obz245 schrieb:
Nach der Installation lief im Browser alles.
Einige Flash-Filme werden dann mit Flash v11.2 oder dem Open-h264-Plugin oder dem VLC-Plugin abgespielt.
Ich möchte aber das aktuelle Pepperflash v22 anstatt das alte Flash v11.2, weil:
- v11.2 ist total veraltet und buggy, stürzt gerne ab, enthält tausende Sicherheitslöcher
- VLC nutzt die Grafikkarte nicht richtig (Hardwarebschleunigung), Deinterlacing ist schlecht
- Open-h264 kann keine Flash-Games
In den Plugins alles drin.
Pepperflash 22 ist dann leider nicht mit drin.
Flash arbeitet in der aktuellen 11 Version, was ja bei Linux normal ist.
Das ist die NPAPI-Flash-Variante v11.2 aus dem Jahr 2012 für Firefox.
Das mag zwar "normal" sein, aber wer will schon "normal", wenn es total veraltet und verbuggt ist und man mit einem Trick auf die wirklich aktuellste Version v22 updaten kann?
Da aber Firefox für mich absoluter Müll ist, habe ich Chromium installiert. Auch hier hat sich das 11 Version Plugin ohne weiteres eingesetzt ohne jegliches zutun von mir.
Firefox stürzt mit vielen offenen Tabs manchmal ab. Das liegt auch am veralteten und verbuggten Flash v11.2
Ersetzt man Flash durch die aktuelle Pepperflash v22, dann läuft Firefox deutlich stabiler.
Flash v22 bekommt man aber nur als PPAPI-Variante für Chrome. Eine NPAPI-Variante für Firefox gibt es nicht.
Chrome gibt es nur noch als 64-Bit Variante und eben das war einer der Knackpunkte, da ich Mint 18 in 32-Bit installiert hatte und sich deshalb Chrome nicht installieren ließ. Ich habe dann die pepperflash-Datei aus Mint 17.3 nach Mint 18 kopiert, aber das funktionierte nicht so wie gewollt. Damals als ich Mint 13 installierte, gab es noch Chrome in 32-Bit und es blieb auch funktionstüchtig bei den Distributions-Upgrades.
Installiert man Chrome 64, dann wird automatisch auch Pepperflash v22 installiert und dank des PPAPI-NPAPI-Wrappers kann dann auch Firefox auf Pepperflash zugreifen. Das funktioniert mit Flash-Games und den meisten (nicht allen) Flash-Filmen.
Chromium erhält ebenfalls automatisch Zugriff auf Pepperflash v22, wenn man Chrome installiert.
Vielleicht lag der Fehler auch an den VMware-Tools, fehlerhafte Hardwarebeschleunigung, fehlerhafter Overlay-Modus?
Es gab auch manchmal den Fehler, dass die Bildschirmauflösung nach einem Neustart falsch eingestellt war und der 16:9-Modus fehlte, obwohl es zuvor noch korrekt war. Ebenso funktionierte Copy und paste aus der VM heraus nicht.
Bei der 64-Bit Variante wird hingegen beim Versuch, die VMware-Tools zu installieren, auf die open-VM-Tools hingewiesen und man solle diese bevorzugt benutzen. Gesagt, getan, Bildschirmauflösung ist korrekt und bleibt, Hardwarebeschleunigung funktioniert, Copy und Paste funktioniert.
Es kann also durchaus sein, dass einige der Probleme gar nicht an Mint 18 liegen, sondern an vmWare bzw den vmWare-Tools.
Mit ubuntu 16 habe ich ähnliche Probleme in der VM, die es mit ubuntu 14 noch nicht gab (c&p).
Vielleicht sollte ich mal mein uraltes vmWare 9 updaten?
Besser wäre es, wenn Firefox mal ein natives PPAPI nachrüsten würde, damit man den PPAPI-Wrapper nicht mehr benötigt.
Man bräuchte auch eine Prioritätenregelung im Firefox, so dass zum Beispiel Pepperflash bei Flash-Games benutzt wird und bei Filmen auf den Open-h264 umgeschaltet wird, sobald Pepperflash nicht funktioniert.
Noch besser wäre es, wenn Flash als Filmformat verschwinden würde.