Linux Laptop für max. 1600€

ghecko schrieb:
Ich habe mich bei meiner letzten Begegnung mit OSX gefühlt wie der erste Mensch, weil ich dieses Betriebssystem nicht bedienen konnte, ohne tiefgründige Studien bezüglich der multigestenbedienung des Touchpads.

Also wenn es selbst mein Vater als Rentner packt sollte es wohl nicht das Problem sein :D Dazu kommt wenn man nicht weiß wie man das Touchpad bedienen muss geht man einfach in die Systemeinstellungen --> Touchpad und schaut sich die Videos an welche dort eingeblendet werden...
 
smn schrieb:
Kommt halt auf deine Quelle an. Schaust du dir meinen Campuspoint-Link an, gibts das T450S für unter 1200,-. Kauf dir davon mal ein vergleichbares MBP... oh wait ...

Ja genau...

1. Nur mit Studentenrabatt - den gibts übrigens auch für Apple-Produkte
2. entweder muss man bei dem Preis auf das Full HD Display oder das Betriebssystem verzichten!

Das relativiert sich ganz schnell. Die Gehäuse sind mittlerweile sogar deutlich schlechter als bei den MacBooks. Die Wartbarkeit ist zwar besser, aber wird auch immer schlechter (Stichwort - der "halbe Akku" wird fest verbaut etc.).
 
@CaptainCrazy

Wenn man die Studirabatte nutzen kann, kann man meist auch Windows Lizenzen für Lau abstauben und als Linuxnutzer juckt einen das fehlende Windows ab Werk auch nicht.
Was die Gehäuse angeht. Die T, X und W Serie haben nachwievor gute Gehäuse. Mit einer zu einem Alugehäuse deutlich anderen Haptik, aber problemlos im Alltag mit einer hohen Haltbarkeit nutzbar. Ansonsten haben die Thinkpads schon immer ihren eigenen "Charme", der näher an gutem Werkzeug liegt als an allem Anderen. Ansonsten lassen sich die internen Akkus der Thinkpads recht gut allein tauschen.
 
@Piktogramm

Stimme dir da im Prinzip zu aber der "Charme" gilt eher den alten IBMs. Lenovo lebt effektiv noch davon aber bietet bei weitem nicht merh die Qualität der IBMs außer man legt richtig Geld aufn Tisch.
 
Piktogramm schrieb:
Was die Gehäuse angeht. Die T, X und W Serie haben nachwievor gute Gehäuse. Mit einer zu einem Alugehäuse deutlich anderen Haptik, aber problemlos im Alltag mit einer hohen Haltbarkeit nutzbar.

Die Thinkpad-Gehäuse sind über die Jahre zwar schlechter geworden, aber gegenüber den Aludingern m.E. immer noch besser. Die Gummierung mag nicht so schick aussehen, aber sie ist zweckmäßig und darunter verbirgt sich bei den richtigen Thinkpads weiterhin ein Metallrahmen.

Thinkpad oder Latitude. Damit macht man nichts falsch. Muss gar kein Neugerät sein, wenn man nicht zwingend auf aktuelle Features schielt.
 
Die Meinung habe ich auch vertreten bis ich im Keller auf alte IBM Geräte gestoßen bin. Der Unterschied zu den neueren Lenovo Geräten ist da nicht so gravierend. Die neueren Geräte sind leichter und bedeutend dünner. Was allein aufgrund der Physik (https://de.wikipedia.org/wiki/Steinerscher_Satz) etwas nachgiebigere Gehäuse bedingt. Schlecht sind die neuen Kisten aber nicht. Im Vergleich merkt man auch, dass die neuen, schlanken Geräte sehr viele Vorteile haben im Gegensatz zu den alten Totschlägern. Die Zeckmäßigkeit die soares Erwähnt erfüllen die aktuellen Geräte auf jeden Fall.

Was man Lenovo vorhalten kann sind wirklich dämliche Experimente mit dem Tastaturlayout, das Wegfallen der Maustasten des Trackpoints mit der x40er Serie* und dem Wegrationalisieren vom Thinklight. Das ist auch der Hauptgrund wieso die letzte Anschaffung ein Dell Latitude war. Die haben zwar auch nur 6 Tastenreihen, hatten aber wenigstens Maustasten für den Trackpoint und ein virtuelles Numpad!


*Zum Thema wie Lenovo das Tastaturlayout, Trackpad und Trackpoint mit der x40er Serie verkackt hat gibt es wunderbare Rants auf Youtube, da hat Lenovo aber zum eigenem Glück zurückgerudert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke schonmal für die zahlreichen Antworten.

Mein jetziger Laptop ist ein Asus und bin nicht so wirklich glücklich damit geworden. Vielleicht bin ich da etwas voreingenommen aber ich denke Lenovo, Dell oder Apple sind da die bessere Wahl.

Zur Frage was gegen Apple spricht:
Eigentlich nichts, höchstens meine Faulheit mich neu einzugewöhnen. Ich hab in meinem Büro an der Uni Linux Rechner und zuhause bisher auch. Wenn das Macbook Pro die beste Alternative ist, dann wehre ich mich auch nicht dagegen. Ein Macbook Pro mit meinen Anforderungen würde mich 1550 euro kosten. Den Preis gilt es also zu schlagen.

Über das Dell XPS 13 habe ich noch gemischte Gefühle. Hab das ganze Recht lange verfolgt und gerade bei der Akkulaufzeit habe ich bedenken.

Der verlinkte Lenovo finde ich sehr interessant.
@smn: Wie lange kannst du das T450s denn mit dem Akku betreiben?

Bei Lenovo bin ich immer etwas überfordert durch die vielen Variationen der Thinkpads. Was ist denn der Hauptunterschied der X-Serie zur T-Serie?
 
tobi78 schrieb:
Bei Lenovo bin ich immer etwas überfordert durch die vielen Variationen der Thinkpads. Was ist denn der Hauptunterschied der X-Serie zur T-Serie?

Formfaktor. Damit Gewicht und natürlich auch die Leistung. Wem klein und leicht bei relativ viel Leistung wichtig ist, wird dort fündig.
 
Oh ich sehe die X-Seire hat was. Ziemlich interessant finde ich auch das Carbon X1, was auch im Preisbereich wäre:
http://www.campuspoint.de/thinkpad-campus-x1-carbon-20bts2ej00.html
Hat dazu vllt jemand Erfahrungen bezüglich Akkulaufzeit und Linux? Oder brauch ich mir bei Linux und Thinkpad generell keine Gedanken machen.

Ganz interessant finde ich aber auch das X250:
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-x250-20cls41500.html
Wiederum stellt sich die Frage nach Erfahrungen bezüglich Akku und Linux.
Danke nochmal für die Hilfe.
 
Wie sieht es eigentlich mit HP unter Linux aus, wenn ich mal zwischenfragen darf. Würde für Liinux ja nie wieder einen anderen Drucker außer HP kaufen. Wenn die Notebooks genau so gut supportet werden, ist das auf jedenfall eine Option.
 
Linux + Intel Platform geht normalerweise gut, wenn der verwendete Kernel zur gleichen Zeit wie die Plattform veröffentlicht wurde bzw. später. Mitunter kann man noch fröhlich Hand anlegen, um die Energiesparoptionen noch weiter zu optimieren. Ein frisch installiertes Ubuntu sollte jedoch etwa 80% der Akkulaufzeit eines Windowssystems schaffen solang keine ATI Grafikkarte verbaut ist.

HP bietet die eigenen Geräte teils auch mit Linux an. Da aber vor allem Pro und Elite Books
 
Ich nutze seit Anfang des Studiums selbst ein MacBook und würde mir persönlich keins mehr kaufen.
Auf Hardwareseite finde ich die Geräte nach wie vor Klasse. Solide verarbeitet und ein Aluminiumbody ist wirklich praktisch (letztes Jahr ist es mir versehentlich eine Steintreppe heruntergefallen, Plastik hätte den Sturz wohl nicht überlebt). Allerdings konnte ich mir auch noch selbst eine SSD einbauen und den Arbeitsspeicher austauschen. Das geht heutzutage ja wohl nicht mehr so ohne weiteres. Klar, der Trend der verlöteten Teile ist im gesamten Ultrabookbereich immer häufiger anzutreffen, solange man da aber noch irgendwie herum kommt würde ich versuchen es zu vermeiden.

Auf der anderen Seite steht die Software, die mMn seit OS X 10.6 nur noch bergab entwickelt wurde. Poweruser werden hier eher weniger glücklich und frickeln lange an Kleinigkeiten, weil Einstellungsmöglichkeiten für den Durchschnittsnutzer wegabstrahiert werden. Mit Glück kann man sie noch versteckt über die Kommandozeile auswählen, mit Pech sind sie gar nicht mehr vorhanden. Dazu kommt die immer stärkere Integration von Social Media Plattformen. Ich fühle mich ein wenig, als würde ich demnächst direkt auf meinen Desktop einen Facebook-Like-Button geflanscht bekommen. Alles in allem scheint mir Apple mit seinem Betriebssystem auf eine andere Nutzerbasis abzuzielen als IT-Studenten. Vielleicht ist der kaffeeschlürfende Hipster-Blogger doch mehr als nur ein Klischee ;).

Schließlich bleibt als vielleicht wichtigster Punkt zu sagen, dass OS X zwar einen unixoiden Unterbau hat, sich von Linux aber trotzdem recht stark unterscheidet, wenn du es näher kennen lernst. Kommandozeilenbefehle haben z.B. teilweise völlig andere Optionen. Außerdem schreibst du von LaTeX. Ich konnte die Standardfunktionalität zwar problemlos aufsetzen, als ich aber tiefer einsteigen wollte (eigene Präsentationen mit LaTeX Beamer erstellen, zusätzliche Schriften installieren) bin ich vor die Wand gefahren, während Kommilitonen mit Linux mit den gleichen Anleitungen Erfolg hatten.

Fazit: Ich will dir nichts schlecht reden. Überleg dir aber gut, ob der Umstieg auf OS X wirklich deinem Anforderungsprofil entspricht. Du schreibst, dass du eigentlich gern einen Linuxlaptop möchtest, Vorschläge wurden dir schon zahlreiche gemacht. Schau dich in den Businesssparten der verschiedenen Hersteller um. Kommilitonen sind z.B. auch mit Thinkpads oder HP-Geräten glücklich geworden. Nur aus Hardwaregründen muss es kein MacBook sein.
 
tobi78 schrieb:
http://www.campuspoint.de/thinkpad-campus-x1-carbon-20bts2ej00.html
Hat dazu vllt jemand Erfahrungen bezüglich Akkulaufzeit und Linux?
Notebookcheck sagt, dass die Akku-Laufzeit eher enttäuschend ist... (4,40h-6,40h je nach Test).
tobi78 schrieb:
http://www.campuspoint.de/lenovocampus-thinkpad-x250-20cls41500.html
Wiederum stellt sich die Frage nach Erfahrungen bezüglich Akku und Linux.

Leider auch durchwachsende Akku-Laufzeit... vielleicht doch lieber ein Dell?

Zum Vergleich: Bei deren MacBook Pro 13 Early 2015 Test haben sie Laufzeiten von 9 Stunden im Wlan Test.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt will ich nicht wirklich auf OSX umsteigen, würde es aber nicht grundsätzlich ausschließen.

Schade das Carbon X1 und das X250 hätten mir gut gefallen. Finde das mit der akkulaufzeit aber komisch. Sollte die X-Serie nicht eine längere Akkulaufzeit als zb das T450s haben?

Was wären denn bei Dell und HP gute Alternativen?
 
tobi78 schrieb:
Schade das Carbon X1 und das X250 hätten mir gut gefallen. Finde das mit der akkulaufzeit aber komisch. Sollte die X-Serie nicht eine längere Akkulaufzeit als zb das T450s haben?

Beim X250 gibt verschiedene Batterie-Optionen. Standard sind 23Wh (intern) + 23Wh (extern). Erhältlich für den externen Schacht sind aber auch 47 Wh oder sogar 72 Wh Modelle. Die schließen dann allerdings nicht mehr bündig mit dem Gehäuse ab (und sind natürlich auch schwerer): https://imgur.com/a/kGuVf
 
majusss schrieb:
Auf OS X umsteigen?! Auf jedem Mac kannst du problemlos Linux installieren, dort drin werkelt auch nur 0815 Hardware.

Warum sollte man sich dann ein Mac kaufen? Ein Mac kauft man wegen dem OS und nicht der Hardware...
 
Mir ist bewusst das ich auch Linux auf einem MacBook Linux installieren könnte, allerdings zahle ich dann auch für den Namen Apple.

@ soares: ja die Option einen größeren Akku zu verwenden gibt es beim T450s aber auch.

Ich habe mir heute mal ein paar Laptops in Geschäften angeschaut.
Negativ überrascht war ich vom Carbon X1. Durch die dünne Bauweise ist es überhaupt nicht Verwindungssteif und wirkt schon fast billig.
Das Dell XPS 13 sieht super auch ist leicht und klein, das Touchpad ist aber gewöhnungsbedürftig.
Am besten hat mir das T450s gefallen. Ist zwar nicht so schick wie das Dell, dafür wirkt es aber wie ein Werkzeug für jeden Tag.

Falls keine Vorschläge mehr in Richtung Dell oder HP kommen, würde ich das T450s mit dem größten Akku bestellen. Den normalen Akku gibt es bei campuspoint ja gerade als Aktion umsonst dazu.
 
Cool Master schrieb:
Warum sollte man sich dann ein Mac kaufen? Ein Mac kauft man wegen dem OS und nicht der Hardware...

Dann zeig mir ein Notebook welches von der Hardware an ein Mac herankommt. Allein die Trackpads und Tastauren der meisten disqualifizieren sie. Wenn die Peripherie in Ordnung ist, ist die Akkulaufzeit schlecht..
 
Die MacBooks haben, genauso wie die Konkurrenten von Dell, HP und Lenovo Vor- und Nachteile - oO Wunder. Das "Problem" ist glaube ich, dass Vorteile der Konkurrenten, wie bessere Wartbarkeit, Aufrüstbarkeit, etc. derzeit nicht die Vorteile sind, die du suchst. Dein Fokus liegt auf Akku-Laufzeit, Linux und Trackpad - Linux können alle Business-Books die in Frage kommen - gerade bei Akku-Laufzeit und Trackpad ist Apple aber derzeit unerreicht vorne (abgesehen von Wechsel-Akku, etc. bei Lenovo).

Haben wir die Dell Latitudes schon genauer durchgekaut? Z.b. Dell Latitude 14 E7450, 7,5 Stunden Akku, der Absatz zum Touchpad klingt gut, nach Linux habe ich jetzt nicht explizit geschaut, müsste aber gehen.

/edit: Zu Linux:
Kommentare vom NBC-Test schrieb:
Hi Peter,
also laut http://www.ubuntu.com/certification/hardware/201408-15385/ ist der Dell Latitude E7450 zumindest Ubuntu zertifiziert - d.h. es sollte eigentlich alles laufen. Hab aber leider keine Erfahrungen damit, da ich selbst am überlegen mir einen E7450 zu kaufen und Linux drauf laufen zu lassen.
 
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