Kleiner PC für Bildbearbeitung (~1600€)

rene18m

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Kleines Vorwort: Meine Schwester braucht ein neuen PC. Sie führt in ihrer Freizeit ein kleines Business rund um das Thema Fotografie. Ich habe da mal was zusammengestellt und würde euch gerne drüber schauen lassen.

Bzgl. Gaming:
  • Nein, auf dem PC wird eigentlich nicht gespielt. Wenn der PC aber zum Gaming "taugen" würde könnte das eventuell ein bisschen Interesse im Bereich Gaming wecken.
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Folgende Zusammenstellung hab ich mir auch anhand der bisherigen Beiträge und Empfehlung zusammengebaut. Ich kenn mich zwar gut mit Hardware aus bin aber einfach nicht auf dem aktuellen Stand und schon gar nicht bzgl. dem Bereich Bildbearbeitung.

https://geizhals.de/wishlists/4753773

Überarbeitete Zusammenstellung mit den Tipps aus den Beiträgen:

https://geizhals.de/wishlists/4754962

Gehäuse in der Wunschliste wurde vor längerem schon bestellt. Das wäre Voraussetzung.
 
Möchtest du mit dem PC spielen?
Nein
Möchtest du den PC für Bild-/Musik-/Videobearbeitung oder CAD nutzen?
Definitiv, hier liegt das volle Augenmerk auf die Bildbearbeitung. Eventuell auch in Zukunft mal ein bisschen was mit Videos um sich in dem Bereich zu probieren.
Fotografie wird professionell betrieben
Software wird nach meinem Stand vor allem Adobe benutzt
Hast du besondere Anforderungen oder Wünsche?
Leise und Kompakt:
Ich würde zu einem mATX Mainboard greifen und ein entsprechend kompaktes Gehäuse wählen.
Guter Kompromiss aus Größe und Flexibilität. Eventuell sogar ein gedämmtes Gehäuse.
keine RGB Beleuchtung, kein Fenster im Gehäuse nötig
kein Overclocking
Zukunftssicher
Wieviele und welche Monitore möchtest du nutzen?
Stand jetzt 1 Monitor: https://geizhals.de/benq-pd2705q-9h-ljela-tbe-a2322903.html
Hast du noch einen alten PC, dessen Komponenten teilweise weitergenutzt werden könnten?
Nein
Wie viel Geld bist du bereit auszugeben?
ca. 1600€
Wann möchtest du den PC kaufen?
möglichst zeitnah/sofort
Möchtest du den PC..
  1. selbst zusammenbauen
Selbstbau und Allgemein: Wie schätzt du dein Vorwissen zum Thema ein?
Sehr gut, schon mehrere Male gemacht
Bestätigung
  1. Ich habe den Fragebogen bestmöglich beantwortet und verstehe, dass mein Thread ohne diese Angaben geschlossen werden kann.
Zuletzt bearbeitet: (Überarbeitete Zusammenstellung mit den Tipps aus den Beiträgen hinzugefügt)
Die Hardware ist schön und gut, aber das Wichtigste ist hier tatsächlich der Monitor.

Der ASUS ProArt PA279CRV ist schon ganz okay, aber der ViewSonic VP2786-4K wäre State of the Art.
 
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Bildbearbeitung professionell im Photographiebereich setzt mMn zwingen einen kalibrierten Monitor voraus und kein Billigdisplay. Da lieber dann am Rechner etwas sparen.
 
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Warum so eine teure Grafikkarte?

Vermutlich reicht sogar die IGPU der CPU aus

Würde diese ~600€ für die GPU sparen und das alles in einen guten Monitor stecken.
 
Imho kannst du dir die Gaming GPU die du da planst komplett schenken und die iGPU nehmen.
 
Das klingt immer etwas herablassend, aber:

Angenommen der Rechner streikt, kümmert sie sich dann darum / kümmerst du dich dann darum? Und wie schnell würde das passieren?

Soll heißen, wenn der Rechner für den professionellen Betrieb gedacht ist, wäre eventuell eine Nicht-Bastel-Lösung mit Vor-Ort-Service ne ggf. bessere Option.
 
rene18m schrieb:
volle Augenmerk auf die Bildbearbeitung
rene18m schrieb:
Fotografie wird professionell betrieben
Software wird nach meinem Stand vor allem Adobe benutzt

Erstmal muss der Arbeitsablauf geklärt werden:
  1. Wie? Welche Programme genau? Was wird gemacht?
    Adobe Lightroom oder Photoshop. Welche Version? Die aktuellste?
  2. In RAW fotografiert und vernünftig entwickelt oder nur als jpg (o.ä.) fotografiert?
    Werden Programme zum optimieren (z.B. Entrauschungsprogramm) genutzt?
  3. Wie viel Megapixel haben die zu verarbeitenden Dateien? Bzw. welche Kamera(s) werden genutz?
  4. Wie viele Bilder fallen pro Projekt an?
    Eher so 100 (z.B. Einzelshooting) oder 1000 (z.B. Hochzeit) oder gar 5000 (z.B. Schulanfang/-abschluss/Abiball)?
  5. Wie lang darf die Entwicklung solch eines Projektes in Kauf nehmen?
Danach richten sich nähmlich die Hardwarevorraussetzungen...
 
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wenn das budget egal wäre, könnte man mit einem 265k und einer 5070ti und 64gb ram einen rundumschlag machen und es wäre alles abgedeckt.

aber weil der ram und die 5070ti im budget schon ziemlich drückt, müsste man sich mal gedanken um die ausrichtung machen.

wenn adobe genutzt wird (ich nehme mal an lightroom und photoshop) kommts bei der grafikkarte und dem ram enorm darauf an, wieviel KI lokal ausgeführt wird.

für capture one ohne KI wäre keine dgpu nötig, das reißt ein 265k + igpu im schlaf runter. bei lightroom und photoshop cuda beschleunigten effekten + KI siehts da aber anders aus.

ohne KI und mit diszipliniertem workflow würden auch 32gb ram reichen - viele parallel geöffnete dateien in verschiedenen programmen (bspw. lightroomkatalog + photoshop mit 10 geöffneten bildern) mit vielen ebenen fressen aber viel ram und KI sowieso.

was mit einem 265k immer geht, ist eine gpu dazustecken, falls die igpu + npu nicht reichen und dann muss es ggf. auch keine 5070(ti) sein, sondern wenns nur um 16gb ram geht und die performance reicht, wäre ggf. eine intel a770, 9060XT oder 5060ti 16gb eine option (je nach software/hardware support). wenn natürlich viel ki leistung gebraucht wird, kann man bei nvidia nicht genug ausgeben (the more you buy....)


noch ein gedanke zum monitor:

welcher farbraum wird genutzt? das ist eine grundsatzentscheidung. wer ausschließlich in srgb arbeitet und srgb ausliefert, kauft beim monitor am besten 100% srgb, um sich das farbmanagement zu sparen - dabei verzichtet man aber auf einen dicken batzen an eigentlich sichtbaren farben, die srgb schlicht nicht darstellen kann - prominentes beispiel ist die druckfarbe cyan, aber srgb fehlt auch die sättigung im grün und rotspektrum im vergleich zu argb.

bei einem wide-gamut workflow wird in der fotografie üblicherweise adobe rgb oder seltener auch prophoto rgb eingesetzt. damit sollte man dann auf einen ~100% argb monitor setzen, bspw. QD IPS. 90% DCIP3 wie oft bei LG ips reicht hier nicht.

8+2bit (FRC) oder 10bit nativ farbtiefe wären die empfehlung. 8bit nativ ok aber 6+2bit (FRC) wären zu meiden.

muss ein hardwarekalibrierbarer grafikermonitor mit 60hz sein? - klares nein. der monitor muss sowieso profiliert werden - dann ist es nicht so schlimm, wenn die kalibrierung nicht in hardware stattfindet und stattdessen in einer gammatabelle hinterlegt wird. ist die hardwarekalibrierung besser? ja - aber rechtfertigt das den 3-4 fachen preis mit massiv eingeschränker auswahl? für mich nicht.

ich würde, sofern der platz vorhanden ist, auf einen 32" 4k >120hz 100% aRGB monitor setzen, bspw. der hier: https://geizhals.de/msi-mag-322urdf-e16-9s6-3dd89t-001-a3616799.html?hloc=de

dazu sei gesagt, dass quantum dots bei der kalibrierung etwas tricky sind, weil es einen leichten colorshift bei sehr dunklen werten gibt - manche monitore lassen sich über "bias" einstellungen dahingehend korrigieren, aber die einstellungsmöglichkeit ist sehr selten. die abweichungen sind aber sehr gering.

und ein weiterer hinweis: ab 500€ gibts schon fast 4k 165hz QD OLEDs, die sind aber für statische inhalte eher weniger geeignet wegen der burn-in problematik - die bildqualität ist aber bei QD OLED am besten. und IPS kommt auch nicht ohne probleme - backlight bleed und ips glow sowie lichthöfe, schlechter schwarzwert + kontrast und ggf. probleme mit backlight alterung (color shift) sind bei IPS auch immer ein problem. ich würde jetzt stand heute eher noch auf IPS setzen, aber nach 4 jahren sieht der ips wahrscheinlich auch nicht mehr aus wie am ersten tag - von daher kann man als oled liebhaber ggf. bei dem niedrigen einstiegspreis auch ein gutes argument für einen oled anbringen, vorallem dann, wenn man sich an die 120nits weißpunkt hält ("papierweiß") und nicht mit 250-400 nits bildschirmhelligkeit arbeitet.

ein colorimeter sollte aber eingeplant werden, bspw. das hier:

https://geizhals.de/calibrite-display-pro-hl-ccdis3hl-a3013749.html (unterstützt oled und quantum dots) - colorimeter entsprechend nach monitortyp anschaffen, sofern nicht eh schon vorhanden.

und falls das alte colorimeter ein angestaubtes datacolor spyder ist - das ding gehört in die tonne.
 
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duskstalker schrieb:
wäre ggf. eine intel a770, 9060XT oder 5060ti 16gb eine option (je nach software/hardware support)
Adobe läuft mit nVidia immer noch am besten
 
duskstalker schrieb:
muss ein hardwarekalibrierbarer grafikermonitor mit 60hz sein? - klares nein. der monitor muss sowieso profiliert werden - dann ist es nicht so schlimm, wenn die kalibrierung nicht in hardware stattfindet und stattdessen in einer gammatabelle hinterlegt wird. ist die hardwarekalibrierung besser? ja - aber rechtfertigt das den 3-4 fachen preis mit massiv eingeschränker auswahl? für mich nicht.

Kommt drauf an. Wenn du weiter oben was von ARGB und Frabräumen redest, macht eine Hardware-Seitige Kalibrierung durchaus Sinn.
Dann liegt der LUT im Monitor und nicht auf der Grafikkarte, jegliche Korrektur auf der Grafikkarte verkleinert den Farbraum. Mag bei 10bit und mehr nicht ganz so wichtig sein, bei 8bit ist es schon deutlich merkbar.

Ich vermute aber, die wenigsten sind so tief in der Materie und brauchen das. Selbst als Fotograf, steckt man da glaube nicht so drin.

Es wäre wirklich zu klären, ob es nur um Nachbearbeitung und Management geht oder ob KI und viele Filter zum Einsatz kommen, dann wäre GPU Beschleunigung hilfreich. Ob Nvidia oder AMD ist bei den neuen Versionen egal. Mag sein das bei KI Nvidia noch einen kleinen Vorteil hat, aber Adobe macht das meiste davon in der Cloud.
 
the_nobs schrieb:
Vermutlich reicht sogar die IGPU der CPU aus
Micha- schrieb:

japanology schrieb:
Für Fotografie reicht als GPU auch eine 5060 TI mit 16GB ram
Micha- schrieb:

Also um Bilder zu entwickeln braucht man gar keine GPU. Das läuft alles auf der CPU.
Da braucht man nur brachiale Rechenpower, je mehr desto besser. Viele Kerne mit viel MHz...

GPU braucht man wenn man ein Bild entrauschen oder anderweitig optimieren will.
Da brauchts aber nicht ne sonstwas riesige sondern eine mit Compute-Kernen!
(Leider ist's aber so, je größer die Graka ums mehr Compute...)
Theoretisch sollte auch ne kleinere profesionelle GPU (á la Nvidia Quadro) mehr bringen als ne große Consumer-Karte. Je nach Menge der Computer-Einheiten, bla bla bla...

ABER:
Wie wir gerade selbst feststellen, rennt Adobe mit Photoshop mit hoher Geschwindigkeit in Richtung AI, und das mit beeindruckenden Ergebnissen...
Wie da zukünftig die Hardware-Anforderungen sein werden kann noch keiner riechen, aber aktuell ist's wirklich so: je mehr graka, desto besser...


Nichts desto trotz.
Solange der Workflow nicht geklärt ist, ist alle spekulation sinnlos.
Kenne genügend "professionelle" (nicht negativ gemeint) Fotografen, die die geschossenen Bilder auf der Kamera nur als jpg speichern und mit Lightroom nur ein wenig Helligkeit und Kontrast einstellen und nen Filter drüber bügeln. Dafür brauchts keine riesige Maschine.

Wenns dann schon an Massenverarbeitung von RAW-Bildern geht wirds schon anspruchsvoller...
 
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K-551 schrieb:
Dafür brauchts keine riesige Maschine.
Dafür bräuchte es auch gar jein lightroom. Was soll die Haarspalterei?
K-551 schrieb:
Theoretisch sollte auch ne kleinere profesionelle GPU (á la Nvidia Quadro)
Das haben wir alles schon durch, mach dich mal schlau. Siehe Signatur
 
Erstmal Danke für die ganzen Antworten und Vorschläge.

K3ks schrieb:
Wirklich keine alte Kiste?

Das alte Gerät ist ein alter Laptop

TriceO schrieb:
Soll heißen, wenn der Rechner für den professionellen Betrieb gedacht ist, wäre eventuell eine Nicht-Bastel-Lösung mit Vor-Ort-Service ne ggf. bessere Option.

Ist definitiv ein valider Punkt. Grundsätzlich würde ich da supporten. Muss ich mir mal anschauen und vergleichen.

K-551 schrieb:
  1. Wie? Welche Programme genau? Was wird gemacht?
    Adobe Lightroom oder Photoshop. Welche Version? Die aktuellste?
  2. In RAW fotografiert und vernünftig entwickelt oder nur als jpg (o.ä.) fotografiert?
    Werden Programme zum optimieren (z.B. Entrauschungsprogramm) genutzt?
  3. Wie viel Megapixel haben die zu verarbeitenden Dateien? Bzw. welche Kamera(s) werden genutz?
  4. Wie viele Bilder fallen pro Projekt an?
    Eher so 100 (z.B. Einzelshooting) oder 1000 (z.B. Hochzeit) oder gar 5000 (z.B. Schulanfang/-abschluss/Abiball)?
  5. Wie lang darf die Entwicklung solch eines Projektes in Kauf nehmen?

1. Adobe Lightroom und Photoshop, Aktuellste Version
2. Fotografie in RAW, weitere Programme sind mir nicht bekannt.
3. Das müsste ich noch in Erfahrung bringen
4. Eher so Richtung 1000 Bilder bei großen Projekten wie Hochzeiten und bei kleinen Fotosessions sinds eher so 100. Kommt also ganz auf das Projekt an.
5. Spielt keine so große Relevanz. Der neue Rechner soll einfach ein gutes Preis/Leistungsverhältnis haben und das alte Gerät ersetzen.

japanology schrieb:
Für Fotografie reicht als GPU auch eine 5060 TI mit 16GB ram

OK ist für mich ein valider Punkt. Ich denke auch das KI aktuell im Workflow noch keine so große Rolle spielt und die CPU wichtiger ist. Jedoch werden die Bilder schon als RAW bearbeitet und das mehr als Helligkeit und Kontrast. Aber eine umfassende Veränderung der Fotos in Photoshop passiert da kaum.

duskstalker schrieb:
noch ein gedanke zum monitor:

Bezüglich Monitor spreche ich mal mit meiner Schwester. Da habt ihr schon valide Punkte genannt. Evtl. ist das Budget auch noch etwas streckbar, bzw. erstmal der PC und dann als nächstes nochmal ein Upgrade beim Monitor. Calibrate Display fehlt auch noch. Aber das ist auch dem geschuldet, das die Nachfrage und Professionalität in ihrem Buisness schneller steigt als sie mit Hardware nachkaufen hinterher kommt^^ Das sah vor 2-3 Jahren noch anders aus.

Entsprechend eurem Feedback würde ich die Ausrichtung eher in Richtung 5060ti legen. Das klingt für mich sinniger. Ich spreche aber mal mit ihr bzgl. ihrem Workflow und ob sich dieser vielleicht in Zukunft in eine andere Richtung verschiebt.

Passen die Komponenten sonst? Ich glaube gerade beim RAM bin ich ein wenig verwirrt. Auf der einen Seite muss man da wahrscheinlich täglich nach dem günstigsten schauen. In der Empfehlungsliste hier im Forum sind teilweise RAMs mit hohen CL Werten empfohlen, obwohl diese wohl die schnellsten sind? Woran erkenne ich nun einen guten RAM?
 
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Nochmal zurück zu Grafikkarten
Nachdem die Anforderungen weder KI noch anderes "spezielles" beinhalten würde ich mal den Rechner ohne extra Grafikkarte kaufen und das Geld in mehr RAM bzw. schnellere CPU stecken.

Die Grafikkarte ist so ziemlich das einfachste was nachgerüstet werden kann. Wenn sich die Anforderungen ändern kannst in einen Jahr noch immer eine Kaufen und reinstecken.
Vor allem hättest dann genau Anforderungen und kannst nach speziellen Modellen ausschau halten.

Auch da das vorige Gerät ein Laptop war und sicherlich keine High End Workstation, wird nur die neue CPU/SSD/viel RAM schon dramatisch Performance bringen.
 
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Hochzeitsfotos = Fotos unter teils schlechten Lichtbedingungen => das schreit geradezu nach intensiver Nutzung des KI-Entrauschens in Lightroom. Und das geht voll auf die GPU. Da gilt aktuell schlicht "viel hilft viel".

Ich würde da nicht auf Ratschläge von Leuten vertrauen die mit dieser Materie keine eigene Erfahrung haben.
Selbst wenn die Fotografin derzeit aufgrund der Performance diese Funktion nicht nutzt - wer es einmal ausprobiert hat wird nicht mehr drauf verzichten wollen. Und es macht schon einen Unterschied, ob man 2 Minuten auf die Entrauschung wartet oder 10 Sekunden.
 
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rene18m schrieb:
Passen die Komponenten sonst?
Folgende Kritikpunkte hätte ich:

Bei Workstations bitte auf TLC NVMEs mit DRAM Cache setzen => SN850X und Konsorten.

Des weiteren bietet die Zotac zwar fünf Jahre Garantie nach Registrierung jedoch sollte der 0dB-Mode deaktiviert werden wenn das aufheulen, unter Last, unterbunden werden soll.

Außerdem würde ich bei einem Laien wie deiner Schwester kein RAM OC betreiben.

Freigegebn sind bei deinem Board für den 265K bei zwei Sticks DDR5 mit 5600MT/s, Timings nach Grade A bis C.
Am Markt sind aktuell nur Grade B's als DIMMs vorhanden.
https://geizhals.de/?cat=ramddr3&xf=7500_DDR5~7501_DIMM~7568_2~7571_5600MT/s~7657_Standardprofil&offset=0&sort=r&promode=true&hloc=de
Damit wird ein stabiler Betrieb von Intel garantiert und der volle Garantieumfang.

Zusätzlich noch eine Anmerkung zum Powerlimit des 265K und der Lüfterkurvenkonfig..
KarlsruheArgus schrieb:
Beim 265K empfiehlt es sich entweder direkt im BIOS oder mittels Intel XTU die MTB (Maximum Turbo Boost/Power) von 250W auf die PBP (Processor Base Power) von 125W zu reduzieren und bei vorhandenem Z-Chipsatz zu undervolten.

Die Werkseinstellungen bringen bei beiden CPUs leider nur einen niedrigen Prozentzuwachs in Anwendungen für die fast doppelte Leistungsaufnahme.
Lüfterkurvenkonfigurations Copypasta:
So hoch wie möglich so niedrig wie nötig.
Stell die Lüfter von beginn an so hoch ein bis es dich stört, das verhindert unnötiges aufheulen.
Den hinteren Lüfter des CPU Kühlers gut 50 ¹/min langsamer drehen lassen als den vorderen. (Thema Resonanzen)
Bei 90° sollte 90%/95% der max. Drehzahl erreicht werden.
Hinterlege außerdem eine Zeitverzögerung in der Kurve
 
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KarlsruheArgus schrieb:
Zusätzlich noch eine Anmerkung zum Powerlimit des 265K und der Lüfterkurvenkonfig..
Die typische Beanspruchung unter LR sieht folgendermaßen aus:
auswählen der Fotos verursacht kaum CPU/GPU Last - wobei die neue Funktion zur Vorsortierung der Fotos beansprucht längere Zeit GPU/CPU. Also auch hier ändert sich gerade sehr viel. Bei Hochzeiten mit vielen Fotos in Serie durchaus ein wichtiger Aspekt.

Während der Bearbeitung kommt es dann immer wieder zu kleinen Lastspitzen - hier will man nicht warten sondern das Ergebnis sofort sehen - da macht ein maximaler Boost für wenige Sekunden durchaus Sinn. Hier muss man den richtigen Kompromiss aus Leistung und Kühlung finden, damit dabei nicht immer gleich der Lüfter aufheult. Ob "nur" 125W der richtige Weg ist? Ich habe 150W für PL2 eingestellt, 180W ginge sicher auch noch.

Dann wiederum wird beim Export der Bilder für längere Zeit dauerhaft Last auf CPU/GPU liegen. Da kann man auch einen Kaffee trinken gehen aber das Kühlkonzept sollte so ausgelegt sein, das der Rechner in der Zeit nicht zum Fön mutiert. Wobei da mehr die GPU das Problem ist, als die CPU.
 
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