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NewsKI-Entlassungen: Meta und Microsoft streichen Tausende Stellen
Welche Filme meinst Du? Bei KI denke ich an Colossus und Skynet, also eine eigenstaendige AGI gegen die gesamte Menschheit, und das ist das Szenario, das auch jetzt gerne in Medien etc. verbreitet wird. Von einem Szenario, in dem Oligarchen mit Hilfe der KI gegen den Rest der Menschheit vorgehen, und viele davon das gar nicht mitbekommen und sich hoechstens vor dem Skynet-Szenario fuerchten, wenn sie nicht gar die Fortschritte bei der KI bejubeln, dazu kenne ich keinen Film.
Ist dem so? Alleine am Tag gehen weltweit wer weiß wie viele abertausende Stunden drauf, nur um sich mit E-Mails zu bespaßen, vor allem jene die nicht relevant sind, oder in deren Inhalte rückwirkend zu einer Besprechung querzulesen. Hier helfen schon AI Agenten damit man effektiver arbeiten kann.
In den letzten Jahren sehe ich bei mir selbst, das immer mehr dokumentiert werden muss, immer mehr E-Mails kommuniziert wird, welche einem Zeit kosten, um den gleichen Output zu haben.
Hat sich auch deine Verantwortlichkeit geändert? Ich denke nicht, dass du nach Jahren noch den selben Posten haben wirst, ohne zumindest irgendwie aufgestiegen zu sein.
Das wird so weitergehen. Das wiederholt sich alles. Als die ersten PCs in den Büros eingeführt wurden sind auch später viele entlassen worden. Aber es sind auch genug Arbeitsplätze entstanden...
Und die CEOs auch nicht.
Das einzige Problem sitzt in der Politik.
In den USA kenne ich den Arbeitsmarkt zu schlecht, aber hier in Deutschland tun gerade die Politiker zu wenig um Arbeitsplätze zu sichern (Steuern, Abgaben und Vorgaben etc.).
Die Liste ist lang und man merkt immer mehr (zumindest kommt es einem so vor), dass viele Unternehmer sich aus Duetschland zurückziehen und Menschen mit Geld ebenfalls, zumindest die nicht an den Standort gebunden sind.
Ein ehemaliger Kollege hat sich vor Jahren selbsständig gemacht und arbeitet zu 99% Remote und sitzt seit zwei Jahren im Ausland, weil er auch kein Bock mehr auf die ganzen Abgaben hatte, von denen er nie wieder was haben wird.
Und diesen Trend beobachte ich immer mehr.
Positiv denken: wenn die LLMs unsere Bürojobs erstmal ersetzt haben, dann können wir die ganzen niemals endenden Baustellen in Deutschland füllen und wieder der guten alten körperlichen Arbeit nachgehen.
Und was sagt mir das? Kinderkrankheiten die irgendwann gefixt sind, und dann?
tomgit schrieb:
Hat sich auch deine Verantwortlichkeit geändert? Ich denke nicht, dass du nach Jahren noch den selben Posten haben wirst, ohne zumindest irgendwie aufgestiegen zu sein.
Das habe ich oben beschrieben. Gleicher Input -> gleich Output. Die Black Box dazwischen erwartet mehr Arbeit und es wird eher mehr als weniger. Das ist nicht nur bei mir so, das ist in anderen Firmen das gleiche Problem. Wenn statistisch ca. 40% der E-Mails relevant sind, dann wäre es super, wenn AI Agenten die anderen 60% macht, die nicht relevant sind, damit ich mich auf meine Aufgaben fokussieren kann.
Alternative wäre, mehr Mitarbeiter = höhere Produktkosten.
Wenn deinen Konkurrenten aber durch AI günstiger anbieten hast du nur zwei Möglichkeiten.
1. Ebenfalls versuchen mittels AI effizienter zu werden, das kann ggf. einigen den Job kosten.
2. So weiter machen und dann wohl möglich die Firma dichtmachen = 100% Mitarbeitern ohne Job.
Klar. Und die Aktionäre auch nicht. Sind ja nicht Firmenbesitzer und Chefs sowie Führungs- oder Lobbyverbände mit irgendwelchen Vorständen die gegen Arbeitnehmerrechte lobbien und Politiker wie Merz unterstützen und sich offen gegen Arbeitsschutz, Sozialstaat und Arbeitslosenhilfe positionieren.^^
Hatte nicht McDonalds irgendwie ne Mille an die CDU springen lassen bevor die MwSt. für Gastro gesenkt wurde? Und ich glaube die Vorsitzende des Gastroverbandes hatte auch angesagt, dass diese Ersparnis nicht an Verbraucher weitergeht sondern in die eigenen Taschen geht^^ Klar, solche Leute sind nicht das Problem. Oder welcher Dude war das, der meinte Arbeitslosigkeit müsse mal so auf 50% steigen, damit Arbeitnehmer endlich wieder Angst haben? Klingt richtig sympathisch. Oder die guten Vorstände unserer Ölkonzerne^^
So, ich tu dem Thread jetzt nen Gefallen und gehe. War schon beim letzten beitrag etwas OT um ehrlich zu sein.^^
Ich hoffe Meta und MS fallen aufs Maul. Github Verfügbarkeit auf 98% runter (klingt nicht viel, ist aber schon ein Ding) mit deren AI-Code Strategie und der technische Stand von Azure und co wird auch immer schlechter. Hoffe das wird noch schlimmer und mehr Länder/Firmen nehmen sich ein Beispiel an Frankreich und lassen den Schmutz liegen^^
Ist dem so? Alleine am Tag gehen weltweit wer weiß wie viele abertausende Stunden drauf, nur um sich mit E-Mails zu bespaßen, vor allem jene die nicht relevant sind, oder in deren Inhalte rückwirkend zu einer Besprechung querzulesen.
Ja, heute machen wir das clever. Wir lassen ellenlange E-Mails mit ewig viel Füllmist von der KI erstellen, damit der Empfänger die 2 wichtigen Inhalte der 8 Seiten E-Mail von der KI zusammen kürzen lässt.
Ne, was sind wir produktiv 😉
Ergänzung ()
FindDijkstra schrieb:
Ich könnte jetzt auch nach unten treten wie viele andere, aber die Leute unter mir sind halt nicht das Problem.
Genau so ist es und ich wundere mich, dass dieser einfache Zusammenhang so häufig übersehen wird. Immer wieder liest man von Umschulungen und Pflege - gänzlich unabhängig davon, ob diese Berufsfelder in unserer Gesellschaft fair entlohnt werden oder nicht, ist das Lohnniveau trotz Anbietermarkt recht gering. Die Lohnsteueraufkommen wird weit mehrheitlich von den White Collar Jobs erarbeitet. Ebenso der Konsum. Wenn man jetzt noch das Angebot an Arbeitskraft in diesen Berufszweigen erhöht, wird die Situation auf Arbeitnehmersicht dort sicher nicht besser. Daher ja auch die vollmundigen Versprechen hinsichtlich neuer Berufsfelder - mit bloßer Umverteilung auf gegebene Tätigkeiten wird man die Wirtschaft nicht retten können. Und auch nicht unsere Staatsfinanzen. Dann gerät das System ins Wanken.
Entweder es entstehen neue Berufsfelder, die bisherige gut bezahlte Jobs auch quantitativ substituieren können oder wir brauchen ein neues System zur Staatsfinanzierung. Da sollte man sich aber nicht dem Irrglauben hingeben, dass gesamtgesellschaftliche Verantwortung von irgendwelchen Konzernen übernommen wird. Ganz im Gegenteil - das wird der Staat gestalten müssen.
Du hast einen sehr alten Mietvertrag, oder?
Und ja, aus meiner Stadt wuerde ich gern wieder abhauen. Muss aber eben dahin, wo es Arbeit für mich gibt.
Waere auch noch halbwegs okay, wenn der Staat nicht seit einigen Jahren meinen wuerde, dass es einem damit so ueberdurchschnittlich gut geht, dass man den Spitzensteuersatz zahlen soll. Das war mal anders. Und passt so gar nicht zu der Entwicklung der Lebenshaltungskosten.
Das mit dem Wohnort haben viele aus meiner Gegend in meinem Alter (gehoere zu den juengeren hier) ganz einfach geloest: In der Gegend bleiben und dann eben einen Beamtenjob machen (krass, wie viele Lehrer und Finanzbeamte ich kenne). Nur viele mit Kindern kenne ich irgendwie nicht. Aber gut, wenn die Politik meint, dass die Entwicklung gut ist...
wenn der Staat nicht seit einigen Jahren meinen wuerde, dass es einem damit so ueberdurchschnittlich gut geht, dass man den Spitzensteuersatz zahlen soll. Das war mal anders
Ja das stimmt. Unter dem Kommunisten Kohl war der viel besser: nämlich höher
Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt aktuell 42 % (seit 2005) und greift 2026 ab einem zu versteuernden Einkommen von 69.879 Euro. Er ist Teil eines progressiven Tarifs, der in den 1970er/80er Jahren mit bis zu 56 % seinen Höchstwert erreichte und in mehreren Schritten gesenkt wurde.
Im Jahr 1980 lag der Spitzensteuersatz in Deutschland bei 56 %. Dieser Steuersatz griff ab einem zu versteuernden Einkommen von 130.000 DM (entspricht ca. 66.468 €) für Alleinstehende.
Jaja, Inflation und so. Trotzdem solltest du dir mit 70k mehr als eine 45m² Wohnung zur Miete leisten können. Zumal der Satz erst über 70k greift. Alles darunter versteuerst du niedriger.
Höher, aber deutlich weiter vom Median entfernt. Nochmal der setzt aktuell beim 1.3-fachen vom Median an. Das ist ein schlechter Witz.
Du zitiert die Passagen ja selbst. 66k€ 1990? Damit hast du wie ein König gelebt.
Selbst mit meiner Miete (und den Lebensmittelpreisen) vor 10 Jahren wäre das schon angenehmer als heute gewesen.
Alphanerd schrieb:
Trotzdem solltest du dir mit 70k mehr als eine 45m² Wohnung zur Miete leisten können. Zumal der Satz erst über 70k greift
Wenn du 1750€ für mehr als 45qm brauchst hilft nur eine WG oder wegziehen. Dann verdienst du allerdings genau 70k und zahlst nur auf 5 Mark den Spitzensteuersatz.
Nein, leisten ist das nicht, ich würde 20 maximal 30% als leistbar bezeichnen. Leider liegen viele Deutsche weit darüber.
Ja, heute machen wir das clever. Wir lassen ellenlange E-Mails mit ewig viel Füllmist von der KI erstellen, damit der Empfänger die 2 wichtigen Inhalte der 8 Seiten E-Mail von der KI zusammen kürzen lässt.
Ich weiß ja nicht, womit du deinen Agenten gefüttert hast, aber es gehen Zweizeiler problemlos. Eher störend sind die echten Mails wo die erstellende Person ewig Zeit investiert hat, wo um den Kontext herum viel Prosa herumgebastelt wird, damit es schöner ausschaut, und das nicht selten.
Zeigt nur, dass hier viele ewig-gestrige rumalufen, welche grundsätzlich alles Neue verteufeln. CB ist kein Enthusiastenforum, sondern ein Klassiker-Forum.
Calamyt1 schrieb:
Aber kann man echt sagen das Kapitalismus das beste System ist wenn wir noch nie wirklich ein anderes System hatten.
Wir hatten schon ziemlich viele Gesellschafts- und Marktformen. Von einfachen Stammesgesellschaften über Sklavengeselllschaften über Monarchien, feudale Gesellschaften, sozialistische Gesellschaften und jetzt eben kapitalistische mit verschiedenen Ausprägungen.
Calamyt1 schrieb:
Das hat eher etwas mit guten sozial systemen zu tun und sozial systeme wirken gegen den kapitalismus.
Sagt aber durchaus etwas über den allgemein verteilten Wohlstand aus. Grundsätzlich ist die weltweite Armut gesunken, weniger Menschen sterben an Hunger etc... Und ja, das ist durchaus kapitalistischen Systemen zu verdanken.
Tausende jahre lang Könige in ihren schlössern und die Peasants, heute nennt es sich halt CEOs/Politiker und Arbeiter/Volk. Es hat sich nie etwas geändert.
Nein. Ignorant ist das ewas du tust. Ohne jegliche Belege, bei ignorieren aller historischer Daten zu behaupten, der Kapitalismus würde nur Leid erzeugen. Das ist wirklich ignorant.
Nur um "Inflation" mal in perspektive zu setzen... Die 130.000 Mark von 1990 sind heute Inflationsbereinigt ziemlich genau 127.400 €.
Der Spitzensteuersatz fängt aktuell bei knapp der Hälfte an...
Mal ein bisschen rechnen -> alle Zahlen auf € normiert und die Inflation eingerechnet auf heute:
1990: Durchschnittsgehalt 42.336 €, Spitzensteuersatz ab 127.400 €
2026: Durchschnittsgehalt 53.900 €, Spitzensteuersatz ab 69.880 €
Als Krankenpfleger habe ich keine Agenten und vlt 2 dienstliche Mails pro Monat. Das sind aber Zweizeiler mit viel Inhalt.
.Snoopy. schrieb:
Eher störend sind die echten Mails wo die erstellende Person ewig Zeit investiert hat, wo um den Kontext herum viel Prosa herumgebastelt wird, damit es schöner ausschaut, und das nicht selten.