Komponenten für Videobearbeitung und ein bisschen CAD ~1000€

Robimon

Cadet 1st Year
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Okt. 2013
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Hallo,

also ich möchte mir einen neuen Pc zusammenstellen, der hauptsächlich für Videobearbeitung mit Sony Vegas Pro 12 und etwas CAD wie AutoCAD genutzt wird. Dafür hatte ich mir jetzt folgendes überlegt:

- Intel Xeon E3-1245v3 Bx, LGA1150, ohne Kühler
- Gigabyte H87-HD3, ATX
- 16 GB-Kit Kingston 1600MHz DDR3 CL10 DIMM HyperX black Series
- Cooler Master Silencio 550 black, ohne Netzteil
- ZOTAC Geforce GTX 650 TI Boost Edition 2GB DDR5
- be quiet! PURE POWER L8 400W
- 2x Seagate Barracuda 7200 1000GB SATA 6GB's
- Samsung SSD 840 EVO Basic 120GB SATA 6Gb/s
- Scythe Katana 4
- LogiLink Wireless LAN 300 Mbps PCI Karte 802.11n 2T2R

Ich bin mir aber noch bei einigem wie der Grafikkarte, dem CPU und dem Mainboard sehr unsicher... Auch bei anderen Komponenten bin ich für Kritik immer sehr offen. Denn das ist der erste Pc, den ich mir selbst zusammenstelle... Ein Kumpel hatte mir für die Videobearbeitung auch empfohlen, zwei HDD zu verbauen und die RAID zu schalten. Auch wenn ich nicht genau weiß, was das heißt und wie man das macht...
Ihr seht, ich bin noch recht unwissend, was einiges angeht.. Aber hier kann mir bestimmt jemand Klarheit verschaffen :)

Schon mal vielen Dank!
 
Ein Kumpel hatte mir für die Videobearbeitung auch empfohlen, zwei HDD zu verbauen und die RAID zu schalten.
zwei hdd's sind prinzipiell keine schlechte idee, die dann aber im raid laufen zu lassen bringt meiner meinung nach nicht besonders viel.
ich würde dann bei der videobearbeitung eine hdd als quell- und eine als ziellaufwerk nehmen.
 
OK, ich glaube so hatte der das auch gemeint :) Aber was ist in RAID denn, bzw. was bringt das?

EDIT:

Und generell die Komponenten für den Einsatzzweck?
 
Zuletzt bearbeitet:
raid 1 ist eine spiegelung der festplatte, im betriebssystem wird dir nur eine festplatte angezeitgt obwohl zwei verbaut sind, alles was du auf der einen speicherst wird auch auf der anderen gespeichert. raid 1 bringt dir vorteile wenn eine hdd mal defekt ist, du kannst dann das system direkt mit der anderen hdd weiterlaufen lassen und braucht nicht extra deine datensicherung bemühen. (achtung: raid 1 ist kein ersatz für eine datensicherung.)
raid 0 schaltet beide festplatten zusammen, in betriebssystem wird dir ebenfalls nur eine festplatte angezeigt, diese jedoch mit dem doppelten speicher. wenn du etwas auf der "festplatte" speicherst, dann wird das auf beide festplatten verteilt. der vorteil ist das du dadurch teilweise deutlich höhere lese- und schreibgeschwindigkeiten erreichen kannst, die zugriffszeiten werden allerdings schlechter und wenn mal eine der beiden festplatten kaputt geht sind alle daten unbrauchbar.
 
Auf einer Videoworkstation kann man das Lesen und Speichern zusätzlich beschleunigen, wenn man RAID0 benutzt. Wenn du das Video in einem RAW-Format (unkomprimiert) auf dem Quelllaufwerk hast und es in ein nicht allzu schwer zu kodierendes Format wie MPEG2 kodierst, kann die Quell-Festplatte nicht mit dem Komprimierungsvorgang Schritt halten. Die Zugriffszeit spielt dabei keine Rolle und das Quell-Laufwerk bzw. Quell-Stripe ist ja sowieso nur dafür da, die Rohdaten, die geschnitten werden, temporär zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber ihr würdet schon zu einem Xeon raten?
Ok, ich glaube das mit dem RAID habe ich verstanden :) Aber könnte man das nicht irgendwie so lösen, dass man die Festplatten in zwei Partitionen aufteilt und dabei dann die jeweils erste (schnellere) Partition dann entweder als Ziel- oder Quelllaufwerk, und den Rest, also die jeweils zweite Partition, als Datengrab. Beispielsweise: Am Anfang jeweils 300 GB als Arbeitsvolumen (Quell- und Ziel), die restlichen 700 GB als Datengrab, wobei Du die zweite 700GB-Partition zur Datensicherung der ersten 700GB-Partition verwendest.

Die SSD wollte ich eig nur für die Programme wie Sony Vegas und das Betriebssystem nutzen... Da ich die noch recht teuer finde und daher nur 120GB kaufen wollte..
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Mr.Smith

Die Festplattengeschwindigkeit kommt eigentlich nur bei Rohdaten zum Tragen und ein genügend großer SSD-Verbund für einen Film in Rohdaten ist ohne RAID0, JBOD oder LVM gar nicht machbar.

@ Robimon

Eine festplatte hat nur einen Schreib-/Lesearm - egal wie viele Partitionen du erstellst, der Arm ist immer nur an einer Stelle. Bei RAID0 werden gleichzeitig von jeder der zwei Platten Data Chunks geschrieben oder geladen. Das ist quasi wie Dual-Channel-Betrieb bei RAM. ;)
 
OK :) Kann man dann trotzdem irgendwie das "Problem" lösen, dass bei RAID0 keine automatische Sicherung wie bei RAID1 stattfindet?
 
RAID1 macht keine automatische Sicherung, sondern hat immer ein Spiegellaufwerk parat, damit man die Daten einer Datenbank verfügbar halten kann, während die Festplatte getauscht wird. Sowas macht meiner Meinung nur auf einem Server Sinn.

Wenn mans aber unbedingt haben will, kann man mit vier Laufwerken ein RAID10 (zwei RAID1-Verbünde werden zu einem Stripe zusammengefasst) oder ein RAID 0+1 (zwei RAID0-Stripes werden gespiegelt) schalten.
 
Raid 0 ist ohne Sicherung. Es gibt noch RAID5 da benötigt man mindestens 3 Platten. Raid 5 ist schneller und bietet dank der dritten Platte noch eine Datensicherung.
Ergänzung ()

http://de.wikipedia.org/wiki/RAID
 
@haha

Ok. Und wie funktioniert dann RAID5? Wäre das dann noch schneller als mit RAID0 oder nur schneller als RAID10 bzw. RAID 0+1?

@MountWalker

Aber dann bräuchte ich 4 HDDs oder? Dass erscheint mir dann doch etwas unnötig, da ich keine 4TB speicher benötige und zur Sicherung könnte ich jauch einfach die wichtigen Datein auf externen speichern..

Und wie sieht es jetzt generell mit den Komponenten aus?
 
Nein, Raid 5 ist nur schneller als ein Platte, kann bei vielen kleinen Dateien aber auch langsamer sein.
Ergänzung ()

Wie wäre es denn mit einer 2ten SSD anstelle einer 2ten HDD?
 
@haha
Ich weiß nicht so genau... So spare ich halt doch einiges, was ich in einen besseren CPU, mehr Arbeitsspeicher und besseres Mainboard stecken kann.

Ich würde jetzt auch folgende Komponenten zur oberen Konfig ändern:

Mainboard würde jetzt: MSI Z87-G55 (7821-010R)
Graka würde jetzt: ASUS HD7770-2GD5, Radeon HD 7770 GHz Edition, 2GB GDDR5
Netzteil würde jetzt: be quiet! Straight Power E9 400W ATX 2.31

CPU würde der Xeon E3-1245v3 bleiben, da ich überlegt habe, dass ich die iGPU nutzen könnte, falls CAD garnicht oder nur sehr schlecht über die 7770 läuft. Das ist ja auch nicht unbedingt so unwahrscheinlich, da die 7770 einfach ein Consumer Graka ist.. Für die iGPU des Xeons kann man bei Intel nach Registrierung einen extra Treiber runterladen. Der ist für CAD-Anwendungen optimiert. Falls ich dann aber irgendwann doch mehr CAD nutzen sollte und das nicht ganz flüssig laufen sollte, wollte ich mir mit dem Mainboard die möglichkeit offen halten, eine zweite Graka einzubauen, z.B. eine nVidia Quadro K600. Deshalb brauch ich jetzt doch ein Z Mainboard, dass die PCIe-Lanes auf zwei x16-Slots aufteilen kann, aber eben auch ein SLI-fähiges Board ist. Dann könnte ich einfach zwischen beiden Monitoren je nach Anwendung wechseln. Denkt ihr das klappt alles so, wie ich mir das vorstelle?
 
Warum hast du jetzt ein H87er Board gegen ein Z87 Board getauscht? ...Ich würde dir ein Asus H87er C2 Board empfehlen, dann hast du kein Problem mit dem Chipsatz Bug.
 
Ich wollte ein Z87er Board da ich das denke ich für die Möglichkeit brauche beide Graka irgendwann einbauen zu können, also die 7770 und die k600, um dann beide über zwei verschiede Monitore zu nutzen. (Siehe oben)
 
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