stefan92x schrieb:
Richtig. Deswegen führt ja auch längst nicht jedes Update zu Breaking Changes, durch die dann Anwendungen, die für die alte Version entwickelt wurden, nicht mehr funktionieren. Sowas ist eher die Ausnahme als die Regel.
Nun die Linux Leute ändern die ABI aber sehr regelmäßig, Breaking Changes, ist bei denen volgssport oder so.
stefan92x schrieb:
Die meiste Software die ich sehe und die nicht gleich von der Distribution mit ausgeliefert wird, kommt als .deb, .rpm oder als .tgz zum selber kompilieren. Kaum jemand baut also mehr als zwei Varianten, das ist überschaubar und längst nicht so wild wie du suggerierst.
Das ist dann aber alles keine kommerzielle endbenutzer Software.
Das ist dann entweder fratis oder business lizenz die anstelle von DRM auf eine horde von anwälten sätzt.
stefan92x schrieb:
Die man aber gegebenfalls auch einfach komplett virtualisieren kann. Ist oft sinnvoller und schlanker, als ein System mit Jahrzehnten an Kompatibilität zu bauen.
Naja Windows hat die Kompatibilität und Android auch, also geht es scheinbar, und wenn es um den RAM verbrauch geht ist Virtualisierung in der regel verschwenderisch.
stefan92x schrieb:
Dann bin ich an das gebunden, was der Hersteller vorgibt. Ist dann halt so. Man muss halt auch einfach nicht versuchen, alles mit einer einzigen Lösung erschlagen zu wollen, man kann durchaus das passende OS für den passenden Einsatzzweck wählen. Die eierlegende Wollmilchsau bleibt auch in der IT eine Utopie.
Naja die Eierlegende Wollmilchsau war Windows und wäre es immer noch wen nicht jemand dessen Name sich auf eine Nuss-Nougat-Creme reimt da mit Vorsatz und Anlauf Cloud und AI Kacke rein mischen würde.
Zhenwu schrieb:
Was für Systemutilitys? Meinst du TuneUP für Windows 95?
Lüster oder RGB steuerung, verwaltung tool für ein RAID controller, etc pp... gibt vieles....
Zhenwu schrieb:
Ich glaube kaum das der Architekt mit CAD von 1995 arbeiten will.
1995 vieleicht nciht aber ein Solid Works von 2014 ist heute immer noch nützlich, und wenn es ein kleiner architekt mit nicht so viel cash flow ist ist es gut für ohn wen er 10+ jahre alte ein mal gekaufte software bis zur pensionierung weiger nutzen kann.
Zhenwu schrieb:
Wie gesagt, wenn die Hardware so teuer war und man dringend die 20 Jahre alte Hardware braucht, dann lässt man sich das Wohl neu programmieren. Bzw. lässt man sich ein Importmodul erstellen, ein hoch auf Open Source 😁
Das kann man alles machen wenn man zu viel Geld hat.
Haben viele aber eben nicht.
Zhenwu schrieb:
Dann hat die Hardware sicherlich 6 bis 7-stellig gekostet. Und die Firma soll ein sinnvolles Update verneinen und mit alter Software weiter arbeiten?
Firma oder Uni, ja wieso nicht Geld ist teuer wieso es ausgeben für etwas das man nicht wirklich braucht.
Dieser ganze moderne update Zwang ist oft einfach eine verkappte geplante Obsoleszenz.
Zhenwu schrieb:
Dann installiere ich auf ’ner kleinen Partition eben Manjaro.
Multiboot ist unpraktisch.
Zhenwu schrieb:
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis. Ich hab mal bei einer metallverarbeitenden Firma gearbeitet. Die hatten an einer Maschine Windows 95 laufen. Ich fragte, wieso das denn, ist doch völlig veraltet. Weil die Software nur dort läuft, war die Antwort.
Irgendwie scheint das ja nicht so richtig zu funktionieren.
Windows 95 ist ein ganz anderes OS als 2000/xp/7/8/10/11 die 9x reihe hat noch einen DOS Unterbau und man kann Hardware viel direkter ansprächen, bei deiner metallverarbeitenden Firma haben die irgend eine Hardware welche die Software ansprechen muss und das geht nicht mit einem NT basiertem OS.
Das ist ein spezial Fall und hier eben nicht repräsentativ.
Meine Erfahrung von mit meiner Hardware in den Labors ist das 2 harte grenzen gibt im Bezug auf steuer Software für Geräte 9x <-> NT32-bit und NT32-Bit <-> NT64-bit
Sonst wenn ich ein WinXP 64 bit Treiber für irgendwas habe wird er und die dazugehörige Software mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Win 11 auch laufen.