Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

ChatGehPeeTee schrieb:
Was meinst du der Aufschrei der Hardware und Software Hersteller wäre
Nicht zwingend groß. Sowas machst du ja nicht, ohne die passenden Schnittstellen bzw. Kompatibilitätslayer bereitzustellen. Warum sich mit Wine abmühen, wenn man sowas doch aus erster Hand viel besser liefern kann? Zumal ein großer Teil der Arbeit schon dankbarer Weise von der Linux Community gemacht wurde.

Guck mal beispielsweise zu Apple rüber, die sind mit ihrem System von MacOS zu BSD, also OSX, damit dann von PowerPC zu x86, zwischendrin noch auf 64bit und jetzt kürzlich von x86_64 zu ARM. Sowas kann man schon machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke nicht das Microsoft da auch nur einen Müden Gedanken daran verschwendet. Microsoft ist Marktbeherrschend, kommt auf praktisch jedem Desktop PC daher und die Leute schlucken jede Kröte die Ihnen Microsoft serviert. Sie motzen und schimpfen aber am Ende schlucken sie die Kröte dann doch.
Eher noch glaube ich das Windows mal wieder den Trend verpasst das die Leute immer mehr Mobile Systeme nutzen.
 
Ich glaube auch nicht, dass sowas in naher Zukunft passieren könnte, dafür müsste noch einiges passieren. Aber für völlig ausgeschlossen halte ich es nicht. Es ist eh müßig, bei sowas zu orakeln, das geht meist schief :D
 
Stimmt, als ich das letzte Mal prophezeit habe das NVIDIA niemals Freesync unterstützen wird wurde ich einen Monat später Lügen gestraft. :D
 
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Ich habe gestern mal zum 1. Mal im Leben Linux (CachyOS) im DualBoot mit Win11 installiert.
Bis jetzt habe ich mit etwas suche, schon alles hinbekommen. Einzig suche ich noch ein Ersatz Bluestacks.
 
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D.S.i.u.S. schrieb:
Wünschenswert wäre natürlich, wenn Linux/Desktop mehr User hätte, denn dann gäbe es auch mehr Software.
Da bin ich bei dir. Ich habe ja nichts gegen Linux an sich, nur eben das es kaum Software gibt mit der man so arbeitet. Und da ist es nach so vielen Jahren, Linux/Desktop hat 30 Jahre zeit gehabt bei den Großen mitzuspielen und man hat auch wenn einige User zu Linux Überspringen das Gefühl das Windows und Mac sich immer weiter entfernen und Linux bald komplett den Anschluss verliert.
Es fehlt an User und User kommen nicht weil es kaum Software gibt mit der die Welt nun einmal arbeitet und die Firmen haben keinen Bock für Linux zu portieren weil keine User da sind mit denen sie Geld verdienen können. Irgendwie wie Henne und Ei.
Jetzt müsste man sich Fragen wie es so weit kommen konnte? An dem Unix ähnlichem Linux kann es ja allein nicht liegen denn an Mac sieht man das es hervorragend auch unter einem Unix Kern funktioniert.
Und bevor hier wieder irgendwelche Kommentare erscheinen, es wird hier über Linux Desktop gesprochen.
 
@Farrinah: Was fehlt denn unter Linux an Software und jetzt bitte nicht mit Adobe & MS Office kommen.
 
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Bob.Sponge schrieb:
einfach versuchen sie ins Leere laufen zu lassen, mit Fundamentalisten ist einfach kein Staat zu machen.
Man darf ja ruhig seine Meinung vertreten.
Aber:
Das beste Werkzeug ist immer das, mit dem man selbst seine aktuelle Aufgabe am besten erledigen kann.
Keine ahnung wie oft ich schon viel zu lange lange an shitty tools festgehalten habe, obwohl das leben hätte einfacher sein koennen.
Das Stresslevel erlaubte einfach nicht sie zu lernen. Da nimmt man besser was man kann.
Ergänzung ()

Farrinah schrieb:
Da bin ich bei dir. Ich habe ja nichts gegen Linux an sich, nur eben das es kaum Software gibt mit der man so arbeitet. Und da ist es nach so vielen Jahren, Linux/Desktop hat 30 Jahre zeit gehabt bei den Großen mitzuspielen und man hat auch wenn einige User zu Linux Überspringen das Gefühl das Windows und Mac sich immer weiter entfernen und Linux bald komplett den Anschluss verliert.
findest du?
Es gibt wirklich viele native Apps und in fast jeder Rubrik auch was sehr gutes.
Der Trend geht aber so oder so immer mehr zu Webapps, was in immer mehr Berufen und Anwendungsfällen native Anwendungen optional macht.
Es gibt super Grafik, Video, Foto, Architektur, Cad Software. Datev und Lexware sind auch kein Problem mehr
 
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WiP3R schrieb:
Ich denke nicht das Microsoft da auch nur einen Müden Gedanken daran verschwendet. Microsoft ist Marktbeherrschend, kommt auf praktisch jedem Desktop PC daher und die Leute schlucken jede Kröte die Ihnen Microsoft serviert.
Ganz so einfach ist es nicht. Den Servermarkt hat Windows schon verloren, Microsofts eigene Azure-Cloud macht schon deutlich mehr Umsatz mit Linux als mit Windows und immer mehr Server-Software von Microsoft läuft auch nativ auf Linux. In dem Bereich steckt generell mehr Geld als im Desktop, Windows wird für Microsoft selbst also immer unbedeutender, wenn man auf den Umsatz schaut.

Und mit dem WSL hat Microsoft ja praktisch schon Unterstützung für Linux mit in Windows integriert (die mittlerweile auch ganz brauchbar ist), beide Welten werden also immer mehr miteinander verzahnt. Es ist kein Thema für morgen oder übermorgen, aber die Frage stellt sich schon, wie lange sich Microsoft noch antut, ein eigenes OS hinzufrickeln (denn den Eindruck machen die Entwicklungen, die man zu Gesicht bekommt).
WiP3R schrieb:
Eher noch glaube ich das Windows mal wieder den Trend verpasst das die Leute immer mehr Mobile Systeme nutzen.
Da Windows Mobile tot ist, kann man wohl sagen: Haben sie schon längst.
 
Es gibt keine Alternative zu Windows...
Es sind die vielen professionellen Programme die Windows...

Desktop ist bei MS ca 20 Miliarden.
Cloud also Azure ist mit 80 Miliarden weitaus profitabler und da setzt MS selbst Linux ein, nebst Android, MacOS, ios und Windows.

Den Desktop nun als den Bereich für die absoluten Profis darzustellen, finde ich etwas - frech. Denn es bedeutet im Umkehrschluss, dass man glaubt der Desktop sei essenziell für die Wirtschaft und der Server/Cloudbereich sei vernachlässigbar. Ich erachte beide Teile für wichtig, setze aber die Gewichtung klar auf Server. Der Desktop ist nicht Systemrelevant. Läuft plötzlich aber kein Internet mehr - dann wirds düster.
 
@stefan92x Microsoft als Hyperscaler würde ich getrennt betrachten. Ja witzigerweise macht Microsoft mit Linux vermutlich mehr Gewinn als mit Win11.
Microsoft als Windows Hersteller ist eine andere Geschichte.

WSL sehe ich eher als Microsofts Antwort auf Linux als Konkurrent. Warum Linux als Konkurrent haben wenn man es einfach integrieren kann. Du willst Windiws Programme aber auch Linux haben? Dann ist jetzt die Antwort Windows alleine kann das bieten. Linux kann das nicht so oott.
 
WiP3R schrieb:
@stefan92x Microsoft als Hyperscaler würde ich getrennt betrachten.
Ich nicht. Weil Microsoft versucht, immer mehr Cloud-Zwang etc durchzusetzen und immer mehr Microsoft-Anwendungen auch als reine Webanwendungen verfügbar sind (die MS also selber bei Azure hostet). Je mehr Nutzer auf diese Online-Abo-Software setzen, umso egaler wird das Betriebssystem des PCs.
WiP3R schrieb:
Dann ist jetzt die Antwort Windows alleine kann das bieten. Linux kann das nicht so oott.
Wobei das WSL ja auch nur ein eleganter Weg ist, um eine Linux-Distribution zusätzlich zu installieren. Es ist ja eben nicht Windows alleine, sondern man installiert ein komplettes Linux.
 
WiP3R schrieb:
Du willst Windiws Programme aber auch Linux haben? Dann ist jetzt die Antwort Windows alleine kann das bieten. Linux kann das nicht so oott.
Ähm doch. So schnell wie ich WSL2 + Distro meiner Wahl (oh Gott, immer diese Entscheidungen :D) aufgesetzt habe, kann ich unter Linux eine VM oder WinBoat + Windows meiner Wahl installieren.
 
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darthbermel schrieb:
Ähm doch. So schnell wie ich WSL2 + Distro meiner Wahl (oh Gott, immer diese Entscheidungen :D) aufgesetzt habe, kann ich unter Linux eine VM oder WinBoat + Windows meiner Wahl installieren.
ich bezog mich auf die Intension von Microsoft WSL anzubieten.
Mangels Windows habe ich nie damit gearbeitet kann also nichts zum Vergleich WSL zu Winboat sagen.
Mit Wine gibt es ja schon länger die gegenteilige Richtung. (Von den Grenzen von Wine mal abgesehen)
Ist Winboat tatsächlich so gut wie hier bereits mehrmals geäußert?

stefan92x schrieb:
Ich nicht. Weil Microsoft versucht, immer mehr Cloud-Zwang etc durchzusetzen und immer mehr Microsoft-Anwendungen auch als reine Webanwendungen verfügbar sind (die MS also selber bei Azure hostet). Je mehr Nutzer auf diese Online-Abo-Software setzen, umso egaler wird das Betriebssystem des PCs.
Das stimmt, man wird aber in absehbarer Zeit immer noch Bedarf an lokalen Installationen geben aus den verschiedensten Gründen heraus. Und da sehe ich nicht das Microsoft das aufgeben will.

stefan92x schrieb:
Wobei das WSL ja auch nur ein eleganter Weg ist, um eine Linux-Distribution zusätzlich zu installieren. Es ist ja eben nicht Windows alleine, sondern man installiert ein komplettes Linux.
Das sehe ich genau so nur macht Microsoft es aus Unternehmensinteressen nur in eine Richtung komfortabel nutzbar.
 
Farrinah schrieb:
Es fehlt an User und User kommen nicht weil es kaum Software gibt mit der die Welt nun einmal arbeitet und die Firmen haben keinen Bock für Linux zu portieren weil keine User da sind mit denen sie Geld verdienen können. Irgendwie wie Henne und Ei.
Jetzt müsste man sich Fragen wie es so weit kommen konnte? An dem Unix ähnlichem Linux kann es ja allein nicht liegen denn an Mac sieht man das es hervorragend auch unter einem Unix Kern funktioniert.

Das ist ganz einfach, es war eine bewusste Entscheidung der Linux Community keine stabilen ABIs an zu bieten, und damit ist die Plattform für Kommerzielle Anbieter in Desktop Segment einfach uninteressant gewesen.
Mit Flatpak könnte sich das vielleicht irgendwann ändern aber so richtig überall drin ist das auch erst seid ~5 Jahren und so richtig reibungslos funktioniert es auch noch nicht.

Im Prinzip ist es einfach Wenn man Nutzer haben will muss man es Kommerziellen Anbietern leicht machen für die Plattform Sachen an zu bieten. Wenn man aber die Kommerziellen Anbieter vorsätzlich sabotiert bleibt man Nische.
 
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WiP3R schrieb:
Ist Winboat tatsächlich so gut wie hier bereits mehrmals geäußert?
Es hat seine Grenzen (wie WSL z.B. auch). Man verliert ~10% Performance gegenüber Windows nativ. Hardware kann nicht eingeschleift werden. Ich kann z.B. nicht USB-Devices oder Grafikkarten aus dem Windows heraus ansprechen. Dadurch verlieren Anwendungen, die HW nutzen, noch mehr Performance.
Aber es funktioniert und hat mir einige Anwendungen unter Linux gebracht, die ich mit Wine nicht zum Laufen gebracht habe. Beispiele sind hier Adobe Lightroom, Affinity Suite oder WISO Steuer.
Ergänzung ()

DavidXanatos schrieb:
Das ist ganz einfach, es war eine bewusste Entscheidung der Linux Community keine stabilen ABIs an zu bieten, und damit ist die Plattform für Kommerzielle Anbieter in Desktop Segment einfach uninteressant gewesen.
Kannst du das genauer erläutern? Was verstehst du unter einer stabilen ABI und wo ist/sind die Linux ABI(s) instabil? Bedeutet dies, dass ein Kompilat von 2019 unter einem aktuellen Linux nicht mehr funktioniert?
 
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