kammerjaeger1
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Nachdem CB ja vor ca. 6 Wochen den vernichtenden Test des LC6550GP2 in der alten Revision gebracht hat, was zwangsläufig auch zu derber Kritik und kontroversen Diskussionen geführt hat, zeigt THG nun, wie der Test hätte aussehen können.
Zurecht schreibt THG dabei: An dieser Stelle wollen wir einflechten, dass man fairerweise immer die Version testen sollte, die vom Hersteller gerade aktuell angeboten wird bzw. zuletzt angeboten wurde und nicht irgendwelche prähistorische Lagerbestände emsiger Ebay-Aktivisten. Diesen Publikationen möchten wir uns ausdrücklich nicht anschließen.
Denn genau diesen Fehler hat der Tester von CB gemacht. Wäre wenigstens innerhalb des Artikels auch nur einmal der Hinweis gekommen, dass man ein mehrere Revisionen altes Modell testet, das inzwischen zwei überarbeitete Generationen hinter sich hat, dann wäre auch die dazu folgende Diskussion nicht so hitzig geworden! Aber so hat sich einmal mehr bestätigt, dass der einzige Sinn des Artikels ein Faustschlag für LC-Power sein sollte (Zitat: Abschließend lässt sich sagen, dass das schlechte LC-Power-Image in unserem Testfall gerechtfertigt ist.), denn warum sonst kritisiert man u.a. die fehlende aktive PFC so stark, obwohl beide Nachfolger sie längst haben?
Daher testet THG nun die überarbeitete Version des von CB getesteten Modells mit aktiver PFC etc. (V2.2, Modell 2010) sowie den aktuelleren (und afaik schon seit etwa einem Jahr erhältlichen) Nachfolger GP3.
Als Fazit des THG-Tests folgt jedenfalls, dass LC-Power zwar auch für <35,- keine Wunderwerke der Technik bauen kann, aber seine Hausaufgaben sehr wohl gemacht und sich vom Knallfrosch-Image deutlich entfernt hat. Auch der oft propagierte "Papiertiger" ist von zwei Seiten zu betrachten. Zwar erreichen die LC-Modelle nicht die 12V-Leistung einiger anderer Markennetzteile im 550W-Segment (die dann auch mind. das Doppelte kosten), aber man übertrifft problemlos die eigenen Angaben @12V um rund 20% (auch 80plus.org hat die 12V-Leistung mit 330W im Test deutlich über Specs belastet). Somit erreicht man Leistungswerte des 50% teureren Enermax Einstiegsmodells bzw. übertrifft das vergleichbar teure BeQuiet PurePower 300W in der effektiven 12V-Leistung deutlich.
Dem offenen Zuhörer wünsche ich jedenfalls viel Spaß beim Lesen. Vielleicht (bzw. hoffentlich) führt der Artikel ja dazu, dass doch der ein oder andere User sich von seinen Vorurteilen ggü. manchen Herstellern wie Xilence (die auch einige sehr interessante Baureihen haben wie z.B. XQ oder ECO) oder den in DE teils noch unbekannteren Namen wie Seventeam, SuperFlower, Lepa etc. abbringen lässt und doch mal ein wenig über den Tellerrand schaut, statt schon aus Prinzip alles schlecht zu machen, was nicht asusenermaxbequiet heißt...
Ich jedenfalls habe in einem meiner Rechner ein LC6560GP3 schon seit fast einem Jahr laufen. Daran hängt ein übertakteter X6 mit HD6870 OC (vorher war eine auch nicht gerade sparsame 5830 drin). Das Baby blieb immer rockstable und ist selbst unter Last angenehm leise. Der Verbrauch ist ggü. dem Vorgänger eines anderen Herstellers idle um ca. 13W runter gegangen, StandBy um 7W gesunken und unter Last sind es auch ca. 20W weniger. Ich hab den "Kauf" nie bereut und auch in Kundenrechnern vergleichbarer Systeme hatten wir noch keinen einzigen Ausfall mit diesen Netzteilen. Warum also mehr ausgeben?
Jetzt seid Ihr dran, bin jedenfalls auf die Kommentare gespannt. Aber ich ahne schon, was da kommt...
Zurecht schreibt THG dabei: An dieser Stelle wollen wir einflechten, dass man fairerweise immer die Version testen sollte, die vom Hersteller gerade aktuell angeboten wird bzw. zuletzt angeboten wurde und nicht irgendwelche prähistorische Lagerbestände emsiger Ebay-Aktivisten. Diesen Publikationen möchten wir uns ausdrücklich nicht anschließen.
Denn genau diesen Fehler hat der Tester von CB gemacht. Wäre wenigstens innerhalb des Artikels auch nur einmal der Hinweis gekommen, dass man ein mehrere Revisionen altes Modell testet, das inzwischen zwei überarbeitete Generationen hinter sich hat, dann wäre auch die dazu folgende Diskussion nicht so hitzig geworden! Aber so hat sich einmal mehr bestätigt, dass der einzige Sinn des Artikels ein Faustschlag für LC-Power sein sollte (Zitat: Abschließend lässt sich sagen, dass das schlechte LC-Power-Image in unserem Testfall gerechtfertigt ist.), denn warum sonst kritisiert man u.a. die fehlende aktive PFC so stark, obwohl beide Nachfolger sie längst haben?
Daher testet THG nun die überarbeitete Version des von CB getesteten Modells mit aktiver PFC etc. (V2.2, Modell 2010) sowie den aktuelleren (und afaik schon seit etwa einem Jahr erhältlichen) Nachfolger GP3.
Als Fazit des THG-Tests folgt jedenfalls, dass LC-Power zwar auch für <35,- keine Wunderwerke der Technik bauen kann, aber seine Hausaufgaben sehr wohl gemacht und sich vom Knallfrosch-Image deutlich entfernt hat. Auch der oft propagierte "Papiertiger" ist von zwei Seiten zu betrachten. Zwar erreichen die LC-Modelle nicht die 12V-Leistung einiger anderer Markennetzteile im 550W-Segment (die dann auch mind. das Doppelte kosten), aber man übertrifft problemlos die eigenen Angaben @12V um rund 20% (auch 80plus.org hat die 12V-Leistung mit 330W im Test deutlich über Specs belastet). Somit erreicht man Leistungswerte des 50% teureren Enermax Einstiegsmodells bzw. übertrifft das vergleichbar teure BeQuiet PurePower 300W in der effektiven 12V-Leistung deutlich.
Dem offenen Zuhörer wünsche ich jedenfalls viel Spaß beim Lesen. Vielleicht (bzw. hoffentlich) führt der Artikel ja dazu, dass doch der ein oder andere User sich von seinen Vorurteilen ggü. manchen Herstellern wie Xilence (die auch einige sehr interessante Baureihen haben wie z.B. XQ oder ECO) oder den in DE teils noch unbekannteren Namen wie Seventeam, SuperFlower, Lepa etc. abbringen lässt und doch mal ein wenig über den Tellerrand schaut, statt schon aus Prinzip alles schlecht zu machen, was nicht asusenermaxbequiet heißt...
Ich jedenfalls habe in einem meiner Rechner ein LC6560GP3 schon seit fast einem Jahr laufen. Daran hängt ein übertakteter X6 mit HD6870 OC (vorher war eine auch nicht gerade sparsame 5830 drin). Das Baby blieb immer rockstable und ist selbst unter Last angenehm leise. Der Verbrauch ist ggü. dem Vorgänger eines anderen Herstellers idle um ca. 13W runter gegangen, StandBy um 7W gesunken und unter Last sind es auch ca. 20W weniger. Ich hab den "Kauf" nie bereut und auch in Kundenrechnern vergleichbarer Systeme hatten wir noch keinen einzigen Ausfall mit diesen Netzteilen. Warum also mehr ausgeben?
Jetzt seid Ihr dran, bin jedenfalls auf die Kommentare gespannt. Aber ich ahne schon, was da kommt...