News Linux: Ubuntu 26.04 verlangt mehr RAM und stärkere CPU als Windows 11

rorian schrieb:
Gerade im Einsteiger Bereich gibt es seit Jahren deutlich bessere Distros. Linux Mint, Pop!OS, Solus, Bazzite, Nobara, MX Linux und und und.
All diese haben meiner Meinung mehr was für sie spricht als es bei Ubuntu der Fall ist.
Die übliche Ignoranz gegenüber den anderen offiziellen 6 *buntus, mit den gleichen GUIs die auch die o.g. Distros nutzen. 🤷‍♂️
Und hat natürlich mit dem RAM im Vergleich gleich gar nix zu tun!

Ansonsten der übliche Quatsch mit dem Einsteiger Bereich. Als ob sich Otto und Erna Normaluser zwangsläufig für die höheren Weihen von Arch qualifizieren wollten. Bei Windows quatscht auch keiner von Einsteiger OS, obwohl es genau das ist. Zwangsläufig!
 
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6Gb... ein rein theoretischer Wert. Im Leerlauf wird auch Ubuntu 26.04 weit unter diesem Wert bleiben und wenn tatsächlich im System auch gearbeitet wird, dürften selbst 6GB eng werden. Egal welches System.
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Der Unterschied: Bei Ubuntu sind das Angaben womit das System vernünftig läuft. Bei Windows sind das die Voraussetzungen, dass es überhaupt installiert und bootet... wie ätzend langsam es dann ist, ist egal.

Selbst Windows 10, also Win11 ohne 1GB Dauer-Bloat im RAM, ist deutlich langsamer als Windows 7 auf einem Ivy Bridge System mit 16GB RAM. Mag mir gar nicht ausmalen wie langsam Win11 auf diesem Quadcore mit mehr als 3GHz laufen würde.
 
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Caramon2 schrieb:
"modern" ist für mich inzwischen ein Synonym für "verschlimmbessert".
Naja früher war alles besser stimmt so nicht.

Aber Linux selbst hat große sprünge in Bedienbarkeit gemacht.
Nehmen wir mal nur den Paketmanager. Früher musstest du die abhängigkeiten manuell installieren.
Als Anfänger habe ich mich oft gewundert warum ein program nicht gestartet ist.
Am ende hiess es dann "Linux ist kacke. kapiert doch kein Schwein." ja ich habe mehrere Anläufe gebraucht bis ich komplett zu Linux umgestiegen bin.
Heute machen die das von sich aus. Bekommst ein Prompt mit Liste. "Yo das wird installiert. Willst du das?" und das wars.

Das ist mehr Komfort. aber du weisst nicht was dein system genau macht.
Hat also alles vor und nachteile.

Für jemand der wie du Linux auf der harten Linie gelernt hat ist das auch total nachvollziehbar.
Aber Neueinstieger kennen das nicht mal.

Zu dem interfaces.
Ja das stimmt auch. Früher waren die zweckmäßig und heute viel eyecandy.
zb bei KDE geht mir das auch auf die Nerven wie die versuchen ein Hamburgermenü wie man es aus Smartphones kennt rein zu ballern nur damit das interface angeblich "more clean" aussieht.
bringt mir aber als klassischer user nichts. ich darf mich durch untermenüs klicken und bei einem fehler kann ich das gleich nochmal machen.
 
prayhe schrieb:
Idle-Verbrauch vom RAM ist halt so ein Thema. Sofern der RAM gerade durch nichts anderes gebraucht wird macht es ja durchaus Sinn, dass das OS gewisse Dinge im RAM cached. Finde ich daher immer schwierig davon etwas ableiten zu wollen (auch wenn Windows natürlich ohne Frage ressourcenhungriger ist)
Damit hast du ja vollkommen recht! Nicht Benutzer RAM ist verschwendeter RAM.
ABER meinst du es wäre ihr aufgefallen das der RAM voll ist wenn das ding nicht so grottengrützenlahm laufen würde? Sogar mein N100 PC fühlt sich schnell an im Vergleich zu dem Krüppel.
 
früher WAR alles besser - compiz (v1) mit beryl - da fühlte sich alles super-flüssig an und die Produktivität und die Verspieltheit war über 9000

heutzutage fühlt sich mit wayland (selbst mit kwin + kde plasma) alles träge am

bin halt Geschwindigkeits-Purist XD
 
@areiland
Spar dir doch deine Vermutungen und Unterstellungen und setz mich bitte wieder auf deine Ignore-Liste. Ist ja nicht zum aushalten, was du in altbekannter Manier sachfremd und frech von dir gibst!

Die Artikelüberschrift ist Clickbait. Der Vergleich mit Windows ist Unfug.

Dass man die von Canonical empfohlenen, im Vergleich zu Noble Numbat erhöhten Systemanforderungen auch kenntnisreich kommentieren kann, beweisen beispielsweise omgubuntu oder linuxnews. Und Sachlichkeit erwarte ich eigentlich auch von Computerbase.
 
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Mhh, einges geht hier durcheinander.

1. Die Windows-CPU-Anforderung ist weit komplexer, als es News und diese Forumdiskussion darstellen. TPM-2.0-Chips gibt es auch nachrüstbar für ein paar, wenige AM3+-Mainboards. Das macht deren Bulldozer/Piledriver-Prozessoren aber trotzdem nicht zu Windows 11 kompatibel. Jedenfalls nicht so, dass man es ohne knackende Kniffe einfach mit dem offiziellen Home- oder Pro-Lizenz-ISO installieren könnte. Es gibt eine offizielle Liste an unterstützten Prozessoren und was da drauf ist, wird unterstützt. Die Darstellung, Windows 11 setze Dual-Core und 1 GHz voraus, mag irgendwo von Microsoft erwähnt worden sein und sie mag daher rühren, dass es ein paar Prozessoren der Intel-Celeron-N-Serie auf die offizielle Liste geschafft haben, die nur 2 Kerne und 1,1 GHz haben, aber schon allein, was 1 GHz ist, ist seit über 20 Jahren, seit Pentium M gegen Pentium IV, für den Rechendurchsatz irgendwie nebensächlich. Viel interessanter ist:

2. Was ist die Mindestvoraussetzung der ISA? Ubuntu ist eine Binärpaketdistro und darüberhinaus gibt es JS-JIT-Compiler in den WebEngines, ggf. JIT-Compiler in irgendwelchen installierten Laufzeitumgebungen, die nochmal selbst in Source-Distros eigene Mindestanforderungen an die vom Prozessor gebotene ISA stellen.Sowohl Fedora als auch OpenSuse hatten in den letzen Jahren ja schonmal Diskussionen um x86-64 v2 und sogar x86-64 v.3 (siehe x-86-64 levels) - gegen letzteres gabs dann zu viel Gegenwind. Windows 11 setzt SSE 4.2 fest voraus, steht also bei x86-64 v2 und kann auch "mit Hacks" prinzipiell nicht mit AMD-K10-Prozessoren genutzt werden, weil dann immermal ein Binärpaket einen Befehl ausstoßen kann, den der Prozessor nicht kennt, was dann zum Programmabsturz führt. Was ist in dieser Hinsicht die Mindestanforderung von Ubuntu? Denn die wäre eben nicht schwammig, wie die Frage, wieviel Geduld ich brauche, sondern die wäre wirklich "hard-wired" geht oder geht nicht.
 
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Ich könnte mit vorstellen, dass die offizielle 6GB Anforderung auch daher rührt, die Leute, welche Linux frisch ausprobieren wollen zu zwingen, dafür halbwegs brauchbare Hardware zu verwenden um schlechte Erfahrungen durch (erwartbare) Hardwarelimits zu vermeiden.
4GB RAM sind einfach Mist und nicht mehr zeitgemäß, egal ob Windows oder Linux. (Extrem abgespeckte Distros die speziell für schwache/ältere Hardware ausgelegt sind mal außen vor.)
Eigentlich hätte man auch gleich auf 8GB und eine zwingend erforderliche SSD als primären Datenträger fürs System hochgehen können, denn das ist selbst für einfache Officerechner eigentlich schon seit mindestens 10 Jahren Standard.

Wer weis wie viele negative Erfahrungsberichte über Linux schlicht daher kommen, dass die Leute zum testen irgendwelche 20 Jahre alten uralt/billig Rechner aus dem Keller gekramt haben und damit trotz effizientem Linux heutzutage natürlich nichts modernes mehr wirklich flüssig lief.
Dann kommt ein Achselzucken und: "Mit Windows XP konnte ich damit früher doch flüssig surfen, Linux taugt wohl nichts, dann muss ich mir wohl einen neuen Windows-PC / Mac kaufen."
 
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gimmix schrieb:
Spar dir doch deine Vermutungen und Unterstellungen und setz mich bitte wieder auf deine Ignore-Liste. Ist ja nicht zum aushalten, was du in altbekannter Manier sachfremd und frech von dir gibst!
Warst Du denn nicht derjenige, der aus der Artikelüberschrift Dinge interpretierte, die sachlich unhaltbar waren?

Du hast schon immer nur getobt und geschwätzt, damit Du Dich besser fühlen kannst. Und ja, Du landest wieder auf meiner Ignoreliste, denn Du laberst immer noch ohne Hintergrund und interpretierst alles im Sinne Deiner ganz persönlichen Deutungen.
 
WiP3R schrieb:
Bei meinem Fedora 43 sieht es nur marginal besser aus
Hab mein Fedora KDE AARCH64 auch grade getestet und verbraucht 2.1GB RAM und das OS ist nackig. Ubuntu 26.04 ist somit effizienter als Fedora 43, auch wenn ich es für marginal halte und als nicht relevant halte.
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