LAN Diagnose Tool

Knighty schrieb:
Ist die Reihenfolge beim Auflegen beachtet worden?

Hab ich auch gedacht.. Oder einmal A und einmal B.

Aber da es drei Monate funktioniert hat und der Test i.O. war, spricht es ein wenig dagegen...
 
KCX schrieb:
2x CAT6a [...] Laufen bei mir seit 2 Jahren ohne Mucken
Meine hier verbauten Dosen habe ich im Haus meiner Eltern vor ~10 Jahren verlegt ... 8 Stück, laufen seit eh und je einwandfrei mit GBit-LAN ;)
Ergänzung ()

KCX schrieb:
Aber da es drei Monate funktioniert hat und der Test i.O. war, spricht es ein wenig dagegen...
Der Test ist wie gesagt immer noch i.O.
Kein Fehler.
 
Crys schrieb:
Ergänzung ()

Ja, da ist des erste was beim durchtesten sonst aufgefallen wäre
Auch nach TIA-568A bzw B?
 
Danke an alle und sorry für meine Kurzen Antworten ... komme gerade nur nicht mehr hinterher :D

Ich schau mal das ich die Dosen neu auflege und melde mich dann wieder ....

... wenn Ihr noch eine Idee habt, gerne her damit :daumen:
Ergänzung ()

Knighty schrieb:
Auch nach TIA-568A bzw B?
Klar, ist alles nach A verkabelt.
 
Naja, zumindest leihweise nen Smart oder Managed Switch dranhängen zB wäre noch ne Idee :D

Kabelfehler.PNG
 
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Reaktionen: Crys und KCX
Du hast aber schon Cat.6 Installationskabel mit mindestens AWG24/1 als Querschnitt verwendet, oder?
Cat.6 S/UTP ist eher bei Patchkabeln üblich. Die lassen sich nicht sauber auf LSA Dosen auflegen.
 
Crys schrieb:
Die theoretische Übertragungsrate von 1GBit/s ist aber möglich. Natürlich habe die die Geräte auch direkt miteinander verbunden, dabei kann ich ~120MB/s kopieren.
Wenn es bei einer Direkt-Verbindung geht, ist es offensichtlich, dass mit dem Kabel und/oder den Adern etwas nicht stimmt. Wenn du alle Adern neu auflegst und die Probleme bleiben, dann wechsel am Patchfeld/Dose/Stecker mal den Port bzw. den Stecker, um etwaige Defekte auszuschließen. Hilft auch das nicht, stehen die Chancen gut, dass dein Kabel irgendwo nen Kabelbruch, o.ä, hat.


Mal so nebenbei gefragt: Ist das ein Verlegekabel oder ein Patchkabel? Catx beschreibt nur die elektrischen Eigenschaften (bzw. die erfüllten Standards) und xTP sagt nur etwas über die Schirmung aus.
 
Erst mal vielen Dank euch allen, für die vielen Tipps und Idee :daumen:

Knighty schrieb:
Naja, zumindest leihweise nen Smart oder Managed Switch dranhängen zB wäre noch ne Idee :D
Wusste nicht, dass das schon in Switches ab 20€ geht ... beim nächsten Einkauf auf jeden Fall im Hinterkopf.

bender_ schrieb:
Du hast aber schon Cat.6 Installationskabel mit mindestens AWG24/1 als Querschnitt verwendet, oder?
Raijin schrieb:
Mal so nebenbei gefragt: Ist das ein Verlegekabel oder ein Patchkabel?
Nein, ich habe in diesem Fall absichtlich Patchkabel gewählt. ich hatte hier ein paar sehr enge Kurven, bei welchen in vergangen Aktionen die Erfahrung gemacht hatte, dass die Verlegekabel, die voll Adern haben, dabei leicht reisen oder brechen.
AWG Standard steht nicht auf dem Kabel, aber es hat 0,27mm², also eher sogar AWG23.

Baalthorun schrieb:
Die Treiber der Intel NICs können auch bis zu einem gewissen Grad die Kabel messen. Hab damit mal ein defektes Verlegekabel gefunden, weil das Tool mir recht genau angezeigt hat auf wieviel Metern ein Schaden bestand. [...]
Genau so etwas habe ich gesucht, bzw. gemeint, als ich im allerersten Post nach einem Tool gefragt habe :daumen:
Im PC habe ich intern und per PCIe nur Realtek Adapter, bei denen das wohl nicht geht. Im NAS habe ich sogar auf dem ASRock Rack E3C236D4U Board "2 x RJ45 GLAN by Intel i210 Management-Port (RJ-45)", also sollte ein Auslesen mit diesem auch möglich sein!? Nur wie ist das (am besten unter Linux) möglich?


Zur Lösung:
Ich hab beide Dosen neu aufgelegt (da merkt man erst mal wie alt man ist). Hat nichts gebracht, dass Verhalten war gleich.
Dann habe ich ein LAN-Kabel geteilt, in die Dosen gesteckt, bei einem Kabel immer die Paare miteinander kurzgeschlossen und bei dem andere anderen Kabel an den Paaren jeweils den Widerstand gemessen: 7,2 bis 7,4Ohm (bei 9V DC, nach Tabelle entspricht das ca. 40m Leitung ... wenn man 2x Stecker-Widerstand berücksichtigt kann das schon passen).

... ich habe die Geräte getauscht und getauscht und dann etwas festgestellt, mein Problem hat viele Ursachen:
1.) Windows Bug
2.) defekter Router, bzw. Bug (?)
3.) defekter Switch

1.) In Windows ist es so, dass man 2x das LAN Kabel ausstecken muss (softwaretechnisch den Adapter deaktivieren nützt nichts), damit er automatisch die richtige Geschwindigkeit und Duplex bestimmen kann. Deshalb habe ich öfters fälschlicherweise nur 100MBit/s angezeigt bekommen, obwohl GBit möglich gewesen wäre.
2.) Meine Fritzbox 7560 scheint einen Bug zu haben, er schaltet immer mal wieder die LAN Anschlüsse auf 100MBit runter (Neueste Software ist installiert). Aber auch wenn die Fritzbox GBit an den LAN Anschlüssen anzeigt, dann ist dieses (wie im eingangs Post beschrieben) sehr schwankend. Die Anschlüsse scheinen defekt zu sein oder es ist ein Software Bug ... das Gerät ist/war/und wird aber auch immer extrem heiß ...
3.) Der Switch, der auf der NAS-Seite installiert war scheint defekt zu sein. Wenn man (nur) ein Kabel mit diesen verbindet, wird das Netzwerk instabiel, die gesamte Verbindung (auch die nicht über das Switch gelaufen ist. Seit ich das Switch nicht mehr angeschlossen haben hat sich auch der Rest gebessert.

Ich habe nun am Router nur einen GBit-Switch angeschlossen, von diesen geht es zur besagten Leitung, direkt zu meinem PC. Es werden jetzt konstant GBit erkannt. Netio pingt zum NAS (am Switch angeschlossen) immer mit 113MB/s an. Ich habe nachtsüber einen Schreibtests gemacht (NAS <-> PC) und bei ~1,5TB konstantem Traffic eine Übertragungsrate von 109MB/s ... und das von/auf normalen HDDs, also perfekt. Kein einziger (nennenswerter) Einbruch in der Übertragungsgeschwindigkeit


Ich werde mir jetzt einen neuen GBit-Switch kaufen und an der Fritzbox noch ein bisschen probieren, was da kaputt ist.
Kann mir aber noch jemand zu Baalthoruns Idee weiter helfen, dass ich die managed LAN-Funktion des NAS nutzen kann? Ich stehe da gerade auf den Schlauch ...
 
mit dem i210 funktioniert dies genauso. Bisher habe ich das aber nur unter Windows genutzt. Ob eine Nutzung unter Linux über die CLI möglich ist, kann ich dir leider nicht sagen.

Wenn du dein Problem nun gelöst hast, brauchst du dies nun überhaubt noch? Klar nice-to-have und Forschungsdrang.. schön und gut. Aber der praktische Nutzen ist dann doch eher gering wenn du nicht gerade einen Fehlerfall hast.
 
Crys schrieb:
Nein, ich habe in diesem Fall absichtlich Patchkabel gewählt. ich hatte hier ein paar sehr enge Kurven, bei welchen in vergangen Aktionen die Erfahrung gemacht hatte, dass die Verlegekabel, die voll Adern haben, dabei leicht reisen oder brechen.
AWG Standard steht nicht auf dem Kabel, aber es hat 0,27mm², also eher sogar AWG23.
Solange Du Dosen, respektive Keystones, verwendet hast, die dafür geeignet sind, kann man das schon machen. Ansonsten ist das Pfusch und eine latente Fehlerquelle. LSA Leisten sind für flexible Leitungen nicht geeignet.
Deine sonstigen Symptome würde ich auf ein defektes Netzteil eines deiner Geräte und/oder einer Masseschleife zurückführen.
Ist ein Gerät mit Antennenanschluss (Fernseher, Receiver, Radio, o.ä.) in dein Netzwerk per Kabel eingebunden? Hast Du überall geschirmte Leitungen verwendet und den Schirm der Installationsleitungen auch sauber aufgelegt? Gibts nen Sternpunkt in deiner Verkabelung, der wenn ja auch sauber am Potentialausgleich angeschlossen ist?
 
Baalthorun schrieb:
Wenn du dein Problem nun gelöst hast, brauchst du dies nun überhaubt noch? [...] wenn du nicht gerade einen Fehlerfall hast.
Na, und wenn der kommt, dann muss es schnell gehen und ich werde sicher keine Zeit haben ... lieber in Ruhe sich mit potenzielen Problemen beschäftigen, als wenn es brenzlig ist. Eine Sicherung mache ich auch nicht erst, wenn Dateien verloren gegangen sind ;)

bender_ schrieb:
Solange Du Dosen [...] die dafür geeignet sind, kann man das schon machen. [...]
Habe ich, mache ich seit Jahren so.

bender_ schrieb:
Deine sonstigen Symptome würde ich auf ein defektes Netzteil eines deiner Geräte und/oder einer Masseschleife zurückführen.
Wieso das? Die LAN-Geräte-Netzteile sind alle in Ordnung (auch das vom kaputten Switch).

bender_ schrieb:
Ist ein Gerät mit Antennenanschluss [...] in dein Netzwerk per Kabel eingebunden?
Der Router!? Sonst fällt mir keines ein.

bender_ schrieb:
Hast Du überall geschirmte Leitungen verwendet und den Schirm der Installationsleitungen auch sauber aufgelegt?
Mit überall meinst du in dieser einen einzigen LAN-Leitung, in meiner Wohnung? Ja, dort sind an beiden Dosen (wie gesagt) alle Leitungen (inkl. Schirm) ordnungsgemäß aufgelegt.

bender_ schrieb:
Gibts nen Sternpunkt in deiner Verkabelung, der wenn ja auch sauber am Potentialausgleich angeschlossen ist?
Wenn überhaut, war das der Router, mit 5 Anschlussleitungen. Jetzt ist es der funktionierende Switch, natürlich ohne Potentialausgleich, da Desktop-Switch.

Baalthorun schrieb:
mit dem i210 funktioniert dies genauso. [...] Ob eine Nutzung unter Linux über die CLI möglich ist, kann ich dir leider nicht sagen.
Das wäre eben sehr interassant zu wissen. Ich weiß leider gar nicht wo bzw. nach was ich schauen soll ...
 
@Crys:
In manchem BIOS gibt es eine Einstellung, mit der man die Ethernet-Verbindung testen kann.
Hier: BIOS -> Integrated Peripherals -> Smart LAN ... Link detected: 1 Gbps, Cable lenght less than 10 meters ...
 
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