News KI-Entlassungen: Meta und Microsoft streichen Tausende Stellen

.Snoopy. schrieb:
Eher störend sind die echten Mails wo die erstellende Person ewig Zeit investiert hat, wo um den Kontext herum viel Prosa herumgebastelt wird, damit es schöner ausschaut, und das nicht selten.
Dafür gibt es Kommunikations-Konzepte, die durchaus als Regelwerk für interne Kommunikation vereinbart werden können.
 
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KI-Entlassungen, war zu erwarten und wird auch hier passieren.

Was man sich aber fragen sollte, in Deutschland, unser Bundeskanzler ist der Meinung wir arbeiten zu wenig, sind zu oft krank und ruhen uns zu oft aus. Wenn man das jetzt mit KI betrachtet, wenn viele Entlassen werden wegen KI, wo soll man dann arbeiten?

BMW, Tesla und zig Andere experimentieren mit Humanen Robotern in der Produktion, Baumaschienen- und LKW-Hersteller experimentieren mit Autonomenfahrzeugen. Ich denke auch das es bald bei den Ärzten ein Problem mit KI geben wird, die kann schliesslich auch Diagnosen erstellen.

So wie ich das sehe, machen die Firmen und Regierungen in den, reichen Industrienationen Ihre Benvölkerung gerade obsolet. In 50 Jahren vielleicht schon eher gibt es keine Jobs mehr für 20-30Mio Erwerbsfähige in Deutschland mehr. Wovon soll man den ganzen "Luxus" dann bezahlen können, die Reichen werden bis dato noch reicher und die Armen noch Ärmer, der Mittelstand wird verschwunden sein.

Dem zu entgegnen sollte eigentlich mit gesundem Menschenverstand möglich sein, nicht überall wo es geht jeden gleich durch KI ersetzen, Bildungssystem und vor allem den Staat reformieren, nach Möglichkeiten suchen weniger zu arbeiten bei ähnlichem Gehalt damit alle arbeiten können. Demnach sollte unser Herr Merz das Ziel haben mehr Leute in Arbeit zu bekommen, am besten in Teilzeit sonst bleiben viele auf der Strecke.

Aber bei unserer aktuellen Regierung sehe ich eher den Untergang, ich weiß nicht wie andere Länder das Problem angehen aber den Status Quo können wir nicht meh beibehalten.
 
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sikarr schrieb:
aber den Status Quo können wir nicht mehr beibehalten.
...vor allem sollten wir ihn nutzen, solange wir uns noch halbwegs bewegen können. Eine Gesellschaft für die nächsten 25 bis 50 Jahre fit zu machen, ist natürlich eine Herausforderung mit schwierig erreichbaren Konsens.

Leider ist nicht mal der Ansatz einer größeren Vision zu erkennen. Egal, ob in der Koalition oder Opposition. Und mit einer Gesellschaft, die es bisher gewohnt ist, dass die Probleme von dort gelöst werden, und der so geprägten Obrigkeitshörigkeit oder Neigung, Problemlösungen zu externalisieren, ist wohl nicht mehr viel zu holen.

Stattdessen laufen sie den Rattenfängern in die Arme.

Entlastend muss man aber anerkennen, dass das gleichzeitige Auftreten komplexer Krisen eine Orientierung sehr erschwert. Umso wichtiger erscheint dabei eine klare, vorwärts gewandte Vision und Strategie.
 
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Krik schrieb:
Sie wollen die "alten Säcke" loswerden, weil - wie weiter unten geschrieben - sie teurer und möglicherweise auch langsamer als die jüngeren Kollegen arbeiten.

Ich hasse die Kultur in den USA. Menschen werden immer nur auf wirtschaftliche Kennzahlen reduziert. Und will jemand sie mal wie Menschen behandeln, wird dieser immer gleich als "Kommunist" abgestempelt. Dabei ist das in meinen Augen nicht mal eine Beleidigung. Anhang anzeigen 1724425
Die älteren Kollegen hier sind mit den Jahren auch desillusioniert weil ihr Projekt nicht umgesetzt wurde oder weil ihr Themengebiet nicht mehr existiert und sie sich neu einarbeiten müssten. Da Löhne in Deutschland oft nur steigen aber nicht sinken sind junge Mitarbeiter halt motiviert einen höheren Lohn zu erreichen und alten Kollegen fehlt die Motivation da sie teilweise bereits überbezahlt sind für das was sie nach mehreren Umstrukturierungen machen. Die waren mal Führungskraft sind dann wegen Differenzen mit dem Arbeitgeber auf dem Abstellgleis gelandet und arbeiten zu gleichen Lohn weiter und der Kollege der die gleiche Arbeit verrichtet erhält nur die Hälfte des Lohns. Ein bisschen mehr Anpassung der festgefahrenen Situationen wäre also wünschenswert.
 
Vigilant schrieb:
Die Weichen hätten schon vor Jahrzehnten gestellt werden können. Stattdessen sind wir immer noch auf dem alten Gleis unterwegs.
Die Weichen werden gestellt aber dennoch fahren wir auf den alten Gleisen weil keine Bereitschaft zum Wandel da ist.
Vigilant schrieb:
Leider ist nicht mal der Ansatz einer größeren Vision zu erkennen. Egal, ob in der Koalition oder Opposition. Und mit einer Gesellschaft, die es bisher gewohnt ist, dass die Probleme von dort gelöst werden, ist mit einer Art Obrigkeitshörigkeit oder Neigung, Problemlösungen zu externalisieren, wohl nicht viel zu holen.
Ja wie will man das in seinen 4 Jahren auch machen. Das Problem ist, das heutige Politiker Ihre eigenen Ziele verfolgen in der Zeit. Keiner hat größere Visionen sondern nach ihm die Sintflut, in der Zeit einfach das beste für sich raushohlen und das wars. Und das sieht man leider auch in unsere Gesellschaft, wichtig wären Politiker mit einer langfristigen Strategie wo auch sichergestellt ist das die Nachfolgende Regierung den Kurs beibehält, eben weil es alle verstanden haben.

In einigen Filmen, die immer so um die Jahrundertwende oder kurz vor dem 2.Weltkrieg spielen, sieht man immer so viel Leidenschaft und Engagement bei Leuten in der Politik, in Parlamenten, wo eine Debatte auch mal in ner Schlägerrei enden konnte oder in standing ovations. Sowas würde ich gerne mal in Echt sehen, ich glaube das wir dann weiterkommen würden.
 
Weils gerade so schön passt.
 
Neubauten schrieb:
Da sollte man sich aber nicht dem Irrglauben hingeben, dass gesamtgesellschaftliche Verantwortung von irgendwelchen Konzernen übernommen wird. Ganz im Gegenteil - das wird der Staat gestalten müssen.
Genau aus den von dir genannten Gründen wird von den Tech Bros seit einigen Jahren vorgeschlagen das bedingungslose Grundeinkommen einzuführen.

Von der Umsetzbarkeit des Grundeinkommen bin ich allerdings genauso wenig überzeugt wie von den Plänen die Menschheit mit der Besiedelung des Mars zu retten

Bei solchen Vorschlägen will ich das Problem zurück haben 🤨
 
@subcontractor Das verstehe ich. Ich habe da auch Bedenken. Weniger wegen der Finanzierung (da habe ich mich ehrlicherweise noch nicht groß mit beschäftigt), sondern eher auf Grund der gesellschaftlichen Folgen. Aber das ist ein eigenes Thema an dem man sich gesondert abarbeiten kann.

Das Thema ist aber schon ins Bewusstsein der Realo-Politik gerückt. Durchaus bemerkenswerte Aussagen für einen CDU-Funktionär: https://bmds.bund.de/aktuelles/interviews-und-gastbeitraege/detail/es-ist-noch-nicht-zu-spaet

oder auch gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung": „Wenn die KI den Informatikern, Mathematikern und vielen anderen ihre Jobs wegnimmt, dann brauchen diese Menschen eine andere sinnvolle Betätigung”, sagte Wildberger. Künstliche Intelligenz (KI) abzulehnen, wäre die falsche Antwort, denn sie lasse sich nicht aufhalten, unterstrich er: “Wir können und müssen alles tun, um auch als Gesellschaft von der KI zu profitieren.”

und

„Ich bin überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Teil der Lösung werden kann, um die Umwälzungen am Arbeitsmarkt aufzufangen“, erklärte Wildberger. Aber ausreichen werde auch das nicht. „Wir Menschen brauchen eine sinnstiftende Tätigkeit. Kaum jemand kann doch nur zu Hause sitzen und Videos schauen, ohne verrückt zu werden.“

Am Ende weiß natürlich niemand was kommt, aber zumindest ist das Thema beim zuständigen Minister schon mal im Fokus. Auch das ist schon mal ein Fortschritt - zum Beispiel zu der Zeit als Frau von der Leyen federführend für Security zuständig war. :freak:
 
Alphanerd schrieb:
Ja, heute machen wir das clever. Wir lassen ellenlange E-Mails mit ewig viel Füllmist von der KI erstellen, damit der Empfänger die 2 wichtigen Inhalte der 8 Seiten E-Mail von der KI zusammen kürzen lässt.
Das ist aber nur ein übergangsproblem weil noch zu viele Menschen in den Abläufen eingebunden sind. Bei direkter kommunikation Software zu Software würde intern direk sehr effektiv auf die wesentlichen informationen gekürzt, schon beim verfassen der Nachricht. Erst wenn ein außenstehender Mensch einblick fordert würde daraus ein auf die Person individuell angepasster Text zum leichten verständniss generiert. Das spart enorm an Bandbreite und Speicherplatz.
Aber auch für rinen menschlichen Verfasser kann das ne enorme arbeitserleichterung sein. Einfach nur die wesentlichen Eckdaten angeben und der Kollege bekommt an seinem Frontend entweder nen förmlichen Terminvorschlag oder die Oma die persönlich angepasste Geburtstagseinladung. Gesendet wurde nur Datum, Uhrzeit und Grund des Termines.
 
Das klingt alles so widerlich.
Nach der industriellen Revolution sind viele Berufe ausgestorben und ersetzt worden.
Jetzt haben dann halt wenige Firmen immer mehr Macht.
 
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Neubauten schrieb:
Ich bin überzeugt, dass ein bedingungsloses Grundeinkommen ein Teil der Lösung werden kann, um die Umwälzungen am Arbeitsmarkt aufzufangen“, erklärte Wildberger.
Dazu gehört dann auch die Finanzierungsebene, also ggf. auch Abgaben und Steuern auf KI/Robotic-Einsatz. Nur lege das mal fest, wenn nicht international weitestgehend einheitlich gehandelt wird.

Die Idee, bedingter oder unbedingter Einkommen ist vielleicht charmant, muss aber auch finanziert werden können.
 
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Vigilant schrieb:
Die Idee, bedingter oder unbedingter Einkommen ist vielleicht charmant, muss aber auch finanziert werden können.
Wenn nurnoch Roboter und Ki arbeiten was früher oder später zu 100% kommen wird bleibt uns nichts anderes übrig.
Wir werden es wahrscheinlich nichtmehr erleben oder vieleicht doch wer weiß.
Aber wie wollen Menschen sonst leben wenn keiner mehr Arbeitet kannst ja nicht alle verhungern lassen.
 
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Die Menschen werden dann anderer Arbeit nachgehen, sowie das bei der Industrialisierung und der Digitalisierung auch passiert ist. Diese waren auch sehr disruptiv, aber am Ende haben sie nur dafür gesorgt, dass Menschen in andere Tätigkeitsfelder gewechselt sind.
 
@Krik Was sollen die Menschen dann noch machen?
Wenn es soweit kommt entwickelt sich Ki von selbst weiter und wartet sich und ihre Roboter Arbeiter auch selbst.
Willst du ihnen eine gute nacht geschichte erzählen?
Wie gesagt wir werden es wahrscheinlich nicht mehr sehen.
 
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@Krik
Möglicherweise. Auf jeden Fall sehr wünschenswerte Sache.

Die Konvergenz-Phase dahin kann aber sehr schmerzhaft werden. Selbst wenn die Herausforderungen global gestemmt und zu einem guten Ende (auf dem Weg zur nächsten Herausforderung) gebracht werden können, wird vermutlich viel Unschönes auf vielen Ebenen passieren, bevor der Schmerz so groß wird, dass keine anderen Optionen mehr bleiben.

Bin offen gesagt eher auf der skeptischen Seite unterwegs, obwohl ich die guten Optionen durchaus sehe.
 
Ich sehe das auch wie @Vigilant. Eigentlich verbieten sich derzeit exakte Prognose, die Forschung findet ja auch nicht mehr primär in öffentlichen Institutionen, die ihre Ergebnisse transparent der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen, sondern in profitorientierten Unternehmungen. Ohne Internas zu kennen, kann man aber nur den Status Quo bewerten. Unter Umständen hat man in bestimmten Gebieten auch schon Fortschritte machen können. Oder man brandet gegen Mauern, die zunächst nicht überwunden werden können.

Wir können so oder so aber nur sehr langsam und behutsam auf gesellschaftliche bzw. politische Änderungen reagieren. Zum Teil ist das ja auch richtig so. Die Systeme sind fragil und die Modellierungen der Ökonomie sind mit Vorsicht zu genießen, wenn es darum geht sie 1:1 in die Realität zu überführen. Und wenn man dann ohne Sinn und Verstand an irgendwelchen Stellschrauben dreht, kann sehr schnell Chaos verursacht werden - siehe Donald Trump. Die Situation ist äußerst gefährlich, weil es viele Menschen treffen kann, die damit nicht rechnen werden und sich eigentlich auf der Gewinnerseite wähnen. Das ist politischer Sprengstoff. Und genau diese Politik wird erst reagieren, wenn die Realität sie dazu zwingt. Eigentlich müsste man diese Transformation global moderieren und steuern, was angesichts der geopolitischen Lage kaum realistisch ist.
 
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Calamyt1 schrieb:
Was sollen die Menschen dann noch machen?
Was auch immer dann nachgefragt wird. Falls die KIs dazu eingesetzt werden, dass es uns materiell gut geht, dann verschiebt sich der Arbeitsmarkt vielleicht eher in die soziale Richtung, also Unterhalter oder so was. Vielleicht arbeiten wir dann auch gar nicht mehr so wie heute und die Jobs von Morgen sind das, was heute Freiwilligenarbeit ist.
Das lässt sich aktuell nicht absehen.
 
LikeHike schrieb:
Zeigt nur, dass hier viele ewig-gestrige rumalufen, welche grundsätzlich alles Neue verteufeln. CB ist kein Enthusiastenforum, sondern ein Klassiker-Forum.
Damit und deinen weiteren Einlassungen hast du dich ja klar positioniert. Wenn du die Beleidigungen in deinem weiteren Text ausgelassen hättest, könnte ich dich sogar ernst nehmen.
 
Genicksalto schrieb:
Wenn du die Beleidigungen in deinem weiteren Text ausgelassen hättest, könnte ich dich sogar ernst nehmen.
Wo beleidige ich denn?
 
Krik schrieb:
Die Menschen werden dann anderer Arbeit nachgehen, sowie das bei der Industrialisierung und der Digitalisierung auch passiert ist.
Nur das damals Maschinen engeführt worden sind die man auch warten und mit Material versorgen musste, bzw. den Abtransport des Produktes und auch neue Möglichkeiten schuffen. Auch wurden für die Produktion dieser Maschinen neue Arbeitsplätze geschaffen. Bei KI ist das gänzlich anders, wenn die mal funktioniert braucht die uns nicht und wie gesagt forschen Unternehmen auch mit Hochdruck an humanoiden Robotern und Autonomen Fahrzeugen, der Mensch schafft sich gerade selber ab und eigentlich läuft es auf nur 2 Szenarios raus.

1. Walle/Idiocracy - die Menschheit verfettet und verblödet
2. Terminator/I Robot - die Menscheit wird bekämpft oder eingesperrt

Ist alles meine persönlich Meinung aber wir können nicht alle Altenpfleger, Gastwirt oder Influencer werden.
Krik schrieb:
Diese waren auch sehr disruptiv, aber am Ende haben sie nur dafür gesorgt, dass Menschen in andere Tätigkeitsfelder gewechselt sind.
Was soll da noch sein? Verwaltung - macht KI, Entwicklung - macht KI, Tests - macht KI. Wenns dann soweit ist: Aufbau/Abriss Gebäude - Autonome Roboter, Produktion - Autonome Roboter

Wo soll der Mensch noch hin? Am Ende werden sehr wenige Menschen noch Jobs haben, die Frage ist, wie geht es denen ohne Job dann?
 
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