Ich persoenlich, nach 4 Wochen Kurzarbeit (also vier Tagen Arbeit in meinem Fall

), kann erstmal hier ein kleines Zwischenfazit abgeben...
Ich kann die, die sich beschweren selber nicht in Kurzarbeit zu sein, durchaus verstehen.
Es ist halt die Frage der eigenen Persoenlichkeit und der Arbeit selber, ob die Arbeit ein "Ich muss arbeiten", oder ein "Ich darf arbeiten" ist.
Anders ausgedrueckt: Ob man Spass an der Arbeit hat, oder die Arbeit ein reiner Zweck ist.
Ich persoenlich bin da durchaus zwiegespalten. Mein Arbeitsbereich ist sehr "offen", da meine IT Qualifikatenen eher generalistisch sind.
An einem Tag stehe ich in einem Netzwerkraum und tausche Switche und Verkabelung aus. Am naechsten kann ich schon Stundenlang mit Kollegen in Australien telefonieren um deren Telefonanlage einzurichten. Und einen Tag spaeter plane ich die WLAN Ausleuchtung einer 10.000 m2 Werkshalle.
Und das sind nur die geplanten Arbeiten.

Eine Kundenanfrage kann schnell dafuer sorgen das ich in der Buchhaltung ein Faxgeraet reparieren muss
Da gibt es natuerlich Bereiche bei denen mir die Arbeit keinen Spass mach. So mag ich es zB nicht viel zu Telefonieren. Paradox, wo ich doch auch Telefonanlagen betreue
Im grossen und Ganzen habe ich aber Spass an der Arbeit, und fange an es zu vermissen. Ich merke dass ich mich zusammenreissen muss um zumindest einen grundlegend geregelten Tagesablauf zu behalten.
Und ich vermisse unsere Bueroathmosphaere, die trotz Grossraum aufgrund der Kollegen einfach Spitze ist.
Ich mache mir persoehnlich, auch trotz 20% Arbeit aktuell, noch keine Sorgen um meinen Job. Unsere Firma ist breit und international aufgestellt, und ich bekomme mit das viele, auch teure Projekte, sowohl lokal als auch International, im Moment noch normal weiter laufen. Wenn wieder etwas Normalitaet einkehrt wird es vermutlich umso mehr Arbeit geben.