Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Zhenwu schrieb:
Ich würde ja tierisch lachen, wenn MS beim nächsten Windows ein Unix/Linux als Unterbau verwendet
Das wäre dann gleichzeitig das größte Eingeständnis der eigenen unfähigkeit aus meiner Sicht
 
DavidXanatos schrieb:
Linux scheitert nicht an sicherheit (UAC) sondern daran das darauf zu wenig Software läuft und nicht mal linux software auf den meisten linuxen läuft ohne neu kompiliert zu werden.
Wenn die Software eine bestimmte fucking Version einer *.so benötigt muss die halt selbst mitgebracht werden oder statisch reingelinkt werden. Oder willst du wie unter Windows ewig den alten Scheiß mit schleppen.
Und Apple wechselt die CPUs wie andere Leute Unterhosen.

Und diese Eigenschaft von Linux hat Linux nicht daran gehindert Windows nur die Nische Desktop übrig zu lassen.

Ist W11 mittlerweile 32-Bit frei?
 
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@Mensch_lein ich weiß, ebenso nichts für ungut. Aber wenn schon der Vorwurf der blanken Provokation im Raum steht, muss man ja davon ausgehen, dass diese Art von Humor nicht ankommt.
 
@Grimba

Bei ihm hast du wohl recht. Dir traue ich aber wesentlich mehr zu. Es erscheint mir heutzutage sowieso gängiges Verhalten zu sein, anderen Provokation vorzuwerfen und diese selbst aktiv zu betreiben. So als würde diese die Argumentationslosigkeit kaschieren.
 
sh. schrieb:
Ist Linux mittlerweile 32-Bit frei?
Bei mir ja:
Code:
$ find $(cat /etc/ld.so.conf.d/* | grep -v '^#' | sort -u) -name '*.so' | xargs file | grep 32-bit
find: ‘/usr/local/lib/x86_64-linux-gnu’: No such file or directory
$
 
Für manche Leute ist alles irgendwie toxisch oder hate was nicht der eigenen Erwartung oder Meinung entspricht, wir sind inzwischen Gesellschaftlich auf einer Ebene angekommen wo nicht mehr die Diskussion an sich zählt sondern nur noch Extremhaltungen (schwarz oder weiß, dafür oder dagegen), Graubereiche oder Tolleranz scheint es gefühlt kaum noch zu geben.
 
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Medcha schrieb:
Ich bin erstaunt, wie unproblematisch die Installation und Einrichtung von Mint bei meinem Bürorechner war. Als Officemühle wunderbar. Aber für Gaming sehe ich Linux noch nicht bereit für mich. Dennoch schön zu sehen, dass das in der Zukunft wohl ein sehr interessantes Thema werden kann.

Windows läuft super und ich habe im Alltag kein Bock auf neu lernen, wenn ich arbeiten muss. Also, ist Windows meine erste Wahl.

Die Anzahl der Distributionen verwirrt mich allerdings. Weniger würden es auch tun und für Neulinge wäre es auch einfacher. Aber Microsoft sorgt schon für Linuxfortschritt, bestimmt auch in der Zukunft ;)
Warum nicht neue Fähigkeiten erlernen?
Ich war anfangs auch etwas unsicher, ob ich mit macOS bzw. Debian zurechtkomme und wohin die Reise gehen würde. Aber ich bin so froh, dass ich den Schritt gewagt habe!

Sie schaffen das auch – glauben Sie an sich! 🫵
 

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Mit dem Steam Deck ging es bei mir los. SteamOS fand ich wirklich klasse. Dann auf das Legion Go umgestiegen und nach einem Tag Windows entsorgt und Bazzite installiert, welch eine Wohltat. Ich selber habe mein Leben lang nur Windows benutzt. Mai 2024 für mich entschieden den Laptop mit Nvidia GPU als Testprojekt für EndeavourOS zu nutzen da mein Haupt PC auch Nvidia hat. Nach einem halben Jahr Testphase und kaum genutzten Haupt PC habe ich mich für Dualboot entschieden und CachyOS installiert. Drucke, Scanner, NAS, Gamecontroller und externe Soundkarte funktionieren einwandfrei auf Laptop und Haupt PC. Nach ein paar Monaten habe ich den Laptop ebenfalls auf CachyOS umgestellt.

Nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt Programme über das Terminal zu installieren. Es geht einfach und schnell und vermisse es nicht auf die Windowsweise zu tun. Die Updates sind einfach eine Wohltat wie schnell das geht und wie lange es bei Windows 11 dauert wenn ich es mal starte und die Updates einspiele.

Gibt es mal ein Problem mit einem Update dann einfach beim hochfahren die vorherige Version auswählen und bis zum nächsten Tag warten um dann zu akualisieren.

Habe seit der SteamOS Zeit bis heute schon einige Titel durchgespielt.
Aktuell nutze ich als Handheld ein MSI Claw A8 mit Bazzite und Lossless Scaling sowie die Möglichkeit FSR4 zu nutzen.

Man merkt das AMD Grafikchips etwas bessere Kompatibilität haben als NVIDIA Chips aber im großem und ganzem läuft es ziemlich Rund außer das mehr Leistung bei DX12 Titeln bei NVIDIA brach liegt, ich hoffe das sie dieses Problem dieses Jahr in Griff bekommen.

Wenn es DXO Photolab und Luminar NEO auf Linux geben würde müsste ich kein WIndows mehr starten denn das ist bisher der einzige Grund bisher Windows weiterhin mal hochzufahren.

Anticheat ist für mich kein Problem da ich diese Multiplayertitel nicht zocke.
Man kann es wie ein Konsolero sehen, wer eine XBOX hat kann viele Spiele nicht spielen die es auf der PS gibt oder umgekehrt, entweder lebt man damit oder kauft sich alle anderen Konsolen dazu um alles spielen zu können. Gibt es ein Spiel das gebraucht wird dann Dualboot und Windows und fertig.
Wer kein Bock hat bleibt bei Windows und auch gut.

Früher kamen Konsolen raus wo es gerade mal ein paar Spiele auf dem Markt gab und heute wird gemotzt wenn von tausenden Spielen die unter Linux laufen das ein oder andere nicht funktioniert.

Seit 1,5 Jahren Linuxnutzer und habe bisher überhaupt keinen Drang auf Windows umzustellen.
 
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DavidXanatos schrieb:
ABI kompatibilität über +/- 10 jahre wäre hier wirklch was sehr feines, windows kann es mac os vieleicht +/-5j k.a. min kein mac user, android kann es etc pp...
macOS 26 auf Apple Silicon ist ABI-kompatibel bis zu den ersten 64-Bit-Intel Macs vor rund 20 Jahren.

foofoobar schrieb:
Ist W11 mittlerweile 32-Bit frei?
Es existiert kein "16-Bit-freier" oder "32-Bit-freier" x86-Prozessor.

Die ARM64-Version von Windows 11 dürfte aber nicht wirklich viel nativen 32-Bit-Code enthalten.
 
Das Nicht-rumfummeln-müssen unter Windows hat auch einen Preis, der mittlerweile m.E. auch zu groß geworden ist. Man zahlt mit seinen Daten, unterstützt indirekt das Missbrauchspotential von einigen Technologien (TPM, SecureBoot), muss Verschlimmbesserungen in Kauf nehmen und macht alte Hardware teils obsolet. Das ist der Preis, den die breite Masse für den Comfort am Ende zahlt. Abhängigkeit.

Ja, vieles davon lässt sich umgehen oder Entschlimmbessern, doch wo ist dann die Fummelfreiheit?
Abgesehen davon bringt mittlerweile der Installationsprozess von Windows ehr Fummelarbeit als viele moderne Linux Distris.

Das Massenträgheitsprinzip in der Physik lässt sich wunderbar auf die Gesellschaft anwenden. Wer von uns hat es denn so richtig hinbekommen, das gesamte Umfeld von WhatsApp wegzubewegen? Dürfte ne absolute Nische sein. Bei den Betriebssystemen ist das nicht anders und so lange es keine Bereitschaft gibt für einige Prinzipien mehr Aufwand in Kauf zu nehmen, wird sich an den Aufwänden auch kaum was ändern. Es ist prinzipiell wie Angebot und Nachfrage.

Menschen wollen Veränderung, doch sie selbst wollen sich nicht verändern.
 
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DavidXanatos schrieb:
@bsmx und genau solche probleme würde man überhaupt nciht haben wenn sich die meisten distris auf einen gemeinsamen interoperablen und auf und abwerts kompatiblen nutzer space einigen würden.
Tun sie aber nicht und wollen es scheinbar bar nicht.
Allerdings widerspricht sich das mit der Freiheit in der Linux-Community. Bei jedem Betriebssystem muss man Abstriche machen und kann gleichzeitig Vorzüge genießen. Ich lehne z.B. MacOS/iOS völlig ab, verstehe aber gleichzeitig, welche Vorteile sie bieten.
Ich bin halt der Windows-/Linuxnutzer, während ich im Freundeskreis einige Mac-only User (ohne den oft nachgesagten quasireligiösen Eifer) habe.
 
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foofoobar schrieb:
Wenn die Software eine bestimmte fucking Version einer *.so benötigt muss die halt selbst mitgebracht werden oder statisch reingelinkt werden. Oder willst du wie unter Windows ewig den alten Scheiß mit schleppen.
Genau das sollte man machen die ABI bis zum sankt nimaneins tag kompatibel durchschleppen.

foofoobar schrieb:
Und Apple wechselt die CPUs wie andere Leute Unterhosen.

Ja das tun sie und zwar so das egal welche CPU die alte für eine anderee CPU geschriebene software weiterhin fehlerfrei funktioniert, so gehört sich das. Sehr fein!.

foofoobar schrieb:
Und diese Eigenschaft von Linux hat Linux nicht daran gehindert Windows nur die Nische Desktop übrig zu lassen.
Linux ist nicht deswegen groß auf Servern sondern desto trotz.


foofoobar schrieb:
Ist W11 mittlerweile 32-Bit frei?
Nein und das ist gut so, 32 bit win32 Software sollte für immer lauffähig bleiben.
 
DavidXanatos schrieb:
Nein und das ist gut so, 32 bit win32 Software sollte für immer lauffähig bleiben.
Wenn ich 32 bit Apps oder Spiele spielen will, installiere ich das einfach nach. Selbst Steam bietet eine entsprechende Umgebung.

Wozu sollte das Standardmäßig dabei sein, wenns nur noch ein kleiner Teil braucht.
 
Gohma schrieb:
Das wäre dann gleichzeitig das größte Eingeständnis der eigenen unfähigkeit aus meiner Sicht
Nö. Das war es mit dem Chrome-Edge auch nicht. Eher ein aus geschäftlicher Sicht kluges Nutzen der Open-Source-Realität.

Glaube aber nicht, dass das bei Windows so schnell passiert. Rückwärtskompatibilität ist DER Sellingpoint.
 
Bierliebhaber schrieb:
Streaming ist nur mit Virtual Display wirklich alltagstauglich,
Wenn es dir nur um das Virtual Display geht, da habe ich schon mal eine Anleitung gesehen um ein Virtual Display einzurichten, war im Zusammenhang mit Sunshine/Moonlight, wo das ja sowieso drauf basiert was du da erwähnt hast.
 
DavidXanatos schrieb:
z.b. OpenSnitch auf manjaro
Das hier?

1767460837995.png


Okay, es ist nicht die neueste Version ... Aber mit Version 1.8.0 hat man sich scheinbar für einen Breaking Change die UI betreffend entschieden. Das dauert dann halt, bis es überall angekommen ist.
Ergänzung ()

DavidXanatos schrieb:
Genau das sollte man machen die ABI bis zum sankt nimaneins tag kompatibel durchschleppen.
Welches OS macht das denn? Windows? Wieso genau brauche ich denn Visual Studio Runtimes 2013, 2015 und 2017? Wieso ist denn das nicht einfach in Windows seit schon immer drinnen? :-) Und wieso existieren hier solche Seiten mit Breaking Changes?
 
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