News Langzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?

Mein Smartphone lädt über Nacht immer.

Lädt halt bis 80% und der Rest dann nach Gewöhnung oder Wecker.

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BmwM3Michi schrieb:
ok 2,5-4% bei 500 Ladezyklen zwischen 30-80% ist jetzt weniger, als erwartet. Lohnt sich kaum.
Bei 2.500 Ladezyklen (tägliches Laden über 7 Jahre hinweg, was nicht so unwahrscheinlich ist, seit Smartphones länger Updates erhalten müssen). ist der Unterschied dann schon deutlich sichtbarer zwischen vollladen und nur bis 80 % laden. Das kann dann schon den Unterschied zwischen einmal Akku tauschen oder ersten Akku weiternutzen ausmachen.
 
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BmwM3Michi schrieb:
ok 2,5-4% bei 500 Ladezyklen zwischen 30-80% ist jetzt weniger, als erwartet. Lohnt sich kaum.
Da ich mich an den 30-80% Turnus gewöhnt habe, bleibe ich einfach dabei und nehme den Schoneffekt mit. Im Homeoffice ist es zugegebenermaßen auch deutlich einfacher, das Smartphone diszipliniert zu nutzen und laden.

Aber gut zu wissen, dass man sich bei dem Thema nicht mehr verrückt machen muss. Das reiht sich dann vielleicht wie SSD-Nutzung und wohl auch OLED-Alterung unter den Themen ein, um die man sich in den Anfangstagen der jeweiligen Technologien Gedanken machen musste, aber heute entspannt - vielleicht mit einer Prise Disziplin, die aber nicht gleich auf die Freude am Spielzeug durchschlagen muss - angehen kann.

In diesem Sinne lade ich weiter 30-80% auf allen Akkus, lasse meine SSDs nicht voll laufen, und würde meinen OLED-Monitor/TV (wenn ich einen hätte) seine Pflege-Intervalle machen lassen und statischen Dauercontent vermeiden, gebe jenseits dieser Grunddisziplin aber entspannter Bequemlichkeit und Freude am Spielzeug den Vorzug.
 
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Also die Schlussfolgerungen kann ich nicht ganz teilen, vor allem in Anbetracht von "nur" 500 Ladezyklen, die so ca einer Nutzungsdauer von 1,5 Jahren entsprechen. Üblicherweise trennt sich erst danach die Spreu vom Weizen, bis einem Jahr dürfte es gar keine Unterschiede geben und dann beginnt es erst langsam und beschleunigt sich dann immer weiter.
Also je nach Ladeverhalten nach dieser Zeit bis ca 4% Unterschied ist schon Einiges. Vor allem wenn es sich recht einfach vermeiden lässt. Vor allem wenn man ja sowieso zumindest irgendwo um die 10% vom Akku verliert, ganz unabhängig von der Strategie.
 
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Das Hauptproblem was ich sehe wenn ich meinen Akku tracken lasse. Ist das aufladen im Sommer am besten im Auto wenn es als Navi genutzt wird. Da ist das Problem das wenn man nicht aufpasst schnell bei 40 bis 43 Grad ist. Im Griechenlandurlaub 2 Wochen den Stress und der Akku hat 3-4 % Haltbarkeit verloren.
(Halt es immer in die Lüftung mit Klimaanalge beim Aufladen, oder am Strand in der Kühlbox Laden wo das Futter drin :D)

Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.

Schnellladung nutzte ich auch sind bei Samsung ja nur 25 Watt, aber auch nur bis 80 %. Lade das Teil eh auf Arbeit zum Mittag, dann reicht es auch bis nächsten Tag Mittag ^_^
 
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gaelic schrieb:
vor allem in Anbetracht von "nur" 500 Ladezyklen, die so ca einer Nutzungsdauer von 1,5 Jahren entsprechen. Üblicherweise trennt sich erst danach die Spreu vom Weizen
Guter Punkt. Ich fände so einen Test mit den diesjährigen Geräten interessant, der das nun in Kraft getretene EU Label (https://energy-efficient-products.ec.europa.eu/product-list/smartphones-and-tablets_en) mit einbezieht.

z.B.
mit dem iPhone A17 Pro Max => https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/smartphonestablets20231669/2402618

1.000 Zyklen

und dem Samsung S25 Ultra => https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/smartphonestablets20231669/2339789

2.000 Zyklen


Einfach auch um mal zu gucken ob und wie nah diese Angaben an der Realität sind.
 
Weyoun schrieb:
Das kann dann schon den Unterschied zwischen einmal Akku tauschen oder ersten Akku weiternutzen ausmachen.
Selbst wenn man nach 5 Jahren den Akku tauschen lassen muss/will/möchte und der z.B. 110€ kostet, reden wir über 0,07€/Tag.
Die Kosten sind so zu vernachlässigen, wie die Stromkosten der Nutzung.

Sparsamkeit ist gut und schön, aber ich (!) sehe hier absolut keinerlei Relevanz.
 
bAssI23 schrieb:
man lässt halt den Akku tauschen, wenn es erforderlich ist
Ist das so? Bin ich aber gespannt, ob du es auch so entspannt hinnimmst, wenn der Akku von deinem 1000 € oder teurerem Handy, nach 3 Jahren die Grätsche macht.
 
Chaosbreed schrieb:
Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.
Nur reduziert Kälte lediglich die Nutzbare Kapazität, Hitze beschädigt ihn aber effektiv.
Ergänzung ()

BobHB schrieb:
wenn der Akku von deinem 1000 € oder teurerem Handy, nach 3 Jahren die Grätsche macht.
Weil es ein Verschleißgut ist, wie Bremsscheiben im Verbrenner.
 
Chaosbreed schrieb:
Das Hauptproblem was ich sehe wenn ich meinen Akku tracken lasse. Ist das aufladen im Sommer am besten im Auto wenn es als Navi genutzt wird. Da ist das Problem das wenn man nicht aufpasst schnell bei 40 bis 43 Grad ist. Im Griechenlandurlaub 2 Wochen den Stress und der Akku hat 3-4 % Haltbarkeit verloren.

Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.

Schnellladung nutzte ich auch sind bei Samsung ja nur 25 Watt, aber auch nur bis 80 %. Lade das Teil eh auf Arbeit zum Mittag, dann reicht es auch bis nächsten Tag Mittag ^_^
auf die temperatur bezogen hoffe ich dass die neue kühllösung vom iphone 17 pro etwas abhilfe schafft
 
mmdj schrieb:
Gerade im Sommer ist der Hauptwärmeeintrag im Smartphone über den Bereich des Displays. Wie das gekühlt werden soll? 🤷‍♂️ Das wird erst die Zeit zeigen
 
knoxxi schrieb:
Selbst wenn man nach 5 Jahren den Akku tauschen lassen muss/will/möchte und der z.B. 110€ kostet, reden wir über 0,07€/Tag.
Die Kosten sind so zu vernachlässigen, wie die Stromkosten der Nutzung.
Es geht mir bei solchen Sachen nie um die Kosten in € sondern um die akkumilierten Ressourcen-Kosten.
Wenn ich es mir schenken kann, den Akku innerhalb der 7 Jahre Nutzungsdauer zu tauschen, dann ist das optimal. Dazu lade ich auch gerne den Akku immer nur bis 80 %.
knoxxi schrieb:
Sparsamkeit ist gut und schön, aber ich (!) sehe hier absolut keinerlei Relevanz.
Wäre ich ausschließlich sparsam, hätte ich mir wohl keine PV-Anlage für eine 5-stellige Summe angeschafft. ;)
 
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Ich werde nie und nirgends nur bis 80% laden. Das ist meines erachtens Schwachsinn, da muss die Technik der Akkus dann eben geändert werden. Bei keinem Akkuschrauber, Akku-Kettensäge, Freischneider und sonst. Werkzeug lade ich auf 80%, das gibt es bei Werkzeug nicht. Da kommt der Stihl-Makita-Bosch-Milwaukee...Akku ins Ladegerät und fertig. Und ein Handy hat eh wenig Leistung, dass die 80% in der Regel an einem Tag verbraucht sind. Wenn das Handy 3 Jahre alt ist, kommt es eh in die Weiterverwertung z. B. an die Tochter/Sohn, die haben damit immer Verwendung.
 
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Weyoun schrieb:
Es geht mir bei solchen Sachen nie um die Kosten in € sondern um die akkumilierten Ressourcen-Kosten.
Ja, völlig richtig, aber die Akkuzellen werden recycelt. Würden sie unwiederbringlich vernichtet, täte ich dir uneingeschränkt beipflichten.
 
Neodar schrieb:
In den meisten Fällen wird doch das Handy eh viel früher ausgetauscht, als sich ein ermüdeter Akku bemerkbar machen kann.
In den meisten Fällen (Leute) mag sein, ich bin aber so ein Kandidat der Handys/Tabs echt lange nutzt. Sturz und Wasser ist auch egal bei IP67-68, Updates gehen lang genug um keine lahme Schnecke zu haben bei den aktuellen Dingern (ja früher war das noch anders).

Einzig ab 2027 Modelle wo man wieder selber Akku tauschen kann, das wird dann nicht sofort gekauft weil teuer und unnötig, da meine Updates noch lange gehen, aber spätestens dann kann mir die Akkupflege egal sein, zur Not eben wie früher einfach neuen Akku rein wenn überhaupt nötig.

trotzdem ne gute Sache (ist ja nicht nur bei Handys etc so), zudem sind die Akkus von heute so gut geworden, merke ich eig überall, ob E-Bike, Handy, 18650er usw. Die vertragen alle mehr, werden kaum/nicht heiß höchstens warm und halten einfach lange vs ~8-10 Jahre zurück.
 
knoxxi schrieb:
Gerade im Sommer ist der Hauptwärmeeintrag im Smartphone über den Bereich des Displays. Wie das gekühlt werden soll? 🤷‍♂️ Das wird erst die Zeit zeigen
ganz ehrlich, solange man die kamera herausstechen lässt, dann kann man auch auf der unter seite einen grösseren kühler einbauen der fast die ganze breite des smartphones mitnimmt. der rand kann schmaler bleiben für den besseren griff. aber zwischen smartphone und der handfläche hat man immer etwas luft, genau dort könnte man etwas machen
 
mmdj schrieb:
solange man die kamera herausstechen lässt, dann kann man auch auf der unter seite einen grösseren kühler einbauen
Ein Kühler hilft aber nur bei vom Gerät bedingter Wärme, im worst case wird gedrosselt um die Wärmeexposition zu minimieren.
Kommt die Wärme von extern, wird es schon schwieriger.
 
SSD Freak schrieb:
Einzig ab 2027 Modelle wo man wieder selber Akku tauschen kann
Das wird bei den aktuellen, wasserdichten Modellen mit mehr als 80% Restkapazität nach 1000 Ladezyklen nicht der Fall sein. Also bei praktisch allen.
 
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knoxxi schrieb:
Ja, völlig richtig, aber die Akkuzellen werden recycelt.
Die Frage ist, wie viel Prozent am Ende wirklich recycelt werden. Wir haben leider immer noch keine echte Kreislaufwirtschaft (sowohl bei seltenen Erden als auch anderen Bodenschätzen).
Ergänzung ()

fej1965 schrieb:
Ich werde nie und nirgends nur bis 80% laden. Das ist meines erachtens Schwachsinn, da muss die Technik der Akkus dann eben geändert werden.
Das klingt wie die Aussage eines bockigen Kindes, welches dann fordert, die Naturgesetze im Kosmos zu ändern. ;)

100% macht dann unter Umständen Sinn, wenn man das Handy mindestens einmal täglich komplett lädt und das Smartphone innerhalb weniger Stunden wieder unter 80 % Akkustand angekommen ist. Wenn man jedoch ein Smartphone nur zweimal die Woche lädt (Wenignutzer), dann kommt das dem Akku nicht gerade zugute, zu lange bei nahezu 100 % zu verweilen.

Ist beim E-Auto genauso: Wenn ich direkt nach dem Laden längere Strecken fahre, dann lade ich auch mal bis 100 % auf.
Benötige ich jedoch tagelang in der Stadt nur moderat viel Akku, dann lade ich immer nur bis 80 %, damit der Akku nicht bei tagelangem Stand von 100 % zu stark abbaut.
 
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