Leute erstmals vielen Dank für die zahlreichen Antworten und Vorschläge. Ihr seid super!
scooter010 schrieb:
Das habe ich noch nie gehört. Woher hast du diese Information? Ich kann mir dafür echt keinen Grund vorstellen. Andererseits weiß ich nicht mal, was du genau mit Dropouts und Latenzproblemen meinst...
Die iGPU erzeugt so ein Verhalten nicht, sofern die CPU im gesamten nicht in das Power-Target rennt. Ein i7 6700 (ohne k) rennt auch bei Vollauslastung mit Prime95 und parallel Furmark nicht in das Power-Target...
Edit:
Klar, die iGPU nutzt den gleichen Arbeitsspeicher, aber mal ernsthaft... Wie viele 24bit@96kHz Streams willst du gleichzeitig aufzeichnen, um dort einen Flaschenhals zu erzeugen? Das sind "nur" rund 280 kByte/s (Vorsicht, nicht kBit/s). Aber innerhalb eines Rechners reden wir von mehreren GByte/s an verfügbarer Datenrate. Und sofern du keine aufwendige Visualisierung (wie sie früher gerne genommen wurden) laufen lässt, ist das alles kein Problem...
Edit 2:
Du digitalisierst deine Audiodaten wahrscheinlich über ein externes Interface. Dies ist i.dR. per USB angebunden (Firewire bieten aktuelle Chipsätze auch nicht mehr). Dieses Audiointerface kann per USB maximal mit 1kHz Daten an den PC schicken. Das ist eine harte Grenze des USB-Standarts, egal was angeschlossen ist. Bei 96kHz Abtastrate werden also immer mindestens 96 Samples gesammelt und dann gleichzeitig an den PC geschickt. Der Rekonstruiert dann anhand der Zeitmarken wieder die Aufnahme.
Ich kann es dir/euch gerne zeigen, wie es geht: Eine samplebasierte VST aufmachen, Latenz auf 16 Samples setzen und aufnehmen. Davon 2-3 gleichzeitig. Währenddessen irgendein Fenster schnell hin und her schieben => Knackser (Dropouts) in der Aufnahme. Die CPU braucht da sehr gute Latenzwerte, um so viele Prozesse zuverlässig echtzeit bearbeiten zu können in der vorgegebenen Zeit. Wenn sie es kurzzeitig nicht schafft, weil irgendeinanderer Prozess stört, doch ein Paar Mikrosekunden mehr braucht auf dem Thread, dann gibt's eben Dropouts. Kurzzeitiger Aussetzer im Stream. Man hört einen Aussetzer/Knackser Diesen Test kann man gut an einem Laptop mit einem iGPU machen und dann auf dGPU wechseln und damit machen. Da weiß man schon, was ich meine.
Es gibt in der Audio-Production nicht nur Audio-Streams (die die CPUs problemlos 100+ fach stemmen können), sondern auch VSTs, sogenannte virtuelle Instrumente, die Audiodateien echtzeit bearbeiten oder aus Midi-Signalen z.B. samplebasierte Schlagzeug-, Klavierinstrumente erzeugen. Da ist keine CPU stark genug. Daher neige ich doch zu i6700k / Z Level, um einfach flexibler zu bleiben. Das überlege ich noch.
Also daher irgendeine billige dGPU. An 30€ wirds auch nicht scheitern. Übrigens ich habe ein PCI-Audiointerface und kein USB, da USB= Gute Bandbreite, schlechte Reaktionszeit. Das ist aber erstmal irrelevant.
Seasonic fanless 400W ist geil (vorausgesetzt, es gibt nicht andere Geräusche wie Spulenfiepen von sich...) Ich denke, ich nehme die.
Samsung SSD 960 ist schon geil. Leider noch nicht verfügbar...
Gehäuse: Ich habe die Caseking-Seite gesehen aber da finde ich doch nicht genügend Daten.
In diesem Test hier hat DS200 doch die besten Werte. Daher habe ich DS200 präferiert.