Linux Mint 16 upgrade auf 17 möglich?

hurricane89

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Ist, wie bei Ubuntu, eine Upgrade von 15 auf 16 bzw. von 16 auf 17 LTS möglich? Hab bei einem Forum gelesen, dass das nicht gemacht werden soll (alles platt machen und neu installieren).

Stimmt das?


Gruß
 
Normal sollte auch hier ein Upgrade möglich sein.
 
So kenne ich es. Unter Ubuntu konnte ich immer auf die nächste Version eine Update machen, unter Mint soll ich formatieren und dann erst die LTS installieren.
Hab gerade meine neue 840 EVO SSD drin und die alte SSD für Windows 7 (wird selten genutzt). Richte alles ein aber wenn ich dann keine update machen kann... :(
 
Ich hab nach einer Anleitung gesucht und das gelesen, nicht mir den Link gemerkt und deshalb frage ich nach. Ist ja jetzt alles klar.

Danke euch!
 
Ich lese da das es zwei unterschiedliche Methoden gibt. Die erste ist wie schon gesagt mit einer frischen Installation, es ist aber grundsätzlich auch möglich das System upzugraden.

Der Verfasser des how to empfiehlt aber eine frische Installation. Ich weiß aber nicht warum und welche Variante besser ist. Bei jeder neuer Version von Mint zum u formatiert halte ich aber nicht für so toll.
 
Zedar schrieb:
Ich lese da das es zwei unterschiedliche Methoden gibt. Die erste ist wie schon gesagt mit einer frischen Installation, es ist aber grundsätzlich auch möglich das System upzugraden.

Der Verfasser des how to empfiehlt aber eine frische Installation. Ich weiß aber nicht warum und welche Variante besser ist. Bei jeder neuer Version von Mint zum u formatiert halte ich aber nicht für so toll.

Du scheint nicht zu wissen wer Clement Lefebvre aka Clem ist. Es ist so als würde ein Arch user nicht Wissen wer Judd Vinit ist.
Der Punkt ist garnicht, dass ein Upgrade nach ändern der sources.list möglich ist sondern Mint immer diese Methode als nachteilig beworben hat.
 
Die Mint Devs haben einige sehr fragwürdige Praktiken eingeführt... das ist nur noch eine weitere.
Wenn die an Mint nicht alles total kaputt gespielt haben, was bei Debian und Ubuntu noch wunderbar funktioniert, dann klappt ein Distributions-Update quasi reibungslos. Man sollte lediglich vorher n ppa-purge durchlaufen lassen.
 
Auch bei Ubuntu läuft ein Distributions Update oft nicht reibungslos.
Hatte da schon öfters meine Mühe. LTS --> LTS wird der nächste Test im April.
 
Wenn man Drittanbieter-Software und PPAs vorher entsorgt gehts eigentlich immer butterweich...
 
Japp, sollte eigentlich sogar reichen einfach Fremd Repos/3rd Party Repos auszukommentieren/Deaktivieren, und alle geschlossenen Hardware Treiber zu Entfernen/Deaktivieren.
 
unityun schrieb:
Du scheint nicht zu wissen wer Clement Lefebvre aka Clem ist.[...]

Und was ändert das am Inhalt der verlinkten Seite? Ist mir egal wer das ist?

Lies doch noch mal meinen Post genau durch, da wird es denke ich noch mal klarer. Und entschuldige das ich zwei heilige Kühe angetastet habe. Ich persönlich finde das zu aufwendig bei jedem Versionssprung komplett frisch zu installieren. Da muss ich einfach wieder sagen dass das eigentlich Style von einem anderen großen OS ist, diese Neuinstallationen. Ob es jetzt dieser Clem sagt oder ob das Mint-Usus ist hin oder her. Ein Grund mehr die Finger von Mint zu lassen.

Und seltsam das Clem selbst die Möglichkeit wie sie in Debian schon seit einem Jahrzehnt genutzt wird dann überhaupt nur aufführt wenn das bei den Jüngern eine solche Reaktion hervorruft.

(Sorry die Spitze konnte ich mir nicht verkneifen)
 
Ich sag doch: Fragwürdige Entscheidungen...
Lasst die Finger von Mint, nehmt direkt Ubuntu, das lässt sich butterweich updaten, vorausgesetzt man entfernt vorher PPAs und notiert sich, welche PPAs man wieder nachrüsten muss.

Denn eines ist bei der CD-Methode auch sicher: nach der Installation fängst du an, erst mal 4-500MB an Updates nachzuladen, weil seit Erstellen der ISO schon n neuer Kernel, n Update des Grafiktreibers, ne neue Flash-Version, n neues Release von Office,.... raus is. Und was ist bei der Methode mit all den kleinen feinen Anpassungen, die man am OS vor nimmt? Manuelle Netzwerk-Konfiguration, veränderte Soundkarten-Einstellungen, eine für die Webentwicklung besser geeignete Apache- und PHP-Konfiguration,... Alles weg bei der Neuinstallations-Methode.
 
@Zedar
keine Ahnung warum du mich jetzt angreifst. Ich bin kein Mint User. Ich wollte klarstellen wer der Verfasser ist, damit du das Gewicht dahinter verstehst. Ausserdem finde ich nicht Inordnung das du mein Text mit dem Entfernen eines wichtigen Teils absichtlich verfaelscht.

@Daaron
mit der gleichen Einstellung waere damals Ubuntu oder Arch nie enstanden. Linux lebt von seiner Vielfalt oder was andere sagen Wildwuchs.
Nicht jeder hat ein i7 CPU und VDSL wo der Upgrade relativ flott durchlaeuft. Mein Upgrade hatte mehr als 2 Stunden gedauert (i5 CPU 10Mbit DSL). Deswegen bietet Mint ja auch mit MintBackup so ein Tool an, damit du nicht alles neu einrichten must.
 
unityun schrieb:
@Zedar
keine Ahnung warum du mich jetzt angreifst. Ich bin kein Mint User. Ich wollte klarstellen wer der Verfasser ist, damit du das Gewicht dahinter verstehst.

Ich habe mir erlaubt in meinem ersten Post hier im Thread zusammen zu fassen was im verlinkten text steht. Nämlich das man frisch installieren kann und das man mit einem apt-run die Pakete updaten kann. Welche Art hier empfohlen wird. Und ich hab meine persönliche Meinung dazu kund getan.

Wenn ich dann als Antwort bekomme ob ich denn nicht weiß wer der Verfasser sei und Mint Devs sowieso nur frische Installationen empfehlen denke ich ist der Hinweis das eben auch die Methode mit apt-get... aufgeführt ist nicht unpassend.

Und sorry, von mir aus kann Linus Torvalds persönlich frische Installationen mit jedem release empfehlen und die andere Methode verteufeln, ich bleibe trotzdem Ketzer weil ich auch schon lange Linux benutze und einige am Start hatte. Bei noch keinem hatte ich das Gefühl das es sinnvoller war den "Mint" Weg zu gehen.

Wenn du dich deswegen angegriffen fühlst tut es mir leid, ich kann nur nicht leiden wenn Leute ohne jegliche Reflektion alles nachplappern weil es ja Herr XY gesagt hat. Ich ziehe da meine eigene Erfahrung vor solange ich gut fahre.

Das ist ja immerhin auch weiter ein Punkt für offene OS. Die Wahl haben ;)
 
Zuletzt bearbeitet: (Grammatik)
Daaron schrieb:
Ich sag doch: Fragwürdige Entscheidungen...
Lasst die Finger von Mint, nehmt direkt Ubuntu, das lässt sich butterweich updaten, vorausgesetzt man entfernt vorher PPAs und notiert sich, welche PPAs man wieder nachrüsten muss.

Bei Mint haben die Entwickler diese einfache One-Click Upgrade Methode auf neue Versionen mit Absicht entfernt, weil sie eben der Ansicht sind, dass die Systeme wesentlich stabiler und verlässlicher laufen, wenn man neue Versionen komplett neu installiert.

Als versierter User kann man das Update ja trotzdem über das Terminal machen, wenn man will, so schwer ist es dann auch wieder nicht. Ein paar Befehlszeilen aus einer der zahlreichen Anleitungen abtippen, das kann wirklich jeder - aber es soll eben bei Mint nicht die Standardmethode sein, aus voller Überzeugung der Entwickler, dass so ein Upgrade nur von Leuten durchgeführt werden sollte, die genau wissen, was sie tun, und warum sie das tun.
http://community.linuxmint.com/tutorial/view/2 (s. unter "C2. Package Updgrades")

Wenn man dagegen neu installiert, bietet Mint als Standardlösung das Backup-Tool für alle Daten und installierte Software, sodass man das neu installierte System dann ganz einfach mit zwei Mausklicks wieder auf den richtigen Stand bringen kann, zumindest zum Großteil.
 
highks schrieb:
Bei Mint haben die Entwickler diese einfache One-Click Upgrade Methode auf neue Versionen mit Absicht entfernt, weil sie eben der Ansicht sind, dass die Systeme wesentlich stabiler und verlässlicher laufen, wenn man neue Versionen komplett neu installiert.
Tja. Meinungen sind wie Arschlöcher...
Es mag ja schön sein, dass Lefebvre so eine Meinung vertritt, aber Ubuntu beweist halbjährlich das Gegenteil, Debian liefert ebenfalls alle paar Jahre schlagkräftige Gegenbeweise. Also warum sollte etwas, das bei Ubuntu und Debian wunderbar funktioniert, bei Mint nicht funktionieren? Evtl. hat Lefebvre nur etwas zu viel dran rum gepfuscht...

Wenn man dagegen neu installiert, bietet Mint als Standardlösung das Backup-Tool für alle Daten und installierte Software, sodass man das neu installierte System dann ganz einfach mit zwei Mausklicks wieder auf den richtigen Stand bringen kann, zumindest zum Großteil.
Ach, und dieses Backup-Tool macht gleich mal ein Backup vom gesamten /etc und spielt es automatisch wieder zurück? Blöd nur, dass auch dieser Automatismus wieder Mist wäre...

Außer bei reinen "Anwendern" ist /etc immer etwas umgebaut, und diese Anpassungen will man bei einem "Update", dass eigentlich keins ist, ganz sicher nicht verlieren. Die einfachste Form dieser Anpassungen wäre, dass man UUIDs in der fstab verwendet, oder dass man bei SSD-Betrieb entsprechende Discard-Optionen wählt. Oder denk mal Batched Discard per (Ana)cron. Setzt du so etwas etwa nicht ein? Weiter gehts mit GPU-Einstellungen oder ALSA/PulseAudio - Settings für alle User. Oder wie wärs mit globalem Syntax Highlighting für less und vim? Oder wie wärs mit statischen IP-Einstellungen, lokalem DNS Caching, ner modifizierten /etc/hosts,...

Also Mint beschreitet hier einen Weg, den nicht einmal Microsoft mehr wirklich gehen will. Was sagt das über Mint aus?
 
Da kommen wir auch an den Punkt wo wir uns fragen müssen ob das so Sinn macht.

Die meisten Probleme bei Distributionsupgrades (so nennt sich das bei apt), also der Sprung von einem Major Release zum anderen, machen ja bekanntermaßen die configs der User. Das ist auch ein Grund warum man bei spezielleren Programmen nach einem Upgrade öfter mal Hand anlegen muss. Oder warum bei Ubuntu die PPA-Repositories kurzfristig auskommentiert werden.

Ich schreibe jetzt mal die Sachlage wie ich sie sehe. Ich bin aber nur ein kleines Licht, bitte nicht vergessen.

Jetzt sagen die Entwickler von Mint, um solche Probleme zu umgehen empfehlen wir zu jeder neuen Version komplett eine frische Installation.

Das hilft zwar bei Versionssprüngen von bestimmten Programmen, sagen wir mal nur zum Beispiel von Gnome 2.X auf Gnome 3.X (ist ja egal welches Paket). Je nach Umfang der Änderungen am Programm kann es passieren das bestimmte Einstellungen nicht mehr funktionieren weil sie einfach nicht mehr vorhanden sind. Im Extremfall wird das ganze System instabil. Aus dieser Sichtweise ist es natürlich ein sinnvoller Schritt dem User zu sagen er solle das System komplett frisch aufsetzen. Von Zeit zu Zeit ist das auch kein Fehler.

Wir haben ja ein Backup unserer persönlichen Daten. Aber wird dann nicht genau das wieder gemacht was mit dem Vorgang verhindert werden soll? Was wenn beim zurückspielen der persönlichen Daten Einstellungen wiederhergestellt werden die mit den neuen Versionen eben genau diese Probleme machen?

Ich möchte hier nicht offen kritisieren (zumal ich selbst gar nicht programmieren kann), aber in meinen Augen ist das nicht gerade Userfreundlich. Mit dem Otto-Normal-User der sich keinen Kopf macht wie was läuft und einfach nur Firefox, Thunderbird und irgendein Office nutzt kann man das machen, hier ist es tatsächlich unerheblich denn der Konfigurationsaufwand ist dank Cloud Servicec von Mozilla und vielen anderen Firmen sehr gering.

Es gibt aber auch viele Linux User die ihr System selbst erstellt haben nachdem die Core Komponenten wie Kernel, Compiler und Dateisystem über die Distributionseigenen Installationsmedien auf das System gespielt wurden. Und nur die Pakete auf ihrem Rechner haben die sie brauchen. Mein Arch wurde zuletzt im Mai 2011 frisch installiert, seitdem mache ich nur noch updates der Pakete.

Der Mint Weg ist definitiv nicht meiner. Das ist auch der Grund warum Mint zunehmend Gegenwind erfährt, nicht bei den Schönwetter Linux Usern die bei jedem neuen Release die Foren vollheulen weil der Bildschirm nach der Installation schwarz bleibt, sondern eher bei den Leuten die IHR Linux nutzen, egal ob jetzt Debian, Gentoo, Arch oder auch openSuse und Ubuntu oder was auch immer.
 
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