News Linux-Distribution bekommt Update: Debian 13.6 bringt Sicherheits- und Stabilitäts-Updates

startaq schrieb:
Deshalb bietet Debian mittlerweile solch hoch qualitative Patches - aus den Fehlern wurde & wird gelernt. :daumen:
 
floTTes schrieb:
Wenn dem tatsächlich so wäre, hätte es sicherlich auch seine Gründe (Zeitdruck, Testfeld, etc.).

MS-Gebashe ist wie Kindern den Lolly klauen: witzig! :evillol:
Spaß bei Seite. Linux sollte sich nicht auf der "Unfähigkeit" Microsofts ausruhen. Da hat man noch selber eine ganze Menge Arbeit vor der Hütte.
Da kann ich keine Updates veröffentlichen, wenn ich weiß, dass diese fehlerhaft sind.
MS-Gebashe?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: rzweinig
konkretor schrieb:
Debian 12 ist die letzte Version mit 32 Bit Support
Weiß man denn ob es überhaupt noch eine nennenswerte Anzahl an Maschinen gibt die das brauchen? Immerhin ist das dann wirklich Retro-Hardware.
 
@Serana das fällt unter Retro, da die letzte 32 Bit Only CPU vor etwa 20 Jahren auf den Markt kam. Noch vor dem CoreDuo.
Ich schwanke immer zwischen Debian und Fedora. Dann kehre ich schnell wieder zu Debian zurück (multiboot)^^
 
Hexxxer76 schrieb:
Da kann ich keine Updates veröffentlichen, wenn ich weiß, dass diese fehlerhaft sind.
Wobei die Schuld an den Problemen ja primär bei den Hardwareherstellern und deren UEFI-Implementationen zu liegen scheint.
Und Updates nicht auszuliefern ist ja sowieso keine Alternative, weil es ja notwendig ist die Keys auszutauschen.

Wenn, dann könnte man ja Microsoft nur vorwerfen, das es bei den entsprechenden Mainboards eine Warnung gibt und/oder die Keys da nicht eingespielt werden.
Inwieweit Microsoft für fehlerhafte Mainboards verantwortlich gemacht werden kann, bleibt aber trotzdem fraglich.

Auf der anderen Seite kann man natürlich auch sagen:
Microsoft hat den Secure-Boot-Kram vorangetrieben und überhaupt., das Microsoft-Keys vorinstalliert sind usw. da sind die natürlich nicht völlig unschuldig dran.

Nichtsdestotrotz sollte man da schon differenzierter drauf gucken und ein simples "Microsoft hat Updates nicht im Griff" ist da eine zu knappe Darstellung..
Wobei mir das auch passiert ist.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: floTTes und Hexxxer76
foofoobar schrieb:
Ist Windows mittlerweile frei von 32-Bit Code?
Genau so frei wie vor KI-Bugs^^ Apple ist da schneller auf dem 64-Bit Zug bzw. sie schneiden schneller die alten Zöpfe ab.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Helge01
Ich bin mir ziemlich sicher das es in Windows noch Uralt-Code gibt, da sowieso keiner mehr den kompletten Überblick hat. Mich würde es nicht wundern wenn noch Teile von Windows 3.11 vorhanden sind. :D
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: phillow, SirSinclair und Hexxxer76
Helge01 schrieb:
Mich würde es nicht wundern wenn noch Teile von Windows 3.11 vorhanden sind. :D
MS-DOS sollte irgendwo noch schlummern^^
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: angband1, SirSinclair und Hexxxer76
Die Lösung für SecureBoot: Abschalten.

Hardwareverschlüsselung an, kostet keine Leistung und ist transparent (keine Komplexität). Und UEFI-Passwort, gegen Manipulation.

Microsoft wollte das mit Ansage unsicher und schlecht implementieren. Sich selbst als Certificate-Authority definiert und zu viel Komplexität. Ein echtes sicheres Booten wäre mit selbst generierten Private/Public-Key möglich (Anwender oder IT-Abteilung) und das als Default - nicht als schlecht getestete Zuzatzoption.

Zertifikate und CAs sind so unsicher, so komplex und so mies, dass LetsEncrypt schließlich als “Notwehr” erforderlich wurde. HTTPs ist ein Negativbeispiel (es war mal angedacht viel mehr mit selbst installierten Zertifikaten zu arbeiten, aber es waren die 90er und mit einer CA konnte man sehr reich werden…sehr reich Business Model “Trust me Bro”).
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus
Hexxxer76 schrieb:
Bei Microsoft werden Updates nicht gründlich getestet

FTFY :D

flaphoschi schrieb:
Die Lösung für SecureBoot: Abschalten.
[...]
Ein echtes sicheres Booten wäre mit selbst generierten Private/Public-Key möglich
Daher würde ich nicht sagen, dass Abschalten die beste Lösung ist. Einfach die MS-CA raus und eigene Schlüssel ausrollen. Ist mit sbctl absolut kein Hexenwerk und man ist vor Evil Maid Attacken geschützt. (FDE und starkes UEFI-Passwort gehören natürlich dazu.)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Tanzmusikus, Hyourinmaru und Hexxxer76
Wenn der Unterbau von Ubuntu und Linux Mint Sicherheitsupdates bekommt ist sas immer nur gut.
Debian hatte ich 2010 mal installiert paar Tage genutzt, war mir damals zu umständlich.
Ergänzung ()

floTTes schrieb:
Das kann ich die Tage mal testen. Mein ASrock Z97 Extreme6 (Haswell) reagiert sehr empfindlich auf SB-KEY/DB(X)-Updates.
Welche CPU, ich bin begeistert das es noch läuft mein Asus Z97 Board ist leider am 22.12.2022 gestorben. Schade. Viel Spaß weiterhin mit dem tollen System.
 
NameHere schrieb:
MS-DOS sollte irgendwo noch schlummern^^
Nein NT, die Basis für Windows 11 wurde damals komplett neu und MS DOS frei geschrieben.

Aber die alte Clock.exe aus Windows NT 3.11 dürfte immer noch vorhanden sein. Im Grunde sind sicherlich noch viele Teile des originalen Kernels vorhanden und sogar in Betrieb in Windows 11.
 
Debian soll doch total sorgenfrei sein von der Philosophie. Mich wundert das hier so viel los ist im Thread.

Ich bin noch relativ neu bei Linux, hab angefangen und bin weiterhin bei CachyOS, keine Probleme, alles Stabil, zocke schön Star Citizen.
Probleme sind mir bisher unbekannt. Hab mich über die News hier gewundert, wieso brauchen die diese Updates ?
 
Debian ist eines der stabilsten Betriebssystem der Welt. Es ist Vanille es hat einen guten Ruf. Es ist eher langweilig, aber dafür stabil.
 
Nighteye schrieb:
wieso brauchen die diese Updates ?
Debian benutzt das Modell des sogenannten Point-Release. D.h., daß in regelmäßigen Abständen eine neue Major-Version herauskommt. Die letzte war (Captain Obvious läßt schön grüßen) die 13 mit dem Codenamen Trixie. Das war am 09. August 2025.

Nur sind natürlich seit diesem Zeitpunkt jede Menge Updates erschienen. Dabei werden bei Debian im Normalfall nur die Security-Updates eingepflegt und nötigenfalls rückportiert. Falls wichtige Funktionsupdates kommen finden die auch nachträglichen Eingang in ein schon erschienenes Point-Release.

Da es aber irgendwie unpraktisch wäre bei einer Neuinstallation zuerst die Version vom 09. August 2025 zu installieren und danach jedes einzelne Update, gibt es die Minor-Releases (oder Zwischenversionen). In dem Fall jetzt ist das eben die Version 13.6. Deshalb spricht die Überschrift auch von Sicherheits- und Stabilitätsupdates.

Und das ist eben der Grund für diese Updates.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: zhompster, Salamimander, Termy und 5 andere
wagga schrieb:
Welche CPU, ich bin begeistert das es noch läuft mein Asus Z97 Board ist leider am 22.12.2022 gestorben. Schade. Viel Spaß weiterhin mit dem tollen System.
i7-4790K delidded natürlich! :evillol:

Das Board ist TOP, aber der CPU merkt man ihr Alter wirklich schon an.
 
floTTes schrieb:
Das Board ist TOP, aber der CPU merkt man ihr Alter wirklich schon an.
Aber nur das sie oft bei 100% ist oder schon Defekte und Abstürze weil Teildefekt. Ist mir auch aufgefallen 6 Monate bevor das Board starb, das die CPU mit der neuen RX 6600 oft bei 90-100% war vorher mit der R9 390 eher 50-70 maximal 80%. Sie war 2022 quasi schon am Ende Leistungstechnisch zu mindestens mit 2021er Grafikkarte. Liebe Grüße.
 
Zurück
Oben