Linux Umsteiger sucht Rat zu diversen Fragen

Ich kann dir noch Linux Mint (http://www.linuxmint.com/) ans Herz legen. Orientiert sich an Windows / SuSe, baut aber auf Ubuntu auf. Im Gegensatz zu *buntu ist Mint nicht gaenzlich "frei", es sind also bereits alle noetigen Multimedia-Codecs dabei, kein nachinstallieren noetig. Die Konfiguration des gesamten Systems ist in einem uebersichtlichen Menue untergebracht (ich fand das bei xubuntu / ubuntu eher maeßig geloest), 3D-Wuerfel (sowie Saeule, Spiegelungen und anderer grafischer Schnickschnack) ist standardgemaeß dabei und sehr einfach auszuprobieren bzw. zu konfigurieren.

Fuer einen Windows-Umsteiger wohl die mitunter beste Wahl - und trotz aller Einsteigerfreundlichkeit trotzdem noch ein Linux mit all seinen Vor(und gaaanz wenigen Nach-)teilen ;)
 
Adasta schrieb:
64 versus 32 bit
Ubuntu i386 (32 bit) ist einfacher zu handhaben. Nimm 32bit (i386). Nachteil der 32bit: es werden nur ca. 3 GB Arbeitsspeicher maximal erkannt.
Immer diese pauschalen Aussagen, nur weil das unter XP nicht geht...

Auch als 32bit Version können unter Linux mit einem PAE Kernel ab Version 2.6 bis zu 64GB Ram verwendet werden:
The Linux kernel includes full PAE support starting with version 2.6,[4] enabling access of up to 64 GB of memory on 32-bit machines. A PAE-enabled Linux-kernel requires that the CPU also support PAE. As of 2008[update], many common Linux distributions come with a PAE-enabled kernel as the distribution-specific default.
http://en.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension#Linux

gruss, limoni
 
Linux ist NICHT windows ! ;)

ich versteh sowieso nicht, wieso ubuntu nicht out of the box inkludiert hat - vielleicht würde das die distro noch weiter verlangsamen :lol:

ein vorteil der 32bit distro mit PAE-kernel ist auf jedenfall der geringere Speicherverbrauch der anwendungen und es hat sich bis vor kurzem bei mir immer noch in vielen bereichen (u.a. tägliches ARbeiten mit Office, etc.) schneller angefühlt als mit 64bit

naja geschmackssache
 
ich hab bewusst
u.a. tägliches ARbeiten mit Office, etc.

geschrieben ;)

darüber hinaus: mp3 encoding, movie, kompilieren, gimp, etc. etc.

ist 64bit 32bit eindeutig überlegen, das handling des arbeitsspeichers ist auch um einiges besser

also wenn du den deinen PC nicht voll "trittst" bzw. poweruser bist, genügt auch 32bit
 
32 Bit hat gar keine Vorteile, nur haben hin und wieder einige Stücken Software Probleme in der 64-Bit-Umgebung, weil sie nicht (mehr) vollständig gepflegt werden. Ist aber nichts, was man zum Leben bräuchte.
 
ja - genau :rolleyes:

installier mal ubuntu 8.10 64bit edition auf einem alten 64bit laptop mit 512 MB Ram (wenn du glück hast 1 GB Ram) und vergleich mal diese mit der 32bit version

dann wirst du verstehen was ich mit größerem speicherverbrauch und 64bit gemeint hab :lol:
 
Ein linux anfänger sollte auf keinen fall 64bit nehmen sondern dann einfach einen bigmem kernel verwenden.
 
Wenn du jetzt noch erklärst, warum, dann würden wir deine Meinung vielleicht auch akzeptieren.
Sonst könnte ich ja auch pauschal sagen, Gnome ist geil und KDE mülltonnenreif.
 
weil man mit 64-bit einfach mehr gefummel hat, den können sich linux anfänger auf jeden fall erstmal sparen und sich mit der materie anfreunden. ein wechsel auf die 64 bit architektur ist ja immernoch möglich.
gnome und kde sind jeweils top, genuaso wie enlightment auch.

es ist einfach leichter für einen anfänger mit der x86 architektur. genauso wie ich finde das debian derivate alleine durch apt anwenderfreundlicher sind als rpm basierte distris.
 
Oha, Vorsicht mit deinen Aussagen, sonst hast du hier in 2 Stunden 10 Widersprecher im Thread ;)

Es reicht, wenn ich der Einzige bin ^^

64 Bit:
Ist nicht mehr Fummelei als 32 Bit. Hat zusätzlich noch den Vorteil, 32-Bit-Software nutzen zu können. Damit kann man sich ein System zusammenbasteln, dass die Vorteile beider Architekturen bietet.

APT vs RPM:
Die beiden Paketmanagementsysteme sind mMn gleichauf, vorallem in der praktischen Anwendung. Schau dir das aktuelle Suse an: Dort gibt es das 1-Klick-Install (hat Debian nicht) und zypper, dass man genauso verwenden kann wie apt, z. B. zypper install wine (apt-get install wine).
 
es ist einfach leichter für einen anfänger mit der x86 architektur. genauso wie ich finde das debian derivate alleine durch apt anwenderfreundlicher sind als rpm basierte distris.

falsch ! :D

apt gibt's auch für die rpm-basierten distros, apt ist also nicht auf deb-basierte distros limitiert,

wenn dann sag doch gleich, dass deb besser als rpm sein soll ;)
 
ich weiß aber als ich mir mal apt für rpm basierte distris angeschaut habe war das programm noch extrem scheisse.
ob es besser sein sollkann ich nicht sagen, ich habe mir schon lange keine rpm basierte distri mehr angesehen. aber meiner meinung nach ist an erster stelle gentoo und konsorten, dann debian derivate und als letztes kommt in meiner liste dann rpm.
 
Es geht wohl nicht um die Einfachheit der Benutzung in der Konsole (die ist tatsächlich bei allen Paketmanagementsystemen ungefähr gleich) sondern eher um den Aufbau der jeweiligen Frontends und (wichtig!) die Geschwindigkeit des jeweiligen Systems. Ich hab ja lange kein OpenSuse mehr gehabt, aber was mir seit der 10.1 in Erinnerung geblieben ist, ist die extrem langsame Paketverwaltung. !!Das soll nichts über den jetzigen Stand aussagen!! ;)
 
Fragen wir mal jemanden, der viel damit zu tun hat:

http://distrowatch.com/weekly.php?issue=20080602#feature

There is not doubt in my mind that Zypper is the most powerful package management utility available today, with many useful options and arguments that do not exist elsewhere.
Ladislav Bodnar - DistroWatch

Vergleichscheats:
http://distrowatch.com/dwres.php?resource=package-management

Und geschwindigkeitsmässig kann sich auch niemand mehr beklagen.


gruss, limoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum antesten von Linux empfehle ich dir die LIVE DVD von Sabayon.
http://www.sabayon.org/
Du bracust hier nichts zu installieren, bei der Anmeldung kannst du dir aussuchen, welche Desktopumgebung du möchtest (KDE, GNOME, XFCS, ...).
Von der Live DVD luafen direkt auch jede Menge Programme (OOffice, Firefox, VLC,...)
und sogar einige Linux 3D Spiele.

Die Installation ist eher etwas für 'fortgeschrittene' Linuxianer, die Basisdistribution ist hier Gentoo.
Für Einsteiger sind die *buntu sicherlich eine gute Wahl (für die bösen LIBS (DVD) medibuntu 'nachrüsten).

Unabhängig welche Distro du nimmst, in deiner Sysconfig ist schon ein 'Problemfall' zu sehen.
Deine Soundkarte X-FI, selbst für eine rudimentäre Unterstützung ist hier 'Handarbeit' angesagt.
 
das ging wohl in richtung He4db4nger,

bezöglich rpm-distros:

fedora ist mittlerweile auch unvorstellbar flott geworden (hätte ich gar nicht gedacht, dass der paketmanager mal so abgehen würde ) :D

also wären somit auch die rpm-basierten distros uneingeschränkt zu empfehlen
 

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