Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

Mensch_lein schrieb:
@Demer1983
Die Sache mit dem Arbeiten, fand ich auch drollig. Wenn ich weiss, dass ich Adobe nutze und brauche, wieso sollte ich dann auf Linux
Das ist genau einer der Punkte, um die es hier ja gerade geht.

Ich kaufe mir ja auch kein Auto blind. Wenn ich zwingend eine Automatik brauche, weil mein linker Fuß amputiert wurde, hole ich mir ganz sicher keine mit Schaltung.
Hyourinmaru schrieb:
@Zhenwu
Anhang anzeigen 1693371
https://gs.statcounter.com/os-market-share/desktop/worldwide/#monthly-200910-202601

Beginn des Zeitraums habe ich auf Oktober 2009 (Release Windows 7) gesetzt. Der gesamte Zeitraum bei Statcounter beginnt im Januar 2009, das hätte jedoch keinen großen Unterschied gemacht.
Danke, hatte ich ja ziemlich gut in Erinnerung 👍
 
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Genau darum sehe ich eine präzise Bedarfsabklärung ja als a und o eines eventuellen Wechsels. Wenn ich eher faul bin, ist ein arch einfach quatsch. Wenn ich stabilität will, bin ich in der Richtung debian und konsorten. Das wird zwar beim erstaufsetzen etwas mehr zu installieren geben und nachlesen, aber er würde damit glücklich werden.
 
@Hyourinmaru was soll denn dieses Unknown sein? 16% sind ja nicht gerade wenig. BSD reißt das nicht raus :D
 
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@Grimba idk. Wahrscheinlich BSD und irgendwelche anderen OS, bei denen der User Agent verschleiert wird, die Datenpunkte aus den System-Infos nicht zueinander passen oder das OS einfach nicht erkannt werden kann. Es gibt ja auch noch die Angabe "Other", zu denen aber keine prozentualen Datenpunkte als Tooltip existieren. 🤷🏻
Statcounter schweigt sich dazu aus.
 
Mensch_lein schrieb:
Also ab zu einem Mint, oder Debian etc. pp.
Oder, wenn man insbesondere für die Gaming-Nutzung, etwas aktuelle Paketauswahl möchte, eventuell Richtung Fedora. Da gibt bei Bedarf mit "Silverblue" (Gnome) und "Kinoite" (KDE Plasma) offizielle Varianten mit "atomic desktop", also mit weniger Potential, das System kaputtzubasteln. Zudem ist bei Fedora Flatpak ab Werk ins System und Paketmanagement integriert. Mit Bazzite gäbe es sogar eine "Spiele-Fedora" als SteamOS-Nachbau.

Dass er mit CachyOS etwas arch-basiertes genommen hat, liegt vermutlich am derzeitigen Hype um die Distribution als auf Gaming optimiertes Linux. Da wird ihn zu der Wahl verleitet haben, ohne darüber nachzudenken, ob es für seine Anforderungen überhaupt passend ist.
 
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D.S.i.u.S. schrieb:
Wünschenswert wäre natürlich, wenn Linux/Desktop mehr User hätte, denn dann gäbe es auch mehr Software.

Das ist lustig, wenn ich Sachen schreibe damit "Linux/Desktop mehr User bekommt müsste man ..." dann erwidern hier Nutzer das "Linux" gar nicht mehr Nutzer haben will...
 
Gibt es mittlerweile eigentlich eine andere Möglichkeit (außer GeForce Now Infinity) unter Ubuntu Based Linux GFN mit mehr als 1080/60 zu nutzen ?

Alle Anleitungen die ich dafür gefunden habe funktionieren entweder nicht mehr.

Und sämtliche „Apps“ oder Browser Lösungen spuken nur 1080p/60 aus. Außer der GeForce Now Infinity App, die schafft 1440p/120 stellt das Bild aber zu dunkel dar.

Wäre ja durchaus eine (Übergangs)Lösung voll auf Linux zu setzen und auch sowas wie Bf6 spielen zu können - wenn man denn möchte.
 
DavidXanatos schrieb:
Das ist lustig, wenn ich Sachen schreibe damit "Linux/Desktop mehr User bekommt müsste man ..." dann erwidern hier Nutzer das "Linux" gar nicht mehr Nutzer haben will...
Die Nutzung oder Nichtnutzung von Linux wirst du dir mit kapitalistischer Logik nicht erklären können.
 
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Mensch_lein schrieb:
@Demer1983

Ich will abends einfach nur zocken wie bei Windows und dann nimmt man sich ein Linux das auf Arch basiert? Ähm, aus meiner Sicht, klassisch falsche bedarfsabklärung. Wenn ich einfach nur zocken will, nehm ich etwas das nicht auf arch basiert. Denn da bist du falsch mit Ruhe haben auf Dauer. Also ab zu einem Mint, oder Debian etc. pp.

Die Sache mit dem Arbeiten, fand ich auch drollig. Wenn ich weiss, dass ich Adobe nutze und brauche, wieso sollte ich dann auf Linux gesamtheitlich wechseln? Dualboot ist die Lösung, das ist schon richtig so. Aber NICHT mit Arch, wenn du Konsolenfeeling willst(das du übrigens bei Windows auch nicht hast).
Dualboot kann gut sein, wenn es funktioniert, aber bei vielen das z.B. ein Windows update schon mehrfach den Bootlader bzw. Grub zerschossen....ist auch nicht ideal für den üblichen 0815 Anwender....da kann Linux nix dafür.
 
Dann kann er die alte kiste ja für windows nutzen und sich nen zweiten kaufen fürs zocken. Auf dauer muss/wird er das eh.
Bei mir sinds ja auch mehrere Rechner, die hier rumstehen und nur einer davon läuft mit windows.
 
Hyourinmaru schrieb:
@Grimba idk. Wahrscheinlich BSD und irgendwelche anderen OS, bei denen der User Agent verschleiert wird, die Datenpunkte aus den System-Infos nicht zueinander passen oder das OS einfach nicht erkannt werden kann. Es gibt ja auch noch die Angabe "Other", zu denen aber keine prozentualen Datenpunkte als Tooltip existieren. 🤷🏻
Wenn Other bereits 16% sind, welche Genauigkeiten traust du dann Angaben von 8% oder 4% zu.
Da sind also locker Ungenauigkeiten um Vielfache drin.
 
Zhenwu schrieb:
@tollertyp Ich bin jetzt nicht alxander2, aber irgendwer hat doch hier eine aktuelle Tabelle/Chart gepostet. Nach dieser ist Windows auf ca. 66 % gefallen. 16 % unbestimmt und der Rest Linux/Unix. Wohlgemerkt im Teilbereich des Desktops.
Die 16% können alles sein... MacOS ist da noch deutlich weiter oben als Linux. Und da taucht sogar iOS auf. Was ist das denn für eine Statistik? Und die wilden Sprünge dort wirken ziemlich suspekt (MacOS hat sich in 2 Monaten halbiert... klar)... aber dennoch geht aus der Statistik nicht hervor,welche Betriebssysteme wirklich gewinnen...
 
@tollertyp Lässt sich aber daraus schließen, dass da was in Bewegung ist.

Das Windows, bei dem, was es momentan so alles abliefert, absteigt, finde ich plausibel
 
@Zhenwu: Ja und was genau hat das mit dem was ich sage zu tun?
Und genau wohin die Bewegung geht, das ist ja das relevante...

Lol... okay... genial... da wird sogar noch MacOS und OS X getrennt...
 
tollertyp schrieb:
da wird sogar noch MacOS und OS X getrennt...
Ist ja auch korrekt, wenn der Zeitstrahl bei 2009 anfängt. OSX heißt ja erst seit Sierra (2016) wieder MacOS.
 
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Mensch_lein schrieb:
Ich will abends einfach nur zocken wie bei Windows und dann nimmt man sich ein Linux das auf Arch basiert? Ähm, aus meiner Sicht, klassisch falsche bedarfsabklärung. Wenn ich einfach nur zocken will, nehm ich etwas das nicht auf arch basiert. Denn da bist du falsch mit Ruhe haben auf Dauer. Also ab zu einem Mint, oder Debian etc. pp.
Wenn ich aktuelle HW habe/kaufe zeitnah nach Release, dann kommt aufgrund des HW-Supports eben nur Rolling Release infrage, also Arch Linux oder openSUSE TW. Wobei Linux Mint dürfte inzwischen Support für RX 9070/XT haben (kA, wie es mit RTX 5000 aussieht). Klar, wie ich vorhin mit meinem Posting gezeigt habe, ist auch auf Arch Linux nicht alles Eitel Sonnenschein und Fehler können auftreten, das liegt in der Natur der Sache, aber damit muss man sich dann arrangieren und auftretende Fehler in Kauf nehmen. Debian, Linux Mint und Co. machen dann eben Sinn, wenn man nicht gerade Next Gen Hardware ab Tag 1 verwendet, dann geht das durchaus.
Da ich Updates auch nur 1x alle zwei bis drei Wochen mache, seltener auch mal auf vier Wochen aufschiebe, geht Gaming bei mir mit EOS im Grunde einwandfrei. Wenn Dinge durch ein Update kaputtgehen, dann merke ich das häufig auch schon während der normalen Benutzungszeit.

Demer1983 schrieb:
Dualboot kann gut sein, wenn es funktioniert, aber bei vielen das z.B. ein Windows update schon mehrfach den Bootlader bzw. Grub zerschossen....ist auch nicht ideal für den üblichen 0815 Anwender....da kann Linux nix dafür.
Deswegen mMn Dual Boot, bei dem die Linux-Distro auf einer separaten SSD sitzt, sofern der PC oder das Notebook die Möglichkeit dafür bieten. Dann kann Windows gar nichts kaputtmachen, da es vom OS und dem Bootloader auf dem zweiten Datenträger gar keine Kenntnis hat. Aber wie bereits erwähnt, ist auch das für den 0815-Anwender nicht ideal, zumal das Gerät dafür auch noch geöffnet werden und der richtige Anschluss identifiziert werden muss.
 
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Gibt ja durchaus noch nen Kompromiss mit etwas längerer reifezeit der Pakete. Zum Beispiel Manjaro.
 
Grimba schrieb:
Ja, das sind Apps. Die kommen ja nicht aus ihrer Kapsel raus.
Innerhalb der freigegeben Strukturen sind Änderungen möglich, also auch Zugriff auf Ordner anderer Apps. Einschränkungen sind in der Doku beschrieben. In Kombination mit Kurzbefehlen geht schon einiges. Ich nutze mit Sicherheit nur einen Bruchteil der Optionen die a-Shell bietet.

Grimba schrieb:
Das Betriebssystem stellt dir aber keine Shell zur Verfügung, mit der du z.B. administrative Aufgaben bewältigen könntest.
Ja, war mir nicht klar, dass genau das dein Anspruch ist oder sein könnte.
Manchmal sind Apple Tablets oder Telefone einfach auch das falsche Werkzeug. :^)
 
Ich bleibe dabei, da die Aussage im Video glasklar war. Er will nur zocken am Abend, also nix tun. Also bietet sich Debian/Fedora an, kein Arch. Arch bedeutet zwar sehr aktuell, aber eben auch nicht Problemlos. Darum kein Arch, also auch keine Brandneue HW, wobei ich sowieso dazu neige, erst HW zu kaufen, wenn diese gereift ist. Also die ersten Kinderkrankheiten durch sind, sprich behoben. Wer das neueste kauft, macht aus meiner Sicht, etwas falsch. Darf und kann man natürlich anders sehen.
Will ich aber, wie der ausm Video es halten wie bei ner Konsole, dann ist es KEIN Arch.
 
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