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Kleines Office Netzwerk

duklum

Lt. Commander Pro
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Hi, also,

in meinen Unternehmen gibt es seit kurzem einen Glasfaseranschluss. Da der neue Anschluss an einer anderen Stelle ist als zuvor DSL, müssen einige Geräte neu platziert werden und diese Gelegenheit möchte ich nutzen um das Netzwerk grundsätzlich neu auf zu bauen. Vorweg: mit PC bauen kenne ich mich bestens aus, beim Thema Netzwerk hingegen kaum. Hoffe ich bekomme hier guten input von euch.

Aktuell beginnt es mit einer Fritzbox 7590XA. Daran hängen per Ethernet ein Hauptrechner (Win11), Zweitrechner (FedoraWS), Fileserver/NAS (TrueNAS Community) und zwei Drucker. Alle fünf ports der Fritzbox sind somit belegt. Würde ich die Fritzbox am neuen Glasfaseranschluss betreiben, so würde ich den WAN port nutzen müssen, womit dann nur noch vier statt fünf meiner Geräte daran angeschlossen sein könnten. Es muss also auf jeden Fall eine andere Lösung her, auch da ich tendenziell ein paar mehr freie ports haben möchte, um in Zukunft weitere Netzwerkgeräte anschließen zu können.

Hier knapp die Anforderungen:
  • mindestens sechs mal Ethernet, acht wären besser
  • Geschwindigkeit 2,5Gbit
  • davon optional zwei ports 10Gbit für NAS und Hauptrechner
  • solides WLAN
Was ich nicht benötige:
  • poe
  • neuster WLAN standard (darf, aber muss nicht)
  • SFP (ethernet CAT6 ist schon ausreichend verlegt)
Das 10G Ethernet wäre nett, da mein NAS ausschließlich aus NVMe SSDs besteht und die Fritzbox mit maximal 1Gbit ein Flaschenhals ist. Vermutlich würde sich mein NAS auch über mehr als 2,5G freuen. Falls zwei 10G ports aber schwierig werden könnte ich darauf erst mal verzichten - die beiden Rechner haben die entsprechenden ports sowieso noch nicht - nur 2,5G onboard. Noch wird mein NAS ausschließlich lokal als Fileserver und für Backups genutzt. Wäre aber offen dafür mal sowas wie Syncthing oder ähnliches aus zu probieren. Über TrueNAS apps gibt es da verdammt viele interessante Apps.

Momentan sind Modem, Router und WLAN in der Fritzbox vereint - schön einfach. Soll ich die drei Funktionen in verschiedene Geräte aufteilen oder nur teilweise? Zu viele Geräte möchte ich vermeiden. Habe keinen WLAN router gefunden der alle meine Anforderungen in einem Gerät vereint. Vielleicht die Fritzbox als reinen router weiter verwenden?

Da der WLAN Empfang von sowohl der alten als auch der neuen Position nicht jeden Raum gut abdeckt, wäre es vermutlich schlau WLAN nicht im router zu haben sondern getrennt als access point in einem zentral gelegenen Raum, oder?

Vom Layout her ist es recht einfach. Drei Räume nebeneinander (Fotostudio, Hauptarbeitsraum, Lager). DSL ist im Lager, Glasfaser ist nun im Fotostudio. Geräte (NAS und zwei Drucker) wandern also vom Lager ins Fotostudio.

Was schlagt ihr mir für Geräte und Hersteller vor? Auf was gilt es sonst noch zu achten?
 
von wem ist der Glasfaser Anschluss? wurde Technik mit bestellt?
 
Telekom, glaube "Business 300" oder so ähnlich. Hat über ein Jahr gedauert bis der Anschluss endlich kam. Heute wurde vom Vermieter dann endlich auf dem Gelände das Kabel verlegt und nun kommt es durch ein frisch gebohrtes Loch bei mir an. Wahnsinn wie fein diese kleinen Glasfasern sind. Da muss noch ein Techniker kommen und an das Kabel was dran hängen. Der "Anschluss" ist darum streng genommen noch nicht vorhanden. Nur die reine Faser.
 
Moin moin,
deine Überlegungen sind nachvollziehbar!
Ein budget hast du uns aber nicht gegeben.

Mein Vorschlag der deine Anforderungen packt.
Vorschlag

Wenn jetzt aber schon 8 ports gut wären, würde ich eventuell gleich auf 16 ports mit 4x sfp+ gehen.

Was APs angeht, finde ich die Idee gut die FB nur als Router zu benutzen. Welche APs hängt von euren Anforderungen ab, wenn es auch flott sein soll dann wifi6 oder besser!
Da könnt ihr auch avm (heissen die nicht anders inzwischen) Produkte nehmen, aber im Grunde auch jeden anderen AP eurer Wahl.
 
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Budget - bin davon ausgegangen, dass ich mit weniger als 200€ nicht hin kommen werde. Mehr als 400€ wären aber overkill, denke ich.

Der Mikrotik Vorschlag scheint mir auf den ersten Blick sehr interessant. Von der Firma hatte ich schon die roten und schwarzen Geräte mit Kühlkörper hinten dran gesehen und fand sie super geil, leider zu wenig 2.5G.
Der "CRS310-8G+2S+IN" würde dann direkt am Anschluss hängen? Keine Fritzbox mehr? Dann noch AP dazu und gut? Bin etwas verwirrt, denn das Gerät nennt sich "switch" aber hat ein "RouterOS". Ist es ein Switch oder Router?

Bin mir gar nicht sicher was da für ein Gerät am Faserende installiert wird vom Techniker.

Netzwerk bin ich echt sowas von grün, Beispiel - erst seit Kurzem ist mir klar, dass man diese optischen SFP Anschlüsse auch mit traditionellem Kupfer per Adapter nutzen kann. Darum bin ich besonders gespannt auf eure Hinweisen bezüglich "was gilt es sonst noch zu achten?"
 
Zuletzt bearbeitet:
duklum schrieb:
Es muss also auf jeden Fall eine andere Lösung her, auch da ich tendenziell ein paar mehr freie ports haben möchte, um in Zukunft weitere Netzwerkgeräte anschließen zu können.
Was spricht gegen einen Switch hinter der FritzBox?
duklum schrieb:
Momentan sind Modem, Router und WLAN in der Fritzbox vereint - schön einfach. Soll ich die drei Funktionen in verschiedene Geräte aufteilen oder nur teilweise?
Aufteilung bringt schon was, gerade bei WLAN. Wenn man mehrere Access Points setzt hat man automatisch eine bessere WLAN-Abdeckung.
duklum schrieb:
Da der WLAN Empfang von sowohl der alten als auch der neuen Position nicht jeden Raum gut abdeckt, wäre es vermutlich schlau WLAN nicht im router zu haben sondern getrennt als access point in einem zentral gelegenen Raum, oder?
Alternativ im Router und eben noch einen weiteren Access Point.
duklum schrieb:
Was schlagt ihr mir für Geräte und Hersteller vor? Auf was gilt es sonst noch zu achten?
Hast du eine Netzwerkverkabelung? Also könntest du den Access Point per Kabel an den Router anschließen?
Ergänzung ()

duklum schrieb:
Netzwerk bin ich echt sowas von grün, Beispiel - erst seit Kurzem ist mir klar, dass diese optischen SFP Anschlüsse auch mit traditionellem Kupfer per Adapter nutzen kann.
SFP-Module gibts ja nicht nur mit Glasfaser-Ausgang, sondern eben auch mit Kupfer/RJ45. Wobei die in der 10G-Variante meines Wissens meist recht heiß werden.
 
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rezzler schrieb:
Was spricht gegen einen Switch hinter der FritzBox?
Dagegen spricht nur, dass es dann mehr einzelne Geräte wären. Aber kann sich auch herausstellen, dass es sinnvoll ist. Ich warte mal ab was noch so vorgeschlagen wird.

rezzler schrieb:
Hast du eine Netzwerkverkabelung?
Ja Kanäle sind vorhanden. Darin habe ich schon einige CAT6A Kabel verlegt. Kein Problem da noch weitere zu verlegen.

rezzler schrieb:
SFP-Module gibts ja nicht nur mit Glasfaser-Ausgang
Danke, jetzt wird mir klar, dass SFP an sich nicht optisch ist sondern das Modul im Anschluss bestimmt ob Optik oder Kupfer dran kommt.
 
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duklum schrieb:
Hier knapp die Anforderungen:
  • mindestens sechs mal Ethernet, acht wären besser
  • Geschwindigkeit 2,5Gbit
  • davon optional zwei ports 10Gbit für NAS und Hauptrechner
  • solides WLAN
In einem Gerät wird das nix.
Für die Verteilung einen Switch nutzen (Zyxel und TP-Link haben wahrscheinlich die einfachere Oberfläche, falls man doch mal was umstellen möchte):
https://geizhals.de/?cat=switchgi&xf=13086_8~13266_2G5~13285_2

Drucker und co brauchen sicher keine 2,5Gbit/s und können bei Portmangel auch wieder an die Fritzbox.
duklum schrieb:
Da der neue Anschluss an einer anderen Stelle ist als zuvor DSL, müssen einige Geräte neu platziert werden und diese Gelegenheit möchte ich nutzen um das Netzwerk grundsätzlich neu auf zu bauen.
Da du sagst, dass du Kabel legen kannst / liegen hast, ist das doch komplett egal, was wo steckt. selbst vom Glasfasermodem aus kann man mit RJ45 nach "irgendwo" im Bereich von gut 50m umlegen.
duklum schrieb:
Das 10G Ethernet wäre nett, da mein NAS ausschließlich aus NVMe SSDs besteht und die Fritzbox mit maximal 1Gbit ein Flaschenhals ist.
Man kann die im Zweifel auch einfach direkt miteinander verbinden, da muss kein Switch dazwischen.

duklum schrieb:
Noch wird mein NAS ausschließlich lokal als Fileserver und für Backups genutzt.
Und wo ist das richtige Backup?
duklum schrieb:
Soll ich die drei Funktionen in verschiedene Geräte aufteilen oder nur teilweise?
Wieviel Geräte gibt es denn im WLAN und wie wichtig ist dir das? Im Zweifel sonst evtl. einfach einen Fritzrepeater noch irgendwo platzieren.
duklum schrieb:
Vom Layout her ist es recht einfach. Drei Räume nebeneinander (Fotostudio, Hauptarbeitsraum, Lager). DSL ist im Lager, Glasfaser ist nun im Fotostudio. Geräte (NAS und zwei Drucker) wandern also vom Lager ins Fotostudio.
Grundriss?
duklum schrieb:
Der "CRS310-8G+2S+IN" würde dann direkt am Anschluss hängen? Keine Fritzbox mehr?
Nein
duklum schrieb:
Bin mir gar nicht sicher was da für ein Gerät am Faserende installiert wird vom Techniker.
Uninteressant, da kommt RJ45 raus, das sollte das einzig interessante daran sein.
duklum schrieb:
ass man diese optischen SFP Anschlüsse auch mit traditionellem Kupfer per Adapter nutzen kann.
SFP+ mit Glas ist einfach wesentlich günstiger als mit Kupfer und die Module kochen nicht, SFP auf RJ45 ist echt oft hart am thermischen/elektrischen Limit.

duklum schrieb:
Dagegen spricht nur, dass es dann mehr einzelne Geräte wären. Aber kann sich auch herausstellen, dass es sinnvoll ist. Ich warte mal ab was noch so vorgeschlagen wird.
In der Größeordnung ist das doch pupsegal. Switch + Fritzbox + Repeater ist jetzt nicht das Riesennetzwerk.


duklum schrieb:
Ja Kanäle sind vorhanden. Darin habe ich schon einige CAT6A Kabel verlegt. Kein Problem da noch weitere zu verlegen.
Dann kann man da doch auch Glasfaser durchwerfen und das NAS kann im Lager stehen bleiben.
 
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duklum schrieb:
XA ist der vordefinierte Name des WLANs, damit Nachbarn, die den Namen nicht ändern, keine Probleme bekommen.
duklum schrieb:
Soll ich die drei Funktionen in verschiedene Geräte aufteilen
Ja, denn das wird in einem Gerät entweder unnötig teuer und/oder drängt dich unnötige in eine Nische, die evtl. wieder andere Probleme schafft.


duklum schrieb:
Da der WLAN Empfang von sowohl der alten als auch der neuen Position nicht jeden Raum gut abdeckt, wäre es vermutlich schlau WLAN nicht im router zu haben sondern getrennt als access point in einem zentral gelegenen Raum, oder?
Oder einfach einen zusätzlichen AccessPoint zum Router.

duklum schrieb:
Da der neue Anschluss an einer anderen Stelle ist als zuvor DSL, müssen einige Geräte neu platziert werden
Nein, eigentlich nicht. GF-Modem und Router dürfen je nach Verkabelung zig Meter weit auseinander liegen.

Eigentlich ist die vorhandene Verkabelung auch die wichtigste Frage: hast du eine strukturierte Verkabelung, die an einem Punkt zusammen läuft?
 
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VDC schrieb:
Drucker und co brauchen sicher keine 2,5Gbit/s und können bei Portmangel auch wieder an die Fritzbox.
Ja absolut genügen 1G für die Drucker. Wenn sie im Netzwerk noch problemlos erkannt werden, wenn sie an der FB hängen un der Rest an einem angehängten Switch, dann könnte das für mich OK sein.

VDC schrieb:
Da du sagst, dass du Kabel legen kannst / liegen hast, ist das doch komplett egal, was wo steckt. selbst vom Glasfasermodem aus kann man mit RJ45 nach "irgendwo" im Bereich von gut 50m umlegen.
Verstehe, allerdings ist der neue Ort (Fotostudio) an dem die Faser raus kommt sowieso besser geeignet. Passt schon, dass Modem etc da hin kommen. NAS, und zwei Drucker sollen auch da hin ziehen um weiterhin per kurzem Kabel direkt neben Modem/Router/Switch/oderähnlich zu stehen. Die Tatsache, dass sich der Raum der Gräte nun ändert wird von mir begrüßt.

VDC schrieb:
Man kann die im Zweifel auch einfach direkt miteinander verbinden, da muss kein Switch dazwischen.
Was direkt verbinden? Sorry verstehe ich nicht.

VDC schrieb:
Und wo ist das richtige Backup?
Bitte pfählt mich nicht - ich schiebe einfach nur ein paar wichtige Ordner jeden Morgen per Duplicati von meinem Hauptrechner auf ein samba share auf dem NAS. Das nenne ich backup :)
Ja ich weiß, dass wenn hier alles abfackelt, dann alles weg ist. Ich bin aber keine Bank und halte keine hochwichtigen Kundendaten. Selbst wenn alle meine Daten auf ein mal weg wären, würde ich einfach nur wenige Monate zurück geworfen werden. Wäre kein allzugroßes Drama, nur ärgerlich. Dementsprechend muss ich keinen Riesenaufwand mit off-site-backup betreiben.

VDC schrieb:
Wieviel Geräte gibt es denn im WLAN und wie wichtig ist dir das? Im Zweifel sonst evtl. einfach einen Fritzrepeater noch irgendwo platzieren.
iPhone, iPad, das übliche halt. Im Fotostudio steht ein 3D-Drucker (X1C) der leider nur WLAN hat. Der Empfang zur FB ging immer nur wenn die Türen offen blieben. Da nun FB und so in das Fotostudio ziehen, passt das auch prima. Falls die FB also bleibt mit switch dahinter, würde ich erst mal schauen, ob nun das WLAN der FB ausreicht und bei bedarf einen AP kaufen. Außer ich finde direkt eine schöne lösung die das hat und mir gefällt.

VDC schrieb:
OK, liefere ich später noch hier nach.

VDC schrieb:
SFP+ mit Glas ist einfach wesentlich günstiger als mit Kupfer und die Module kochen nicht, SFP auf RJ45 ist echt oft hart am thermischen/elektrischen Limit.
Verstehe, danke.

VDC schrieb:
In der Größeordnung ist das doch pupsegal.
Da ich an ein All-in-one Geräte gewohnt bin, war es für mich erst mal "viel". Verstehe aber jetzt, dass mein setup trotzdem verhaltnissmäßig recht überschaubar bleibt. Ist halt aber gedanklich erst mal etwas neuens für mich.

VDC schrieb:
Dann kann man da doch auch Glasfaser durchwerfen und das NAS kann im Lager stehen bleiben.
Ja das wäre kein Problem, aber wie schon erwähnt, der neue Ort ist sowieso besser geeignet.

---
EDIT:
Also die wichtigste Frage die ich klären muss ist vor allem, durch welche Kombination an Geräten meine Fritzbox entweder ergänzt oder ersetzt werden wird.

Die vorgeschlagenen switches gefallen mir im Prinzip schon sehr. Haben acht mal 2.5G und zusätzlich zwei SFP womit ich später die option für 10G hätte.

Aber zu den möglichen Geräte-kombis. Mir scheint diese Szenarien sind möglich:
  • Anschluss -> FB (Modem+Router+WLAN) -> Switch (mehr ports) -> AP (optional für bessere WLAN Abdeckung)
  • Anschluss -> Modem (neu) -> WLAN-Router (neu) mit vielen, schnellen ports (gibt es nicht oder bringt andere Probleme)
  • Anschluss -> Modem (neu oder FB) -> Router (neu oder FB) -> Switch -> AccessPoint
Habe noch nicht ganz verstanden, ob der switch auch der router ist? Oder der Router auch das Modem?
Verstehe ich folgendes richtig:
  • das Modem benötige ich auf jeden fall und es ist entweder ein einzelnes Gerät oder die FB? Bekomme ich von der Telekom ein Modem?
  • nach dem Modem muss ein Router kommen - da gibt man die Verbindungsdaten ein.
  • nach dem Router kommt ein Switch? Oder ist das ein Gerät.
 
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duklum schrieb:
Habe noch nicht ganz verstanden, ob der switch auch der router ist? Oder der Router auch das Modem?
Weder noch. Modem ist Modem, Router ist Router, Switch ist Switch. Im kleinen Maßstab gibt’s das alles auch in einem Gerät (eben FritzBox), aber bei größerem Bedarf halt auch separat.
duklum schrieb:
Verstehe ich folgendes richtig:
  • das Modem benötige ich auf jeden fall und es ist entweder ein einzelnes Gerät oder die FB?
Ein Modem brauchst du auf jeden Fall. Wenn du die 7590 weiter nutzen willst ist die Empfehlung ein Glasfasermodem 2 von der Telekom davor zu hängen. Das funktioniert auch mit anderen Anbietern.

Wenn du wieder ein integriertes Modem in der FritzBox willst müsste halt eine neue FB her, aber würd ich dir aktuell nicht empfehlen.
duklum schrieb:
  • Bekomme ich von der Telekom ein Modem?
Nein, das ist aktive Technik und damit deine Sache.
duklum schrieb:
  • nach dem Modem muss ein Router kommen - da gibt man die Verbindungsdaten ein.
Richtig.
duklum schrieb:
  • nach dem Router kommt ein Switch? Oder ist das ein Gerät.
Bei deinem Bedarf sind das eben 2 Geräte.
 
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Bedeutet statt einer FB benötige ich dann vier Geräte? So wie hier:

setup-A.jpg

Gibt es nicht wenigstens Geräteklassen die entweder Modem und Router vereinigen oder Router und Switch?
 
Alles gibt es einzeln oder auch in einem. Nur Deine Anforderungen an die LAN-Schnittstellen sind so speziell, dass ich die in jedem Fall mit einem (oder mehreren) Switches abdecken würde.

Also Modem separat, daran den Router mit Access Point in einem, sprich Deine bisherige FRITZ!Box 7590AX und einen Switch mit den benötigten Schnittstellen.
 
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duklum schrieb:
Bedeutet statt einer FB benötige ich dann vier Geräte?
Genau.
duklum schrieb:
Gibt es nicht wenigstens Geräteklassen die entweder Modem und Router vereinigen oder Router und Switch?
Jeweils FritzBox. Switch fällt aber bei dir aus wegen der Menge der benötigten Ports.

Klar könntest du dir auch eine Glasfaser-FritzBox kaufen und hättest dann Modem und Router zusammen. Aber solange es die 7590 noch tut kommst du mit einem separaten Gf-Modem halt günstiger weg.
 
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OK, dann würde das naheliegendste so aussehen:

setup-B.jpg

Dose verlegt der Techniker, Modem kaufe ich, FB habe ich (agiert als router und wlan), Switch muss ich noch auswählen, AP bzw Fritz repeater kann ich optional dazu kaufen, falls mir das wlan der FB nicht ausreicht.

Das scheint das sinnvollste setup für mich zu sein?
 
OK, dann geht es jetzt darum den switch aus zu wählen. Ihr hattet schon gute Vorschläge und Geizhals-Filter. Basierend darauf habe ich folgende in die engere Auswahl genommen:


Wie ist das mit managed und unmanaged? So wie ich das sehe sind alle außer dem ASUS managed? Wird managed eine große herausforderung? Netzwerk war für mich bisher immer plug-n-play. Gerne auch weitere Vorschläge, random-china-brands kommen für mich nicht in Frage.
 
Man kann einen managed Switch auch völlig ohne Konfiguration nutzen, der macht auch gleich aus dem Karton seinen Job. Alle Einstellungen sind in aller Regel nur optional.
 
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Du brauchst keinen managed switch, aber wenn er managed ist, ist das kein Problem!

Wenn dir das mit dem budget doch zu viel ist, gibt es auch noch die billigvariante aus China Beispiel
Ich nutze zwei ähnliche switches seit über nem Jahr ohne Probleme und auch in Tests die ich gesehen habe, schneiden sie überwiegend gut ab.
Aber!!! Support bzw. Firmwareupdate oder so darf man nicht erwarten.

Sonst kannst du wie schon vorgeschlagen die FB am jetzigen Ort lassen und das kabel vom Anschluss dorthin legen, wenn es Sinn macht!

Auch schon erörtert wurde, die 1 Gbit Anschlüsse für langsamere Geräte zu nutzen.
Ergänzung ()

duklum schrieb:
random-china-brands kommen für mich nicht in Frage.
Sorry, jetzt erst gesehen, ich lass den link trotzdem drinne.
Ergänzung ()

@duklum kurz mal so als Hinweis, der von asus sieht 1:1 aus wie die Chinageräte.

Ich würde wahrscheinlich den Zyxel nehmen, auch wenn ich denke der mikrotik wird den besten support und die meisten features haben. Wenn du das aber nicht nutzt, brauchst du es auch nicht bezahlen.

Außerdem ist die webconfig bei Zyxel (fallst du es doch mal nutzen möchtest) eher für Einsteiger geeignet (persönliche Meinung)
 
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OK, danke. Ich gebe mir jetzt noch Zeit darüber nach zu denken. Ich tendiere eher zu den einfacheren/günstigeren Lösungen, schlicht weil mehr eher overkill für mich wäre. Wenn der Termin für den Dosenanschluss steht entscheide ich mich dann für ein Gerät. Ich berichte dann hier.

Vielen Dank so weit für eure Hilfe und Geduld.
 
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