Von Win auf Linux umsteigen - Fragen

theKSK schrieb:
Das ist übertrieben, denn es klingt danach, als würde man mit Linux nur umgehen können, wenn man die manpages verstünde - was gottseidank nicht der Fall ist. Die Manpages sind tatsächlich in den meisten Fällen fürn Arsch, weil man erstmal Wochen Realzeit mit Lektüre von tausenden manpages verbringen muss, bis man durch Zufall auch die paar pages gelesen hat, die die Dinge erklären, die man verstanden haben muss, um zu wissen, was in der man dd mit "copies the standard input to the standard output" gemeint ist. Die Forencommunities der meisten Einsteigerdistros erklären zum Glück in Artikeln und Beiträgen (die man natürlich mit Boardsuche auch suchen sollte), was die Manpages nicht hinreichend können.

Stell dir vor, du kommst in einen Erste-Hilfe-Kurs und der Lehrer sagt ohne Darstellung: "Bei aspirierten Brocken, Körper von hinten vectral umfassen und mit starkem Druck aufs Sternum heftige Ruckbewegung zum Lösen des Brocken ausführen kraftvoll - Ende des Unterrichts" - die falsche Grammatik und teils falsche Bezeichnung ist Absicht, denn Manpages sind nunmal, nicht immer, aber doch gelegentlich, genau so bescheuert geschrieben.

P.S.
Richtig ist natürlich, dass man Linux nicht lernt, sondern man lernt am Computer Funktionen einzusetzen oder umzusetzen oder nicht - es geht nicht darum, welche Technik man hat, sondern darum, was man (damit) macht.

P.P.S.
In der heutiogen Zeit ist es allerdings durchaus sinnvoll, bspw. auch einfach nur zu wissen, wie man Office-Programme auf Linux am Laufen hält, einfach weil es Computer gibt, die weniger kosten, als eine Windows-Lizenz und es in der Betriebsfinanzierung durchaus auch dann sinnvoll sein kann, sich diese Windows-Lizenzkosten zu sparen, wenn man in seinem Kleinbetrieb keinen Guru hat.
 
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Pseudo-elitäres Gehabe. Einsteigerfreundlichkeit und intuitive Bedienbarkeit als etwas negativ zu bewerten sind benutzerverachtend und antisozial. Und vermutlich stammt daher auch das höhere soziale Ansehen der Ingenieure, die immer schon Benutzbarkeit sehr hoch eingeschätzt haben, und der schlechte Ruf der Informatiker, die gerad mal mit Computern auskommen können. Allerdings sind die meisten mit Persönlichkeitsstörung wohl hoffentlich schon zu BSD gewechselt. Und ich finde gut, wenn man als Linux-Benutzer in den nächsten Jahren nicht mehr automatisch als sozialer Loser geoutet wird, der sich über sein OS identifizieren muss. (Unter uns: Coole Leute mit Geld benutzen eh Apple :p)

Je weiter sich Linux dem Mainstream annähert, umso besser wird das System auch werden. Wenn die positive Entwicklung der letzten Jahre so weiter geht, wird man bald auch als Heimanwender ohne Technikfetisch ein brauchbares System auf Linuxbasis einsetzen können.
 
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Hm grade ne schnelle aktuelle Frage: Ich bin grade mit der Mint CD online, nebenher installiere ich das OS. Das verändern der Windowspartitionsgröße dauert jetzt aber schon etwa 15min und ist immer noch bei 0%.. sollte ich mir Sorgen machen?^^ Wenn das jetzt ernsthaft noch mindestens 100 mal so lange dauert bin ich wahrscheinlich in Rente bevor das fertig ist :freak:

Abbrechen wäre aber wohl auch schlecht, da dann wahrscheinlich Windows schrott ist, oder?^^
 
@abulafia:

cool ! ein *buntu-unspezifsiches GNU/Linux-Buch :)
wusste gar nicht, dass galileo press so eines im programm hat !

das werd ich mir mal genauer anschauen - falls es genug substanz hat (was ich nocht nicht weiß) wird es gekauft :daumen: (also von denen bin ich überzeugt)

@[o.0]:

wenn du windows nicht neuisntallieren willst bzw. wichtige daten (die du hoffentlich vorher gesichert hast !) drauf hast, kannst du abbrechen und windows neu installieren, dnan linux

da ich das vergrößern / verkleinern mit gparted oder welchem anderem tool auch immer noch nie gemacht hab kann ich nciht aus erfahrung sprechen wie lange das dauert, bei einer DE-fragmentierten partition sollte es eigentlich ziemlich flott gehen

nur soviel: wenn du abbrichst, sind die daten futsch :D

es könnte natürlich auch sein, dass sich die anzeige einfach nicht aktualisiert und sie dann später plötzlich bei 50, dann 75% steht und danach dann gleich fertig ist ;)

also ruhig Blut

update:

du kannst einsehen, wieviele Daten auf einmal verschoben werden, wenn iotop installiert ist:

sudo iotop

mit [q]

abbrechen

da sollte dann sowas angezeigt werden (Beispiel):

Total DISK READ: 0 B/s | Total DISK WRITE: 3.87 K/s
PID USER DISK READ DISK WRITE SWAPIN IO> COMMAND
5437 root 0 B/s 3.87 K/s 0.00 % 0.00 % python /usr/bin/emerge -
 
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Ist wohl das Dilemma bei Partitionsoperationen. Habe mir so auch schon mein Windows geschrottet.
Du kannst hoffen, dass die Fortschrittsanzeige springt. Arbeitet die HDD denn?

Gerade beim Verkleinern oder verschieben müssen u. U. viele Daten bewegt werden, was durchaus sehr lange dauern kann.


Ist zwar zu spät, aber ich hätte es auf eine zweite physikalische Platte oder in einer virtuellen Maschine installiert, sofern ich mein Windows behalten wollte. Selbst wenn man es richtig bedient, schrotten die Ubuntu-Installer schonmal gern ein Windows-System.
 
Das wichtigste hab ich gesichert, wäre aber trotzdem ärgerlich jetzt Windows zu schrotten.
Hab mal im System Monitor (kA ob das in anderen Distributionen auch so heißt) nachgeschaut, da gibt es einen Prozess "ntfsresize", der allerdings nur mit unter 5-10% CPU-Auslastung läuft.. kann man das nicht irgendwie beschleunigen? Die Priorität hab ich jetzt grade jedenfalls erhöht, bringt allerdings nichts oder zumindest nicht nennenswert viel.

Ich hoffe mal das die Anzeige nicht funktioniert.. wenn sie funktionieren sollte würde das ja mehrere Tage dauern, und das bei ner 250GB Platte ô0

Naja, noch sind es 0%...^^

Edit:

Die HDD arbeitet, allerdings irgendwie nicht immer sondern nur Phasenweise =/
Ich habe leider schon 2 HDDs.. vergesst was ich gesagt habe, ist von 0% auf 100% gesprungen und fertig, hat sich also erledigt.

Danke für die schnellen Antworten ;]
 
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