News KI-Wettrüsten: OpenAI hat 2025 insgesamt 34 Mrd. Dollar ausgegeben

Weyoun schrieb:
Jedes andere Unternehmen wäre bei 20-21 Mrd. Dollar Defizit längst pleite.
Das liegt wahrscheinlich am Rückhalt durch andere OpenAI unterstützende (KI) Konzerne wie nVidia, AMD, Microsoft, usw. bzw. der Kreislaufwirtschaft sowie der dortigen Regierung; nachhaltig ist daran leider gar nichts.

Die Börse/Finanzwelt ist an sich sowieso eher eine Witznummer (von Reichen für Reiche, um sich noch mehr zu bereichern) und mit einem Wink könnte der erste Billionär der Welt auch locker OpenAI schlucken, wenn er wollte, aber das (nicht nur wegen Altman) scheint selbst Musk (der in dem Bereich mit xAI auch mitmischt) bisher zu heiß zu sein.

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Fraggil schrieb:
das der Betrieb der Modelle so günstig ist hätte ich jetzt nicht erwartet. Dachte da an viel mehr.
Das Vertrieb und Marketing ähnlich teuer waren fühlt sich erst mal nach Buchhaltungstricks an
 
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Von den llm Entwicklern werden nur wenige überleben. Apple hat wahrscheinlich recht, da jetzt nicht noch mit eigenen Milliarden auch ein llm zu entwickeln. Man steht in Konkurrenz zu billigeren Modellen. Ed Zitrons Videos schaue ich mir seit ein paar Wochen an und die Argumente sind schon logisch.
 
Meine Glaskugel "Erst wird man in Abhängigkeit gelockt und dann abgezockt. OpenAI steht unter staatlicher Kontrolle: Gewinne und Dividenden fließen an die Aktionäre, während Schulden aus dem Steuertopf getilgt werden."
 
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WauWauWau schrieb:
Erst wird man in Abhängigkeit gelockt und dann abgezockt. OpenAI steht unter staatlicher Kontrolle:
Genau so läuft es, siehe Speicherkrise/-preise und wenn ich dann sehe, mit was für unterdimensionierten SSD und RAM Speichergrößen Microsoft dort (mit Surface Geräten) zu Mondpreisen lockt, aber selber sitzt man ganz tief mit im KI Boot bzw. ist ganz dick mit OpenAI bzw. dort finanziell sehr auffällig engagiert.

Spätestens mit den Anthropic KI-Modellverboten außerhalb der USA steht fest, dass die dortigen KI Unternehmen quasi/verkappte Staatskonzerne sind und die EU (Unternehmen) sollte(n) diese idealer Weise links liegen lassen.
 
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Umsatzzahlen sind ja ganz nett - sagen aber nichts über die Wirtschaftlichkeit aus.
Viel interessanter: wie hoch war der Gewinn aus dem Umsatz?

Dass am Ende ein Verlust steht, ist mir schon klar. Aber es gab sicherlich auch ein wenig Gewinn?
 
duskstalker schrieb:
peanuts. sind nur 3x stuttgart 21 oder etwas weniger als 7x jens spahn.
Die Bundesländer haben 2024 netto 35 Mrd. Euro für alle Hochschulen des Landes ausgegeben, da sind die mit ihren 34 Mrd. Dollar Ausgaben auch nicht mehr weit weg. :D
 
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CM286 schrieb:
Dass am Ende ein Verlust steht, ist mir schon klar. Aber es gab sicherlich auch ein wenig Gewinn?
Gewinn = Umsatz - (Kosten + Steuern)
Gewinn = 13*10⁹ - 34*10⁹
Gewinn = -21*10⁹
 
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gartenriese schrieb:
ch bin auch überrascht wie wenig das ist. In den Nachrichten waren doch eher so dreistellige Milliardenbeträge, die für Rechenzentren ausgegeben werden und das gefühlt mehrmals im Jahr
Das, was medial so verbreitet wurde (Stargate?), waren Investitionskosten für neue Rechenzentren und nicht die Kosten für den Betrieb dieser.
Ergänzung ()

Weyoun schrieb:
Jedes andere Unternehmen wäre bei 20-21 Mrd. Dollar Defizit längst pleite. Und wenn man bei 13 Mrd. Dollar Umsatz 34 Mrd. Dollar ausgibt, setzt einem das noch die Krone auf
Meine Frau hat in nem mRNA-Forschungsunternehmen gearbeitet, was Mittel gegen Krebs entwickelt hat. Das lief 20 Jahre. Rein finanziert von Finanzierungsrunden. Die haben nie einen Euro selbst verdient in der Zeit.
Will sagen: sowas gibt es öfters, als man es mitbekommt. Es ist quasi normal.
 
Der ganze KI Kreislauf ist bei genauerem Blick zumindest bislang ein reines hin und her schieben von Giralgeld der 7 großen KI Konzerne + Börsenkapital. Die einzigen die mMn wirkliches Geld verdienen, sind die Asiaten die die realen Produkte herstellen.
Persönlich sehe ich die Amis schon in der schwersten Wirtschaftskrise seit 29 wahrscheinlich, das Kapital fließt in Richtung KI, erzeugt fake Wachstum, erzeugt null Industriegüter (die abhängigkeit von Asien steigt und steigt) und killt jobs zuhauf. Oben drauf noch die Zölle die ja auch massiv mehr Jobs killen als schaffen..... Wenn die Blase angestochen wird rumpelt es richtig.
 
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Ich denke die werden schneller schwarze Zahlen schreiben, als die meisten glauben. OpenAI hat vor kurzem mit Werbeeinblendungen in gewissen Märkten gestartet und das wird schon mittelfristig wohl nicht weniger lukrativ werden als bei Google oder Meta.
 
Ja und das wird nicht nur die Amis betreffen: Pension, Versicherungen, Fonds und Kleinanleger und den Rest übernimmt dann der Steuerzahler. Zukunftstechnologie hin oder her.
Ergänzung ()

Ja aber OpenAi hat doch bis heute nichts außer Schulden an der Backe.
 
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Vorab, KI wird nicht verschwinden aber ich befürchte die Bubble wird in 2-5 Jahren platzen, spätestens wenn die Unternehmen mal irgendwann Geld verdienen müssen, weil das Geld einsammeln nicht mehr funktioniert und der ein oder andere Geldgeber dann doch mal ein paar Taler sehen möchte. Dann Gnade uns vor der nächsten Weltwirtschaftskrise.
Sobald der erste größere Player Probleme bekommst, ist es vorbei.
Mal schauen ob das too big to fail wieder greift oder nicht.
Schöne Zukunft, mal schauen was unsere Rentenkassen alles in die KI gesteckt hat und ob die direkt mit hops gehen.
 
Wo bin ich hier schrieb:

Der Gewinn ist aber am Ende nur ein Rabatt auf die Miete von Colossus 1

Und ob das wirklich stimmt, also ob sie mit dem Rabatt wirklich Gewinn machen, wird bezweifelt weil sie wohl auch ihren Schulden Dienst raus gerechnet haben.
Den dem Fall fällige Kaufverpflichtungen die einfach nach hinten geschoben wurden.

Muss man halt abwarten was da wirklich bei rauskommt
 
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die allgemeinen Verwaltungskosten belaufen sich auf 1,57 Milliarden US-Dollar.
Was fällt denn alles in die Kategorie? Dass Server Geld ohne Ende verschlingen können, leuchtet mir ein. Aber mehr als 100 Millionen Dollar pro Monat für die Buchhaltung oder wie?
 
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Cr4y schrieb:
Meine Frau hat in nem mRNA-Forschungsunternehmen gearbeitet, was Mittel gegen Krebs entwickelt hat. Das lief 20 Jahre. Rein finanziert von Finanzierungsrunden. Die haben nie einen Euro selbst verdient in der Zeit.
Will sagen: sowas gibt es öfters, als man es mitbekommt. Es ist quasi normal.
Aber das war ja wenigstens etwas, was positiv für die Menschheit ist.
 
Privat344 schrieb:
Ich verstehe einfach nicht, wie sich das jemals finanzieren soll. Das macht vorne und hinten keinen Sinn. Wo sollen die Milliarden herkommen, dass das profitabel wird? Ich glaube nicht, dass jemals so viel Geld in die Firma zurückfließt, wie die gerade ausgeben.
Ich glaube das weiß niemand!


Privat344 schrieb:
Vor allem, die Hardware ist ja super schnell veraltet bei KI. Da braucht man dann ja bald schon wieder neue Hardware.
Der gute Jensen reibt sich mit einem fetten Grinsen die Hände!
Das sieht man sehr schön hier:

https://isaiprofitable.com/
 
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Cr4y schrieb:
Meine Frau hat in nem mRNA-Forschungsunternehmen gearbeitet, was Mittel gegen Krebs entwickelt hat. Das lief 20 Jahre. Rein finanziert von Finanzierungsrunden. Die haben nie einen Euro selbst verdient in der Zeit.
Will sagen: sowas gibt es öfters, als man es mitbekommt. Es ist quasi normal.
Da kenne ich auch eines (Biontech). Die schließen jetzt nahezu alle Standorte, nachdem das Gründerehepaar ein neues Unternehmen am Laufen hat, das keine Impfstoffe mehr herstellt, sondern rein auf Krebsforschung ausgerichtet ist.
 
CM286 schrieb:
Umsatzzahlen sind ja ganz nett - sagen aber nichts über die Wirtschaftlichkeit aus.
Viel interessanter: wie hoch war der Gewinn aus dem Umsatz?

Dass am Ende ein Verlust steht, ist mir schon klar. Aber es gab sicherlich auch ein wenig Gewinn?
Steht ein Verlust zu Buche, wurde kein Gewinn erzielt - habe ich hier die Ironie verpasst oder sehe ich nur nicht, wo das Missverständnis liegt? :D

@topic:

Keine Frage, die Kreislaufinvestitionen, von denen der KI-Sektor aktuell lebt, sind auch mir verdächtig.

Was aber Unternehmen angeht, die ewige Jahre rote Zahlen schreiben und am Ende doch extrem erfolgreich sind - das ist in den USA alles andere als unüblich. Ja, in Europa hätten Investoren solche Unternehmen zumeist längst fallen lassen oder es hätte von vorneherein kein Risikokapital gegeben. Diese Mentalität, die auch von fehlender unternehmerischer Fantasie zeugt, ist aber auch der Grund, warum es bei uns quasi niemals Start-Ups gibt, die zu Weltkonzernen aufsteigen. Mögliche, auch sehr hohe Verluste müssen eben manchmal riskiert werden, um am Ende erfolgreich zu sein.

Ja, der KI-Sektor muss auf jeden Fall erst noch zeigen, wo besagter Erfolg am Ende herkommen soll. Man sollte aber auch nicht vergessen: Wir befinden uns aktuell immer noch in der Innovationsphase, selbst wenn die absurd anmutenden Geldmengen, die hier investiert werden, manchen vermutlich annehmen lassen, dass man diese längst hinter sich haben sollte. Für viele US-Risikokapitalgeber wird es vermutlich kein Problem sein, die Mühlen noch eine längere Zeit weitermahlen zu lassen, ohne dass Mehl dabei herauskommt.

Ich gebe zu, mir selbst fehlt auch die Vorstellungskraft, um zu visualisieren, wo hier am Ende ein Break-Even zu generieren ist. Muss aber längst nicht bedeuten, dass es den nicht geben kann. Viel hängt auch davon ab, wie erfolgreich Unternehmen aller Sektoren weltweit damit sein werden, ihre Prozesse auf KI auszurichten und wie viel effizienter sie dadurch letztlich werden. Überschreiten sie dabei eine gewisse Schwelle, werden auch hohe jährliche Gebühren für die Nutzung der KI zu rechtfertigen sein, aus denen sich etwaige Gewinne für Anthropic, OpenAI und co. dann speisen könnten. Sind die Effizienzgewinne dafür am Ende aber zu gering ... naja, dann werden wir irgendwann wohl eine ruckartige Konsolidierung sehen.
 
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