Korrektes Wissenschaftliches Arbeiten

Prom07

Lt. Commander
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März 2008
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Moin Leute!
Ich hätte mal eine kleine Frage, ich hoffe ich störe nicht. =)

Und zwar muss ich eine Seminararbeit über die Herrschaftsformen bei Platon und Aristoteles schreiben. Ist ja eigentlich gar nicht das Problem, die Unibibliothek gibt da auch nen paar Kommentare und Interpreationen her, aber mich plagt da kleines Problem in der Zitierweise.

Und zwar bin ich mir nicht sicher in welchem Rahmen ich korrekt Literaturquellen anbringen muss.
Ich mein fängt das jetzt wirklich schon bei Geburtsjahr- und Ort an?
Das wird quasi in allen Quellen die man so findet einfach als vorausgesetzt angenommen, und in Büchern die ich mir ausgeliehen habe, wird lediglich auf das Werk Bezug genommen.

Kann ich also schreiben"Platon wurde 312 v. Chr. geboren" oder muss ich tatsächlich für so nen Zeug, was nicht direkt Bezug auf das Thema meiner Arbeit nimmt eine schriftlihe Literaturquelle nenen?

Blöde Frage vielleicht, aber irgendwie habe ich gerade einen Blackout,

Grüße

Prom07
 
Jede Unis/FH hat Vorschriften zu Zitierweisen, Quellenangaben und Formatierung von wissenschaft. Arbeiten (die leider nicht einheitlich sind), die solltest du dir besorgen.

Oder ist es für die Schule? Dann google mal nach "zitierweisen".

http://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Du musst fremde Gedankengänge und Ideen, auch wenn Sie von dir umformuliert wurden, belegen. Gleiches gilt für wörtliche Zitate. Wann z.B. Platon geboren wurde fällt m.E. nicht darunter, das ist ein geschichtlicher Fakt.

Im vorliegenden Fall würde ich persönlich es so machen, dass Du bei einer Beschreibung einer berühmten Persönlichkeit, z.B. Platon oder Aristoteles, am Ende des beschreibenden Absatzes eine Fußnote setzt, in welcher Du einen kurzen Verweis anführst aus welchem (Lehr-)Buch Du diese Informationen hast. Damit bist Du in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Davon abgesehen ist dies sicherlich eine Frage für die dein Prof. bzw. Dozent der adäquate Ansprechpartner gewesen wäre und nicht das CB-Forum..
 
Wurscht wie - mach es über die ganze Arbeit hinweg einheitlich. Wenn die Leser der Arbeit wissen, wann Platon geboren ist, brauchst du das auch nicht in der Fußnote vermerken.
Das Geburtsdatum des vierten Schülers des zweiten direkten Schülers Platons, der vielleicht irgendeinen für deine Arbeit relevanten Furz hinterlassen hat, solltest du vielleicht mit einer Quellenangabe versehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sherman123 schrieb:
Wurscht wie - mach es über die ganze Arbeit hinweg einheitlich. ...

Wenn es eine Studiumsarbeit ist, dann gibt es genaue Vorschriften, und leider kein 'wursch wie'.

An meiner FH gab es die amerikanische Zitierweise (oder auch Harvard Zitierweise).

Bsp:
Der Begriff „Reformatio“ im ursprünglichen Wortsinn, als Rückbesinnung auf die Vorbilder früherer Zeiten, wurde als „Modeschlagwort“ (Wiesflecker 1986 : 201) immer mehr zerredet, so dass schließlich „jeder darunter verstehen konnte, was ihm als das beste erschien“ (Wiesflecker 1986 : 202).

Am Ende der Arbeit in der Literaturliste wird dann aufgezählt, aus welchen Wiesflecker usw. Quellen man zitiert hat. So wird dann dort eine Liste von Platons werken stehen, die man im text verwendet hat.

http://www.wissenschaftliches-arbeiten.org/zitieren/amerikanische-zitierweise.html

Anderen machen das mit einer kleinen Zahl² und als Fußnote am Ende der jeweiligen Seite. Ein Abweichen vom Standard führt zu herbem Notenabzug.

Der Prof/Dozent wird genaue Infos darüber haben, wie zitiert werden soll. Sollte es für die Schule sein, dann ist das evtl freier, da kann dann die Lehrkraft helfen.
 
Zum Thema, was du belegen musst:

Stell es dir einfach mal so vor. Du bist Herr X und bekommst so ein Paper in die Hand von Herr Y. Herr X kennst Herr Y nicht und glaubt ihm ohne Beleg kein Wort. Also muss Herr Y alles was er niederschreibt belegen. Daran erkennt Herr X, dass Herr Y sich Arbeit gemacht hat und auch Ahnung zu haben scheint.

Kurzum: Alles was du referenzierst ist zu belegen. Ob jetzt durch ein Vgl. am Absatzende, direkter Verweis im Satzkontext, direktes Zitat oder indirektes Zitat.
Deine EIGENEN Schlussvolgerungen natürlich nicht.

Manche Professoren haben ihre eigene Vorstellung davon, ob man eher mit Vgl. als Fußnote oder die Quelle direkt im Satz angeben soll.
Sollte es keine Vorschrift bei euch geben empfiehlt sich Rücksprache mit dem Professor zu halten.
Edit: Achja, falls Schule, frag deinen Lehrer :D
 
Bin schon anner Uni ^^ Als Rechts und Wirtschaftswissenschaftler über Platon und Aristoteles zu schreiben entspricht nur nicht gerade dem gewöhnten Umfeld - Wenns um was anderes geht, zitier ich halt erst ne Legaldefiniton und nähere mich so dem Thema an..

Aber Danke erst mal für Eure Hinweise und für Eure Hilfe!
Ich denke mal ich werde einfach noch mal in die Biblothek gehen und mir nen Buch "Berühmte Philosophen im Überblick" oder so besorgen =) Da müsste ich dann ja eine verlässliche Zitierquelle haben.
 
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