Lieber HiFi Anlage oder 5.1 Boxensystem?

CyReZz schrieb:
Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen, dass mein CEM sich noch nie verabschiedet hat! Wir haben damit sogar ne Party geschmissen (ist LANGE und LAUT!) und es hat seinen Dienst hervorragend gemeistert! Ansonsten habe ich wie gesagt Probleme mit meinen Nachbarn oder Eltern, aber nicht, dass der Sub sich abschaltet... Mag sein das es da mal Probleme gab oder auch noch gibt, doch diese Probleme habe ich nicht, zum Glück... :D

Kühlst Du das CEM aktiv?
 
Nö habe daran nix geändert. Stand nur in na kühlen Ecke in der Doppelgarage. :D
 
Catalystman schrieb:
meine sateliten werden in einem bereich von 1000-1600 hertz betrieben

der subwoofer(creative) deckt den bereich von 200-1000 Hertz ab

die bass tube dann den rest also von 25-200 hertz
Cooles System. Hast du auch was zum Musikhören? ;)

Morgoth schrieb:
Filmmusik ist eher Beigabe und auch nicht besonders anspruchsvoll.
Das sehe ich allerdings anders. Es gibt wunderbar anspruchsvolle Filmmusik. Nur ist die Tonspur in vielen Fällen so abgemischt, dass die Musik ziemlich verstümmelt wird, wodurch sie nur noch eine Art zusätzlicher Effektkanal ist. Zum Glück gibt es aber doch genug Gegenbeispiele, und da versagen die gemeinen 5.1-Systemchen ebenso wie im reinen Musik-Betrieb - schlechte Musikwiedergabe kann sehr schnell den Filmgenuss zerstören...

jafp23 schrieb:
Wiedergabequalität hat NICHTS mit watt zu tun...
Wenn das bloß endlich mal der Rest der Welt kapieren würde... ;)

die x.1 sind für vernünftiges musikhören ungeeignet....!
Der Vollständigkeit halber muss aber gesagt werden, dass x.1 nicht als Prinzip ungeeignet ist, sondern nur in der Praxis der Billig-Systeme. Wenn man in höhere Preisregionen schaut, sind x.1-Systeme im Grunde nichts anderes mehr als erweiterte Stereo-Systeme und demnach auch für jegliche Musik brauchbar.
 
Hmm, ich höre viel Rock, aber auch Jazz, und ich dachte auch, mit dem Teufel Concept E wird das nix, im Gegensatz zu meinen Dreiwegeboxen. Aber nein, auch damit kann man gut Musik hören. Wer so laut aufdreht, dass das System Klirr-/Hitzeprobleme, hat vermutlich eh nach kurzer Zeit nen Hörschaden ;)

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung... ;)
 
Cyclone schrieb:
Morgoth schrieb:
Filmmusik ist eher Beigabe und auch nicht besonders anspruchsvoll.
Das sehe ich allerdings anders. Es gibt wunderbar anspruchsvolle Filmmusik. Nur ist die Tonspur in vielen Fällen so abgemischt, dass die Musik ziemlich verstümmelt wird, wodurch sie nur noch eine Art zusätzlicher Effektkanal ist.

Ähm, ja, so meinte ich das auch. Warum ich das nicht geschrieben hab? Weiß der :evillol: ...

Filmmusik ist halt eher ein Beiwerk und wird beim Abmischen weit weniger beachtet als das, was für die Handlung des Filmes wichtig ist.

Natürlich gibt es Ausnahmen, z. B. die Szene in Platoon, wo Willem Dafoe erschossen wird; diese berühmte Musik hört sich erst über eine nicht verzerrende Anlage richtig gut an und vermittelt die Stimmung.

Oder halt Filme, in denen es gerade um die Musik geht, und diejenigen bei denen der Regisseur selber an der Musik mitgearbeitet hat.

Der Großteil ist aber wirklich nicht besonders, und für den Filmgenuss nicht so wichtig.

Gruß
Morgoth
 
AMGodlike! schrieb:
Hmm, ich höre viel Rock, aber auch Jazz, und ich dachte auch, mit dem Teufel Concept E wird das nix, im Gegensatz zu meinen Dreiwegeboxen. Aber nein, auch damit kann man gut Musik hören. Wer so laut aufdreht, dass das System Klirr-/Hitzeprobleme, hat vermutlich eh nach kurzer Zeit nen Hörschaden ;)

Das ist natürlich nur meine persönliche Meinung... ;)


Sicher,kann man mit den Concept Systemen Musik hören. Allerdings werden das richtige Musik liebhaber anders sehen. :) Ausserdem ist das wie mit den Frauen,der eine mag Schiffer,der andere Merkel. :D :D :D Alles Geschmacksache.
Das ist natürlich auch nur MEINE meinung. :evillol:

Gruß
Guenni
 
Filmmusik: LotR - The Symphony
Die Musik war zwar auch schon im Film schön präsent und ganz nett abgemischt, aber die DVD sollte sich jeder mal reinziehen. Sö schön kannst sein.

@ Morgoth
Zum Glück wird nur Sgt. Elias Grodin erschossen sonst wäre "der blutige Pfad Gottes" nicht so nett geworden. Adagio for Strings aus dem Soundtrack von Samuel Barber is auch super aber nur wenns auch schön ruhig und lagsam sein darf.

@ Catalystman
Frequenzloch? :lol:
 
Total überlesen:

Cyclone schrieb:
Der Vollständigkeit halber muss aber gesagt werden, dass x.1 nicht als Prinzip ungeeignet ist, sondern nur in der Praxis der Billig-Systeme. Wenn man in höhere Preisregionen schaut, sind x.1-Systeme im Grunde nichts anderes mehr als erweiterte Stereo-Systeme und demnach auch für jegliche Musik brauchbar.

Jetzt erzähle ich Euch nämlich mal, warum x.1-Systeme, also alles mit Subwoofer, völlig ungeiegnet ist, solange analog gefiltert wird - und das wird es in 99% der Fälle. Erst mit digitalen Filtern (FIR) lassen sich diese Probleme umgehen, und auch nur in Maßen.

Dazu erzähle ich jetzt mal ein wenig was aus der Filtertheorie, die nicht nur eine Theorie ist, sondern sich auch ganz hervorragend auf die Praxis anwenden lässt:

Ein Lautsprecher, egal wie er verbaut wurde, verhält sich wie ein Hochpass 2. Ordnung. Das bedeutet, die Phasenlage des Systems verläuft über die Frequenz von (approximiert) N*pi/2 bis 0, in Grad von N*90° bis 0°. Bei einem Hochpass 2. Ordnung ist N=2. Weniger als N=2 ist bei Lautsprecherchassis konstruktionsbedingt nicht drin, man könnte höchsten elektronisch was dran drehen.
Aus diesem Phasengang lässt sich die Gruppenlaufzeit berechnen, die man vereinfacht für die Laufzeit des Signals vom Eingang des Lautsprechers bis "an die Luft" ansehen kann, also die Zeit die verstreicht, bis das Signal am Eingang in eine entsprechende Bewegung umgesetzt wurde. Die Gruppenlaufzeit berechnet sich nach:
Code:
-[d(phi)/d(omega)]
Darin ist phi der Winkel in Grad, omega die Kreisfrequenz, also 2*pi*f. Auf deutsch: die Gruppenlaufzeit ist die negierte Ableitung des Phasenganges über die Kreisfrequenz.

Berechnen wir das mal für einen Lautsprecher in geschlossenem Gehäuse: wir nehmen an, der Phasengang läuft linear von 0Hz bis 100Hz und überstreicht dabei den Winkel 180° (streng genommen tut er das natürlich nicht, ich will nur mal die Dimensionen veranschaulichen worum es geht). Dann erhalten wir eine Gruppenlaufzeit von 5ms in dem Frequenzbereich.
Aus mir nicht näher bekannten Gründen wird aber für Subwoofer meistens ein Bassreflexgehäuse verwandt. Durch so ein Bassreflexgehäuse entsteht ein Hochpass 3.-4. Ordnung, also N=3..4. Für N=4 überstrecht die Phase insgesamt 360°, damit ist die Gruppenlaufzeit im gleichen Bereich wie oben - wer hätte das gedacht - doppelt so groß: 10ms.

Und jetzt gehen diese Verbrecher, die die Subwoofer entwickeln, auch noch hin, und schalten einen Tiefpass davor. Dabei ist es für unsere Überlegung völlig egal, ob der passiv oder aktiv ist, das Ergebnis ist dasselbe (außer das passive in dem Bereich noch ganz andere Probleme haben). So ein Tiefpass hat natürlich auch einen Phasenverlauf, und das nette an der Filter -bzw. Systemtheorie ist, dass man wegen ihr die beiden Phasengänge einfach addieren darf. Welchen Verlauf hat denn nun der Tiefpass? Richtig, er geht von 0 bis N*pi/2, in Grad 0° bis N*90°.
Vor einem Subwoofer steckt mindestens ein Tiefpass 2. Ordnung, meistens einer 4. Ordnung. Der Grund ist einfach: wird der Subwoofer zu "flach", also bspw. N=1 getrennt, gibt er viel zu viele Frequenzen oberhalb der Trennfrequenz wieder und wird somit ortbar, was ja gerade vermieden werden soll. Dazu kommt noch, dass die Satelliten, damit sich eine glatte Summenkurve ergibt, genau die gleiche Filtercharakteristik zeigen müssen, und dementsprechend viel zu viele tiefe Frequenzen abbekommen, wofür sie nicht gemacht sind.
Nehmen wir also mal einen Tiefpass 4. Ordnung an, mit der Trennfrequenz von 100Hz; der Sub sei eine Bassreflexvariante. Bei dieser Frequenz hat der Phasengang die Hälfte seines Weges hinter sich gebracht, also 180°. Macht zusammen 540°, das entspricht 3*pi. Daraus ergibt sich dann eine Gruppenlaufzeit von 15ms.

So bisher habe ich nur Hausnummern genannt. In der Realität verläuft der Phasengang natürlich nicht linear, sondern erst relativ flach (5% des Gesamtverlaufes), fällt dann steil ab, bis auf 95%, und dann wieder flach bis auf den Endwert (der entweder bei 0Hz oder bei unendlich Hz erreicht wird). Der steile Teil spielt sich bei Subwoofern innerhalb weniger Hz ab, sagen wir mal 30Hz. Der zusätzliche Phasenversatz durch den Tiefpass kann man dann alerdings nicht mehr einfach draufrechnen, der setzt etwas später ein. Man kommt dann beim Bassreflexsub auf eine Gruppenlaufzeit von ca. 33ms, ohne den Tiefpass gerechnet. Der erzeugt hier nochmal sein 5-10ms, also insgesamt 40ms.

Doch was haben wir jetzt davon? Wie wirkt sich das auf unser Gehör aus?

Nun, die Hörschwelle für Gruppenlaufzeitverzerrungen, das ist die Differenz zwischen minimaler und maximaler Gruppenlaufzeit, liegt im Bassbereich bei 10ms. Im Mitteltonbereich bei 2ms, was vergleichsweise wenig scheint, allerdings werden dort auch mit Filtern 4. Ordnung, die in aktuellen Lautsprechern sehr selten vorkommen, weil teuer, gerade mal 1-1,5ms errecht, je nach Trennfrequenz. Man liegt also noch unter der Hörschwelle.
Im Bass allerdings nicht mehr. Der Bass kommt also gegenüber dem Rest knapp 40ms zu spät, und das hört man. Unser Ohr kann den Bass dann nicht mehr zuordnen, es entsteht ein zeitlicher Bruch zwischen Sub und Satelliten. In der Praxis, also in Hörräumen, wird das ganze ein wenig durch die dort herrschende lange Nachhallzeit verdeckt, das gilt aber nur für langgestreckte tiefe Töne, wie z. B. eine lange getretene Orgelpfeife. Ein kurzer Bassschlag, z. B. der einer Kodo-Trommel, kommt eindeutig zu spät und ist nicht mehr "im Takt".

Also, Subwoofer mit analoger Filterung sind nicht für anspruchsvolle Musikwiedergabe gedacht, Bassreflexsubwoofer erst recht nicht. Diese ganz besonders nicht, aber da gibt es noch andere Gründe, die ich jetzt nicht ausführen möchte. Wenn gewünscht, schreibe ich da ein paar Seiten zu ;)

Ach, übrigens: einfach ventilierte Bandpässe sind Bassreflexen konstruktionsbedingt überlegen, weil sie die geringen Gruppenlaufzeitverzerrungen produzieren. Doppelt ventilierte Bandpässe sind dagegen nochmal ne ganze Ecke schlechter.

Wer mal einen wirklich guten Subwoofer, auch wenn er natürlich die oben angesprochenen Fehler aufweist, anhören möchte, der sei auf den KEF PSW2500 verwiesen. Der ist in geschlossener Bauweise ausgeführt und produziert den IMHO präzisesten Bass aller einigermaßen erwerblichen Subwoofer (Subs für über 1000€ sind eigentlich nicht mehr erwerblich, weil zu teuer ;) ). Er kostet aber auch immerhin 599€ UVP.

Edit:
ich bin bekloppt: ich schreibe mir hier an einem Samstag Abend nen Wolf. Aber was will man machen? Im Fernsehen läuft nur imperialistische Propaganda und zum rausgehen ist zu kalt :D

Gruß
Morgoth

P.S.: ich hoffe, Ihr könnt meinen Ausführungen folgen. Ich gleite ab und zu ins arg theoretische ab, dann verstehen nur noch Eingeweihte was ich meine. Wer Fragen hat zu fragen, der frage.
 
Zuletzt bearbeitet:
OK, kann das mal jemand festpinnen? :p ;)

Den erwähnten Versatz von hohen Tonen und Bass von ein paar Millisekunden kann ich bei mir allerdings nicht per Ohr wahrnehmen, somit bleibt das Concept E für meinen Anspruch an Musikwiedergabe völlig ausreichend :)
 
AMGodlike! schrieb:
Den erwähnten Versatz von hohen Tonen und Bass von ein paar Millisekunden kann ich bei mir allerdings nicht per Ohr wahrnehmen, somit bleibt das Concept E für meinen Anspruch an Musikwiedergabe völlig ausreichend :)

Die Hörschwellen sind natürlich gemittelt, in der Realität gibt es Abweichungen. Die statistische Auswertung ergibt, wie so oft, eine gauss'sche Glockenkurve, bei der Du dann auf der Seite der schlechteren Hörer liegst *duckundweg*

Nein, mal ehrlich: vieles, was mit unserm Gehör zu tun hat, ist eine Frage der Konditionierung. Wenn wir schon siet mittleren Ewigkeiten über Bassreflex-Subs hören, dann fällt uns dieser Fehler nicht mehr auf, weil sich unser Ohr daran gewöhnt hat. Es ordnet aus Erfahrung den verspäteten Bassimpuls richtig zu. Ob das schädlich ist, weiß ich nicht, es scheint zumindest niemand dran gestorben zu sein ;)
Würdest Du jetzt im Direktvergleich zu Deinem Concept E ein System mit geschlossenem Bass hören, dann käme Dir letzteres wahrscheinlich sehr komisch vor, weil der Bass scheinbar zu früh ist. Seltsam, aber wahr.

Ich bin mal ganz ehrlich: selbst meine Ohren sind total "verbogen", man schaue nur mal in meine Signatur. Die Lautsprecher, ALR Jordan Entry 2M sind alles andere als das, was man perfekt nennen würde. Ich besitze sie aber seit vielen Jahren, und wenn ich andere Lautspecher höre ist es verdammt schwierig für mich, die exakt einzuschätzen. Dazu bin ich nicht genügend geschult.
Deshalb verlasse ich mich lieber auf meinen - noch nicht vollständigen - Sachverstand, um Lautsprecher zu beurteilen. Meinen Ohren traue ich nicht genügend.
Allerdings musste ich auch das erst lernen...

Aber meine oberste Devise lautet: erlaubt ist das, was gefällt, aber man muss auch mir erlauben, dessen Schwachstellen aufzuzeigen.

Ach, und bitte, haltet mich nicht für extrem audiophil. Ich bin Techniker, kein Tonmeister. Wenn ich Komponenten ihre Tauglichkeit abspreche, dann hat das zwar auch was mit dem Klang zu tun, aber hauptsächlich, weil ich durch meine Ausbildung in der Lage bin, diese richtig einzuschätzen. Das gilt hauptsächlich für Lautsprecher, leider kann man in Verstärker so schlecht reinschauen. Und es spielt auch bei mir immer eine gewisse menschliche Komponente mit hinein, z. B. kann ich Denon nicht ab. Nicht aus technischen Gründen, sondern einfach aus persönlicher Aversion.

Gruß
Morgoth
 
Zuletzt bearbeitet:
Sorry,Morgoth.
Findedest Du Deinen beitrag nicht ein bischen übertrieben. :) Es geht hier nur um ein einsteiger System für 200 Teuronen und du machst daraus eine Wissenschaft. :D So ein beitrag könntest Du in einem Forum mit Freaks schreiben,aber hier wo wohl die meisten normalos sein werden ? :D

Gruß
Guenni
 
F.M.Guenni schrieb:

Kein Problem, ich kann mit meinen Fehlern umgehen ;)

Findedest Du Deinen beitrag nicht ein bischen übertrieben. :)

Hm, ja, in gewissem Sinne schon. Das ist halt das Schwierige an der Sache.
Man hat 3 Möglichkeiten:
1.) zu sagen das taugt nichts
2.) zu sagen das taugt nichts und eine minderwertige Begründung abgeben
3.) zu sagen das taugt nichts und eine ordentliche Begründung abgeben

Im Fall 1.) sind die wenigsten zufrieden und stellen pampige Fragen nach der Begründung
Im Fall 2.) reduziert sich das auf wenige die es interessiert; der Rest teilt sich auf in diejenigen, die das glauben (Minderheit) und diejenigen, die es völlig ignorieren
Im Fall 3.) besteht die Gefahr, dass der Autor es übertreibt und die Leser abschreckt; dafür glauben ihm alle, die es komplett gelesen haben, was dann aber auch nur noch wenige sind




Es geht hier nur um ein einsteiger System für 200 Teuronen und du machst daraus eine Wissenschaft.

Wäre schade, wenn Teufel in der Entwicklung keine wissenschaftliche Erkenntnisse anwendet. Tun sie aber, da bin ich mir sicher. Die Marketingabteilung aber auch :D


So ein beitrag könntest Du in einem Forum mit Freaks schreiben,aber hier wo wohl die meisten normalos sein werden ?

Glaub mir, die "Freaks" sind solchen Sachen weit weniger zugänglich als die User hier im Forum.
Hier haben die wenigsten Erfahrung mit hochwertiger Musikwiedergabe, in den "Freak"-Foren (z. B. das Hifi-Forum, wo ich auch unterwegs bin, allerdings heiße ich dort nicht Morgoth; irgendein $%&! hat den Namen dort vor mir belegt) ist das natürlich anders. Dummerweise werden da falsche Gerüchte schneller verbreitet als man "Himmelherrgottnochmal" sagen kann.
Und diejenigen, die dort ihre Meinung vehement vertreten, lassen sich noch weniger von dieser abbringen. Hat wohl auch damit zu tun, dass viele den älteren Semestern zugerechnet werden müssen. Alte Sturköppe! ;)

Gruß
Morgoth
 
Morgoth ich muss schon sagen: 1a Beitrag. Du hättest in deinen Ausführungen auch lauter Schrott reinschreiben können denke ich. Erstens wirds kaum einer gelesen haben. Und von denen dies gelesen haben wirds wiederum kaum einr verstanden haben(gehöre leider größtenteils zu der gruppe)

aber zum topic muss ich sagen: Billig 5.1 systeme sind nicht zum musikhören geeignet. Damit meine ich alle Systeme von Logitech mit den jeweiligen Pendants. Für das gleiche Geld der (für Filme) hochwertigen Logitech Systemen kann man sich ein halbwegs ordentliches Stereosystem zusammenstellen das dann gute Leistungen liefert.

Also ich würde sagen entweder du bleibst bei deinem System oder wenn du wirklich was neues haben willst was sich besser anhört als das bisherige dann hol dir nen 200€ Receiver(z.b. meinen :) ) und dazu Canton Boxen für 400€(das paar). Die sind ganz in Ordnung und vor allem zu dem Preis einfach nur Hammergeil.
 
<LORD> schrieb:
Erstens wirds kaum einer gelesen haben. Und von denen dies gelesen haben wirds wiederum kaum einr verstanden haben(gehöre leider größtenteils zu der gruppe)

Ich befürchte es. Und deshalb nochmal: wenn näheres Interesse besteht, dann sagt es. Besser per PM, man muss diesen Thread ja nicht komplett zuschwallen.

Ich versuche halt, das Thema wissenschaftlich, aber auch verständlich und kompakt zu halten. Aber das soll man mal versuchen, wenn das Buch des Profs, der mir das beigebogen hat, 116 Seiten wiegt. Und das ist schon komprimiert :D

Es ist wirklich ein kompliziertes Thema. Macht Euch aber nichts draus, wenn ihr es nicht versteht: die meisten meiner Kommilitonen verstehen es auch nicht, können aber damit rechnen :rolleyes:

Also nochmal: wenn was unklar ist, dann melden.

Ich hab Zeit, ist grad vorlesungsfrei.

Gruß
Morgoth
 
Du hast vermutlich recht mit deiner Theorie der verbogenen Ohren, da meine Dreiwegeboxen, die ich hier zum Vergleich habe und mit denen ich seit einiger Zeit Musik höre, ebenfalls nach dem Bassreflexsystem arbeiten. Keine Ahnung was das genau für Boxen sind, die haben mindestens zehn jahre auf dem Buckel und sind von Schneider. Man sieht auch noch ganz deutlich, wo das Typenschild mal war :D
Auch wenn ich jetzt bewusst hinhöre, kommt der Bass immer genau dann, wann er kommen soll.
Und du hast auch damit recht, dass meine Ohren nicht die besten sind, obwohl ich Diskos bisher nur von außen gesehen habe :p

Warum sind Bassreflexsubwoofer nun noch weniger geeignet zur Musikwiedergabe als Subs anderer Bauweisen? Erklärung aber bitte mit weniger Phasen, Kurven, Kreisfrequenzen, PIs und Filtercharakteristika ;)
Ich bin übrigens der Meinung, dass du das ruhig hier reinschschreiben kannst, da es erstens imho zum Thema gehört und zweitens so in Zukunft noch von der Suchfunktion gefunden werden kann.
 
hab ihn schon per pm aufgefordert. er meinte er machts morgen oder übermorgen.........

deutsch als fremdsprache....wer hätte das gedacht
 
AMGodlike! schrieb:
Warum sind Bassreflexsubwoofer nun noch weniger geeignet zur Musikwiedergabe als Subs anderer Bauweisen? Erklärung aber bitte mit weniger Phasen, Kurven, Kreisfrequenzen, PIs und Filtercharakteristika ;)

Das willst Du nicht wirklich. Da sind die Phasengeschichten noch einfach gegen...

Wieviel Zeichen kann ich denn pro Post verwursten, was gibt die Forensoftware her? Egal wie viele, ich glaube nicht das es reicht. Außer ich kürze es auf Fall 2.) ab.

Gruß
Morgoth
 
wow, was habe ich denn da für ne diskussion angezettelt!? ;-)
Erstmal vielen dank an alle die geposted haben, und vorallem natürlich auch danke an Morgoth! Seine Ausführungen waren sehr sehr verständlich, wobei ich die Erklärung in der subatomaren molekularstruktur des Warpkerns im Subwoofer sowie die Phasenverschiebung von 1/2 Pi durch den aktiven Fluxkompensators, der auch gleichzeitig die Transwarpspule in den Subraum verschiebt, nicht ganz verstanden habe :D
Wenn jemand kein Wort mehr versteht, dann geht es ihm genauso wie mir wie mit Morgoths Ausführungen ;)
Morgoth, bitte nicht böse sein! :cool_alt: ich mache doch nur Spaß.

Ich war nun heute bei dem Besitzer der 5.1 Boxensysteme und er war so nett, sie mir für mein Hörtest zu betreiben. Zunächst haben wir VideoDVDs eingelegt und der Sound war 1A, Raumschiffe kamen immer dort von wo sie kommen sollten, und waren auch immer mit den Ohren zu orten. Also räumliche Soundkulisse war Top. Die Explosionen waren auch sehr gut. Dann haben wir so ne Dolbydigital Demo DVD eingelegt und der Sound war wieder genial oder bombastich! Nachdem ich eigentlich schon von diesem Boxensystem überzeugt war und ich genau wusste, sowas musst du auch haben, haben wir noch eine Musik CD eingelegt. Leider war nichts besonderes da, so dass ich wir uns auf Phil Collins geeignet haben :freak:
Nun ja, um es kurz zu machen: Ich war echt enttäuscht!
Die Bässe waren viel zu stark! Ich wollte ja nicht dass es mir bei normaler Musik den Bauch wegbrummt. Haben zwar den runtergeregelt, aber dann klang die Musik wie aus nem Radio. Mit dem Equalizer habe ich noch versucht die Mitteltöne zu erhöhen, aber das klang immernoch was seltsam. Dann gab es noch die Option den Stereoton irgendwie mit 3D Effekt zu verbessern, aber der Ton war immernoch schlecht, irgendwie matschig. Entweder zu basslastig oder die Musik klang wie aus nem Radio. Mein Fazit: so ein ("bezahlbares") 5.1 Boxensystem ist für Filme und Games genial! Aber wenn's um Musik geht, da ist ne HiFi Anlage besser. Selbst ich, der nicht so Audiophil veranlagt ist, fand die Musikqualität schlecht! Der Sound hörte sich schlechter an als aus jedem billig Kopfhörer, mit dem Unterschied dass dieser weniger Bässe hat. Dabei hat der Besitzer extra drauf geachtet Satelitenboxen mit Hoch und Mitteltöner zu kaufen, da er schon gehört hat dass viele Satelitensystem keine Mitteltöne haben.
Ich muss sagen, dass ich echt überrascht bin, dass Boxen eine geniale Soundkulisse hinkriegen aber bei Musik versagen. Scheinen wirklich 2 verschiedene Welten zu sein die aufeinander treffen, wie einige dies hier schon beschrieben haben.
 
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