflegekosten durch höhere Lebenserwartung statistisch widerlegt worden.

Ganz ehrlich würde ich gern diese Statistiken sehen, denn kann mir das definitiv nicht vorstellen. Möglicherweise kann man dann auch einige Aspekte der Argumentation überdenken.

Danke @LinuxMcBook: Ich dachte schon ich wäre der einzige, der meine Aussage in Stücke gerissen sieht.
 
Interessantes Urteil.
Was kommt als nächstes: Nachts klopft eine Art ARGE-Gestapo an die Tür, die kontrolliert, ob man etwas hochwertigeres (also nicht das günstigste) Essen im Kühlschrank hat?
Oder ein Zwangsbluttest, um zu testen, ob der Mensch etwas getrunken oder Drogen konsumiert hat?
Am besten man schließt alle Hartz-IV-Empfänger an Kontrollgeräte an, die all diese Dinge messen, lässt sie zudem via Video überwachen und die Daten und Bilder werden an ein Kontrollzentrum gesendet.
Wie will eine Lottoannahmestelle kontrollieren, ob ein Kunde Hartz IV empfängt?
Dafür habe ich auch schon eine Idee: Jeder Betroffene bekommt einen gelben Stern auf die Jacke genäht, in dessen Zentrum der Hinweis Hartz IV gestickt ist.
Was ist eigentlich mit einem Menschen, der seit Jahren immer die selben Zahlen tippt und nun plötzlich gewinnt, aber nicht spielen darf?
Hat er kein Recht auf leicht verdientes Geld?
Immerhin würde er den Staat nicht mehr zur Last fallen.
Was ist mit all den Spekulanten, die unseren Staat Milliarden gekostet haben?
Warum dürfen die weiterhin spekulieren?
Ich fordere Börsenverbot für professionelle Spekulanten, immerhin haben die dem Staat weitaus mehr geschadet als alle Hartz-IV-Empfänger zusammen.
Allmählich habe ich das Gefühl, diese Gesellschaft verliert immer mehr ihre Menschlichkeit. Und da gibt es tatsächlich noch Leute, die behaupten, dass der Mensch nicht vom Tier abstammt.
 
Zuletzt bearbeitet: (Rechtschreibfehler)
belzebub19 schrieb:
Effektiviere Maßnahme, wenn auch nicht zwingend umsetzbar: Rauchverbot für Hartz IV-Empfänger sowie Einschränkung des Alkoholkonsums. Wer schon aus welchen Gründen auch immer keine Arbeit hat, soll wenigstens daran arbeiten, der Gesellschaft nicht noch weitere Kosten zu verursachen. Alkohol und Nikotin wirken nachgewiesenermaßen höchst karzinogen ("krebserregend"), die daraus resultierenden Kosten durch Behandlungen im Gesundheits- und Pflegesystem sind exorbitant und in den meisten Fällen wirkungslos. Auch wenn es erschreckend klingt, die aufkommenden Langeweile in der Arbeitslosigkeit wird desöfteren mit Rauchen und Biertrinken bekämpft.

Dies wären zumindest sinvolle (aber wie du bereits sagtest, nicht umsetzbare) Maßnahmen.
Allerdings wird man dann wieder schnell mit der braunen Vergangenheit in Verbindung gebracht.
 
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