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Lichtstarke Feuerwehr-Kamera gesucht

DaS_ScHaF

Lt. Commander
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Feb. 2005
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1.130
Hallo,
ich soll für unsere Feuerwehr eine neue Kompaktkamera vorschlagen. Die einzigen Kriterien sind, dass der Preis unter 250€ sein sollte, möglichst lichtstark, bildstabilisiert und gerne auch etwas robuster (kein muss).
Da natürlich auch einige Einsätze in der Dämmerung und Dunkelheit passieren, kommt die vorhandene uralt Digitalkamera bereits seit Ewigkeiten an ihre Grenzen und die Fotos sind komplett unbrauchbar. Natürlich kann ich bei 200€ nicht erwarten ein High-End Gerät zu erhalten, dennoch sollte es preisleistungstechnisch doch was brauchbares geben. Bin für alle Vorschläge offen.
Da ich privat nur mit einer dslr unterwegs bin, bin ich bei den kleinen Kompaktkameras leider gar nicht im Bilde. 🙈

Danke!
 
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Moin,
wenn man Geduld und Glück hat gebrauchte Canon G15 oder (unwahrscheinlich) Sony rx 100. Etwas wahrscheinlicher wäre es eine Canon s110 (nicht so robust) oder canon g12(nicht so lichtstark). Alle diese Kameras unterstützen raw aufnahmen, sodass man auch bei schlechtem Licht am Pc noch was retten könnte. Selbstverständlich kommen auch die Nikon äquivalente zur Canon Powershot G Reihe in Betracht :)
 
Hi,
Zoom ist nur von zweitrangiger Bedeutung und fällt nicht ins Gewicht. Es kommt mehr auf die Lichtstärke und scharfe Bilder drauf an.

Gebraucht kommt leider nicht in Frage.
 
was spricht denn gegen einen halbwegs gescheiten blitz? es gibt kompakte oder bridge systeme die nen recht guten blitz von haus aus mitbringen... ich glaub kaum das du ein lichtstarkes objektiv in deinem arbeitseinsatz als stilmittel nutzen möchtes?
 
Sicher dass kein Zoom gebraucht wird? Wie nah willst Du ans Feuer ran um scharfe Bilder zu bekommen?
Ansonsten würde ich auch in Richtung Canon S100,110,120,200 schielen weil einigermaßen Lichtstark, RAW möglich und höhere ISO Werte in brauchbarer Qualität möglich.
Robust (und gleichzeitig gute Bildqualität) gibts in der Preisklasse bzw. allgemein bei den Kompakten nicht. Sonst bräuchte es keine wasserdichten DSLRs mit Magnesium Body. Da würden sich die Hersteller den eigenen Markt kaputt machen.
 
Ich empfehle eine Olympus XZ-1 oder den Nachfolger XZ2. Sehr robust und lichtstark. Gibt es aber nur noch gebraucht. Die Sony RX-100 ist zwar auch lichtstark, ist aber nicht griffig und sehr empfindlich, vor allem der Ausfahrblitz.
 
Eine Kamera - lichtstark und bis 250 Euro - gibt es wohl nicht. Kameras in dieser Preisklasse haben nur den kleinen 1/2,3" Sensor.

An deiner Preisgrenze könntest du dir die Nikon P340 und Panasonic LF1 mit 1:1,7 Sensor anschauen.

Falls in deiner Nähe Media Märkte sind, kannst du dort vorbeifahren und schauen, ob es preisreduzierte Auslaufmodelle gibt, bei uns in der Nähe gab es mal eine relativ kompakte Panasonic G3 Systemkamera für 222 Euro.
 
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Schaut mal nach Restbeständen von Oly Tough TG-2. z.B. Bei Limahl / Olympusmarket auf ebay. Das sind genralüberholte mit Garantie und Rechnung. Denke für die Feuerwehr ist eine Tough Kamera genau das Richtige Werkzeug.
 
Hi,
ich sagte ja lediglich Zoom ist nur zweitrangig, ein bisschen Zoom ist ja immer dabei. Nur braucht man kein 20x opti.
Blitz fällt raus, da durch die vielen Refklektorstreifen nachher auf dem Bild nur noch diese zu erkennen sind dank des Blitz.

Des Weiteren wird die Kamera dann auch von Personen bedient, die von raw, dslr, iso und Co keinerlei Ahnung haben ;)

Vielleicht sind wir grad allgemein eine Stufe zu hoch, die Bilder sollen keine Qualität erreichen, die man auf A0 drucken kann, oder direkt an die Printmedien weiter gibt, und das bei völliger Dunkelheit etc. Dafür gibt es Profis. Erfahrungsgemäß sind Bilder mit schwachen Licht häufig verwackelt oder zumindest total iso-verrauscht. Eine gute Mischung sollte also her um für die eigenen Zwecke eine brauchbare Einsatzdoku machen zu können.


Die S200 liest sich zum Beispiel bisher recht passend, vom Preis, Bildqualität und Bedienung her gesehen.
 
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was spricht gegen etwas gebrauchtes mit großem Sensor bei dem das Wählrad einfach auf AUTO steht? Eine Sony A33 bei der wäre ein rel. schneller AF und gute Performance bei Nacht gegeben und permanentem "Live View" + gebrauchtes 2.8 standardzoom.
Kompaktkameras werden aufgrund des physischen Nachteils nachts immer massive Probleme haben.
 
Vom Preis her kommen die bereits erwähnte Nikon Coolpix P340, die Panasonic LF1 und die Canon PowerShot S120 in Frage. Alle drei haben einen 1/1,7 Zoll Sensor und eine lichtstarke Anfangsöffnung. Solange man nicht viel zoom sind damit auch bei schlechten Lichtverhältnissen noch einigermaßen akzeptable Bilder möglich. Ich persönlich würde zur S120 (knapp 270 Euro) greifen, die S200 hat den schlechteren CCD-Sensor.
 
An die Olympus TG Baureihe hatte ich auch gedacht. Auch wenn sich z.B. das hier grausam liest, EDIT: sollte man sie für diesen Einsatzzweck nicht gänzlich ausschließen. Montagsmodelle gibts überall. Die Amazon Rezensionen lesen sich nicht ganz so schlecht. Das eine oder andere Problem scheint es aber doch bei der Bildqualität und Verarbeitung zu geben.

Gesucht wird also etwas, was gute Bildqualität auch bei hohen ISO Werten bietet und gleichzeitig von Laien bedient werden kann. Da fällt mir spontan das Mobiltelefon Nokia Lumia 1020 ein (ggf. + Kamera-Grip).

Jetzt bin ich gespannt mit was der nächste hier diese hohe Auflösung, das lichtstarke Objektiv und high-ISO-fähigkeiten des (im Vergleich) riesigen Sensors übertreffen möchte? :D
 
Zuletzt bearbeitet: (Klarstellung)
Inwiefern macht die hohe Auflösung die Vorteile des großen Sensors zunichte? Links mit Fotovergleichen zur Untermauerung bitte.

42MP? Besser zu viel als zu wenig Megapixel haben. Kleiner stellen kann man immernoch. Aber warum sollte man das wollen. Ich behaupte Du brauchst auch nicht mehr als 2MP, weil keines Deiner Anzeigegeräte (wesentlich) mehr als FullHD darstellen kann, und dennoch hat Deine Kamera mehr MP. Warum? ;)

Ich hoffe doch, dass wir uns hier die Mühe für sinnvolle Dokumentationen machen und nicht nur die nächtlichen Saufgelage der örtlichen Feuerwehr abgelichtet werden sollen.
 
Weil die Pixelgröße dadurch keiner wird und darunter meist die Qualität leidet, gerade wenn es sehr hell oder dunkel ist. http://6mpixel.org/
Ich brauche 18MP wenn ich nur einen kleinen Bildausschnitt will, außerdem werde ich mir in ein paar jahren sicher 8k Bildschirme zulegen, vielleicht schon 2k im nächsten Handy, und dann kann ich meine Bilder mit 8MP anschauen :D
Auch wenn das Lumia eine für Smartphones seht gute Kamera hat glaube ich nicht, dass es für eine "sinnvolle Dokumentation" taugt, auch weiß ich nicht ob der Autofokus bei Nacht so toll funktioniert (wird aber in der Preisklasse allgemein schwireg) aber es gibt ja Lichter dann sollte das gehen.

Würden sich viele Pixel nicht negativ auswirken, hätten Canon, Sony, Nikon und co, wohl schon längst Vollformatsensoren mit über 100MB bauen können, tun sie aber nicht, siehe 1Dx, D4s und gerade Canons neue Videokamera mit nur 2MP auf Vollformat und ISO 4 Millionen.
 
Wieso sollte man seine Kaufentscheidung von einer negativen Rezension abhängig machen, von der man nicht mal weiß ob der Nutzer sich überhaupt mal mit der Kamera und den natürlichen Grenzen auseinander gesetzt hat.
Genau so gut könnte man jetzt auch die andere anführen und sagen, dass es ja die ultimative Kaufempfehlung dein muss.
 
MORPEUS schrieb:
An die Olympus TG Baureihe hatte ich auch gedacht, aber als ich DAS gelesen habe, hätte sich damit das Vorhaben scharfe Bilder zu erhalten erledigt.

Ok, wir suchen also etwas, was gute Bildqualität auch bei hohen ISO Werten bietet und gleichzeitig von Laien bedient werden kann. Da gibt es eigentlich nur eines -> das Mobiltelefon Nokia Lumia 1020 (ggf. + Kamera-Grip).

Jetzt bin ich gespannt mit was der nächste hier diese hohe Auflösung, das lichtstarke Objektiv und high ISO-fähigkeiten des (im Vergleich) riesigen Sensors übertreffen möchte? :D
Und wo bekommt man ein Lumia 1020 neu für das Budget? ;-)
 
Inwiefern macht die hohe Auflösung die Vorteile des großen Sensors zunichte? Links mit Fotovergleichen zur Untermauerung bitte.

Das Nokia 808 Pureview und das Lumia 1020 gibts jetzt schon 3, bzw. fast 2 Jahre und es hat sich halt noch immer nicht zu allen herumgesprochen, wie dieser Sensor eigentlich arbeitet. Und nachdem viele Megapixel ja immer böse sein müssen, weil so hat mans ja gelernt, ist das ganze Konzept Blödsinn. Noch gefährlicher als Nichtwissen ist das Halbwissen, dass hier einige haben, die das L1020 wahrscheinlich noch nie in den Pfoten hatten.
 
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