Clanker schrieb:
Man kann sich nicht darauf berufen, dass die neueste Version frei von Mängeln ist.
Das stimmt. Dann kann man sich aber auch auf der anderen Seite nicht darüber auslassen, das es Mängel gibt.
Dennoch halte ich inzwischen
seine Aussage inzwischen für durchaus valide.
floTTes schrieb:
Das kann ich die Tage mal testen. Mein
ASrock Z97 Extreme6 (Haswell) reagiert sehr empfindlich auf SB-KEY/DB(X)-Updates.
Ah okay. Das wäre interessant.
Salamimander schrieb:
aber zumindest bauen die Debian devs keine neuen Fehler selbst ein
Wobei es das Debian-Problem damals ein anderes war, was nichts mit
Heartbleed zu tun hatte.
Damals haben die die in
OpenSSL Erzeugung von Zufallszahlen geschwächt.
Interessant ist, wie es dazu kam. Und zwar hat man ein Codeanalyse-Tool benutzt, welches ein Fehler ausgespuckt hat.
Salopp gesagt, hat das gemeldet: "Hier bei dem Code ist eine Variable nicht ordentlich initialisiert und mit uninitialisierten Variablen sollte man nicht arbeiten".
Was meistens auch stimmt. Es sei denn, die Variable dient mit als Quelle für Entropie - sprich: Zufall. :-)
Hätte man sicher vermeiden können, wenn derjenige sich ausgekannt hätte, und in dem das besser dokumentiert gewesen wäre oder man einfach mal miteinander geredet hätte (hab nicht mehr im Kopf, woran die Kommunikation scheiterte).
Jedenfalls ist diese (inzwischen alte) Story insofern ganz spannend, Weil zur Zeit laufen ja alle möglichen Leuten mit KI-Tools rum und analysieren Code und finden dann Fehler, die dann "gefixt" werden. Das kann also vielleicht noch mal lustig werden.
TomH22 schrieb:
sondern eher darum dass auch Debian nicht „zaubern“ kann, und bezüglich secure boot fehlerfhafte UEFI Firmware reparieren
Würde ich es inzwischen auch sehen und rudere daher etwas zurück. :-)