News Künstliche Intelligenz: Metas 5-Gigawatt-Datacenter würde Manhattan einnehmen

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Ich bin ein wenig erstaunt, dass man das ganze an einem Standort baut. Bei Naturkatastrophen/Terroranschlägen ist man komplett aufgeschmissen und das gesamte Werk fällt aus. Baut man so etwas nicht mehr segmentiert auf?

Das auf dem Bild gezeigte Solarfeld ist aber auch ein Tropfen auf dem heißen Stein. Da muss noch einiges mehr um den Standort angeordnet werden, damit der Energiebedarf ansatzweise gedeckt werden kann. Gaskraftwerke als Spitzenlastkompensation sehe ich als guten Kompromiss.
 
Ibitak schrieb:
Nach den Angaben der Webseite vom DualFluid Reaktor (ein deutsches Start-up, was nun in Kanada weitermacht) soll die KWh Atomstrom nur 2,7cent kosten, im Vergleich zu Kohle von 5,5cent und Gas von 7-9,5cent. Die Serienproduktion ist für 2034 geplant.
Wenn ich für jedes Projekt mit Whitepaper, fancy Website und selbstbeweihräuchernder Keynote, das das nächste Level von Brennstoffzellen hervorgesagt und wie diese den gesamten Verkehr und die Zukunft des Reisens verändern wird, einen Euro bekommen hätte, hätte ich in den letzten 3 Jahren sicherlich 30-35€ zusammen bekommen.
Dein verlinktes Projekt beschwört ein Deja Vu. Viel Meinung, wenig Inhalt.
Daran dann die gesamte Nuklearindustrie zu bewerten und wie geil die in Zukunft noch wird, ist realitsfern und zeigt eigentlich nur auf, wie scheiße sie zum aktuellen Stand ist.
 
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Hat er das Metaverse endlich aufgegeben??
 
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Ibitak schrieb:
Vielleicht helfen deinem fehlenden Glauben ein paar Fakten.

Nach den Angaben der Webseite vom DualFluid Reaktor (ein deutsches Start-up, was nun in Kanada weitermacht) soll die KWh Atomstrom nur 2,7cent kosten, im Vergleich zu Kohle von 5,5cent und Gas von 7-9,5cent. Die Serienproduktion ist für 2034 geplant.
In Kanada wollten die das Ding auch nicht haben, deswegen basteln die jetzt an einer Kiste in der Größe einer Waschmaschine irgendwo in Afrika.

Und wenn du schon über Fakten reden möchtest, wie ist den der Stand bzgl. Werkstoffen die bei dem heißen Salzen nicht im Nullkommanix weggammeln?
 
themk schrieb:
Wieso setzt du Zuckerberg mit Meta gleich?

Das würde ja nur Sinn machen, wenn er sämtliche Aktien halten würde.

(Er hat wohl 13,5%.)
Weil Zuckerberg als der oberste Entscheider für sämtliche wichtigen Entscheidungen verantwortlich ist?
 
@Ibitak
Dein Startup redet sich die Welt allerdings schön. Ob die die 2,7 Cent/kWh je erreichen werden? Ich glaube das irgendwie nicht. So schaut es nämlich aktuell hier wirklich aus:
1752602006647.png

Quelle

Die Grafik zur Bauzeit der Reaktoren kann man getrost ignorieren. Was interessiert heute, wie lange der Bau eines Reaktors 1950 dauerte? Die sind technisch mit modernen Reaktoren überhaupt nicht zu vergleichen. Auch sind die vielen Jahre an späteren Modernisierungsmaßnahmen nicht berücksichtigt.
Hickly Point C1 und C2 wurden 2013 genehmigt. Man geht davon aus, dass diese beiden Reaktoren erst irgendwann zwischen 2029 und 2031 fertig werden. Das ist eine Bauzeit von 16 bis 18 Jahre ab Genehmigung. Die Kosten werden heute auf knapp 50 Mrd. € geschätzt, also 25 Mrd. pro Reaktor, können aber noch weiter steigen. Darüber hinaus werden die Betreiber mit 100 Mrd. € von der Regierung subventioniert, da sich sonst das Vorhaben nicht rechnen würde.

Um zum Thema zurück zu kommen, Gaskraftwerke sind in den USA sehr günstig bei den Gestehungskosten. Vielleicht ist das sogar die günstigste Art der Stromerzeugung dort, da durch Fracking Unmengen an Gas zur Verfügung stehen.
 
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Ibitak schrieb:
Vielleicht helfen deinem fehlenden Glauben ein paar Fakten.

Nach den Angaben der Webseite vom DualFluid Reaktor...
Das ist doch nur Marketing-blabla. Die haben den Idealzustand aufgeschrieben, um Investorengelder zu bekommen.
Das wievielte Kernenergie-Startup ist das jetzt? Das drölfzigste? Wieviele davon gibt es noch?
Nicht mal Staaten haben bis jetzt alternative Kernreaktoren hinbekommen, und auch wenn man da noch so viel Geld drauf wirft, kann man es nicht erzwingen.

Allein die Tatsache, daß Suckerberg Gaskraftwerke bauen lässt, zeigt doch, wie kurzsichtig das Ganze ist.
Kernreaktoren sind auch nicht die Lösung. Für Kernfusion ist die Menschheit noch zu blöd. Wenn er regenrative Energie nutzen würde, hätte ich ein ganz kleines bisschen weniger ein Problem damit.

Auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: diese ganzen Schnösel, und alle die ihnen helfen, sollten lieber ganz genau darüber nachdenken, was sie mit ihrem Handeln bewirken. Wie es sich auf den Planeten auswirkt, und auf die Gesellschaft.
Aber das machen sie nicht. Sie sehen nur die vorgeblich positiven Seiten, über negatives wird gar nicht nachgedacht.
 
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Ibitak schrieb:
Vielleicht helfen deinem fehlenden Glauben ein paar Fakten.

Nach den Angaben der Webseite vom DualFluid Reaktor (ein deutsches Start-up, was nun in Kanada weitermacht) soll die KWh Atomstrom nur 2,7cent kosten, im Vergleich zu Kohle von 5,5cent und Gas von 7-9,5cent. Die Serienproduktion ist für 2034 geplant.
Anhang anzeigen 1638037
Das liegt vor allem auch daren, dass die Energieausbeute extrem hoch ist und dass im Prinzip kein Bergbau mehr nötig wäre, weil die weltweit vorhanden Kernbrennstoffabfälle nahezu restlos weitergenutzt werden können und für mehrere tausend Jahre reichen würden, nur Fusionsreaktoren wären noch besser.

(Bla)
Na, juckt der Dunning-Kurger Nerv wieder? Tolle Folien hast du da. Kommen sicher gut an, außer in der Realität.
 
@Faint Nichts ist praktischer als eine gute Theorie.
Immerhin gab es sogar für den Bau und die praktische Anwendung der Atombombe großen Beifall in den westlichen Medien, sogar mit mehreren Oscars (Oppenheimer) hat man diese "großartige Errungenschaft" der Menschheit gewürdigt.
Aber wenn es um neue Ideen zur friedlichen Nutzung geht, rümpfen viele in unserem Land unverständlicherweise die Nase.

Die Physikerin und Wissenschaftsjounalistin Sabine Hossenfelder hat sich zu den Vorurteilen über Kernernergie in einem YouTube-Video gewidmet auf ihre sehr unterhaltsame und anschauliche Weise (es können auch deutsche Untertitel eingeblendet werden). Sie räumt mit vielen Falschinformationen auf und bringt auch die Menge der Abfälle in ein anschauliches Maß.
 
Ich finde, wir stehen am Anfang einer neuen Ära. KI ist längst nicht mehr nur ein Werkzeug, sondern ein selbstlernender Partner. Mit dieser Rechenkraft beginnen wir, Evolution neu zu denken. Schon jetzt eröffnen sich Forschungshorizonte, von personalisierter Medizin bis hin zu nachhaltiger Energieplanung, die pure Fantasie waren.
 
Ibitak schrieb:
In den 1950er und 60er Jahren, als Deutschland auch in Windeseile ein Endlager im stillgelegten Bergwerk Asse baute. Ja, wenn man keine Umwelt- und keine Arbeitsschutzauflagen kennt, dann geht alles schnell, aber man geht dann dabei eben auch über Leichen. Wir bauen in Euramerika deswegen so wenig seltene Erden ab, weil wir uns nicht erlauben, Arbeitermassen auf einen Todeszeitpunkt kurz vor Rente einzustellen, wie das in China der Fall ist un dunter Adenauer mal der Fall war. Deswegen sind Olkiluoto 3, Flamanville 3 sowie Hinckley Point C (1&2) teurer und brauchen mehr Bauzeit als Taishan 1 & 2, aber in Taishan gibts eben auch ein Zentralkommitee, das seinen Zensurfinger auf die Presseerkenntnisse legen kann.

@ Metas Gaskraftwerk

So wie ich das lese, muss das nicht für die Grundversorgung sein. Eventuell ist das nur das Backup-Kraftwerk für den Fall einer Netzstörung.
 
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MacMarathoni313 schrieb:
Auch wenn die Analogie natürlich nie passen kann - dennoch erinnert mich dieser Größenwahn, diese Egalisierung sämtlicher ökologischer Prämissen daran, das sich da eine "Elite" wähnt, die sich einfach alles erlauben kann und wo Nachhaltigkeit, die allen zugute käme, keine Rolle spielt.

Vergleiche den Zubau von Kraftwerken aktuell und auch in den vergangenen Jahren in China mit dem in den USA. Dazu findest du genug Statistiken schnell selbst online.

Die Realität ist, dass die Verarbeitung von Materie deutlich mehr Energie kostet als KI. Eine KI Anfrage kostet zwischen 0,3 und 3 Wh. (Video-Modelle sind aber deutlich teurer. Und entsprechend langsamer da mehr Rechenzeit notwendig.)

Im Vergleich dazu: Ein 6 Liter auf 100km Auto (bei 100km/h) verbraucht pro Kilometer rund 500 Wh. Das entspricht rund 300 Wh pro Minute bei 100km/h. Jetzt kann man sich überlegen, wie viele Interaktionen man als KI Nutzer pro Minute, Stunde, Arbeitstag etc wirklich schafft. Wenn man von einer Interaktion pro Minute ausgeht (was unrealistisch hoch ist, die Realität dürfte eher bei 1 alle 10 Minuten auf den Tag gerechnet liegen) landet man bei Nutzung der besseren Modelle (bspw GPT 4) derzeit also bei 1% des Verbrauchs einer 100km/h Autobahnfahrt. Wohlgemerkt ist das pro Zeiteinheit. Das heißt, die Autofahrt wird auf Dauer das 100 (bis 1000) fache an Energie kosten, egal wie lange sie ist.

Um den Bogen zurück zum Anfang des Posts zu spannen: Da China eine große verarbeitende Industrie hat, wird dort entsprechend mehr Strom verbraucht. Dessen Produkte aber landen bei uns zuhause durch nahezu jede Amazon-Bestellung. Man kann sich also fragen, weshalb wir bei KI so genau hinsehen, nicht aber bei unserem eigenen Konsum, oder den Produkten unserer eigenen Industrie - seien das KFZ oder Maschinen zur Bestückung von Fabriken in China und andernorts.
 
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Da die Frage der Sinnhaftigkeit solcher Investitionen die meisten Nutzer beschäftigt:

Hier Michael Dell (Gründer von Dell) zu der Frage, ob es Sinn macht größere Summen in KI zu investieren.


Seiner Schätzung nach entsprächen die rund 50 Milliarden, die Meta jetzt in KI Zentren investiert nur 1,25 bis 2,5 Prozent dessen, was global mit Sinn machen würde. (Er nennt 2000 bis 4000 Milliarden als seiner Einschätzung nach sinnvoller Investition pro Jahr.)

Wohlgemerkt ist das nicht irgendjemand, sondern jemand der Einblick in eine größere Firma hat die KI nutzt um Produktivitätssteigerungen zu erzielen.
 
Ich hatte gerade eine interessante Diskussion mit einem guten Freund.

Er meinte, dass diese "Superintelligenzen" für viele Menschen so faszinierend sind, weil sie sich insgeheim einen neuen "Gott" wünschen - eben den weisen Übervater, der immer die Wahrheit sagt und auf alle Fragen eine Antwort hat.

Und genau den wollen jetzt einige Superreiche Amerikaner "bauen", getreu dem Motto: den besten Gott hat der, welcher ihm am meisten Dollar-Scheine opfert.

Selbstverständlich hat das, was sich aktuell "KI" schimpft, absolut nichts mit einem mitfühlenden, weisen Geist zu tun, im Gegenteil: es ist stumpfe Statistik, welche basierend auf einer riesigen Internet-Ursuppe Wörter und Bilder umorganisiert und neu zusammenwürfelt - ohne jegliche Fantasie / Vision / Verständnis.

Aber die BigTech haben einfach die Billionen Dollars, die sie ausgeben müssen (wer will schon Steuern zahlen?) und naja, zumindest die Kraftwerke für die ganzen Rechenzentren lassen sich ja auch zukünftig - wenn der AI-Hype vorbei ist - gewinnbringend für andere Zwecke nutzen.
 
Solange wir weiter zulassen, dass unsere Jugend (und die Erwachsenen sowieso) vor ihren mobilen Endgeräten geistig verarmen, menschliches Interagieren verlernen und Werbung, Propaganda und Falschinformationen konsumieren auf „sozialen“ Medien - den ganzen Tag - ist die Menschheit ohnehin verloren.

Davor rettet uns auch eine KI nicht. Im Gegenteil. Bei der derzeitigen Deregulierung und dem Mangel an internationaler Kooperation sehe ich eher eine sehr realistisches Szenario, dass eine KI in nicht allzu ferner Zukunft ihre sich für genial haltenden Erschaffer entmächtigt und den Laden hier übernimmt um effizienter zu werden. Wer dann bei KI gesteuerten Drohnen mit Gewehren oder Sprengladungen noch nicht an Terminator denkt, ….
 
Oh gott... "fünf" ....5 was ? Giga-Watt ??

für...Ai, so groß wie...was ? manhatten ?
So langsam nimmt das leicht Irre blüten an...

meine Meinung - ich glaub das scheitert gar nicht mehr an der Rechenleistung - wir brauchen nur ne intelligente programmierung...

https://www.tomshardware.com/tech-i...demonstrate-llama-2-llm-in-extreme-conditions

Llama-2 aufm Pentium2 mit 350 Mhz - comeone
"stellt euch vor was die mit 1000 Mhz pentium3 machen könnten ? Oder nem pentium 4 ?? oder Pentium 5 ??? "woooow"

Eins meiner Lieblingsbeispiele : Ersten Playstation2 Games vs so die letzten Playstation2 Games die rauskamen - fast 10 Jahre zwischen und die Games sahn aus wie von einem anderne Planeten...
Man hat einfach gelernt, mit den Resourcen umzugehen die man hatte - PS2 konnt man halt nicht upgraden = das muss gehn, mit dem was man hat - und man hat echt kleine Meisterwerke rausgeholt.

Scheiterte nicht an der Hardware...
 
FrozenPie schrieb:
So viel von allem... Aber für was genau? Welcher Nutzen steht am Ende?
Mehr Profit im Management bleibt immer das Ziel ... Abbau von Arbeitsplätzen und Verschlechterung im Kundensupport bleibt dann als Konsequenz.

Die aktuelle "KI" bleibt weiterhin nur ein schneller Scanner und ein Nachplapperer, von Jenem was er am meisten mitbekommt. Ob das gut für die Menschheit ist, wird sich weisen.

So wie z. B. Ende der 80er/90er eine Sprachweiche alias IVR in der Telefonie "hipp" war, so muss es aktuell bei größeren Kundenservicestellen eine KI sein. Für Massenbuchungen in Ordnung, aber man sollte hier deutlich abwägen.

Fairerweise muss man aber auch sagen, dass es daran liegt, dass ein fachtauglicher Nachwuchs immer mehr fehlt und den Firmen teilweise nichts anderes übrig bleibt.

Die junge Generation Z halte ich auch nicht immer unwillig.
Teilweise setzt man heutzutage mehrere solcher Leidensgenossen ohne Ausbildung oder einer größeren Einweisung oder gar guter Bezahlung an neue Software oder Prozesse hin und es gilt das Prinzip "friss oder stirb" - dass in Folge viele Junge unmotiviert damit immer wieder wechseln, kann ich nachvollziehen, denn auf solche "Erfahrungssammlungen" kann man gerne verzichten. Damit leiden die Qualitätsmerkmale einer Firma noch mehr.

Somit wird es in vielen Bereichen immer schlechter und die Firmen versuchen das auch manchmal mit einer Verkleinerung des Portfolios zu kompensieren.
 
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