News KI als Jobkiller: Ausgerechnet betroffene Berufe legen zu

Ich bin ursprünglich Mediengestalter, jetzt Online-Markting Manager (oder wie auch immer) mit viel SEO-Schwerpunkt.

Ich mache viel Konzeption und Content und alles mögliche in die Richtung.

Mein Alltag schaut so aus, dass ich den ganzen Tag nur noch Claude bediene und das alles in Formen bringe.

Ich schmeiss den Coworker an und er setzt mir das ganze Tracking auf, schneller und gründlicher als ich es könnte, testet alles durch, findet Probleme.

Ich denke dass es schon noch jemanden braucht der das Zeug bedient, aber wie lange? Wie schaut mein Job in 5 Jahren aus? Kauft in 5 Jahren noch irgendwer eine Website?

Jeder der Lust hat sich minimal damit zu beschäftigen kann alles in diesem Bereich selbst erledigen (ich meine damit natürlich kleinere Seiten). In Zukunft noch mehr.

Ein Bekannter hat mir von massig website Angeboten erzählt die er bekommt für sein unternehmen. KI Slop Seiten alle auf 5 Minuten raus gelassen, die Hälfte hängt in der Mail schon an. Klar ergibt Sinn.

Ich darf mich nicht beschweren. Ich KI sloppe mich auch durch meinen Arbeitsalltag. Ich mache jetzt pro Tag einfach 4x soviel Arbeit. Ist anstrengend.
 
Ich glaube mein Job ist erstmal sicher. Wir nutzen noch Software von ibm, dort steht 1980 und es wird auf Windows 11 emuliert.
 
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@Coenzym

Hä ? Wer hat das behauptet, bzw. wo hast du das gelesen, dass das niemand auf den Schirm hat ?
Das ist ganz normal, dass Jobs bei technischen Revolutionen wegfallen und dafür neue entstehen.

Siehst du etwa noch irgendwo Videotheken, oder ist heutzutage fast alles nur noch als Stream zu sehen ?
Gibt es noch Telefonisten/Telefonistinnen, die manuell eine Telefonverbindung aufbauen müssen, oder ist das automatisiert ?

Natürlich wird die KI Revolution Jobs killen und das war und wird immer der normale Verlauf sein bei technischen Revolutionen. Auch wenn es hier wohl drastischer sein wird.

Ich bin Softwareentwickler seit 18 Jahren und ich merke es ja selbst was sich alles verändert. Und auch ohne KI hatte sich immer wieder was verändert... von Prozessen, zu Technologien usw. usw.
Und wir wissen dass unsere Jobs sich entweder verändern werden, oder in der Art wegfallen könnten. Aber wenn du nicht aufspringst, sofern es sinnvoll ist, bleibst du eben im Regen stehen und hast das Nachsehen. Und das ist genau der Knackpunkt, meiner Meinung nach, dass gerade soviel los ist und die Leute aufspringen, weil sie ansonsten gegenüber anderen das Nachsehen haben. Aber genau diese KI wird höchstwahrscheinlich diese Jobs entweder komplett killen, oder grundlegend verändern. Was machst du nun ? Killst du deinen Job, weil du ins Hintertreffen gekommen bist, oder weil du geholfen hast, dich selbst abzuschaffen ? Welchen Tod willst du sterben, ist hier eigentlich nur die Frage =)

@FrAGgi

Genau das ist auch meine Erfahrung. Anfangs, also vor fast einem Jahr habe ich mich mit KI auseinander gesetzt und wir bekamen bei der Arbeit auch dafür Zeit und die Ressourcen und es hat gedauert, bis wir es raus hatten. Aber mittlerweile können wir 3-4x soviel Arbeit schaffen und auch sicherer. Manche Dinge hätten früher im Team 2 Wochen gebraucht, bspw. Refactorings von sehr unübersichtlichem Produktion Code, aber nun geht alles so effizient über die Bühne. Das machen nun 2 Leute in 3 Tagen inklusive QA.
 
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Manegarm schrieb:
In meinem mehrdimensionalen vielschichtigen Bereich könnte ich der ki gar nicht verbal erklären was sie tun soll, weil das ein Text bestehend aus 100 A4 Seiten wäre. Je nach Projekt vielleicht auch 200 Seiten
Also wie in so ziemlich jedem anderen Bereich auch? Eine große Codebasis umfasst LOCKER 100 A4-Seiten, gerne zehn- oder gar hundertmal so viel. Dennoch können LLMs auch hier sinnvolle Beiträge liefern.
 
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Erkekjetter schrieb:
Siehe Amerika als Prominentestes Beispiel.
Beste Beispiel lieferst du selbst, aber war ja auch nur wichtig wieder mal zu bashen, auch wenn es versteckt war;)

Diese Studie sagt irgendwie wenig aus - vielleicht sollte man einfach mal mehr spezifizieren - einem IT-Admin mag die KI bei gewissen Problemen sehr helfen, aber wenn keine ordentliche Doku der Systemlandschaft vorhanden ist, da hilft dir auch keine KI weiter;)

Dass die Jüngeren mehr von KI betroffen sind ist logisch, es fehlt halt nicht nur an Erfahrung, sondern auch an Wissen - woher auch, wenn nichts mehr vermittelt wird!

Als ehemaliger IT-Leiter mit entsprechender Qualifikation und Berufserfahrung erlaube ich mir das jetzt mal einfach so zu sagen;)
 
Bei solchen Artikeln frage ich mich immer, wer eigentlich Nachfrage erzeugen soll, wenn viele Jobs der KI zum Opfer fallen?
Wenn immer mehr Menschen auf dem Arbeitsmarkt aufgrund des technischen Fortschritts nicht mehr benötigt werden und KI-gesteuerte Roboter, Automation und KI-Software viele Jobs übernehmen, erzielen die betroffenen Menschen kein Einkommen mehr, weil der Arbeitsplatz fehlt.
Wo soll das dann wirtschaftlich wie gesellschaftlich enden?
Zwar haben wir dann eine hohe Produktivität, aber es fehlen die Konsumenten, die die von KI produzierten Waren kaufen könnten, weil sie kein Geld mehr dafür haben und arbeitslos sind.
 
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Laborer schrieb:
Beste Beispiel lieferst du selbst, aber war ja auch nur wichtig wieder mal zu bashen, auch wenn es versteckt war;)
Hat sich wohl wieder mal ein Doppelaccount geoutet...
 
Wer wegen KI seinen Job verliert, der hat echt entweder im Studium/Ausbildung nichts gelernt oder ist in einem ohnehin überflüssigem Job. Sorry, aber man weiss nicht erst seit gestern (Siehe Inder- bzw. "Fiverr"-Welle oder Outsourcing nach Osteuropa), dass es immer einer gibt der es fachlich besser (und günstiger) hinbekommt als du. Was bleibt also um sich zu diversifizieren? Richtig, die emotionale bzw. kulturelle Komponente. Wer diese nicht trainiert: selber schuld. Ebenso wie diejenigen, die "irgendwas mit Computer" studiert haben, weil "6-stellig eazyyy brudi" - ganz egal ob man fachlich oder persönlich dafür geeignet ist.

Ich bin als PM/PO unterwegs und KI ist höchstens ein Convenience- und Zeitgewinn. Nicht mehr, nicht weniger. Teils räumst du der KI bei logischen Sachen mehr hinterher als du selbst brauchst, es zu erledigen. Brauchte letztens von ChatGPT 3 Excelformeln, die quasi immer umfangreicher wurden. Formel 1 war direkt perfekt, Formel 2 nach paar Prompts und Formel 3 musste ich paar mal von vorne beginnen, dass er mir eine andere Syntax ausspuckt.
 
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Sinalco-ColaMix schrieb:
Ich vermute, dass man es in deinem Beruf auch zukünftig nicht zulassen wird, dass eine KI eigenständig Aufgaben übernimmt.

Dennoch, als Formulierungshilfe ist die KI m. M. n. im Bereich der Rechtswissenschaften schon gut nutzbar.
Ja, das wird sehr wahrscheinlich nicht passieren. Höchstpersönliche Amtsausübung des Notars. Es ist ein öffentliches Amt, das wird der Gesetzgeber wohl nicht zulassen.
 
PhiE schrieb:
Die 1% sagt nur aus, dass in den Bereichen in denen man es hätte erwarten können, kein drastischer Rückrang der Beschäftigtenzahlen zu sehen ist - das steht aber auch genau so im Artikel.
Ja wieso sollte man vor ner Umstellung deutlichen Stellenabbau erwarten.

Wenn man nen Standord verlegen will, sofern es über Remote irgendwie geht muss man ja auch die Nachfolger von den alten einarbeiten dann hast die alten und neuen eingestellt im Übergang also mehr Leute. Gut da die K.I. erstmal keine Leute sind hinkt der Vergleich ein Wenig aber erstmal braucht man um sich selbst überflüssig zu machen erstmal die Leute.

Dazu brauchst Leute die die Infrastruktur paralell administrieren, und schon hast eher zuwachs als Kündigungen.
 
User38 schrieb:
Mal schauen wie lange du noch froh bist. Wenn es immer weniger Kunden gibt die einen Handwerker bezahlen können weil ihr Arbeitsplatz von KI ersetzt wurde und es schlicht keine Arbeit mehr gibt.,

Wird nicht passieren.

Wo der 0815 Mustermann zu Broke ist gleichen es die Reichen, Staat und die Industrie locker aus.

Alleine all die schönen DIN Normen und Vorschriften bringen Dutzenden Handwerksunternehmen Tausende pro Kita und co.
 
SubiEJ20 schrieb:
Bin ich froh Handwerker zu sein.
Ja? Warum? Aus meiner Sicht ist es ein Irrglaube das der „KI-Kelch“ an Handwerker/innen vorbei geht. Nachfrage sinkt, Inflationäre Preisentwicklung. Angestellte aus White-Collar-Jobs wechseln durch Umschulung oder Quereinstieg in Blue-Collar-Jobs. Robotik wird mittelfristig mehr Aufgaben übernehmen. Und und und… Der Impact kommt später aber definitiv auch im Handwerk an. Das ist so sicher wie die Steuer.
 
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Macht doch absolut Sinn und wundert mich gar nicht. Will man Personal perspektivisch durch KI ersetzen will trainiert man diese natürlich mit Personen die Erfahrung in ihrem Job haben und nicht mit Berufsanfängern. Sobald aber KI möglich, zuverlässig und günstig genug im jeweiligen Beruf ist wird sie auch einen Großteil dieser Arbeitnehmer schlicht überflüssig machen.

Man schafft sich halt selbst ab. Gutes Beispiel: Anfangs fand meine Schwester, tätig im Einzelhandel, diese Automatisierten Kassen gar nicht so schlecht. Nachdem die erste Kollegin gegangen wurde da überflüssig versteht sie langsam wo das hin führt.
 
Precide schrieb:
Weiß ja nicht ob Daten vor 2025 da aussagekräftig sind. Ein ChatGPT 4o hat damals natürlich noch niemanden ersetzt.
Genau das! Diese Daten über Jobtrends sind, schon per Definition, "lagging indicators". Die KI Modelle und Distills, die es 2022 bis ungefähr letztes Jahr gab sind kaum noch mit den derzeitigen Modellen zu vergleichen. Die neuesten größeren Claude, ChatGPT aber auch Open Source Modelle wie Qwen, Kimi und DeepSeek sind sehr viel besser und leistungsstärker als alles, was in 2022 verfügbar war. Und gerade Berufseinsteiger in IT (Programmierer), Rechts- und Verwaltungsberufen finden es zunehmend schwerer, diese Einstiegsjobs zu finden. Da man (wir) aber solche Stellen brauchen, um die nötige Berufserfahrung (on the job training) zu erwerben um dann auch KI beaufsichtigen zu können, sollten wir IMHO uns als Gesellschaft überlegen, wie man das jetzt am besten macht.
Ergänzung ()

SubiEJ20 schrieb:
Bin ich froh Handwerker zu sein.
Ich habe einer Kollegin, deren Sohn " keine Lust auf noch mehr Schule oder Studium" hatte gefragt, ob er denn gerne Dinge auseinander nimmt und repariert. Da die Antwort "ja" war, riet ich ihr, dem jungen Mann eine Karriere als Flaschner vorzuschlagen. Ein Flaschnermeister verdient nicht schlecht, kann sich selbständig machen, wird immer gebraucht, KI kann ihn erstmal nicht ersetzen, und auch Auslagerung der Jobs nach China, Vietnam oder auch (in der EU) nach zB Rumänien oder Bulgarien ist nicht möglich wenn eine Wasserleitung hier in Deutschland installiert oder repariert werden muss.
War aber schon etwas her, weiß nicht ob er das gemacht hat.
 
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JustAnotherTux schrieb:
Heho wie machst du das aktuell mit Claude?
An die Leine nehmen war vermutlich etwas falsch ausgedrückt, geht eher um meine eigene Anwendung. Ich schaue mir das Problem an und überlege mir vorher was potentiell die beste Lösung ist. Das diskutiere ich dann mit Claude noch ein wenig und gehe dann in kleineren Schritten. Im Gegensatz dazu, wenn ich Claude das Problem schildere und dieser die Lösung vorschlägt und ich dann nur den Code noch kurz durchschaue, da weiss ich dann am Schluss praktisch nichts und all zu oft beisst es mich dann später auch wieder, weil die "Lösung" dann doch nicht so gut war.
 
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Die Einstellungen kommen aber daher, dass man mehr Leute braucht um die alten Systeme in die Cloud zu bringen. Bei uns migriert die ganze Firma, aber irgendwann ist es vollbracht.
 
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Mit Genuss verfolge ich das Thema und die damit verbundene gesellschaftliche Transformation.
Die KI spiegelt uns lediglich den bisherigen Maschinenmensch, von dem wir uns verabschieden sollten.

Ich begrüße JEDEN Arbeitslosen durch KI, der gezwungen ist Platz in der neuen Welt zu fassen. Man muss sich nun mehr mit seiner menschlichen Seite befassen. Fragen nach den eigenen Talenten und Vorlieben, rücken mehr in den Fokus. Ich finde es absolut fantastisch 🤩
 
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Meine Meinung:

Die nehmen jetzt erstmal zu, weil die Leute mit KI mehr, schneller und bessere abarbeiten können.

Es wird aber der "Turning Point" kommen, an dem die Firmen wieder merken, wir könnten auch 20-30% der Mitarbeiter einsparen, weil KI jetzt auf einem Level ist, das Personen/Stellen ersetzt.

Wo vormals 2-3 Personen gearbeitet haben, von der eine Person KI beherrscht, reicht jetzt auf einmal genau diese eine Person + KI aus um alle 3 Stellen zu besetzen.

Nicht zu früh freuen.
Ergänzung ()

RobZ- schrieb:
Die Einstellungen kommen aber daher, dass man mehr Leute braucht um die alten Systeme in die Cloud zu bringen. Bei uns migriert die ganze Firma, aber irgendwann ist es vollbracht.
Ist wie in der Gaming Industrie...ist was neues geplant, werden Stellen geschaffen. Ist das Projekt beendet oder läuft nicht gut, werden massiv Stellen abgebaut, sodass man sogar unter dem Vorniveau liegt.
 
Überall sieht man die mit KI erstellten Flyer und Speisekarten...
 
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