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News Langzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?
- Ersteller MichaG
- Erstellt am
- Zur News: Langzeittest: Schadet schnelles Laden dem Smartphone-Akku?
Bei 2.500 Ladezyklen (tägliches Laden über 7 Jahre hinweg, was nicht so unwahrscheinlich ist, seit Smartphones länger Updates erhalten müssen). ist der Unterschied dann schon deutlich sichtbarer zwischen vollladen und nur bis 80 % laden. Das kann dann schon den Unterschied zwischen einmal Akku tauschen oder ersten Akku weiternutzen ausmachen.BmwM3Michi schrieb:ok 2,5-4% bei 500 Ladezyklen zwischen 30-80% ist jetzt weniger, als erwartet. Lohnt sich kaum.
Die "Lademenge" ist pro Zyklus identisch.Alexander2 schrieb:Hat das auch shcon wer durchgerechnet, das evtl. die lademenge, die ja pro Zyklus geringer ist mit der geringeren Abnutzung koreliert?
sverebom
Vice Admiral
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Da ich mich an den 30-80% Turnus gewöhnt habe, bleibe ich einfach dabei und nehme den Schoneffekt mit. Im Homeoffice ist es zugegebenermaßen auch deutlich einfacher, das Smartphone diszipliniert zu nutzen und laden.BmwM3Michi schrieb:ok 2,5-4% bei 500 Ladezyklen zwischen 30-80% ist jetzt weniger, als erwartet. Lohnt sich kaum.
Aber gut zu wissen, dass man sich bei dem Thema nicht mehr verrückt machen muss. Das reiht sich dann vielleicht wie SSD-Nutzung und wohl auch OLED-Alterung unter den Themen ein, um die man sich in den Anfangstagen der jeweiligen Technologien Gedanken machen musste, aber heute entspannt - vielleicht mit einer Prise Disziplin, die aber nicht gleich auf die Freude am Spielzeug durchschlagen muss - angehen kann.
In diesem Sinne lade ich weiter 30-80% auf allen Akkus, lasse meine SSDs nicht voll laufen, und würde meinen OLED-Monitor/TV (wenn ich einen hätte) seine Pflege-Intervalle machen lassen und statischen Dauercontent vermeiden, gebe jenseits dieser Grunddisziplin aber entspannter Bequemlichkeit und Freude am Spielzeug den Vorzug.
Also die Schlussfolgerungen kann ich nicht ganz teilen, vor allem in Anbetracht von "nur" 500 Ladezyklen, die so ca einer Nutzungsdauer von 1,5 Jahren entsprechen. Üblicherweise trennt sich erst danach die Spreu vom Weizen, bis einem Jahr dürfte es gar keine Unterschiede geben und dann beginnt es erst langsam und beschleunigt sich dann immer weiter.
Also je nach Ladeverhalten nach dieser Zeit bis ca 4% Unterschied ist schon Einiges. Vor allem wenn es sich recht einfach vermeiden lässt. Vor allem wenn man ja sowieso zumindest irgendwo um die 10% vom Akku verliert, ganz unabhängig von der Strategie.
Also je nach Ladeverhalten nach dieser Zeit bis ca 4% Unterschied ist schon Einiges. Vor allem wenn es sich recht einfach vermeiden lässt. Vor allem wenn man ja sowieso zumindest irgendwo um die 10% vom Akku verliert, ganz unabhängig von der Strategie.
Chaosbreed
Lt. Junior Grade
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Das Hauptproblem was ich sehe wenn ich meinen Akku tracken lasse. Ist das aufladen im Sommer am besten im Auto wenn es als Navi genutzt wird. Da ist das Problem das wenn man nicht aufpasst schnell bei 40 bis 43 Grad ist. Im Griechenlandurlaub 2 Wochen den Stress und der Akku hat 3-4 % Haltbarkeit verloren.
(Halt es immer in die Lüftung mit Klimaanalge beim Aufladen, oder am Strand in der Kühlbox Laden wo das Futter drin
)
Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.
Schnellladung nutzte ich auch sind bei Samsung ja nur 25 Watt, aber auch nur bis 80 %. Lade das Teil eh auf Arbeit zum Mittag, dann reicht es auch bis nächsten Tag Mittag ^_^
(Halt es immer in die Lüftung mit Klimaanalge beim Aufladen, oder am Strand in der Kühlbox Laden wo das Futter drin
Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.
Schnellladung nutzte ich auch sind bei Samsung ja nur 25 Watt, aber auch nur bis 80 %. Lade das Teil eh auf Arbeit zum Mittag, dann reicht es auch bis nächsten Tag Mittag ^_^
Zuletzt bearbeitet:
Schokolade
Lieutenant Pro
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Guter Punkt. Ich fände so einen Test mit den diesjährigen Geräten interessant, der das nun in Kraft getretene EU Label (https://energy-efficient-products.ec.europa.eu/product-list/smartphones-and-tablets_en) mit einbezieht.gaelic schrieb:vor allem in Anbetracht von "nur" 500 Ladezyklen, die so ca einer Nutzungsdauer von 1,5 Jahren entsprechen. Üblicherweise trennt sich erst danach die Spreu vom Weizen
z.B.
mit dem iPhone A17 Pro Max => https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/smartphonestablets20231669/2402618
1.000 Zyklen
und dem Samsung S25 Ultra => https://eprel.ec.europa.eu/screen/product/smartphonestablets20231669/2339789
2.000 Zyklen
Einfach auch um mal zu gucken ob und wie nah diese Angaben an der Realität sind.
Selbst wenn man nach 5 Jahren den Akku tauschen lassen muss/will/möchte und der z.B. 110€ kostet, reden wir über 0,07€/Tag.Weyoun schrieb:Das kann dann schon den Unterschied zwischen einmal Akku tauschen oder ersten Akku weiternutzen ausmachen.
Die Kosten sind so zu vernachlässigen, wie die Stromkosten der Nutzung.
Sparsamkeit ist gut und schön, aber ich (!) sehe hier absolut keinerlei Relevanz.
BobHB
Lt. Junior Grade
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Ist das so? Bin ich aber gespannt, ob du es auch so entspannt hinnimmst, wenn der Akku von deinem 1000 € oder teurerem Handy, nach 3 Jahren die Grätsche macht.bAssI23 schrieb:man lässt halt den Akku tauschen, wenn es erforderlich ist
Nur reduziert Kälte lediglich die Nutzbare Kapazität, Hitze beschädigt ihn aber effektiv.Chaosbreed schrieb:Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.
Ergänzung ()
Weil es ein Verschleißgut ist, wie Bremsscheiben im Verbrenner.BobHB schrieb:wenn der Akku von deinem 1000 € oder teurerem Handy, nach 3 Jahren die Grätsche macht.
auf die temperatur bezogen hoffe ich dass die neue kühllösung vom iphone 17 pro etwas abhilfe schafftChaosbreed schrieb:Das Hauptproblem was ich sehe wenn ich meinen Akku tracken lasse. Ist das aufladen im Sommer am besten im Auto wenn es als Navi genutzt wird. Da ist das Problem das wenn man nicht aufpasst schnell bei 40 bis 43 Grad ist. Im Griechenlandurlaub 2 Wochen den Stress und der Akku hat 3-4 % Haltbarkeit verloren.
Hohe Temperaturen mögen die halt gar nicht. Zu niedrig ja auch nicht, aber da wärmt ja der Körper gegen.
Schnellladung nutzte ich auch sind bei Samsung ja nur 25 Watt, aber auch nur bis 80 %. Lade das Teil eh auf Arbeit zum Mittag, dann reicht es auch bis nächsten Tag Mittag ^_^
Gerade im Sommer ist der Hauptwärmeeintrag im Smartphone über den Bereich des Displays. Wie das gekühlt werden soll? 🤷♂️ Das wird erst die Zeit zeigenmmdj schrieb:abhilfe schafft
Es geht mir bei solchen Sachen nie um die Kosten in € sondern um die akkumilierten Ressourcen-Kosten.knoxxi schrieb:Selbst wenn man nach 5 Jahren den Akku tauschen lassen muss/will/möchte und der z.B. 110€ kostet, reden wir über 0,07€/Tag.
Die Kosten sind so zu vernachlässigen, wie die Stromkosten der Nutzung.
Wenn ich es mir schenken kann, den Akku innerhalb der 7 Jahre Nutzungsdauer zu tauschen, dann ist das optimal. Dazu lade ich auch gerne den Akku immer nur bis 80 %.
Wäre ich ausschließlich sparsam, hätte ich mir wohl keine PV-Anlage für eine 5-stellige Summe angeschafft.knoxxi schrieb:Sparsamkeit ist gut und schön, aber ich (!) sehe hier absolut keinerlei Relevanz.
fej1965
Lt. Junior Grade
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- Sep. 2004
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Ich werde nie und nirgends nur bis 80% laden. Das ist meines erachtens Schwachsinn, da muss die Technik der Akkus dann eben geändert werden. Bei keinem Akkuschrauber, Akku-Kettensäge, Freischneider und sonst. Werkzeug lade ich auf 80%, das gibt es bei Werkzeug nicht. Da kommt der Stihl-Makita-Bosch-Milwaukee...Akku ins Ladegerät und fertig. Und ein Handy hat eh wenig Leistung, dass die 80% in der Regel an einem Tag verbraucht sind. Wenn das Handy 3 Jahre alt ist, kommt es eh in die Weiterverwertung z. B. an die Tochter/Sohn, die haben damit immer Verwendung.
Ja, völlig richtig, aber die Akkuzellen werden recycelt. Würden sie unwiederbringlich vernichtet, täte ich dir uneingeschränkt beipflichten.Weyoun schrieb:Es geht mir bei solchen Sachen nie um die Kosten in € sondern um die akkumilierten Ressourcen-Kosten.
In den meisten Fällen (Leute) mag sein, ich bin aber so ein Kandidat der Handys/Tabs echt lange nutzt. Sturz und Wasser ist auch egal bei IP67-68, Updates gehen lang genug um keine lahme Schnecke zu haben bei den aktuellen Dingern (ja früher war das noch anders).Neodar schrieb:In den meisten Fällen wird doch das Handy eh viel früher ausgetauscht, als sich ein ermüdeter Akku bemerkbar machen kann.
Einzig ab 2027 Modelle wo man wieder selber Akku tauschen kann, das wird dann nicht sofort gekauft weil teuer und unnötig, da meine Updates noch lange gehen, aber spätestens dann kann mir die Akkupflege egal sein, zur Not eben wie früher einfach neuen Akku rein wenn überhaupt nötig.
trotzdem ne gute Sache (ist ja nicht nur bei Handys etc so), zudem sind die Akkus von heute so gut geworden, merke ich eig überall, ob E-Bike, Handy, 18650er usw. Die vertragen alle mehr, werden kaum/nicht heiß höchstens warm und halten einfach lange vs ~8-10 Jahre zurück.
ganz ehrlich, solange man die kamera herausstechen lässt, dann kann man auch auf der unter seite einen grösseren kühler einbauen der fast die ganze breite des smartphones mitnimmt. der rand kann schmaler bleiben für den besseren griff. aber zwischen smartphone und der handfläche hat man immer etwas luft, genau dort könnte man etwas machenknoxxi schrieb:Gerade im Sommer ist der Hauptwärmeeintrag im Smartphone über den Bereich des Displays. Wie das gekühlt werden soll? 🤷♂️ Das wird erst die Zeit zeigen
Ein Kühler hilft aber nur bei vom Gerät bedingter Wärme, im worst case wird gedrosselt um die Wärmeexposition zu minimieren.mmdj schrieb:solange man die kamera herausstechen lässt, dann kann man auch auf der unter seite einen grösseren kühler einbauen
Kommt die Wärme von extern, wird es schon schwieriger.
Incanus
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Das wird bei den aktuellen, wasserdichten Modellen mit mehr als 80% Restkapazität nach 1000 Ladezyklen nicht der Fall sein. Also bei praktisch allen.SSD Freak schrieb:Einzig ab 2027 Modelle wo man wieder selber Akku tauschen kann
Die Frage ist, wie viel Prozent am Ende wirklich recycelt werden. Wir haben leider immer noch keine echte Kreislaufwirtschaft (sowohl bei seltenen Erden als auch anderen Bodenschätzen).knoxxi schrieb:Ja, völlig richtig, aber die Akkuzellen werden recycelt.
Ergänzung ()
Das klingt wie die Aussage eines bockigen Kindes, welches dann fordert, die Naturgesetze im Kosmos zu ändern.fej1965 schrieb:Ich werde nie und nirgends nur bis 80% laden. Das ist meines erachtens Schwachsinn, da muss die Technik der Akkus dann eben geändert werden.
100% macht dann unter Umständen Sinn, wenn man das Handy mindestens einmal täglich komplett lädt und das Smartphone innerhalb weniger Stunden wieder unter 80 % Akkustand angekommen ist. Wenn man jedoch ein Smartphone nur zweimal die Woche lädt (Wenignutzer), dann kommt das dem Akku nicht gerade zugute, zu lange bei nahezu 100 % zu verweilen.
Ist beim E-Auto genauso: Wenn ich direkt nach dem Laden längere Strecken fahre, dann lade ich auch mal bis 100 % auf.
Benötige ich jedoch tagelang in der Stadt nur moderat viel Akku, dann lade ich immer nur bis 80 %, damit der Akku nicht bei tagelangem Stand von 100 % zu stark abbaut.
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