Linux für extrem alten Laptop

Zerstoerer

Lieutenant
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Okt. 2010
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688
Hallo zusammen,

da ich meinen alten Toshiba Satellite Pro 4200 nochmal rausgekramt hatte, wollte ich versuchen, mir da Linux draufzuspielen. Leider hatte ich da keinen Erfolg, denn wenn ich im BIOS die Bootpriorität auf das CD-Rom Laufwerk umgestellt hatte, lief da gar nichts.
Könnt ihr mir eine Linux Distribution empfehlen, die auf Laptops mit sehr schwacher Hardware laufen? Oder liegt mein Problem woanders? Denn ich hatte versucht Arch Linux zu benutzen.

Wäre dankbar für ein paar Tipps.
 
Hi,

wenn's jetzt nicht unbedingt KDE usw. sein muss, dann würde zumindest ein "Damn Small Linux" noch auf dem Notebook flüssig laufen. Soweit ich weiß gibt's da auch ne Option, dass man alles in den RAM lädt (müsste man mal testen, je nachdem wieviel dein Notebook hat). Etwas komfortabler aber ne Nummer lahmer (subjektiver eindruck) wäre dann evtl. Xubuntu ne Option. Oder Du machst bei Arch nen sehr leichtgewichtigen Desktopmanager drauf.
 
Ich würde mir einmal Puppy Linux anschauen. Zu finden hier und hier..
Wenn dein Rechner eine halbwegs vernünftige RAM-Ausstattung hat, dürfte es wohl klaglos funktionieren.



Ich arbeite selber darauf, und bin soweit zufrieden. Allerdings auf einer Kiste, die etwas mehr Power hat als dein besagter Rechner. Allerdings, Geschwindigkeitswunder (moderner Rechner) wirst du von deinem Rechner eh nicht erwarten wollen.

Das schöne daran ist, du kannst es problemlos ausprobieren. Puppy gibt es als Live-CD. Erst wenn es dir gefällt, brauchst du es installieren. Wobei sich bei der Installation dann die Frage stellt, auf Festplatte, auf eine CD oder auf USB-Stick. Alles eine Frage des Geschmacks und natürlich der Geschwindigkeit.

Die Frage, die du für dich klären müßtest,... was für ein Puppy soll es denn sein?. Und was für Erweiterungen installiere ich mir.?
Puppy gibt es in verschiedenen Ausführungen, sowie auch eine Vielzahl von Softwarepaketen, die zusätzlich dazu installiert werden können. Das reicht z.B. bei der Textverarbeitung vom recht sparsamen Abiword bis hin zu LibreOffice. Mit letzterem wirst du deinen Rechner wohl erschlagen.

Probier es aus, und schau, was dir gefällt und was geht....





Gruß
eklipse

(geschrieben auf Lucid Puppy (Ubuntu-Compatible Build))
 
Ok, erstmal danke für die Antworten. Nun habe ich den Laptop schon mit verschiedenen Linux Distributionen versucht zu bespielen, doch war nicht erfolgreich.
Immer wenn die Bootpriorität auf das CD-Rom Laufwerk eingestellt ist, und ich Linux installieren, bzw erstmal die Live-CD starten will, habe ich Probleme, denn der Laptop bleibt immer beim BIOS Ladebildschirm hängen.

Könnt ihr mir da helfen?
 
na wenn er im BIOS schon hängt, dann ist im BIOS oder der Hardware was kaputt.

Ansonsten: Nimm keine CD zum Booten sondern n USB-Stick. Geht schneller und spart dir die Mühe, n neuen Rohling zu verbrennen.


Ach ja, aktuelle Ubuntu's kann man nicht ohne weiteres auf zu alter Hardware installieren. Könnte für andere Distributionen ebenfalls gelten. Gewisse Uralt-Teile aus den Kernels wurden in der Standard-Packung gestrichen.
 
Ab Ubuntu 12.04 wird ein Pentium IV (Jahr 2000) oder neuer empfohlen (siehe Hinweis).

Nachzulesen hier:


http://wiki.ubuntuusers.de/Alte_Hardware

oder hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Ubuntu

Letzteres findet man unter dem Punkt Systemvoraussetzungen!

In wie fern das Wikki hier noch gepflegt ist ,weiß ich jetzt allerdings nicht . ;)

Edit: Um die Lektüre dieses Artikels etwas abzukürzen: Rechner der Pentium IV-Generation oder neuer können problemlos mit Ubuntu genutzt werden, wenn man für ausreichend Arbeitsspeicher sorgt. Allerdings sollte man den Stromverbrauch berücksichtigen.

Den Fehler suchen würde ich hier bei Grafikkarte ,sowie Arbeitsspeicher als erstes ,dann beim Prozessor .

Eine Möglichkeit wäre hier auch einen Live USB Stick(Ubuntu) zu erstellen,zbsp. mit Unetbootin zum testen ,das geht aber auch nur sofern dein PC dieses Unterstützt ,also das booten von USB Stick und dir das im Bios in diesem Fall angezeigt wird als Option,sonst wird es hiermit auch nichts .

Eventuel könntest du ja auch noch etwas mehr Angaben über deinen PC hier reinstellen,damit man dir da besser helfen kann? (Welchen Prozessor ,wieviel Arbeitsspeicher und welche Grafikkarte ? )

Was mich noch interessieren würde ,welches Betriebssystem hattest du vorher auf deinen PC drauf ?

Das wäre schon mal ein Weg nach vorne ,oder du nutzt direkt da Ubuntuuser Forum dafür.

zu finden ist es hier: http://forum.ubuntuusers.de/

Edit: Vorschlagen würde ich dir deswegen ,als erstes sollten deine Hardwarefehler gefunden und beseitigt werden ,dann kann man sich um die Software weiter kümmern.

Könnte auch an einem veralteten Bios Update liegen dein Problem ,sofern der Rechner nicht zu alt ist könnte man hier auch ein Update des Bios in Betracht ziehen ,allerdings würde ich das lieber von einem Fachmann durchführen lassen ,oder du kennst jemanden der davon Ahnung hat .

mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
Was genau meinst du mit BIOS Ladebildschirm?
So wie du das erklärst, würdest du dann ja gar nicht mehr in das BIOS kommen und nur nach einem Reset des BIOS wieder agieren können.
 
Ubuntu selber würde ich auf so einem alten Rechner nicht direkt (ohne Änderungen) einsetzen. Ob es jetzt gehen mag, oder nicht, spielt imo dafür keine Rolle. Denn man möchte ja auch noch halbwegs damit arbeiten, ohne dazwischen ständig an einer Warteorgie teilzunehmen.
Puppy sollte funktionieren. Zumindest verträgt es sich auch auf meinem alten Pentium2-400. (Gerade eben ausprobiert).



Was das "bleibt immer beim BIOS Ladebildschirm hängen" betrifft, muß ich für's Erste passen. Da müßte ich auch erst einmal suchen, denn so oft beschäftige ich mich mit Hardwarefragen nicht mehr.

Schon mal eine andere startfähige CD versucht.?
Z.B. eine CD von Windows-98 oder Windows-XP. Bleibt er da auch hängen.?

Ansonsten würde ich mir mal die BIOS-Einstellungen aufschreiben, so wie sie sind. Und anschließend mal das BIOS auf die Standardwerte zurücksetzen. Anschließend die Laufwerke wieder richtig konfigurieren/einstellen. Vielleicht klappt es dann mit dem booten von CD. Auch auf eine entsprechende Bootreihenfolge 1-CD, 2-HD achten.

Wenn das nichts hilft, könntest du (zumindest bei Puppy) versuchen, auf einem anderen Rechner das System auf einem USB-Stick zu installieren (per Live-CD), und ihn dann bei deinem Notebook versuchen. Allerdings kann es dir passieren, daß du ein wenig experimentieren mußt. Es gibt nämlich verschiedenste Methoden, einen USB-Stick bootfähig zu bekommen. Und nicht jede funktioniert überall. Zumindest bei den älteren Rechnern. Das mußte ich selber leidvoll feststellen. Ich mußte ein ganze Weile mit den diversen Einstellungen herumexperimentieren, bis der USB-Stick auf meinem alten Rechner endlich bootete.
Daneben habe ich auch noch ältere Rechner hier, mit denen ein Start per USB garnicht möglich ist. War damals von den Entwicklern nicht vorgesehen.



Gruß
eklipse
 
Hmm und wenn es mit puppy auch nicht läuft was dann ? Erstmal sollte man die Hardware Ursache beheben und sich dann mit der Software beschäftigen,vorher bringt es nichts ,solange das Problem mit seinem Bios weiter besteht ,ich denke hier auch wegen langsamen Prozessor und auch die alten Speicher sowie Grafikkarte wird es schwer fallen mit Linux,denoch sollte man auch das mit einem leichten Arch Liux zbsp. zum laufen bekommen.

Ganze ohne Hardwarelastigen Klick Bunti und mit Arch Linux seinen Desktop dann so klein und leicht wie möglich halten.

Das andere Problem ist wieder Arch Linux ist nicht wirklich was für Anfänger.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus dem Startpost, erster Satz? Toshiba Satellite Pro 4200

PIII 700 MHz
64 MB RAM (SDR-SDRAM, 100MHz)
12 GB HDD
DVD
14.1" 1024 x 768 TFT
S3 Savage/IX

Das Ding ist eigentlich Sondermüll. Ich hab einen alten Athlon XP Mobile 2000+ (1,66GHz) mit 512MB PC266, und selbst da ist es ein Wartespiel, bis eine leidlich ansehnliche Desktopoberfläche wie Xfce mal etwas tut. So eine alte 700MHz-Hitsche könnte man evtl. als Router verwenden, oder als überdimensionierten Shell-basierten Taschenrechner...


Edit... da hab ich doch glatt die Stats vom 4300 erwischt. Verdammt. Der 4200 ist noch schrottiger.
 
Zerstoerer schrieb:
Wäre dankbar für ein paar Tipps.

Bevor man hier überhaupt helfen kann, ist es nötig zu wissen, zu welchen Einsatzzwecken das Linux benötigt wird. Brauchst Du den Desktop oder reicht die ne Bash zum Arbeiten?
 
Linux läuft genau so... fragt sich nur welche GUI. Ein GUI-loses minimalistisches Linux wie fli4l versieht seinen Dienst auf nem 386er. Es hängt immer an der Aufgabenstellung und der GUI.
Deine Werbe-Masche für FreeBSD kannste als getrost wieder einpacken, es bringt nichts.... denn egal ob FreeBSD oder Linux als Basis, ein Gnome3 oder KDE4 wird darauf nicht laufen, ein Xfce4 wird ebenfalls kaum funktionieren... und ne Bash geht immer. Die besten Chancen sehe ich bei IceWM oder LXDE. Übrigens ein Nachteil für dein heißgeliebtes FreeBSD: während z.B. Ubuntu sehr wohl direkt ein LXDE-Paket liefert, müsste man bei FreeBSD handkompilieren.
 
Sehe hier kein Linux-Problem. Wenn der Rechner gar nicht bis zum Booten kommt, ist ziemlich egal, ob auf der eingelegten CD ein Linux oder Roland Kaiser schlummert.
 
Also der Zweck sollte eig ein Versuch sein,, den Laptop als Webhost bzw Teamspeakserver zu verwenden. Doch wenn ich mir dies hier so durch lese, kann ich wohl nicht vertrauen, dass so etwas noch laufen würde?

Edit: Und wie soll ich das jetzt mit dem Booten machen? Erstmal BIOS Update machen? Im Moment läuft noch Windows 2000.
 
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