Komplett PC oder doch Eigenbau für 2x Office PC?

Asder

Ensign
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Okt. 2004
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Hallo,
ich kümmere mich nebenbei bei einen Bekannten um die Büro PC´s.
Da mittlerweile die PC´s aber nicht mehr so wollen wie sie sollten muss mal wieder was neues her.
Zuerst wollte ich wieder selber schrauben aber dann dachte ich mir das ein Komplett-System von Dell oder HP vielleicht besser wäre.
Zum einen habe ich immer weniger Zeit um mich damit zu beschäftigen und zum anderen hätte man dann auch 3-Jahre Support von Dell oder HP.
Der Server wurde schon mit einen Dell-Server ersetzt.
Auf den Büro PC´s läuft hauptsächlich Office, Internet und eine paar Programme (Clientinstallationen) die über das Netzwerk auf den Server + SQL Datenbank zugreifen.
Es ist also keine Power-Maschine nötig sondern eher eine Zuverlässige und vielleicht auch für den 24/7 Betrieb geeignete.
Vielleicht hat jemand Erfahrung mit den ein oder anderen Komplett-System und kann mir was empfehlen.
Das Budget liegt bei ca. 300 - 500 Euro pro PC, Betreibsystem ist erst mal zweitrangig da ich wegen der eingesetzten Software noch schauen muss ob Windows 7 oder weiterhin Windows XP eingesetzt wird.
Bin für jeden Vorschlag dankbar :-)
Gruß Asder
 
Ich würde definitiv keine Eigenbau-PCs benutzen. Im Firmenumfeld setze ich grundsätzlich nur Dell oder HP PCs mit 3 Jahren Vor-Ort-Service ein. Mit Deinem Budget von knapp 500€ kommst Du da auch hin.
 
solltest du dich dennoch für einen PC entscheiden, den du selber zusammenbaust, so würde ich zuerst nachsehen, ob die Festplatten (S-ATA?) und Laufwerke deiner jetzigen Büro-PCs noch intakt sind.

Dann könnte man sowas kaufen: Zusammenstellung (ca 295 EUR bei Mindfactory, ab 24h kostenloser Versand)

greetz
 
Im Firmenumfeld kommen nur Fertig-Business-PCs in Frage.

Sonst freut sich der Arbeiter im Falle eines Defektes, weil er ne Woche nix arbeiten muss :evillol:
Zudem sind diese meist auf sehr leises Betriebsgeräusch und niedrigen Stromverbrauch getrimmt und PC-Teile sind länger als nur 3 Monate erhältlich.

Ob die nun von HP, Dell, Fujits, Wortmann, Extracomputer, Tarox oder sonst wo her sind, ist natürlich ne Glaubensfrage.

Wir haben PCs von Exone (Extracomputer im Einsatz):
http://www.extracomputer.de/shop/exone-BASIC-BUSINESS-PROF.html


@ misa555:

Das ist nicht dein Ernst, oder? Das wichtigste, langsamste und ausfallwahrscheinlichste Teil des PCs soll er aus nem alten PC übernehmen?!
Wie kommt man bitte auf solche Ideen? Und das für ein Firmenumfeld :freak:
 
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Ich bin ebenfalls der Meinung, dass du zu Komplettsystemen greifen solltest. Eine HP Compaq 6200 Pro Workstation bekommt man relativ günstig (ca. ab 450€) und zuverlässig läuft das Ding auch noch.
 
Moin moin... Also es kommt immer drauf an, wie es bei Euch in der Firma aussieht. Gegen einen Komplett PC von Dell, HP, Fujitsu etc. spricht nichts. Sie koste mehr, bieten dafür aber auch SLA, was in einem "Ausfall" schon mal sehr nett sein kann :)

In einem Unternehmen mit vielen Mitarbeitern würde ich das auch immer bevorzugen. Bei uns (Klein- Unternehmen mit 12 Personen) stehen 8 PCs von Fujitsu, 1 Notebook von Lenovo und drei selbst gebaute PCs! Wenn von dem selbst gebauten PC jetzt etwas kaputt geht, hast Du die Garantie-Geschichte am Bein. Darunter fällt dann, Hardware einschicken, warten, repariertes Teil zurück bekommen, freuen oder weinen!!

Warum ich hier im Büro die selbst erstellten PCs habe und nicht alle von einem Unternehmen genommen habe? Da kommen mehrere Punkte mit ins Spiel...
a.) es sind NIE alle 12 Mitarbeiter gleichzeitig da
b.) für den Notfall ist immer noch ein PC übrig
c.) alternativ wird eben ein neues Teil gekauft, das alte eingeschickt und später wieder verkauft

Jetzt musst Du also selbst entscheiden was Dir lieber ist und vielleicht auch mal mit dem Bekannten sprechen. Ich habe Chef auch die Optionen auf den Tisch gelegt und gesagt, was passieren kann wenn ein Client ausfällt etc.

Dazu kommt auch noch, dass ich die vorinstallierten Windows Versionen bei den ganzen PCs absolut nicht leiden kann. Ich installiere mein Windows lieber selbst.

Gruß, Domi
 
@Superstar

mhm, wusste nicht das er angegeben hatte, um welche HDDs es sich handelt... wo hast du das gelesen, oder hast du deine Glaskugel gefragt?

Nocheinmal, ich habe doch geschrieben, er soll diese auf Fehler prüfen, und angeben um welche HDDs es sich handelt (S-ATA?).

Außerdem, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit von neuen HDDs auch nicht gerade gering, er müsste sich (mMn) sowieso überlegen, wie er sensible Daten regelmäßig sichert. (Backup...)
 
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@misa555
Nein Du hast nicht verstanden worum es geht. Im Firmenumfeld sind die 50€ die achso teure Platten kosten *sch...egal*. Ein Rechnerausfall kostet mehr als der ganze Rechner zusammen. Und das auch schon bei kleinen Firmen.

Und alte Festplatten zu nehmen und umzubauen ist wirtschaftlich gesehen auch alles andere als lohnenswert. Wenn ich 70€ die Stunde berechne, dann lege ich 30 drauf und schon sind neue drin!

Es ist immer wieder witzig, wie Jugendliche, die ein paar Gaming-Rechner zusammengesteckt haben die Weisheit mit den Löffeln schöpfen. Es ist nichts gegen Dich persönlich sondern allgemein hier auf CB so.

Woher willst Du zuverlässige Zahlen über die Ausfallwahrscheinlichkeit einer HDD haben? Ich verkaufe 4-stellige Zahlen im Jahr und kann deswegen für bestimmte Plattentypen statistisch relevante Aussagen treffen. Und selbst die Zahlen sind zu klein.

Schaut einfach mal über den Tellerrand hinaus und versucht etwas zu lernen, statt ständig zu widersprechen.
 
@Karatebock

was ist heute bloß los?
1. Ich verstehe nicht, wieso behauptest du, dass es sich um "alte Festplatten" handelt...
2. Habe ich niemanden widersprochen und gebe dir und Superstar schon recht, klar muss man sich um die Wirtschaftlichkeit Gedanken machen.
3.
Es ist immer wieder witzig, wie Jugendliche, die ein paar Gaming-Rechner zusammengesteckt haben die Weisheit mit den Löffeln schöpfen
Wieso betrifft das mich, wo habe ich die Weisheit mit den Löffeln geschöpft...
4.
Woher willst Du zuverlässige Zahlen über die Ausfallwahrscheinlichkeit einer HDD haben?
Wo habe ich das gesagt? Ich habe gesagt, dass allgemein HDDs heute eine gewisse Ausfallswahrscheinlichkeit haben, welche weiß ich nicht, wahrscheinlich kannst du das besser Beurteilen, wenn du viele HDDs verkaufst. Aber woher weißt du um welche HDDs es sich hier handelt?
5.
Schaut einfach mal über den Tellerrand hinaus und versucht etwas zu lernen, statt ständig zu widersprechen.
Wem habe ich widersprochen? Und wann?
 
Sry war ja wie gesagt nicht gegen Dich persönlich :)
Hab gerade nur 1,5 Stunden mit nem Kunden diskutiert, der einen 15-jährigen Fachmann auf ein mal zuhause hat: Die Diskussion hat mich daran erinnert, daher habe ich das vllt etwas derbe ausgedrückt :)

Wie gesagt nichts für Ungut :)
 
misa555 schrieb:
@Superstar

mhm, wusste nicht das er angegeben hatte, um welche HDDs es sich handelt... wo hast du das gelesen, oder hast du deine Glaskugel gefragt?

Nocheinmal, ich habe doch geschrieben, er soll diese auf Fehler prüfen, und angeben um welche HDDs es sich handelt (S-ATA?).

Wofür ist es wichtig, welche Festplatten es sind? Es geht nicht nur um Hardware, hier gibt es nen schönen Begriff, der sich TCO nennt.

misa555 schrieb:
Außerdem, ist die Ausfallwahrscheinlichkeit von neuen HDDs auch nicht gerade gering, er müsste sich (mMn) sowieso überlegen, wie er sensible Daten regelmäßig sichert. (Backup...)

Wichtige Daten liegen ja wohl auf dem Server, der regelmäßig gesichert wird.
 
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Also erst mal Danke für die vielen Vorschläge :-)
Das Büro bei meinen Bekannten ist nicht Groß, sind gerade mal 4 Arbeitsplätze.
Mir geht es natürlich um die Zuverlässigkeit und den Support damit ich nicht zu viel Arbeit bei Ausfällen am Hals habe bzw. es eben auch Zeitnah wieder läuft.
Deswegen werden natürlich bei Eigenbau auch die Festplatten erneuert.
Bei mir in der Arbeit (ca. 80 Arbeitsplätze) setzten wir natürlich auch Komplettsysteme von Fujitsu (Desktop PC´s) und HP (Laptops) ein.
Allerdings haben wir da sowieso einen Hardware-Service Partner und die Computer werden alle 3-4 ausgetauscht.
Bei meinen Freund war es immer einen Mischung aus Komplett System, ein wenig selbst-geschraubt bzw. aufgerüstet und einen zusammengeschraubten Server. Aber ich hab immer weniger Zeit und Lust und ich finde auch das man mit einen Komplettsystem mit 3 Jahre Service-Leistung im Büro am besten dran ist.
Ich hab allerdings nicht viel Erfahrung in den letzten Jahren mit Komplett-Systemen im Desktopbereich gemacht. Bei uns in der Firma sind zur Zeit im Desktopbereich Fujitsu-Siemens Esprimo im Einsatz, die sind zwar schön klein aber da hat es auch schon viele Ausfälle gegeben. Also lieber einen ganz normalen ATX-Desktop PC wo es im Sommer auch mal ein wenig heißer sein kann ohne das gleich was abraucht :-)
Gruß Asder
 
Domi83 schrieb:
Warum ich hier im Büro die selbst erstellten PCs habe und nicht alle von einem Unternehmen genommen habe? Da kommen mehrere Punkte mit ins Spiel...
a.) es sind NIE alle 12 Mitarbeiter gleichzeitig da
b.) für den Notfall ist immer noch ein PC übrig
c.) alternativ wird eben ein neues Teil gekauft, das alte eingeschickt und später wieder verkauft

Dazu kommt auch noch, dass ich die vorinstallierten Windows Versionen bei den ganzen PCs absolut nicht leiden kann. Ich installiere mein Windows lieber selbst.

Gruß, Domi

Aus Datenschutzgründen ist es sicher nicht ideal, wenn man nen anderen PC nimmt, außer in einer Domäne bzw auf nem Terminalserver, sonst hat man ja auch nicht immer dieselben Daten bzw. Programme.
Sonst hat man wieder einen Installationsaufwand und der Arbeiter dreht Däumchen, was wieder zu Ausfällen und somit Kosten führt.

Beachten sollte man auch die Kosten, die anfallen, jemanden dafür abzustellen, der ständig umbaut, sich informiert usw, der in der Zeit nicht andersweitig für die Firma Geld verdienen kann.

Bei Business-PCs ist in der Regel nix anderes drauf als die Grundinstallation. Warum sollte da man sich die Arbeit machen und neu installieren (das ist wieder ein Arbeitsaufwand, den man in die Kalkulation einplanen sollte, denn auch du kostest Geld)?

Den Anschaffungspreis kann man im Firmenumfeld doch im Allgemeinen vernachlässigen.

Ein Dienstleister in der Nähe wäre sicher auch eine gute Sache, gerade, wenn du dich damit nicht rumquälen willst.
 
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@Karatebock
Was mich verärgert hat, ist, dass ich das Gefühl hatte, ihr wollt mich beschuldigen dem TE geraten zu haben "alte" Festplatten zu verbauen, aber das habe ich nie geschrieben, ich habe lediglich danach gefragt, um welche HDDs es sich handelt und dann eventuell diese in einem selbst gebauten PC einzusetzen, wenn er sich für diese Variante entscheidet, was noch lange nicht heißt, das diese Variante nur Vorteile hat.
@Superstar
Wichtige Daten liegen ja wohl auf dem Server, der regelmäßig gesichert wird.
Das will ich auch hoffen, der TE hat das aber nie erwähnt, dass er dies macht... Deswegen habe ich auch geschrieben, dass man sich grundsätzlich über Sicherung von sensiblen Daten Gedanken machen muss.
 
@ misa555:

Asder schrieb:
Der Server wurde schon mit einen Dell-Server ersetzt.

Nachdem er sicher keinen 1 Jahr alten PC ersetzt, würde ich die Festplatte sicher nicht weiternutzen, nur um 50 € zu sparen.
Das Ding auszubauen. zu testen, platt machen, OS selbst aufspielen usw. verursacht locker Kosten in der gleichen Höhe.
 
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Ja, sry, wusste nicht dass DELL-Server automatisch Backups machen...
 
Das wäre dann wohl der erste Server, von dem kein Backup gemacht wird.
Das ist ja wohl mit der wichtigste Grund für einen Server.
Das setze ich jedenfalls in einer Firmenumgebung voraus.
 
Zum Thema Datensicherung, da muss ich meinen Bekannten noch überreden ein wenig Geld für ein Bandlaufwerk und Sicherungsbänder zu investieren.
Da vor kurzen die NAS ausgefallen ist und dabei auch ein paar Daten verloren gingen sollte ich ihn eigentlich überzeugen können :-)
Datensicherung ist natürlich wichtig, das wissen wir alle, aber trotzdem sollte man nicht unterschätzen wie viele kleine Privatunternehmen das vernachlässigen.
Naja, seit dem letzten Datenverlust weiß er es jetzt auch besser :-)
Gruß Asder
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, ein NAS ist gar keine so schlechte Lösung. Wobei man die Daten auf dem NAS natürlich wenn dann nochmal auf externe Platten kopieren sollte.

Statt Bandlaufwerk wäre vllt auch ein RDX-Laufwerk interessant (je nach zu sichernder Datenmenge).
ISt aber im Großen und Ganzen nix anderes wie externe Festplatten in nem gescheiten Gehäuse ;)
 
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