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Kostenloses einfaches VPN?

aluis schrieb:
Das würde in der Szene sofort Runde machen, wenn da was gemauschelt wird.
Man muss nur das Netz selbst infiltrieren. Wenn man da zentrale Punkte hat, wo schön die Daten zusammenlaufen wie bei Pseudo-VPNs, dann ist das noch viel lukrativer die Ressourcen dafür zu verwenden.
 
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aluis schrieb:
Nein, die Verbindung ist HTTPS verschlüsselt, da kann keiner "reinschauen".
Nur um mal auf diesen Punkt einzugehen. Natürlich kann man da "reinschauen" und das ohne großen Aufwand, da nicht alles verschlüsselt wird.

Der Aufbau einer HTTPS Verbindung startet mit einer unverschlüsselten "Client Hello" Nachricht. In dieser steht u.a. unverschlüsselt der Domainname von dem Webserver/Dienst drin, den du gerade aufrufst. Erst danach erfolgt der TLS Handshake.

Ursprünglich sollte mit TLS 1.3 die "Client Hello" Nachricht verschlüsselt werden, wurde aber im letzten Moment gecancelt. Dann gibt es noch ESNI oder ECH aber nichts davon hat sich bisher durchgesetzt.

Dadurch wissen die VPN- Internetprovider mehr als es den meisten lieb ist.
 
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Möchte noch den Opera mit erwähnen. Hier ist VPN mit dem Standardumfang "Optimaler-Standort, Europa und Nord- und Südamerika" kostenlos mit dabei. Wer mehr benötigt, kann es auch optional kostenpflichtig dazubuchen.

Mit VPN ist zu beachten, dass die Reise auch um die Welt gehen kann und dadurch deine Internetgeschwindigkeit sich verschlechtern kann. Zudem gibt es bestimmte Dienste, wie z. B. Online-Banking, die dann nicht mehr funktionieren. Für Webseiten, die in Deutschland gesperrt sind, kann es ggf. auch Sinn machen.

Genaugenommen bekommst du damit keine Sicherheit. Es geht in erster Linie nur darum, deinen Standort zu verschleiern und keine privaten Daten wie z.B. deine IP-Adresse weiterzugeben. Wer nichts Gutes im Sinn hat, der nutzt auch solche VPN‑Verbindungen, damit er seinen Standort und seine IP verschleiern kann. Solltest du irgendwelche dubiose Seiten aufsuchen, wird dich VPN nicht vor Trojanern oder Viren schützen.
 
43 Kommentare seit dem der TE den Thread erstellt hat und es entbrennt ein VPN Streitgespräch - fantastisch

Ironie off

Meldet sich der TE noch mal oder ist es ein gutes Beispiel für einen Honey Pot 🍯 legen?
 
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der ist vergrault..... 😂🤣😂🤣
 
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nutzerbename schrieb:
Ich kenn mich gar nicht aus, mir wurde von einem Bekannten geraten, aus Sicherheitsgründen ein VPN zu installieren.

Das war kein sehr guter Rat. Kurze Antwort: Kannst Du dir sparen, das erhöht nicht deine Sicherheit, das ist maximal ein weiterer Angriffsvektor.

Sofern du also nicht mit deinem Rechner regelmäßig beispielsweise in öffentlichen WLANs (bspw. Hotels) unterwegs bist, kannst du dir ein VPN schenken.
 
.one schrieb:
Deine Gegenseite ist in dem Fall der VPN-Anbieter.
mchawk777 schrieb:
Wenn sie überhaupt jemals korrekt war. 🤷‍♂️
aluis schrieb:
Natürlich kann das ganz viele Sicherheitsvorteile haben, wenn die Gegenseite meine IP nicht kennt.

Wisst ihr was witzig ist? Jeder Website kann auch durch das VPN eure Reale öffentliche IP ermitteln!

WebRTC ist da das Stichwort für :>
Soviel zum Thema mehr Privatsphäre durch VPN.

Und @nutzerbename - VPN erhöht deine Sicherheit nicht, maximal deine Privatsphäre, aber selbst die ist je nach Anbieter eh fürn PoPo, denn der kann alles sehen, mitloggen und auswerten, wo du hinsurfst etc.
Er kann zwar durch HTTPS idR zwar den Datenverkehr nicht mitlesen, solange er nicht einen Man in the Middle Angriff macht, aber tbh - ich würde das ohne absolute Notwendigkeit gar nicht über VPN Nachdenken und wenn dann nur per eigenen Server, den man selbst kontrolliert.
 
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Also mir persönlich reicht der VPN von Proton im Vivaldi Browser, oder alternativ, aber auf 50GB festgelegter von Firefox
 
TorenAltair schrieb:
Woran genau ist es offensichtlich? Wenn der Bekannte ein VPN zur Sicherheit empfohlen hat, und der Bekannte Ahnung hat, ist genau diese Art von VPN gemeint. Es kann also auch sein, dass der TE das einfach nicht verstanden hat. "offensichtlich" ist das also nicht wirklich
 
Da hat einer wohl die Radiowerbung von NordVPN gehört :freak:
 
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Also da der OP hier (a) schon alle seine Antworten gefunden oder (b) kein weiteres Interesse hat werde ich meine Freizeit auch sinnvoller verwenden. Mittlerweile sind ausreichend viele gute Antworten zusammengekommen, dass auch alle Mitlesenden sich erschließen können, dass VPNs "die Sicherheit" nur in wenigen Fällen verbessern und in vielen Fällen deutlich verschlechtern und es daher sehr auf den Anwendungsfal ankommt.

Ciao Kakao :)
 
aluis schrieb:
Nicht ganz, für ein Abmahnanwalt oder die Polizei ist hier Schluss
Du denkst also das der VPN Dienstleister die entsprechende ip des Verursacher für sich behält, auch wenn er die Kosten des abmahnanwaltes aufgebrummt bekommt?
Das hat jeder vpn Dienstleister in den agb klar definiert. Bei Illegalen Aktivitäten wird die anonyme ip der Behörden bekannt gegeben.

Ich vermute der Beitrag von @nutzerbename ist nur ein Test eines inflatulenzer der schauen will wie seine versteckt Werbung ankommt.
 
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chrigu schrieb:
Du denkst also das der VPN Dienstleister die entsprechende ip des Verursacher für sich behält
Lass ihn doch in seinem Glauben, dass seine "Szene" scheinbar mehr weiss, als wir
 
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aluis schrieb:
Nicht ganz, für ein Abmahnanwalt oder die Polizei ist hier Schluss. Mein VPN-Anbieter aus Panama stellt mir einen Server in der Schweiz. Das würde in der Szene sofort Runde machen, wenn da was gemauschelt wird.

Niemand in "der Szene" weiß irgendwas, bis es irgendwann zu einem Gerichtsverfahren und es sich raus stellt ob der VPN Anbieter loggt oder nicht und ob er bereit ist die IP raus zu rücken oder nicht, falls er loggt. Es gibt nur 1-2 Anbieter die bisher vor Gericht mussten und dort nachgewiesen haben dass sie nicht loggen. Die meisten Anbieter loggen zu Abrechnungszwecken.

TorenAltair schrieb:
Man muss nur das Netz selbst infiltrieren. Wenn man da zentrale Punkte hat, wo schön die Daten zusammenlaufen wie bei Pseudo-VPNs, dann ist das noch viel lukrativer die Ressourcen dafür zu verwenden.

Klingt fancy, ist in Deutschland aber nicht gerichtsfest. Selbst in den USA wäre es sog. "fruit from the poisonous tree", wenn es da nicht vorher Durchsuchungsbefehle usw gab, was für einen Betreiber in Panama schwierig werden dürfte.
 
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Viele werfen Sicherheit und Anonymität in einen Topf, dabei sind das zwei komplett verschiedene Sachen. Sicherheit kann gegeben sein, wenn auch die ganze Welt meine IP-Adresse kennt und Anonymität wird auch dann nicht erreicht, wenn niemand meine IP-Adresse kennt.

Sicherheit im Netzverkehr wird durch Protokolle und Verschlüsselungen erreicht. Anonymität hingegen fängt als erstes beim Surfverhalten an. Echte Anonymität wäre der Fall, wenn du im Netz tun und lassen kannst, was du möchtest und keiner das auf deine echte Person zurückverfolgen kann. Dafür darf als erstes dein ISP nicht wissen, welche Seiten du besuchst. Das kannst du mit nem VPN erreichen, wobei dein ISP dann weiß, dass du dich durchgehend mit VPN Server X verbindest. Aber auch dein VPN Anbieter darf darf nicht wissen, welche Seiten du besuchst, doch das muss er allein aus technischen Gründen schon tun.

Selbst wenn du auch das obige löst, hinterlässt du immer noch Spuren im Netz. Nicknames, Cookies, Surfverhalten usw. Packen wir das alles und mehr in die Kategorie Metadaten, die im Netz vegetieren.

Der Griff zu einem VPN-Service verlagert lediglich das Vertrauen hinsichtlich "blankes Wissen über besuchte Seiten" von deinem ISP zu einem Fremden.
 
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Fingerprinting ist in diesem Zusammenhang viel wichtiger. Da braucht es weder IP noch Provider zum identifizieren. Und der VPN ist dann auch ein Teil davon.
 
Ich schaue nicht so viel fern das ich zum Streamen ein VPN brauchen würde. Echt gute ausländische Filme die hierzulande nicht auf gängigen Plattformen laufen kann man auch auf DVD/Blueray besorgen. Die Sicherheit von was soll durch VPN erhöht werden ? VPN gaukelt eine andere IP vor, wenn es um illegale Internet Aktivitäten geht bietet auch VPN keinen Schutz
 
...und wie sicher ist der Tor-Browser?
 
Es gibt auch Straftaten bei denen Ermittler hohen Aufwand betreiben um Ermittlungserfolge vorzuweisen. Auch wenn um Drogenhandel oder etwa Kinderpornagraphie geht über das Darknet kommt es manchmal dazu das Täter ermittelt werden. Etwa wenn verdeckte Ermittler eingesetzt werden die testweise Drogen kaufen. Davor schützt auch kein Tor-Browser
 
Lansky schrieb:
wie sicher ist der Tor-Browser?
Eine gewisse amerikanische Behörde kontrollierte bzw betrieb zu den Leaks des Herrn Snowden rund 50% der Exit-Nodes. Wer diese kontrolliert hat alles.
 
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