Bericht Linux Jahresrückblick 2025: Der Pinguin ist auf dem Weg zum echten Gamer

darthbermel schrieb:
Kannst du das genauer erläutern?
Ich könnte, aber der Linus kann es sicher eloquenter:

darthbermel schrieb:
Kannst du das genauer erläutern? Was verstehst du unter einer stabilen ABI und wo ist/sind die Linux ABI(s) instabil?
Das du wie auf Windows oder Android ein vor 10 bis 20 Jahren kompiliertes Programm auf einem aktuellem System in der regel ohne weiteres ausführen kannst und es funktioniert einfach.

Oder das du ein Unter Manjaro kompiliertes Programm einfach so auf Ubuntu ausführen kannst.

darthbermel schrieb:
Bedeutet dies, dass ein Kompilat von 2019 unter einem aktuellen Linux nicht mehr funktioniert?
In der regel bedeutet es genau das.
 
darthbermel schrieb:
Kannst du das genauer erläutern? Was verstehst du unter einer stabilen ABI und wo ist/sind die Linux ABI(s) instabil? Bedeutet dies, dass ein Kompilat von 2019 unter einem aktuellen Linux nicht mehr funktioniert?
Linux kommt halt mehr aus der Serverwelt, und oft gilt: Ein Kompilat von 2019 setzt unter Umständen auf Bibliotheken, die mittlerweile entdeckte Sicherheitslücken oder sonstige Bugs beinhalten. Darum ist es oft gar nicht gewollt, uralte Software weiterzubetreiben, sondern es wird stark darauf gesetzt, jeweils aktuelle Versionen zu nutzen. Weil das so wichtig ist, funktionieren die ganzen Update-Mechanismen aber auch deutlich sauberer als unter Windows.

Man darf natürlich die Frage stellen, ob das für ein Desktop-System und viele Anwendungen darauf nötig ist, aber die Philosophie von Linux ist es einfach, alles was an Software installiert ist, auch regelmäßig zu updaten und aktuell zu halten. Wird in dem Moment blöd, wenn bestimmte Pakete nicht mehr aktualisiert werden, aber für wirklich benutzte Software wäre es kein Problem.

Und gerade für kommerziell angebotene Software sollte das kein Hindernis sein, wenn die aktiv gepflegt wird, kann man auch regelmäßig aktuelle Packages bereit stellen, solange die APIs stabil bleiben, sind geänderte ABIs nur einmal neu bauen, aber kein großer Aufwand.
 
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DavidXanatos schrieb:
Das du wie auf Windows oder Android ein vor 10 bis 20 Jahren kompiliertes Programm auf einem aktuellem System in der regel ohne weiteres ausführen kannst und es funktioniert einfach.
Wozu brauche ich das?

Wenn ich jetzt irgendwo alte Sicherungsbänder habe und die Software dafür benötige, scheinen die Bänder so wichtig zu sein, das die Anwendung auch recht schnell neu programmiert ist.

Wo ist der reale Nutzen bei der Kompatibilität von mehr wie 20 Jahren?
DavidXanatos schrieb:
Oder das du ein Unter Manjaro kompiliertes Programm einfach so auf Ubuntu ausführen kannst.
Wer unter Manjaro ein Programm kompilieren kann, wird mit einem Befehl es auch unter Ubuntu kompilieren können.
 
stefan92x schrieb:
Linux kommt halt mehr aus der Serverwelt, und oft gilt: Ein Kompilat von 2019 setzt unter Umständen auf Bibliotheken, die mittlerweile entdeckte Sicherheitslücken oder sonstige Bugs beinhalten.
Erstens darf man Bugs und Sicherheitslücken nicht in den selben Topf werfen, man kann mit wenigen ausnahmen nahezu jede Sicherheitslücke fixen ohne die ABI zu ändern.
Und Bugs wie der Linus es schon so vortrefflich in seinem Rant formuliert hat, Wen es ein Bug ist auf den sich die Entwickler verlassen ist es kein Bug sondern ein Feature.

stefan92x schrieb:
Man darf natürlich die Frage stellen, ob das für ein Desktop-System und viele Anwendungen darauf nötig ist, aber die Philosophie von Linux ist es einfach, alles was an Software installiert ist, auch regelmäßig zu updaten und aktuell zu halten. Wird in dem Moment blöd, wenn bestimmte Pakete nicht mehr aktualisiert werden, aber für wirklich benutzte Software wäre es kein Problem.

Und gerade für kommerziell angebotene Software sollte das kein Hindernis sein, wenn die aktiv gepflegt wird, kann man auch regelmäßig aktuelle Packages bereit stellen, solange die APIs stabil bleiben, sind geänderte ABIs nur einmal neu bauen, aber kein großer Aufwand.

Doch es ist ein Problem sobald man nicht nur für neue Versionen sondern dann noch für jede Distribution separat es neu kompilieren muss, das ist dann ein A*** von Arbeit.




Zhenwu schrieb:
Wozu brauche ich das?
Du brauchst es wahrscheinlich nicht aber viele andere.
z.B. Spiele von vor 20 Jahren das sind Kulturgüter.
Oder irgendwelche system utrilities für 10 jahre alte und heute immer noch wunderbar performante hardware, etc. pp...


Zhenwu schrieb:
Wo ist der reale Nutzen bei der Kompatibilität von mehr wie 20 Jahren?
Der nutzen ist das es mehr Software gibt damit kann man mehr machen als wenne s weniger gäbe.
Egal ob editoren für irgendwelche obsckuren datei formate, steuer software für massenspsktrometer, wo die firmen schon längst nicht mehr rxisteiren oder 50k€ für ein software update verlangen. etc pp..

Nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst bedeutet nicht das es das nicht gibt.


Zhenwu schrieb:
Wer unter Manjaro ein Programm kompilieren kann, wird mit einem Befehl es auch unter Ubuntu kompilieren können.
Und was machst du wen du die Sources nicht hast?
 
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DavidXanatos schrieb:
Du brauchst es wahrscheinlich nicht aber viele andere.
z.B. Spiele von vor 20 Jahren das sind Kulturgüter.
Oder irgendwelche system utrilities für 10 jahre alte und heute immer noch wunderbar performante hardware, etc. pp...
Soweit ich weiß, gibts für ziemlich viele Kulturgüter mehr als genug Emulatoren.
Was für Systemutilitys? Meinst du TuneUP für Windows 95?
DavidXanatos schrieb:
Der nutzen ist das es mehr Software gibt damit kann man mehr machen als wenne s weniger gäbe.
Ich glaube kaum das der Architekt mit CAD von 1995 arbeiten will.
DavidXanatos schrieb:
Egal ob editoren für irgendwelche obsckuren datei formate
Wie gesagt, wenn die Hardware so teuer war und man dringend die 20 Jahre alte Hardware braucht, dann lässt man sich das Wohl neu programmieren. Bzw. lässt man sich ein Importmodul erstellen, ein hoch auf Open Source 😁
DavidXanatos schrieb:
steuer software für massenspsktrometer, wo die firmen schon längst nicht mehr rxisteiren oder 50k€ für ein software update verlangen. etc pp..
Dann hat die Hardware sicherlich 6 bis 7-stellig gekostet. Und die Firma soll ein sinnvolles Update verneinen und mit alter Software weiter arbeiten?
DavidXanatos schrieb:
Nur weil du dir etwas nicht vorstellen kannst bedeutet nicht das es das nicht gibt.
Hab ich auch nicht behauptet, ich hab lediglich gefragt was das denn sein könnte...
DavidXanatos schrieb:
Und was machst du wen du die Sources nicht hast?
Dann installiere ich auf ’ner kleinen Partition eben Manjaro.

Hier mal ein Beispiel aus der Praxis. Ich hab mal bei einer metallverarbeitenden Firma gearbeitet. Die hatten an einer Maschine Windows 95 laufen. Ich fragte, wieso das denn, ist doch völlig veraltet. Weil die Software nur dort läuft, war die Antwort.
Irgendwie scheint das ja nicht so richtig zu funktionieren.
 
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Danke für die Erläuterungen. Das ist natürlich ein Umstand für Softwarehersteller, wenn man ein Produkt mehrfach kompilieren/paketieren muss.
Damit weiss ich aber auch, warum mich das bisher nur wenig gestört hat. So alte Software, die nicht mehr gepflegt wird, nutze ich i.A. nicht. Und aktuelle Software ist meist für alle wesentlichen Varianten verfügbar (also Debian/Ubuntu, Fedora/RedHat, Arch). Wenn nicht, gibt es noch AppImage und Flatpack, die ich aber lieber vermeide.
Und ich selbst bin zu lange mit Go, Java und Typescript unterwegs, dass es mich betreffen würde.
 
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DavidXanatos schrieb:
Erstens darf man Bugs und Sicherheitslücken nicht in den selben Topf werfen, man kann mit wenigen ausnahmen nahezu jede Sicherheitslücke fixen ohne die ABI zu ändern.
Richtig. Deswegen führt ja auch längst nicht jedes Update zu Breaking Changes, durch die dann Anwendungen, die für die alte Version entwickelt wurden, nicht mehr funktionieren. Sowas ist eher die Ausnahme als die Regel.
DavidXanatos schrieb:
Doch es ist ein Problem sobald man nicht nur für neue Versionen sondern dann noch für jede Distribution separat es neu kompilieren muss, das ist dann ein A*** von Arbeit.
Die meiste Software die ich sehe und die nicht gleich von der Distribution mit ausgeliefert wird, kommt als .deb, .rpm oder als .tgz zum selber kompilieren. Kaum jemand baut also mehr als zwei Varianten, das ist überschaubar und längst nicht so wild wie du suggerierst.
DavidXanatos schrieb:
z.B. Spiele von vor 20 Jahren das sind Kulturgüter.
Die man aber gegebenfalls auch einfach komplett virtualisieren kann. Ist oft sinnvoller und schlanker, als ein System mit Jahrzehnten an Kompatibilität zu bauen.
DavidXanatos schrieb:
Egal ob editoren für irgendwelche obsckuren datei formate, steuer software für massenspsktrometer, wo die firmen schon längst nicht mehr rxisteiren oder 50k€ für ein software update verlangen. etc pp..
Das ist tatsächlich einer der wenigen Fälle, in denen ich dir zustimme, da gibt es (leider) die wildesten Altlasten, die man einfach nicht sinnvoll ersetzt bekommt.
DavidXanatos schrieb:
Und was machst du wen du die Sources nicht hast?
Dann bin ich an das gebunden, was der Hersteller vorgibt. Ist dann halt so. Man muss halt auch einfach nicht versuchen, alles mit einer einzigen Lösung erschlagen zu wollen, man kann durchaus das passende OS für den passenden Einsatzzweck wählen. Die eierlegende Wollmilchsau bleibt auch in der IT eine Utopie.
 
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stefan92x schrieb:
Richtig. Deswegen führt ja auch längst nicht jedes Update zu Breaking Changes, durch die dann Anwendungen, die für die alte Version entwickelt wurden, nicht mehr funktionieren. Sowas ist eher die Ausnahme als die Regel.
Nun die Linux Leute ändern die ABI aber sehr regelmäßig, Breaking Changes, ist bei denen volgssport oder so.

stefan92x schrieb:
Die meiste Software die ich sehe und die nicht gleich von der Distribution mit ausgeliefert wird, kommt als .deb, .rpm oder als .tgz zum selber kompilieren. Kaum jemand baut also mehr als zwei Varianten, das ist überschaubar und längst nicht so wild wie du suggerierst.
Das ist dann aber alles keine kommerzielle endbenutzer Software.
Das ist dann entweder fratis oder business lizenz die anstelle von DRM auf eine horde von anwälten sätzt.

stefan92x schrieb:
Die man aber gegebenfalls auch einfach komplett virtualisieren kann. Ist oft sinnvoller und schlanker, als ein System mit Jahrzehnten an Kompatibilität zu bauen.
Naja Windows hat die Kompatibilität und Android auch, also geht es scheinbar, und wenn es um den RAM verbrauch geht ist Virtualisierung in der regel verschwenderisch.

stefan92x schrieb:
Dann bin ich an das gebunden, was der Hersteller vorgibt. Ist dann halt so. Man muss halt auch einfach nicht versuchen, alles mit einer einzigen Lösung erschlagen zu wollen, man kann durchaus das passende OS für den passenden Einsatzzweck wählen. Die eierlegende Wollmilchsau bleibt auch in der IT eine Utopie.
Naja die Eierlegende Wollmilchsau war Windows und wäre es immer noch wen nicht jemand dessen Name sich auf eine Nuss-Nougat-Creme reimt da mit Vorsatz und Anlauf Cloud und AI Kacke rein mischen würde.



Zhenwu schrieb:
Was für Systemutilitys? Meinst du TuneUP für Windows 95?
Lüster oder RGB steuerung, verwaltung tool für ein RAID controller, etc pp... gibt vieles....


Zhenwu schrieb:
Ich glaube kaum das der Architekt mit CAD von 1995 arbeiten will.
1995 vieleicht nciht aber ein Solid Works von 2014 ist heute immer noch nützlich, und wenn es ein kleiner architekt mit nicht so viel cash flow ist ist es gut für ohn wen er 10+ jahre alte ein mal gekaufte software bis zur pensionierung weiger nutzen kann.

Zhenwu schrieb:
Wie gesagt, wenn die Hardware so teuer war und man dringend die 20 Jahre alte Hardware braucht, dann lässt man sich das Wohl neu programmieren. Bzw. lässt man sich ein Importmodul erstellen, ein hoch auf Open Source 😁
Das kann man alles machen wenn man zu viel Geld hat.
Haben viele aber eben nicht.

Zhenwu schrieb:
Dann hat die Hardware sicherlich 6 bis 7-stellig gekostet. Und die Firma soll ein sinnvolles Update verneinen und mit alter Software weiter arbeiten?
Firma oder Uni, ja wieso nicht Geld ist teuer wieso es ausgeben für etwas das man nicht wirklich braucht.
Dieser ganze moderne update Zwang ist oft einfach eine verkappte geplante Obsoleszenz.

Zhenwu schrieb:
Dann installiere ich auf ’ner kleinen Partition eben Manjaro.
Multiboot ist unpraktisch.

Zhenwu schrieb:
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis. Ich hab mal bei einer metallverarbeitenden Firma gearbeitet. Die hatten an einer Maschine Windows 95 laufen. Ich fragte, wieso das denn, ist doch völlig veraltet. Weil die Software nur dort läuft, war die Antwort.
Irgendwie scheint das ja nicht so richtig zu funktionieren.
Windows 95 ist ein ganz anderes OS als 2000/xp/7/8/10/11 die 9x reihe hat noch einen DOS Unterbau und man kann Hardware viel direkter ansprächen, bei deiner metallverarbeitenden Firma haben die irgend eine Hardware welche die Software ansprechen muss und das geht nicht mit einem NT basiertem OS.
Das ist ein spezial Fall und hier eben nicht repräsentativ.

Meine Erfahrung von mit meiner Hardware in den Labors ist das 2 harte grenzen gibt im Bezug auf steuer Software für Geräte 9x <-> NT32-bit und NT32-Bit <-> NT64-bit
Sonst wenn ich ein WinXP 64 bit Treiber für irgendwas habe wird er und die dazugehörige Software mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auf Win 11 auch laufen.
 
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Zhenwu schrieb:
Hier mal ein Beispiel aus der Praxis. Ich hab mal bei einer metallverarbeitenden Firma gearbeitet. Die hatten an einer Maschine Windows 95 laufen. Ich fragte, wieso das denn, ist doch völlig veraltet. Weil die Software nur dort läuft, war die Antwort.
Erinnert mich an diesen prominenten Fall: https://www1.wdr.de/nachrichten/-windows95-duesseldorf-landwirt-eiersortiermaschine-100.html

"Die Maschine sortiert dann zwar noch weiter, weil die ja rein mechanisch geht, aber die ganzen Aufzeichnungen, die müssen wir dann alle wieder separat machen." Denn das alte Programm lasse sich nicht auf ein anderes System hinüberziehen. "Und deswegen muss auch der Drucker noch kompatibel mit Windows 95 sein", lacht der Landwirt.
 
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DavidXanatos schrieb:
Das trifft ja so nicht zu, hab ich gerade erst durch mit dem wechsel von altem Phone auf ein neues. Auch bei Android wird natürlich nicht alles auf ewig kompatibel gehalten.
 
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Grimba schrieb:
Eine größere Hebelwirkung würde ich eher darin sehen, wenn eine zukünftige Gaming Technologie, z.B. ein DX13 nicht nur bahnbrechend, sondern ebenso schwer abbildbar wäre in Vulkan und Co.
Es werden aber für Vulkan Erweiterungen definiert gerade damit DX sich besser abbilden lässt.
Mehr Spiele gehen direkt auf Vulkan und bieten es neben DX12 an, insofern sehe ich da den Einfluss eher schwinden.
Für den Rest: keine Firma weder Microsoft noch Sony , sei es Playstation, Xbox, Widevine oder CSS für die DVD.
Nichts hält der größeren Masse an motivierten Entwicklern weltweit dauerhaft stand.
 
Alexander2 schrieb:
Das trifft ja so nicht zu, hab ich gerade erst durch mit dem wechsel von altem Phone auf ein neues. Auch bei Android wird natürlich nicht alles auf ewig kompatibel gehalten.
Dan sinds bei android unr 10 jahre immer noch besser als bei linux
 
DavidXanatos schrieb:
Firma oder Uni, ja wieso nicht Geld ist teuer wieso es ausgeben für etwas das man nicht wirklich braucht.
Dieser ganze moderne update Zwang ist oft einfach eine verkappte geplante Obsoleszenz.
Auch Software ist irgendwann "fertig", wenn es daran nichts mehr zu verbessern gibt. Wenn sie eben das perfekt tut, wofür sie entworfen wurde: zum Eier sortieren.

Das widerspricht aber grundsätzlich dem FOSS-Prinzip, dass man beim Entwickeln regelmäßig wieder von vorn anfängt, weil die Entwickler das Zeug nicht mehr verstehen, was jemand vor ihnen entwickelt hat. Bestes Beispiel: X11
 
@riloka das war auch stellvertretend für eine zukünftige Technologie gemeint, die sich nicht mit derzeitigen Mitteln auf Linux abbilden lässt. Wenn nicht DX13 dann etwas anderes. Sowas ist möglich, das würde dann wieder etwas Zeit zum Nachziehen brauchen. Vom aktuellen Zeitpunkt aus gesehen ist die Situation jetzt komfortabel, das ist aber nicht in Stein gemeißelt.
 
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DavidXanatos schrieb:
Das ist dann aber alles keine kommerzielle endbenutzer Software.
Das ist dann entweder fratis oder business lizenz die anstelle von DRM auf eine horde von anwälten sätzt.
Mag schon sein. Genauso gibt es aber auch Software, wo es dann heißt "Nur für SLES" oder "Nur für RHEL" oder sowas und schon ist der Support geregelt und es gibt ihn halt nur für bestimmte Distributionen. Unschön, wenn man lieber auf andere setzen möchte, aber es gibt genau deshalb die gut etablierten Enterprise-Distributionen, genau die sind als Zielumgebung für kommerzielle Software auch etabliert.
DavidXanatos schrieb:
Naja Windows hat die Kompatibilität und Android auch, also geht es scheinbar
Man muss sich halt überlegen, für wie lange man diese Kompatibilität behalten will, und dann muss man mit den Nachteilen leben, die das wiederum bietet.
DavidXanatos schrieb:
und wenn es um den RAM verbrauch geht ist Virtualisierung in der regel verschwenderisch.
Wenn man einen 20 Jahre alten PC virtualisieren will, braucht das nicht viel RAM.
DavidXanatos schrieb:
Naja die Eierlegende Wollmilchsau war Windows
Nein. War es nie. Es gab immer Einsatzzwecke, für die andere Betriebssysteme besser geeignet waren.
Ergänzung ()

Siebenschläfer schrieb:
dass man beim Entwickeln regelmäßig wieder von vorn anfängt, weil die Entwickler das Zeug nicht mehr verstehen, was jemand vor ihnen entwickelt hat. Bestes Beispiel: X11
Es geht nicht um "nicht verstehen". X11 ist ein furchtbares Flickwerk, weil sich im Verlauf der letzten 40 Jahre (ja, so alt ist das grundsätzlich) massiv verändert hat, wie Computer aufgebaut sind. Da kann man weiter dran rumstückeln, oder einmal richtig neu machen.
 
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Ich bin überall unterwegs in Sachen OS, aber Windows ist einfach das Mass der Dinge. (finde den Fehler)
 
stefan92x schrieb:
Mag schon sein. Genauso gibt es aber auch Software, wo es dann heißt "Nur für SLES" oder "Nur für RHEL" oder sowas und schon ist der Support geregelt und es gibt ihn halt nur für bestimmte Distributionen. Unschön, ...
Das kann man als firma oder für ein server machen, für ein endverbraucher ist das komplett unpraktikabel, sofern der mehr als nur genau eine anvorderung hat.


stefan92x schrieb:
Man muss sich halt überlegen, für wie lange man diese Kompatibilität behalten will, und dann muss man mit den Nachteilen leben, die das wiederum bietet.
Also was wären das für Nachteile konkret?


stefan92x schrieb:
Wenn man einen 20 Jahre alten PC virtualisieren will, braucht das nicht viel RAM.
20 jahre alte nein aber 10 jahre alt ja.


stefan92x schrieb:
Nein. War es nie. Es gab immer Einsatzzwecke, für die andere Betriebssysteme besser geeignet waren.
Für die allermeisten Endverbraucher ist Windows eine Eierlegende Wollmilchsau.

Einsatzzwecke auf servern, super komputern oder so sind ein komplett anderes Regime.
 
DavidXanatos schrieb:
Also was wären das für Nachteile konkret?
Entweder musst du auf Weiterentwicklung verzichten, oder sehr viele Varianten parallel unterstützen, was dein System aufbläht und auch wieder für viel Komplexität sorgt.
DavidXanatos schrieb:
Für die allermeisten Endverbraucher ist Windows eine Eierlegende Wollmilchsau.
Wir definieren diesen Begriff anders. Die meisten Endverbraucher brauchen bloß Eier und Wolle, um bei diesem Bild zu bleiben.
 
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