News Kingston KC1000 und A400: Erste M.2-NVMe-SSD und günstige Wundertüte

MichaG

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#1
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#2
Bei den M.2-NVMe-SSD bin ich gespannt ob die ähnlich der Samsung 960EVO sind, oder mehr der Pro entsprechen.
 

MichaG

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#3
Ich würde eher in Richtung Patriotn Hellfire tippen, aber lassen wir uns überraschen. :)
 
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#5
jetzt geht das wieder los, mir graut vir meinem nächsten pc kauf, sata, msata, m.2, pcie, mini-pcie, nvme, ... was nehmen? kann man sich nicht einmak einigen und sagen so, sata 4 ist jetzt das neue und basta, sonst gibts nix? bei dram funktionierts ja auch
 

bensen

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#6
Durch wechselnde Hardware entpuppt sich die A400 als wahre Wundertüte – alles zugunsten des Preises.
Ist man ja von Kingston gewohnt. Dieses mal kommunizieren sie das wenigstens offen. Aber wahrscheinlich nicht im Datenblatt. Da stehen dann bis 450 MB/s auch wenn es in 2 jahren bei allen Modellen nurn och 150 MB/s sind. :freak:

jetzt geht das wieder los, mir graut vir meinem nächsten pc kauf, sata, msata, m.2, pcie, mini-pcie, nvme, ... was nehmen? kann man sich nicht einmak einigen und sagen so, sata 4 ist jetzt das neue und basta, sonst gibts nix? bei dram funktionierts ja auch
Nimm am besten noch das gute alte Parallele ATA, dann musst du dich nicht umgewöhnen. :rolleyes:
SATA und AHCI ist jetzt wie viele Jahre auf den Markt? AHCI wurde eben jetzt durch NVMe abgelöst, die SATA-Schnittstelle durch PCIe und der Formfaktor mSATA durch M.2.
Wo ist jetzt das Problem?
 
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#7
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Holt

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#8
Bei den M.2-NVMe-SSD bin ich gespannt ob die ähnlich der Samsung 960EVO sind, oder mehr der Pro entsprechen.
Die dürften an beide nicht ranreichen da es Standardkost mit einem 3rd Party Controller und zugekauften NANDs sein wird, Kingston fertigt weder das eine noch das andere selbst und daher in der Kombination sicher auch woanders zu haben sein wird bzw. wohl schon zu haben ist. Bisher hat aber noch keine der anderen M.2 PCIe SSDs Samsungs 960er wirklich schlagen können, allenfalls in einzelnen Punkten, aber nicht in der vollen Bandbreite der Performance.

Ist man ja von Kingston gewohnt. Dieses mal kommunizieren sie das wenigstens offen.
Das haben sie doch bei der UV400 auch schon, nachdem sie es bei der V300 ja dann auch zugegeben haben. Das Problem sehe ich eher darin, dass die Einsteiger sich dann solche SSDs kaufen und am Ende enttäuscht sind und die Schilderungen von Leuten die gleich eine ordentliche SSD gekauft haben, dann für übertrieben halten. Gerade die Modelle ohne DRAM Cache sind ja wohl nicht so flink wie man es von guten SSDs gewohnt ist. So findet man es zumindest im Review des Z400s bei tomshardware im Fazit:
Aber wahrscheinlich nicht im Datenblatt. Da stehen dann bis 450 MB/s auch wenn es in 2 jahren bei allen Modellen nurn och 150 MB/s sind. :freak:
Die Phison haben dort eine Komprimierung, die können also diese 450MB/s aus dem Datenblatt mit extrem komprimierbaren Daten dann immer schaffen, auch wenn in der Praxis nur 150MB/s möglich sind und dann gibt es sich noch einen Pseudo-SLC Schreibcache...
AHCI wurde eben jetzt durch NVMe abgelöst, die SATA-Schnittstelle durch PCIe und der Formfaktor mSATA durch M.2.
M.2 hat mSATA schon weitgehend abgelöst, aber die übrigens Ablösungen sind ja noch in Gang und eher am Anfang als schon als vollzogen anzusehen.
 

MichaG

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#9
Artikel-Update: Die ursprüngliche Meldung wurde nach dem Besuch bei Kingston auf der CES 2017 um Bilder und Informationen ergänzt.
 

Kowa

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#10
"auch die schnelle DCP1000 mit vier M.2-PCIe-SSDs an Bo(a)rd war schon einmal zu sehen."

Das verstehe ich nicht. Die Karte hat PCIe 3.0 x8. Nach sowas habe ich für mein Z77-Board mit IvyBrigde gesucht. Hoffentlich kann man auch davon booten.

Aber mit PCIe "x8" kann die doch nur zwei SSDs befeuern? Ist das "vier" ein Vertipper? Im Link finde ich nichts dazu.
Die Firma Amfeltex verkauft Squid-Boards zu dem Zweck, Der Preis für eine 4xM.2 Steckkarte mit x16 liegt aber wohl > 500€.
 

HominiLupus

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#11
Pfui, so macht man seinen Ruf kaputt. Die "Wundertüte" wird an der Marke kleben bleiben.
Schon seit der V300 empfiehlt niemand mehr Kingston SSDs. Seit damals ist die Marke tot.
Im Heimatmarkt von Kingston, RAM, ist so ein Verhalten auch normal und wird von allen Marktteilnehmern praktiziert: da wird immer der unterliegende Chip geändert, die Produktbezeichnung gleich gelassen. Hat auch keine Auswirkungen: DDR3-1600 ist eben DDR3-1600.

Mit SSDs ist dies (noch) nicht der Fall, da haben unterschiedliche Chips eben auch unterschiedliche Auswirkungen. Stilles Ersetzen ist da nicht möglich.
 
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Grayson

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#12
Das verstehe ich nicht. Die Karte hat PCIe 3.0 x8. Nach sowas habe ich für mein Z77-Board mit IvyBrigde gesucht. Hoffentlich kann man auch davon booten.
Warum wollen alle von ner M.2 booten? Meine normale Sata SSD crucial 500 BM lädt so schnell , da ist die Windows Animation erst halb fertig da springt das System schon auf den Desktop. Geladen in 8.x Sek.
 

nudelaug

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#14
genau da liegt der irrtum.
von den bootzeiten (w10) her gilt: nvme-ssd = sata-ssd < hdd
gameladezeiten (diverse): nvme-ssd = sata =< hdd
filetransfer (videobearbeitung etc.): nvme-ssd < sata-ssd <<< hdd

da kann man sich genug benchmarks dazu im netz ansehen.
wer nicht täglich große dateien hin- und hertransferiert kann sich sowas getrost sparen.
entsprechende hardware die wirklich deutlich mehr performance in allen bereichen liefert ist zukunftsmusik.
 

Holt

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#15
Das verstehe ich nicht. Die Karte hat PCIe 3.0 x8.
Da wird sowieso ein PLX Chip drauf sitzen und wenn die SSD nicht so schnell sind um die volle Bandbreite von PCIe 3.0 x4 ausnutzen zu können, schau Dir Intel 600p an die kann selbst Lesend nur knapp die Hälfte davon nutzen, dann reicht es doch wenn alle 4 zusammen mit 8 Lanes angebunden sind.

Nach sowas habe ich für mein Z77-Board mit IvyBrigde gesucht. Hoffentlich kann man auch davon booten.
Da es eine Enterprise SSD wird, dürfte die so teuer sein, dass Du auch mit einem Systemupgrade auf Kaby Lake und einer Samsung 960er noch günstiger davonkommen dürftest. Außerdem kannst Du auch von einer Samsung 950 Pro bei Deinem System booten, deren Optiion-ROM hat eine Magie drin dies das erlaubt, selbst wenn Du ein Mod-BIOS mit NVMe Unterstützung hast, aber nur das der 950 Pro, die 960er können das nicht!
 
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#16
genau da liegt der irrtum.
von den bootzeiten (w10) her gilt: nvme-ssd = sata-ssd < hdd
gameladezeiten (diverse): nvme-ssd = sata =< hdd
filetransfer (videobearbeitung etc.): nvme-ssd < sata-ssd <<< hdd

da kann man sich genug benchmarks dazu im netz ansehen.
wer nicht täglich große dateien hin- und hertransferiert kann sich sowas getrost sparen.
entsprechende hardware die wirklich deutlich mehr performance in allen bereichen liefert ist zukunftsmusik.
Ist das wissenschaftlich bemessen oder gefühlt oder nur persönliche Empfindung. Bei 1500 oder 2500 würde ich schon eher sagen, dass bootzeiten sich nicht verbessern, aber bis 1000 könnte ich es mir schon vorstellen. Auch wenn natürlich noch mehr Faktoren als reine mb/s die bootzeit beeinflussen, im gesamten sowieso aber auch alleine bei allen Faktoren, die die Festplatte betreffen.
 

Holt

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#17
Die Bootzeit wird vor allem von der Zeit für die Initialisierung der HW und der Treiber bestimmt und da kostet jeder Controller und jede Platte eben Zeit, jedes USB Gerät ebenso. Die Performance der SSD spielt da aber einem bestimmten Punkt kaum eine Rolle. Schau Dir die Post Time der ASRock Z97 Extreme 6 bei Anandtechs Review an, normal ist die 19,6s und wenn man alle nicht unbedingt nötigen Controller abschaltet nur noch 6,9s! So viel kann man mit einer SSD rausholen, wenn die eine Sekunde Unterschied machen, dann ist das schon viel.
 

nudelaug

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#18
Ist das wissenschaftlich bemessen oder gefühlt oder nur persönliche Empfindung (...)
quasi die conclusio nach dem lesen und vergleichen von dutzenden benchmarks und tests (ich persönlich habe nicht getestet).
ich finde derzeit wird dem kunden einfach wieder mal sand in die augen gestreut denn der wirkliche mehrwert der technologie hält sich doch etwas in grenzen - das wird hier im forum auch immer wieder betont, nur leider ungern gehört. holt hat schon ein gutes beispiel gegeben welches man sich zu gemüte führen sollte. besonders witzig sind übrigens die szenarien in denen man adapter verwendet die dann nochmals deutlich zeit und performance fressen und den "vorteil" etwas relativieren. spannend sind die ssd/hdd-vergleiche bei spieleladezeiten. hier wurde teilweise seitens der hersteller richtung hdd optimiert und somit sind die unterschiede nicht so gravierend wie man meinen möchte. man fährt derzeit mit einer (auch älteren) mainstream-sata-ssd wirklich noch gut. besser als benchmarks und diverse "news" einen glauben lassen möchten. was man wirklich braucht (!) ist dann natürlich immer individuell abzuklären.
 
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#19
Aktuell fahren 95% der Nutzer mit SATA besser als mit PCIe.
Deutlicher Preisvorteil, keine Kompatibilitätsprobleme, kein Auseinandersetzen mit Treibern, Anschluss via USB über ein 5€-Kabel möglich, im Falle von 2.5"-Platten altbekannter Anschluss und das alles bei identischer Alltagsperformance.

Natürlich wird sich das mit der Zeit geben und PCIe wird SATA verdrängen.
Der NAND bleibt sowieso größter Kostenfaktor in der Produktion, die Controller werden sich preislich immer mehr angleichen und alte Plattformen ohne Boot-Support werden mit der Zeit ersetzt.
 

nudelaug

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#20
vollkommen korrekt. es wird auch gern übersehen wie performant z.B. eine alte (über 2 jahre) 850 evo "noch" ist. das teil wird nicht umsonst immer wieder empfohlen. das neue format ist natürlich auch spannend und bei komplettem neukauf kann man durchaus in die richtung schielen.
dringender ist aber in jedem falle - falls noch nicht erfolgt - der wechsel von hdd auf ssd.
 
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