Kommentar Kommentar: Hardware (zu Preisen) jenseits jeglicher Vernunft

Scr1p schrieb:
Damals die GTX580 für 479€ gekauft, High End... Und heute Low Budget, maximal Midrange. Einfach abartig geworden.
Allein durch Inflation über 12 Jahre wären das heute 600 Euro
 
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Bei Preisen von 2000€+ für Grafikkarten und deren hoher Nachfrage, kann der Preis noch nicht hoch genug sein, damit ein Umdenken stattfindet, insbesondere hier bei manchen im Forum.
 
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<NeoN> schrieb:
Man siehts auch bei den PKW-Herstellern, die günstigen/kleinen Fahrzeugklassen werden mehr und mehr gecancelt. Für die Mittel- und Unterschicht bleibt da langfristig eher 08/15 übrig.
Rohstoffe werden immer teurer, genauso wie die Arbeitsstunde. Unternehmen bauen deswegen mit natürlich begrenzeten Rohstoffen das was mehr Geld bringt.
Die Gründe sind Komplex aber schon lange abzusehen.
Wenn meine Kollegen aber sagen, das man ein Auto aber auch nach 7 Jahren abstößt, weil dann kommen teure Reperaturen, könnte ich einfach nur noch brechen.
Autos sind genauso Müllprodukten geworden weil es den Leuten zu gut geht und sie nichts mehr zu schätzen wissen... selbst Schuld also lieber Preise rauf.
 
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Wechsler schrieb:
Das wird nicht mehr passieren, eher geht es nochmal um Faktor 10 bis 100 nach oben. PC-Gaming ist eine teure Nische geworden.
Wenn die Leute den Quatsch nicht mehr kaufen, gehen die Preise von ganz alleine nach unten. Und da sich die Masse das Ganze jetzt schon nicht mehr leisten kann, bin ich da zuversichtlich.

Liege ich falsch, kaufe ich halt gar keine neue Hardware mehr und begnüge mich mit Gebrauchtkram. Ganz ehrlich, damit kann ich auch leben.
 
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Die Hersteller haben halt gelernt, das sich Bling-Bling verkauft.

No-Frills-Mainboard-Hersteller wie früher mal EpoX gibts schlicht nicht mehr bzw. die stellen nichts mehr für private Endkunden her.

Insofern sehe ich hier auch kein generelles Problem, sondern nur in der Bubble hier. Der Enthusiasten-Markt zahlt wie die Tuning-Szene halt einfach alles und die Nische wird auch immer kleiner, daher überbieten sich Hersteller für diese Zielgruppe.

Den wesentlich größeren Markt bedienen OEMs mit Stangenware und vor allem mit Laptops; hier sehe ich auch keine absurden Auswüchse oder Preissteigerungen.
 
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Bei der Auswahl fehlten mir 200€
Hatte 2011 eine HD6870 Neu für 129€ bei Mindfactory gekauft.
Meine jetzige RX470 neu 2016 zu Release für 199€ bei Mindfactory. (Das war eig so die teuerste Karte der letzten 15 Jahre bei mir.)
Davor immer nur ca 100-150€ ausgegeben. zb für Radeon 9600, Geforce 7600GS.
 
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Crifty schrieb:
Bei Preisen von 2000€+ für Grafikkarten und deren hoher Nachfrage, kann der Preis noch nicht hoch genug sein, damit ein Umdenken stattfindet, insbesondere hier bei manchen im Forum.
Man muss aber auch sehen je mehr digital wird umso mehr kann man mit Grafikkarten anfangen, gerade Nvidia ist auch abseits von Spielen sehr beliebt geworden.
 
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Man braucht sich doch nur die UVP- Preise anschauen, manche inzwischen mehrere Jahre alten Grakas haben ihn immer noch nicht erreicht. Hat man "früher" Hardware zum UVP oder drüber gekauft, ich glaube nicht! Und die "armen" Händler machen sich die Taschen mit voll.
 
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OdinHades schrieb:
Wenn die Leute den Quatsch nicht mehr kaufen, gehen die Preise von ganz alleine nach unten.
Die werden dann noch viel höher, weil die Zielgruppe eben immer kleiner und zahlungskräftiger wird. Kein normaler Nutzer kauft heute mehr Tower-PCs, das war vor 20 Jahren langsam vorbei. Es kauft heute ja auch keiner mehr ein Pferd für den Alltag. Wer dann unbedingt zum Spaß reiten will, darf für den Spaß richtig latzen.
 
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Könnte mir den ganzen teuren Kram schon problemlos leisten aber zahle diese Preise aus Prinzip nicht.
50-100% Preisaufschlag für alle Komponenten seit ich 2017 meinen PC gebaut habe aus "Gründen" seh ich nicht ein.
Hardware hält mittlerweile länger, da kommt man noch gut mit älteren Kram aus.
Meinen alten 1600x hab ich diesen Monat mit einem 5800X3D ersetzt nachdem der auf einen guten Preis gefallen ist, die 1080ti ersetzt ich wenn es die dreifache Leistung mit mindestens 16GB für max 750€ gibt.
Aus "ich kaufe es weil ich es gern hätte" ist jetzt "es wird gekauft wenn es nötig ist" geworden.
Für "es ist halt teurer geworden" als einziges Argument warum man die Preise so dermaßen anheben musste werf ich keinem mein Geld in den Rachen wenn es nicht sein muss.
 
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@MichaG
Super Beitrag. Gefällt mir sehr. Gut geschrieben.

Immer schneller, immer höher, immer....
 
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Guter Aufsatz. Aus dem Thema bin ich schon lange raus. Es erschließt sich mir einfach nicht, soviel Geld für einzelne Komponenten auszugeben. Da zock ich lieber auf der Konsole. Und auch da: eine PS5 kommt mir erstmal nicht ins Haus. 1. Keinen Grund was Spiele anbelangt, 2. keinen Grund was die Technik anbrelangt (Unterschied Gow Ragnarök vs. GoW Ragnarök PS5 sind marginal) 3. Keinen Grund was exklusivspiele anbelangt.

Ich habe weiterhin Freude an meiner PS4 und der PC hält nur noch für Anno 1800 und derzeit (wieder) Battlefield 1 her. Mehr nicht und das wird sich wohl auch erstmal nicht mehr ändern.

Verdienen tue ich übrigens sehr gut. Ich könnte mir den ganzen Spaß ohne Probleme leisten, aber ich mach das einfach nicht mehr mit.
 
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Das gute ist ja niemand braucht sich diesen sch. kaufen. Du kannst dir heute relativ günstig einen Top PC zusammen stellen. Eine 6800 gibt's gerade für 550 Euro. Der 5600 ist mega günstig, ...
Top Leistung und wenig Verbrauch.
 
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Meine Frage wäre auch, wo ist denn das ganze Geld, daß für die "überteuerten" Komponenten mittlerweile eingesammelt wird? denn die meisten Aktionkurse der Techunternehmen fallen aktuell eher, ich sehe daher nicht das Gier der Hauptfaktor ist. Es sieht mir auch eher nach "Klasse statt Masse" aus, was in der Tat bedeuten würde, daß zunehmend Interessengruppen aus finanziellen Gründen ausgeschlossen werden.

mojitomay schrieb:
In meinem Umfeld heißt es "Klotzen statt Kleckern". Ich frage mich echt, woher die Leute das Geld her nehmen.
Fette Karre, Fetter PC, Fetter Deckel jedes Wochenende in der Kneipe.
Nur das Gehalt ist nicht fett...

Der Markt ist nicht kaputt, das Angebot nicht falsch. Es wird verkauft, was nachgefragt wird.

Ich glaube das geht alles nur dank Abo und Pump, und von beidem halte ich mich lieber fern.
Könnte was dran sein. Ja ich habe einen fetten PC, aber ich habe z.B. kein Auto (brauche ich nicht und eh zu teuer), keinen Deckel in der Kneipe (trinke keinen Alkohol) , fahre nicht in den Urlaub (ich reise nicht gerne physisch), habe eine kleine günstige Mietwohnung (reicht mir). Denn mein Gehalt ist auch "normal", alles gleichzeitig ginge bei mir eh nicht, ich muss daher Prioritäten setzen, denn auf Pump kommt für mich auch nicht in Frage.
 
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Klimawandel, Pandemie, Krieg und Wirtschaftskrise – all das sollte reichen, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und sparsamer zu leben.
Dem stimme ich persönlich zu. Hinzu kommt, dass ich für mich erkannt habe, dass mich der ganze Konsum nur noch nervt. Geld blieb am Ende des Monats übrig, also wurde irgendein technischer Krempel gekauft. Soweit ok.

Doch hat die ganze Technik mit all Ihren Features eine Dimension erreicht, die für mich persönlich nicht mehr tragbar ist, woraufhin ich mein ganzes Konsumverhalten überdacht und vor allem zurückgefahren habe. Die Zeit die dafür drauf ging die Anschaffungen in Betrieb zu nehmen, zu verstehen und zu warten (fängt bei Smart Home an) ist es mir nur noch bedingt wert.
 
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Dass die Mobo-Preise steigen, hat tatsächlich was mit den Features zu tun. Früher(TM) reichte "normales" Audio. Heute muss dafür explizit ne Ecke vom Mobo abgeknapst werden, die elektrisch isoliert wird. DDR5/PCIe v5 stellen ebenfalls enorme Ansprüche an die Leitungsqualität (und die Vermeidung von Induktivitäten oder Kapazitäten (Kondensator-Effekte) entlang der Bahnen).

Wenn man dann noch bedenkt, dass die Chipsets mittlerweile ebenfalls halbe CPUs sind und diese Chips nicht die einzigen externen Kostenfaktoren auf dem Board, kann man sich vorstellen, dass Boardpreise mit 50 Euro für "aus der Grabbelkiste" vorbei sind.

Man darf auch nicht vergessen, dass die Entwicklungszyklen angezogen haben. Früher konnte die Hardware technisch länger auf einem Stand bleiben. Eine neue Revision reparierte ein paar Bugs oder reduzierte die Kosten. - Oder man klebte eine neue NB/SB-Kombi aufs Brett und fertig war der Lack.

Entsprechend sind die Entwicklungskosten (Forschung, Prototyping, Umstellung Produktion) also ebenfalls gestiegen.

Von deutlich mehr Phasen auf den höherpreisigen Boards, 10GB-Ethernet, WLAN und Co rede ich da noch gar nicht.

Ähnliches gilt auch für die Grafikkarten und CPUs. Schaut euch mal die Komplexität an. Für 250 Euro - wie damals für meine HD4850 - kriegt man heute nur noch absolute Einstiegsmodelle. Aber vergleicht mal Transistor-Zahlen, Leistung und Co. Die alten Karten waren schlicht auch billiger herzustellen.

Und wenn man JETZT noch die Regelinflation der letzten 10 oder 20 Jahre draufrechnet, haben wir noch ein Argument, dass allein mindestens ein Viertel der heutigen Preise ausmacht. - Aktuelle Lieferschwierigkeiten noch gar nicht mit eingerechnet.

Wobei ich gestehe: Auch ich finde Preise jenseits der 1000 Euro krank. Auch ich wünschte mir, dass das viel deutlicher kritisiert würde und die guten, alten "Bang for your bucks"-Charts in der Gesamt-Zusammenfassung deutlicher in den Fokus kämen. (Immerhin: Erste Schritte sind gemacht.)

Regards, Bigfoot29

PS: Nicht vergessen: Bei den CPUs hatten wir Spitzenpreise von 1000 DM / Euro / Dollar eigentlich immer schon. So gesehen sind High-End-CPUs gerade gradezu spottbillig. ;)
 
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Ich, meines Zeichens ehemaliger Exteme-OCer und immer noch Hardware Enthusiast, zahle für Hardware nur, was ich auch einsehe. Das ganze ist und bleibt ein Hobby und man kann den Preistrend - gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen - nicht mehr unterstützen. Da macht Schnäppchenjagd auf dem Gebraucht-Markt 10x mehr Spaß, als den großen Drei mit meinem Geld hinterherzurennen. Im Notfall wird eben auf "High" statt "Ultra" gezockt und von der Differenz bei den Anschaffungskosten zwei Wochen Urlaub gemacht. ;)
 
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Ich bin zudem der Meinung, dass das (Gaming-)HW-Problem gar nicht so groß wäre, wenn die Softwareentwickler mal etwas mehr Gas geben würden.
Eine anständige Optimierung allein schon auf die Last Gen Hardware würde dazu führen, dass deutlich mehr Leute eine HW-Generation überspringen würden.

Gefühlt passiert da viel zu wenig, da müsste man mal ansetzen (wie auch immer man das in der Praxis machen könnte).
 
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Wir sehen doch anhand der Umfragen und der Signaturen, dass viele Leute genug Geld haben, um das alles zu unterstützen.
 
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