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News KI-Entlassungen: Meta und Microsoft streichen Tausende Stellen

@SirSilent
Ja, man bekommt da mehr Geld, dafür sind die Lebenshaltungskosten meist deutlich höher als bei uns.

Krankenversorgung, Bildung und Miete sind in den Städten oft teurer als bei uns. Bei uns kommt z. B. keiner aus der Bildung und hat deswegen einen 100.000-€-Kredit an der Backe. Die Krankenkassen zahlen dort oft erst, wenn man seine jährliche Eigenleistung überstiegen hat (die bei ein paar tausend Dollar liegen kann). Aber auch nur, falls die KK die Rechnung auch wirklich übernimmt. Häufig wird abgelehnt, weil eine Behandlung "nicht medizinisch notwendig" ist. Und dann kostet eine Geburt dann halt schnell 2,8k.

Die meisten Leute hier würden mit den Ohren schlackern, wenn sie die gleichen Preise wie die Amis zahlen müssten.
 
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Alphanerd schrieb:
Die US Zahlen sind stark verzerrt.

Solange du nur nur bei doordash, Uber oder sonstwo arbeitest (auch wenn du vlt nur 1k$ im Monat machst) gillst du als nicht arbeitslos.

Stichwort gig economy
Was ich geschrieben habe hat aber nichts mit Gig Economy zu tun.

Der Beschäftigungsstand bei US Konzernen liegt immer noch über Pre-Covid Niveau.
 
@subcontractor das hast du so aber nicht geschrieben

Die Beschäftigung und den USA liegt immer noch über dem Pre-Covid Niveau.
"Die Beschäftigung in den USA" da bin ich natürlich von den (verfälschten) Arbeitsmarktzahlen ausgegangen.

Zu den Zahlen pre COVID verglichen mit heute finde ich auf die schnelle nix. Erst Recht nicht, wenn man nur Konzerne nimmt.

Die Arbeitslosenzahlen kann man wie gesagt nicht nehmen.
 
Luxmanl525 schrieb:
Jeder zahlt den gleichen Prozentsatz!
Bitte was? Schon mal was von Steuerklassen und auch vom Spitzensteuersatz gehört?

Den Spitzensteuersatz zahlst du ab dem 1.3-fachen des Medians. Das Gehalt reicht zwar mittlerweile oft nur für ne gemietete 45m²-Wohnung, aber für den Staat bist du schon Spitzenverdiener.
 
Wilfriede schrieb:
Im Kapitalismus können es auch Schulschwächere zu etwas bringen.
Ja, und sogar der Dorfdepp kann es zum Präsidenten bringen, sofern genug Kohle fließt... 😜
 
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@samuelclemens
Es ist ein Großstadtdepp, aber die Aussage bleibt richtig 😉
pseudopseudonym schrieb:
Das Gehalt reicht zwar mittlerweile oft nur für ne gemietete 45m²-Wohnung, aber für den Staat bist du schon Spitzenverdiener.
Wenn du mit 70k (ledig) oder 140k (verheiratet) dir nur 45qm mieten kannst, solltest du deinen Lebensstil und den Wohnort überdenken. Außerdem wird Satz nur für das zu versteuernde Einkommen darüber erhoben. Vorher gehen auch noch deine Werbungskosten etcpp ab.
 
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FindDijkstra schrieb:
Du tust so als wären CEOs Menschen.
CEOs haben halt eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen. Das ist wie bei dir Zuhause. Da bist du ja der CEO. Stell dir vor, du sollst 10 Handwerker bezahlen, obwohl es nur 2 braucht, um dein Problem im Haus zu lösen. Was machst du? Du sagst, 2 reichen völlig. Das Geld für die anderen 8 investierst du lieber deinen Garagenausbau.🚗:)
 
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Kuristina schrieb:
. Stell dir vor, du sollst 10 Handwerker bezahlen, obwohl es nur 2 braucht, um dein Problem im Haus zu lösen
Und gerade das kann die KI doch 1a.

Also warum an MA und nicht dem C-Level sparen?
 
Alphanerd schrieb:
@subcontractor das hast du so aber nicht geschrieben


"Die Beschäftigung in den USA" da bin ich natürlich von den (verfälschten) Arbeitsmarktzahlen ausgegangen.

Zu den Zahlen pre COVID verglichen mit heute finde ich auf die schnelle nix. Erst Recht nicht, wenn man nur Konzerne nimmt.

Die Arbeitslosenzahlen kann man wie gesagt nicht nehmen.
Naja gut , ich wollte aber nicht so sehr über die Statistiken diskutieren sondern eher darüber das Ai kaum einen Effekt auf den Arbeitsmarkt hat.

Es ist eher so das die Leute rausgeworfen werden weil es zu viele Mitarbeiter gibt die nichts produktives mehr zu tun haben... Der Markt hat sich halt geändert.

Da kommt AI als enabler für angebliche Effizienzen gerade Recht. Falls die ai Initiativen nicht fruchten, kann man die Leute wieder einstellen.
 
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Positiv denken: wenn die LLMs unsere Bürojobs erstmal ersetzt haben, dann können wir die ganzen niemals endenden Baustellen in Deutschland füllen und wieder der guten alten körperlichen Arbeit nachgehen. Vielleicht dauert es dann endlich nicht mehr über drei Jahre um eine kleine Brücke neu zu bauen. :daumen:
 
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Joshua2go schrieb:
Man benötigt Wechselstrom unter anderem zur möglichst verlustfreien Übertragung von Windenergie in den windarmen Süden (zB. Bayern) Im windarmen Süden Windkrafträder aufzustellen ist eigendlich total unwirtschaftlich. Nicht umsonst wird gerade eine Energietrasse zum Süden gebaut.
Das was gebaut werden soll müsste aber eine Gleichstromtrasse sein. Gleichspannung und Wechselspannung haben unterschiedliche Vor- und Nachteile:
Gleichspannung hat keinen Nulldurchgang, höhere Gefahren bei Lichtbögen. Ebenso lässt sich Gleichspannung nicht so einfach rauf- oder runtertransformieren wie Wechselspannung. Ein Trafo sind eben nur Kupfer Wicklungen mit nem Eisenkern, einfachste Technik überhaupt.
Wechselspannung kann Blindleistungsanteil enthalten. Bei Stromschlägen mit Wechselspannung bestehz die Gefahr von Herzkammerflimmern. Bei Wechselspannungstrassen ist die Länge begrenzt, irgendwann wird die Induktivität zu groß und es findet ab einer gewissen Länge keine vernünftige Übertragung mehr statt.
Bei Wechselspannung im 3 Phasen Netz, kannst du mit 3 Leitern ne gute Leistung übertragen und brauchst eben nicht zwangsweise 4 Leiter zur Übertragung. (Auf die Ströme bezogen).

Hat alles Vor- und Nachteile. Ob jetzt ein EU Gleichspannungsnetz besser wäre, ka.
 
Capthowdy schrieb:
Positiv denken: wenn die LLMs unsere Bürojobs erstmal ersetzt haben, dann können wir die ganzen niemals endenden Baustellen in Deutschland füllen und wieder der guten alten körperlichen Arbeit nachgehen. Vielleicht dauert es dann endlich nicht mehr über drei Jahre um eine kleine Brücke neu zu bauen. :daumen:
Kommt mir auch immer wieder in den Sinn bei der ganzen KI Jobpanik.
Die Analogie passt zwar nicht ganz aber dennoch.... Während dem Corona Lockout konnte man sehr gut beobachten welche Jobs für das funktionieren der Gesellschaft wirklich notwendig sind. Selbige werden leider nach wie vor mieserabel bezahlt während die zumeist weniger notwendigen Jobs teils Spitzengehälter erzielen.
Mal sehen ob KI diesmal eine nachaltigere Wirkung zeigen wird.
Nebenbei bemerkt ich musste damals ebenfalls ausrücken zur arbeit. Auch wenn ich objektiv gesehen auch sehr leicht ersetzbar bin. Aber wenigstens nicht durch KI!🙄
 
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Alphanerd schrieb:
Und gerade das kann die KI doch 1a.
:) War ja nur ein Beispiel, wo sich jeder einfach hineinversetzen kann. Übergeordnet Kosten sparen. Versuchen wir alle. Und klar, ist da beim C-Level auch Potenzial.
 
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Heelix schrieb:
da wird es mittelfristig ohnehin neue Konzepte geben müssen was das Einkommen bzw. Auskommen angeht.
Das ist der Punkt. Und es ist ja nicht so, dass es keine Ideen (und auch entsprechende) Studien dazu schon gäbe.

Wenn der Treiber Lohn- und Arbeitseinkommen für Konsum und Staatseinnahmen erodiert, wackelt der komplette Wirtschaftskreislauf so wie wir ihn heute kennen und nutzen. Und damit die gesellschaftliche Stabilität und Resilienz.

Zeit also, in Szenarien in die Zukunft zu denken, sich vorzubereiten und über Ideen wie bspw. SERT-Modell, Wertschöpfungsabgaben, Robot Tax, anderer Bildungsfokus, etc. ernsthaft nachzudenken.

Nur sehen wir ja gerade anhand deutscher Politik (wobei sich andere Länder auch schwer tun), dass wir darin nicht besonders gut sind und so lange am Staus Quo festhalten, bis der Change richtig, richtig schmerzt. Siehe bspw. Lohnnebenkosten für Sozialsysteme, Energieversorgung, Infrastruktur. Alles alte Hüte. Die Weichen hätten schon vor Jahrzehnten gestellt werden können. Stattdessen sind wir immer noch auf dem alten Gleis unterwegs.

Hinzukommt, dass die Herausforderungen aufgrund vieler Abhängigkeiten auch global anzupacken wären, nicht nur national.
 
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Kuristina schrieb:
Das ist wie bei dir Zuhause.
Ich Lobby halt nur nicht dafür, dass es meinen Nachbarn, Kollegen oder Leuten die ich für irgendwas beauftrage, schlecht geht.
Kuristina schrieb:
Da bist du ja der CEO. Stell dir vor, du sollst 10 Handwerker bezahlen, obwohl es nur 2 braucht, um dein Problem im Haus zu lösen.
Es ist nur eher so, dass ein CEO eine Task für 10 Leute sieht, dann überlegt wie sehr er 2 Leute so sehr überarbeiten kann die Task dann zu machen, ohne Rücksicht auf deren Gesundheit zu nehmen. Dann versucht den Leuten zu erzählen, dass sie eh zu teuer sind ond froh sein sollen, dass er sie nicht durch irgendwen aus einem Schwellenland oder AI ersetzt, weil die ja billiger seien (und versucht es hinter deren Rücken trotzdem). All das während er dafür lobbiet, das diese armen Säcke auch noch weniger Kranken- oder Sozialleistung bekommen wenn sie dann wegen Überarbeitung ausfallen. Und das alles während er sich teilweise das 250-Fache einer normalen arbeitenden Person an Gehalt einsteckt.
Kuristina schrieb:
Was machst du? Du sagst, 2 reichen völlig.
Ich überarbeite meine Handwerker aber halt nicht und säge auch nicht an deren Lebensgrundlage oder Lobby gegen deren Interessen und Rechte^^

Aber dein Beispiel hinkt an sehr vielen Ecken. CEOs sind idR. keine CEOs weil sie gute Menschen sind. Du wirst in der Industrie nicht erfolgreich ohne über Leichen zu gehen weil die Führungsebene toxisch und sehr kompetitiv ist. Und wenn CEOs ihre Angestellten als Ressource sehen gibt es keinen Grund sie dafür zu vermenschlichen.
 
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FindDijkstra schrieb:
CEOs sind idR. keine CEOs weil sie gute Menschen sind.
Naja, eine Firma ist ja auch kein Wohlfahrtsverband. Wie gesagt, CEOs haben eine Aufgabe zu erfüllen. Man kann die Arbeit an einigen Stellen kritisch sehen, mach ich durchaus auch. Aber nicht so pauschal wie du. Das liest sich schon sehr verbittert bei dir.
 
Kuristina schrieb:
...Aber nicht so pauschal wie du. Das liest sich schon sehr verbittert bei dir...
Joa, komisch ^^ Kaum ist die Weltlage scheiße, die Politik inkompetent und das System kaputt und nur noch ein Spielball für Reiche und Industrielle, schon werden die Leute zynisch, wa?^^ Ich könnte jetzt auch nach unten treten wie viele andere, aber die Leute unter mir sind halt nicht das Problem.
 
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tomgit schrieb:
Und wer überprüft den Output? Oder wird das nur mit "AI" verkauft, wenn man die Arbeitslast auf andere aufteilt? Weil irgendwer wird ja dadurch mehr Arbeit haben.
Ist dem so? Alleine am Tag gehen weltweit wer weiß wie viele abertausende Stunden drauf, nur um sich mit E-Mails zu bespaßen, vor allem jene die nicht relevant sind, oder in deren Inhalte rückwirkend zu einer Besprechung querzulesen. Hier helfen schon AI Agenten damit man effektiver arbeiten kann. Beispiel: Ein 10er-Team mit AI-Agenten bekommt das Gleiche umgesetzt wie ein 11er-Team ohne, da das 10er-Team sich nicht mit sinnlosen Tätigkeiten Zeit verbläst. In den letzten Jahren sehe ich bei mir selbst, das immer mehr dokumentiert werden muss, immer mehr E-Mails kommuniziert wird, welche einem Zeit kosten, um den gleichen Output zu haben.

Wenn AI hier unterstützen kann, gerne.
 
Um KI-Agenten zu trainieren, zeichnet Meta die Tastatureingaben der Mitarbeiter auf
Na das wäre doch mal was für Microsoft. Einfach die Eingaben alle Windows Nutzer aufzeichen und damit die KI trainieren 😏
 
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