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News „Killerspiele“: staatliche Prüfstelle gefordert

Aber was man ja auch zugeben muss, dass die Politiker sich lieber um Sachen kümmern sollten von denen sie was verstehen. Uns geht es hier in Deutschland recht gut und das nicht zueltzt wegen der erfolgreichen Arbeit vieler engagierter Politiker aber das Thema Killerspiele sollten manche Politiker lieber unberührt lassen, da es meiner Ansicht nach viel zu viele Politiker gibt, die einfach nur von einem Verbot oder strengen Maßnahmen reden, selber aber noch nie Killerspiele richtig gesehen haben.
Und dazu dann noch immer der Vergleich mit dem Amokläufer...
Es gibt so viele was einen Amoklauf auslösen könnte da sind die Killerspiele nicht Schuld oder zumindest nicht alleine (Stichwort soziales Umfeld)!
Denn ich habe noch nie gehört, dass jemand Amok läuft, weil er seit geraumer Zeit CS spielt.
Früher gab es auch Amokläufe, Terroranschläge und Kriege und da gab es noch nicht mal den PC und die Menschen haben sich trotzdem gegenseitig abgeschlachtet und dass zum Teil noch viel schlimmer als sich dass heute irgendeiner vorstellen kann.


MfG german_freaky
 
Aha, jemand, der keine Ahnung von der Materie hat, fordert eine staatliche Zenrusbehörde... sehr interessant.

Wusstet ihr übrigens, dass sein bayrischer Kollege Beckstein Realität und Fiktion nicht auseinanderhalten kann?
 
Shagrath schrieb:
All die Auto-, Brot- und Wasweissich-Vergleiche hatten wir doch nun schon zur Genüge. Ebenso stumpfe Tiraden auf die Politiker, deren Überzeugungen und Handeln.

Können wir das nicht mit ein bisschen mehr Niveau? Anstatt Politiker im Allgemeinen durch den Dreck zu ziehen, sollte jedem auch klar sein, dass der Sinn einer Demokratie ist, dass sich jeder daran beteiligen darf - und eigentlich auch sollte.
Da bringen blinde Verunglimpfungen und pauschalisierte Scheisshausparolen (Sorry) garnichts und giessen in zitierter Form nur noch mehr Wasser auf Mühlen politischer Meinungsmacher wie der BILD-Zeitung.

Oder kurz: Bitte argumentiert sachlich oder haltet die Finger Still :rolleyes:

Seit wann leben wir in einer Demokratie, das ist mir neu.
Oder wurdest du bei der Euro-Einführung gefragt?
Soviel ich weiss ist Deutschland, das einzige Land welches den Euro eingeführt hat, wo man die Bevolkerung nicht gefragt hat.
Toll man wählt eine Partei und die darf dann schalten und walten wie sie will, ohne auch nur ein WAHLVERSPRECHEN einlösen zu müssen.

Staatlliche Kontrollstelle für Staatssicherheit, Bundestrojaner usw.

Ich wusste ja schon immer das wir Deutschen ein Pack von Verbrechern, Terroristen, potenzielle Amokläufer und überhaupt labil und psychotisch veranlagt sind.
Uns muss man ja absolut kontrollieren, wir sind einfach nicht fähig dazu uns selbst zu kontrollieren.
Wir sind schon ein armseliges Volkchen, traurig aber wahr.

Warum klappt es eigentlich in allen anderen Ländern, wo es nicht einmal eine Bundesprüfstelle gibt, ausgenommen sind in diesem Fall die USA, wer mit seiner Waffe ins Bett geht, aber das ein anderen Thema.

Achtung diese Aussage enthält ironischen Text!!!
Nur nicht das jemand auf die Idee kommt, ich meine es ernst.
 
@60: Nein hat er nicht. Wir haben bereits eine Prüfstelle. Wir haben bereits ein brauchbares Jugendschutzgesetz. Das einzige, was fehlt ist die konsequente Anwendung dieses Gesetzes. Und da sind die Händler gefragt, die Alterskontrollen durchführen müssen. Ausserdem sind hier die Eltern der Jugendlichen gefragt, die darauf zu achten haben, was ihre Kinder in ihrer Freizeit tun. Wir brauchen keine weiteren Zensurbehörden, wenn noch nichtmal die bestehenden Regelungen angewandt werden.
 
Burgard: Man wählt eine Regierung, damit diese Entscheidungen trifft. Es ist nicht im Sinne der Sache für jede Änderung gefragt zu werden. Hätte das jemandem nicht gepasst gibt es immernoch Möglichkeiten, beispielsweise Petitionen.
 
Und das ganze nennt sich "Repräsentative Demokratie" und nicht "Demokratie".Man stelle sich nur vor, wie umständlich es wäre, bei jeder Entscheidung nachzufragen bzw. alle Wähler an einen Tisch zu bekommen um Reformen zu diskutieren.
Außerdem darf die Regierung nicht "schalten und walten wie sie will", da gibt es immer noch das Verfassungsgericht, dass z.B. überprüft, ob der Bundestrojaner in Ordnung ist.
Das sollte man klarstellen, auch wenn es (teilweise) ironisch gemeint war.
 
Zuletzt bearbeitet:
vor allem wenn der bürger bei jedem wisch befragt werden würde, kämen schmerzhafte, aber notwendige reformen gar nicht zu stande und der staatwürde im schuldenberg ersticken und es gäbe bald gar keine demokratie mehr
 
ich für meinen teil finde nicht das ein 12 jähriges Kind doom 3 oder ähnliches zocken braucht.
Zu meiner Zeit waren das noch verpixelte bildchen wie z.b. duke nukem 3d und wolfenstein...
die Spiele heute zeigen da schon ganz andre Bilder.


Andererseits finde ich auch das niemand operationen oder vergewaltigungen zur Essenszeit im nebenher mitlaufendem TV braucht... das scheint auch kein Politiker zu stören.
 
ElGrande-CG schrieb:
Das einzige, was fehlt ist die konsequente Anwendung dieses Gesetzes.

Und das fängt genau da an wo Kontrolleur und Kontrollierter quasi in Personalunion agieren. Hier ist eine konsequentere Umsetzung des Jugendschutzes notwendig ...

Und da sind die Händler gefragt, die Alterskontrollen durchführen müssen.

Und was bringen diese Alterskontrollen wenn die Basis dieser Kontrolle eine unangemessene Altersfreigabe ist?
Ein Spiel wie GTA gehört, auch in seiner entschärften Fassung, nicht in Kinderhände! Immerhin werden da der Reihe nach, teils schwerste, Verbrechen sogar noch belohnt.

Ausserdem sind hier die Eltern der Jugendlichen gefragt, die darauf zu achten haben, was ihre Kinder in ihrer Freizeit tun.

Ach immer der Verweis auf die Eltern ...
Doch ich frage dich:

1.) Wie sollen die Eltern tätig werden, wenn doch auf der Verpackung des Spiels die Altersfreigabe "Ab 16" steht ... Würde mich interessieren wie du da als Elternteil den Kindern verständlich machen willst, dass es trotzdem nicht gut für sie ist wenn sie dieses Spiel dann spielen ...

2.) Warum sollen Eltern tätig werden, wenn Spielen doch eigentlich so ungefährlich ist.
Alle Nase lang wird hier bestritten, dass gewaltätige PC Spiele einen negativen Einfluss auf die Psyche eines Menschen haben könnten. Dann wird aber auf der anderen Seite gefordert, dass die Eltern doch mehr kontrollieren sollten und ihren Kindern das Spielen verbieten ... Wie passt das bitte zusammen?!
 
die lieben politiker softwarehersteller und all die besserwisser, wann checken sie es endlich verbieten kann man so viel man will die bevölkerung muss es mittragen oder es läuft ins lehre so einfach ist das. wenn ein kitti ein idizi. game haben will dann hat er es nach einem telefonat. was brint da die usk und der ganze rotz. und die irren amokrunner die realität von game nimmer raffen tja die sind wirklich ein problem aber woher kommen diese sozialen krüppel diese frage muss sich mal politik familie und co stellen.
 
Mit den Killerspielen (was für ein dämliches Wort) ists im Grunde das selbe wie mit den Studiengebühren:

Jeder Student weiss daß Studiengebühren ein hirngeschissenes Produkt sind, aber der Großteil der Bevölkerung hat sich durch die missionarische Kampagne der CSU davon überzeugen lassen daß Studenten faul sind und die Gesellschaft ausnützen. Angeblich hat man als Student ja so viele Vorteile: billige Fahrkarten, man zahlt wenig Steuern usw. Aber wisst ihr was ? Als Student hat man NULL Anspruch auf Sozialleistungen, es gibt kein Harz IV, kein Wohngeld und wenn man Bafög nimmt hat man nach dem Studium immer noch keinen Job aber möglicherweise 5000-8000€ Schuden ! Man muss kämpfen um sein Studium zu finanzieren, und die Leute die im Studium bleiben obwohl sies eigentlich fertig machen könnten nutzen die Gesellschaft aus ? Man bleibt im Studium um eben die Gesellschaft NICHT auszunützen, weil sonst könnte man locker abschliessen, und Harz IV kassieren !

Bei den Killerspielen ist es nicht anders: Jeder der sich mit Ego-Shootern auskennt weiss daß sie ungefährlich sind und daß man dadurch keineswegs zu irgendwelchen Schandtaten angestiftet wird, weil ansonsten hätten wie nicht nur 2 einzige, sondern 2 Millionen von Amokläufern. Dennoch lässt sich die Mehrheit der (wählenden) Bevölkerung blind davon überzeugen daß Computerspiele die Wurzel des Bösen sind, durch eine stark vereinfachte und bewusst manipulierte Betrachtungsweise, welche missionarisch herausposaunt wird !

Wir Studenten haben dadurch unser Image wett, und den Computerspielern wird es genauso gehen. Nicht zu wählen ist dabei das dümmste was man machen kann, also ich habe mir ein Bild von der CDU/CSU gemacht, gut genug um zu wissen daß ich dieser Partei ganz sicher nicht meine Stime geben werde bei der nächsten Bundestagswahl.

Meine Hoffnung: Daß die Missionare unterschätzt haben wie groß die Community von Computerspielern ist, und daß wir durch Foren wie diese hier wenigstens halbwegs zusammenhalten und uns kritisch zu solchen Aussagen äußern können. Zwar ist das weit weg von einer Form von Organisation, allerdings hoffe ich daß auch ihr bei der nächsten Wahl nicht vergesst wer uns so schamlos diffamiert. Auch spekulieren die Politiker in dieser Debatte darauf daß die Computerspieler minderjährig und nicht wahlberechtigt sind, und/oder gesellschaftlich der nicht-wählenden "Unterschicht" angehören, und demnach keine Konsequenzen zu befürchten haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Daedalus schrieb:
Und das fängt genau da an wo Kontrolleur und Kontrollierter quasi in Personalunion agieren. Hier ist eine konsequentere Umsetzung des Jugendschutzes notwendig ...



Und was bringen diese Alterskontrollen wenn die Basis dieser Kontrolle eine unangemessene Altersfreigabe ist?
Ein Spiel wie GTA gehört, auch in seiner entschärften Fassung, nicht in Kinderhände! Immerhin werden da der Reihe nach, teils schwerste, Verbrechen sogar noch belohnt.



Ach immer der Verweis auf die Eltern ...
Doch ich frage dich:

1.) Wie sollen die Eltern tätig werden, wenn doch auf der Verpackung des Spiels die Altersfreigabe "Ab 16" steht ... Würde mich interessieren wie du da als Elternteil den Kindern verständlich machen willst, dass es trotzdem nicht gut für sie ist wenn sie dieses Spiel dann spielen ...

2.) Warum sollen Eltern tätig werden, wenn Spielen doch eigentlich so ungefährlich ist.
Alle Nase lang wird hier bestritten, dass gewaltätige PC Spiele einen negativen Einfluss auf die Psyche eines Menschen haben könnten. Dann wird aber auf der anderen Seite gefordert, dass die Eltern doch mehr kontrollieren sollten und ihren Kindern das Spielen verbieten ... Wie passt das bitte zusammen?!

es geht nich darum dass spiele gewissen einfluss haben, sondern darum dass eltern ihren kindern den korrekten UMGANG mit den "neuen" medium beibringen. auch darum, dass eltern sich damit beschäftigen und ihre kinder nich einfach vor dem pc oder vor dem TVhocken lassen und sich nciht drum kümmern. es gehört meiner ansicht nach heutzutage einfach zur erziehung, dass sich eltern drum kümmern, nachzuschauen was ihr kind da eigentlich tut und wie eingangs gesagt den korrekten umgang damit beizubringen.
 
Der Daedalus schrieb:
Ein Spiel wie GTA gehört, auch in seiner entschärften Fassung, nicht in Kinderhände! Immerhin werden da der Reihe nach, teils schwerste, Verbrechen sogar noch belohnt.

Ja und ? Es geht hier um die Gewaltdarstellung, daß dich die Thematik des Spiels persönlich stört ist ne andere Sache. Daß man durch GTA Spielen zum Kriminellen wird halte ich für ein selten dummes Gerücht. Und das Spiel ist bereits ab 16, also es hat keiner behauptet daß es in Kinderhände gehöre.

GTA San Andreas als brutales Killerspiel hinzustellen ist einfach nur dämlich, der wahre Grund warum die Politiker dieses Spiel eben herausgepickt haben ist, wie du schon gesagt hast, die angestrebte Verbrecherkarriere, und keineswegs die übertriebene Gewaltdarstellung, welche in GTA harmlos ist. Es fliesst ja nicht Mal Blut in diesem Spiel.

Was den Herrschaften offensichtlich gegen den Strich geht ist eben daß in GTA Verbrechen belohnt werden, daß mit der Gewalt wird nur vorgeschoben, aber daß Politiker verlogen sind ist ja nichts neues.

Der Daedalus schrieb:
Ach immer der Verweis auf die Eltern ...
Doch ich frage dich:

1.) Wie sollen die Eltern tätig werden, wenn doch auf der Verpackung des Spiels die Altersfreigabe "Ab 16" steht ... Würde mich interessieren wie du da als Elternteil den Kindern verständlich machen willst, dass es trotzdem nicht gut für sie ist wenn sie dieses Spiel dann spielen ...

2.) Warum sollen Eltern tätig werden, wenn Spielen doch eigentlich so ungefährlich ist.
Alle Nase lang wird hier bestritten, dass gewaltätige PC Spiele einen negativen Einfluss auf die Psyche eines Menschen haben könnten. Dann wird aber auf der anderen Seite gefordert, dass die Eltern doch mehr kontrollieren sollten und ihren Kindern das Spielen verbieten ... Wie passt das bitte zusammen?!


Also zu 1): Warum sollen Eltern tätig werden, wenn ein Kommision entschieden hat daß das Spiel ab 16 freigegeben ist ? Daß manche Spiele für über 16-jahrige gefährlich sind ist ja wohl nur deine persönliche Meinung. Daß Eltern da einschreiten müssten auch.

Zu 2) Ja das passt zusammen. Es geht nämlich darum daß Eltern darauf aufpassen sollen daß die Kinder nichts konsumieren was für ihr Alter nicht gerecht ist, was ja wohl normal ist und nicht gleich heisst daß die Spiele gemeingefährlich sind. Außerdem wird hier ja auch nicht bestritten daß gewisse Spiele nicht für Kinder sind, aber das ist ja anscheinend an dir vorbeigegangen.

Die Gewaltdarstellung und den Einfluss auf die Psyche sind auch zwei Paar Schuhe die du hier durcheinander gebracht und zu einem Argument formuliert hast. In deinem Umfeld hast du damit bestimmt Erfolg, weil man erstmal nachdenken muss um auf sowas verdrehtes zu antworten. Als Politiker hättest du damit viel Erfolg, die machen das ständig und denken am Ende sie hätten Recht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator: (Doppelpost)
Ja und ? Es geht hier um die Gewaltdarstellung, daß dich die Thematik des Spiels persönlich stört ist ne andere Sache. Daß man durch GTA Spielen zum Kriminellen wird halte ich für ein selten dummes Gerücht. Und das Spiel ist bereits ab 16, also es hat keiner behauptet daß es in Kinderhände gehöre.

Das Spiele in denen verbrecherisches Verhalten belohnt wird nicht in Kinderhände gehören ist unter anderem auch Bestandteil des Jugendschutzes ... Ist also durch mehr Begründet als nur durch meine subjektive Meinung.

Warum sollen Eltern tätig werden, wenn ein Kommision entschieden hat daß das Spiel ab 16 freigegeben ist ? Daß manche Spiele für über 16-jahrige gefährlich ist ist ja wohl nur deine persönlich Meinung. Daß Eltern da einschreiten müssten auch.

Vielleicht weil die Freigabe ab 16 durch eine "Organisation" erteilt wurde die von eben diesen Leuten unterhalten wird, die diese Spiele produzieren?!
Es stehen also weitaus mehr als nur Jugendschutzgedanken hinter solchen Freigaben ...

Es geht nämlich darum daß Eltern darauf aufpassen sollen daß die Kinder nichts konsumieren was für ihr Alter nicht gerecht ist, was ja wohl normal ist und nicht gleich heisst daß die Spiele gemeingefährlich sind.

Warum ist ein Spiel wie Postal nicht "für ihr [Kinder] Alter gerecht".
Wenn es doch keine Wechselwirkung zwischen Konsum und Psyche gibt, wie soll dann etwas nicht "dem Alter gerecht" sein?
Wenn ich deiner Argumentation folge, dann kann doch ein 2 jähriger ruhig virtuelle rummetzeln ... es kann ja keine negativen Folgen für das Kind haben ...

Die Gewaltdarstellung und den Einfluss auf die Psyche sind auch zwei Paar Schuhe die du hier durcheinander gebracht und zu einem Argument formuliert hast.

Na das erläutere mir doch mal bitte genauer ....
Die einzige Frage um die sich diese ganze Diskussion dreht ist doch die Frage danach ob Gewaltdarstellung Einfluss auf die Psyche eines Menschen haben.
Der einzige Grund warum es den medialen Jugendschutz gibt ist der, dass man davon ausgeht, dass es für ein Kind schädlich ist, wenn es übermäßig Gewalt in Medien konsumiert. Würde man diese Annahme nicht voraussetzen bräuchte man keinen Jugendschutz!

In deinem Umfeld hast du damit bestimmt Erfolg, weil man erstmal nachdenken muss um auf sowas verdrehtes zu antworten. Als Politiker hättest du damit viel Erfolg, die machen das ständig und denken am Ende sie hätten Recht.

Nun du hast es nicht geschafft auf diese durchaus begründete Fragestellung wirklich zu antworten.
Statt dessen kritisierst du die Art der Fragestellung anstatt dich mit ihrem sachlichen Inhalt zu konzentrieren. Eine bei Politikern sehr beliebte Möglichkeit der Beantwortung einer Frage auszuweichen.
Übrigens ist nichts verdrehtes an der Fragestellung ...

@Nezu:

...korrekten umgang damit beizubringen.

Wieso muss man den korrekten Umgang mit den doch angeblich ungefährlichen Medien erlernen?! Wenn dem Kind kein Schaden dadurch entstehen kann ...
Jetzt kommt vielleicht das Argument, dass es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt, man nicht so viel Zeit vor dem PC verbringen sollte, ...

Ok dann meine Frage

Wenn ich Postal II ab 6 Jahren freigebe aber die Zeit die es gespielt werden darf auf 1h am Tag beschränke, dann wäre es für dich also kein Problem?
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Daedalus schrieb:
Wenn ich Postal II ab 6 Jahren freigebe aber die Zeit die es gespielt werden darf auf 1h am Tag beschränke, dann wäre es für dich also kein Problem?

Naja dein Beispiel ist zwar sehr übertrieben (was immer wieder vorkommt in den tausenden Diskussionen über dieses Thema),
aber quasi stimmt das so.

Ich find man kann den Thread zumachen, es gibt doch schon genug Diskussionen, auch im CB.
(Die meiner Meinung nach auch nichts bringen, wer ändert schon seine Meinung auf Grund von Aussagen aus dem Netz :lol:)
 
Warum übertrieben?! Spiele haben doch angeblich keine Auswirkungen auf die Psyche des Menschen ...

Wenn ich übertreibe dann nur um den Leuten mal klar zu machen was sie mit ihren Aussagen überhaupt sagen ...

Wenn hier bestritten wird, dass es eine Wechselwirkung zwischen PC Spiel und Psyche geben kann, dann kann ich Postal II auch ab 6 Jahren (im Grunde sogar ab 0 Jahren) freigeben.

Du stimmst dem anscheinend zu, dann hat sich für mich die Diskussion an dem Punkt auch erledigt.
 
Der Daedalus schrieb:
Das Spiele in denen verbrecherisches Verhalten belohnt wird nicht in Kinderhände gehören ist unter anderem auch Bestandteil des Jugendschutzes ... Ist also durch mehr Begründet als nur durch meine subjektive Meinung.



Vielleicht weil die Freigabe ab 16 durch eine "Organisation" erteilt wurde die von eben diesen Leuten unterhalten wird, die diese Spiele produzieren?!
Es stehen also weitaus mehr als nur Jugendschutzgedanken hinter solchen Freigaben ...



Warum ist ein Spiel wie Postal nicht "für ihr [Kinder] Alter gerecht".
Wenn es doch keine Wechselwirkung zwischen Konsum und Psyche gibt, wie soll dann etwas nicht "dem Alter gerecht" sein?
Wenn ich deiner Argumentation folge, dann kann doch ein 2 jähriger ruhig virtuelle rummetzeln ... es kann ja keine negativen Folgen für das Kind haben ...



Na das erläutere mir doch mal bitte genauer ....
Die einzige Frage um die sich diese ganze Diskussion dreht ist doch die Frage danach ob Gewaltdarstellung Einfluss auf die Psyche eines Menschen haben.
Der einzige Grund warum es den medialen Jugendschutz gibt ist der, dass man davon ausgeht, dass es für ein Kind schädlich ist, wenn es übermäßig Gewalt in Medien konsumiert. Würde man diese Annahme nicht voraussetzen bräuchte man keinen Jugendschutz!



Nun du hast es nicht geschafft auf diese durchaus begründete Fragestellung wirklich zu antworten.
Statt dessen kritisierst du die Art der Fragestellung anstatt dich mit ihrem sachlichen Inhalt zu konzentrieren. Eine bei Politikern sehr beliebte Möglichkeit der Beantwortung einer Frage auszuweichen.
Übrigens ist nichts verdrehtes an der Fragestellung ...

@Nezu:



Wieso muss man den korrekten Umgang mit den doch angeblich ungefährlichen Medien erlernen?! Wenn dem Kind kein Schaden dadurch entstehen kann ...
Jetzt kommt vielleicht das Argument, dass es noch andere wichtige Dinge im Leben gibt, man nicht so viel Zeit vor dem PC verbringen sollte, ...

Ok dann meine Frage

Wenn ich Postal II ab 6 Jahren freigebe aber die Zeit die es gespielt werden darf auf 1h am Tag beschränke, dann wäre es für dich also kein Problem?


ich meinte mit umgang neben der dosierung des konsums AUCH den unterschied "was is real und was is spiel bzw. virtuell" dem kind beizubringen. denn das is meiner ansicht auch ziemlich wichtig es rüberzubringen.
 
Warum? Wenn doch von Spielen keine Gefährdung ausgeht?

Werde doch bitte mal konkreter ...
 
Eine Frage dazu:
Nehmen wir an, Spiele werden verboten, der Besitz, einfach alles, wa sich zwar nicht glaube, da ich mir KOnferenz auf der PcPowerPlay Dvd gegeben habe und es so aussieht als wenn...aber egal:
Es wird verboten. Ok.
Was dann? Ich möchte weiterhin zocken. Ich bestelle mir die Spiele somit im Ausland. Wird das überhaupt möglich sein? Werden ausländische Shops Spiele nach deutschland verschiffen? Wenn nein, dann nimmt man mir einfach Quasi, das Hobby weg. Sehe ich das nun richtig oder nicht so richtig.

Wird man darüber nie mehr sprechen dürfen in seriösen Foren wie hier zB? Es sind ja keine Warez. Das Einzige was da noch ist um weiterhin zocken zu können ist das Auswandern, oder etwa nicht?

Die Politiker sind aber viele relativ alt, ich wünsche niemanden was Schlechtes aber, ich hoffe, die Rente ist nicht mehr fern.
__
JAn
 
@ Daedalus:

Werd du doch Mal konkreter und erläuter uns welchen Einfluss auf die Psyche die Computerspiele auf junge Spieler oder Spieler generell haben soll. Außer daß brutale Gewalt als abstoßend empfunden wird, was ja wohl keiner bestreitet ! Eine Kennzeichnung aufgrund brutaler Gewaltdarstellung zweifel ich zumindest nämlich nicht an, und der Großteil hier, schätze ich, auch nicht.

Der Einfluss auf die Psyche, welcher von den Politikern zur Argumentation verwendet wird, ist nämlich der daß vor Allem junge Computerspieler in ihrem späteren Leben das nachmachen was sie in ihrem Spiel getan haben, also z.B. Menschen abknallen, kriminell werden, Banken ausrauben, Foltern usw.

Einen entsprechenden Einfluss auf die Psyche würde ich nämlich auch im bekannten Kinderspiel Räuber und Gendarm sehen, nämlich wird der Räuber in seinem späteren Leben sicherlich einen Hang zum Kriminellen haben, nicht ?

Aber der Begriff "Einfluss auf die Psyche'" ist so weitreichend daß man kaum darauf antworten kann wenn du damit herkommst, genauso kann ich behaupten daß es einen positiven Einfluss auf die Psyche geben kann wenn man z.B. in Doom3 die Welt gerettet hat, wie willst du mir da nachweisen daß es den nicht gibt und ich verlange daß Doom 3 in Schulen kostenlos verteilt wird, damit die Schüler später zu Helden des Alltags werden ?

Also erklär und welche Einfluss auf die Psyche du meinst damit man auch darauf antworten kann, anstatt zu verwirren damit man nicht mehr darauf antworten kann. Aufgrund eines "Einflusses auf die Psyche" ließe sich wohl so gut wie alles verbieten, nicht nur Computerspiele, was vermutlich sehr im Sinne von Beckstein und Co wäre.
 
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